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DE8110438U1 - Anordnung bestehend aus einem kochherd und einem als wassererhitzer ausgebildeten waermeaustauscher - Google Patents

Anordnung bestehend aus einem kochherd und einem als wassererhitzer ausgebildeten waermeaustauscher

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DE8110438U1
DE8110438U1 DE19818110438 DE8110438U DE8110438U1 DE 8110438 U1 DE8110438 U1 DE 8110438U1 DE 19818110438 DE19818110438 DE 19818110438 DE 8110438 U DE8110438 U DE 8110438U DE 8110438 U1 DE8110438 U1 DE 8110438U1
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Germany
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heat exchanger
arrangement according
exhaust
water
stove
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DE19818110438
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    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24CDOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
    • F24C13/00Stoves or ranges with additional provisions for heating water

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Housings, Intake/Discharge, And Installation Of Fluid Heaters (AREA)
  • Baking, Grill, Roasting (AREA)

Description

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Dkfm. Pierre Nibelle und Franz Lindmayr in Wien (Österreich)
Anordnung bestehend aus einem Kochherd und einem als Wasserer hitzer ausgebildeter Wärmeaustauscher
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung bestehend aus einem Kochherd und einem mit diesem kombinierten als Wassererhitzer ausgebildeten von den Abgasen des Herdes von unten nach oben durchströmten schachtartigen Wärmeaustauscher. Bei mit Kohle beheizten Herden ist es bekannt, einen Wassererhitzer vorzusehen, der von den Abgasen des Herdes beheizt wird. Bei den bekannten Gasherden strömen jedoch die Abgase der Kochstellen frei in den Aufstellungsraum des Herdes aus. Dies hat in der kalten Jahreszeit einen Vorteil, weil durch die Abgase der Aufstellungsraum des Herdes beheizt wird, wirkt sich aber in der warmen Jahreszeit ungünstig aus.
pie Erfindung zielt nun darauf ab, die Wärme der Abgase bei einem Gasherd nutzbar zu machen und besteht im wesentlichen darin, daß der Herd in bekannter Weise als Gasherd mit wenigstens einem von einer wärmeübertragenden, einen Strahlungsbrenner überdeckenden Platte, insbesondere einer Glaskeramikplatte, gebildeten Kochfeld ausgebildet ist, wobei an den Raum unterhalb der wärmeübertragenden Platte ein Abgaskanal anschließt und daß zwischen der Austrittsstelle der am rückwärtigen Ende des Kochfeldes austretenden Abgase bzw. Heißluft und der Eintrittsstelle der Abgase in den Wärmeaustauscher ein zum Aufstellungsraum des Herdes offener Zwischenraum vorgesehen ist, wobei im Bereich des oberen Endes des Wärmeaustauschers ein Abgasstutzen für den Anschluß an einen Kamin oder an eine Durchbrechung einer Außenwand und/oder eine in den Aufstellungsraum mündende,
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gegebenenfalls durch eine Abzughaube überdachte Abzugöffnung vorgesehen ist. Hiebei ist eine Kombination mit einer Dunstabzugshaube möglich, wobei beide Abluftströme gemeinsam abgeführt werden. Im Gegensatz zu einem Gasherd mit offenen Kochstellen werden bei einem solchen Gasherd mit geschlossenem Kochfeld die Abgase gesammelt durch den Abgaskanal abgeführt. Dadurch, daß nun die aus einer von der Gasherdbedienungsseite abliegenden Öffnung austretenden Abgase in den Schacht eines Wärmeaustauschers geführt werden, kann die Wärme der Abgase in vorteilhafter Weise zur Warmwasserbereitung ausgenützt werden. Dadurch, daß zwischen der Austrittsstelle der Abgase aus dem ' Herd und der Eintrittsstelle derselben in den Wärmeaustauscher ein zum Aufstellungsraum des Herdes offener Zwischenraum vorgesehen ist, werden verschiedene Vorteile erreicht. Im Falle der Anordnung eines an einen Kamin oder an eine Durchbrechung einer Außenwand angeschlossenen Abgasstutzens wird durch diesen zum Aufstellungsraum offenen Zwischenraum vermieden, daß eine durch Windeinwirkung od.dgl. eintretende Zugunterbrechung sich auf den Brenner auswirkt. Es wird weiters auch ermöglicht, wahlweise die Wärme der Abgase in Wärmeaustauscher zur Warmwasserbereitung auszunützen oder dadurch, daß man sie in den Aufstellungsraum des Herdes zur Gänze oder teilweise ausströmen läßt, zur Raumheizung auszunützen. Dadurch, daß auch eine in den Aufstellungsraum mündende Abzugöffnung im Bereich des oberen Endes des Wärmeaustauschers vorgesehen ist, wird ermöglicht, denselben Gasherd mit Wärmeaustauscher auch in den Räumen, in welchen kein Kamin zur Verfügung steht, und auch dort, wo der Gasherd nicht an einer Außenwand angeordnet ist, zu verwenden.
Gemäß der Erfindung kann der Wärmeaustauscher von einem unabhängig vom Kochherd an der Wand aufhängbaren Teil gebildet sein. Dies hat den Vorteil, daß der Wärmeaustauscher an der Wand befestigt bleibt, während der Gasherd weggeschoben wird und hat daher auch den Vorteil einer einfacheren Montage. Es kann aber auch der Wärmeaustauscher dadurch leicht zur Nachfüllung abgehoben werden.
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Gemäß einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann der Abgasstutzen an der Rückwand des Wärmeaustauschers seitlich verlagerbar angeordnet sein. Dadurch ist man weniger an einen genauen Aufstellungsort des Herdes relativ zum Kamin gebunden und es bietet dies auch Vorteile, wenn die Abgase durch eine Durchbrechung der Außenwand abgeführt werden sollen, da auch in diesem Fall eine solche Durchbrechung nicht an allen Stellen möglich ist. Eine solche seitliche Verlagerung des Abgasstutzens kann gemäß der Erfindung in einfacher Weise dadurch ermöglicht werden, daß an der Rückwand des Wärmeaustauschers ein horizontaler Schlitz vorgesehen ist, der am oberen und am .· unteren Rand Befestigungsorgane für Einlegebleche aufweist,
wobei eines der Einlegebleche mit dem Abgasstutzen ausgestattet ist und wobei das mit dem Abgasstutzen ausgestattete Einlege- : blech durch ein voll ausgebildetes Einlegeblech austauschj» bar ist. Es kann somit auf diese Weise auch wieder der
Wärmeaustauscher ohne Abgasstutzen ausgebildet werden und es kann der Abgasstutzen wahlweise an einer beliebigen Stelle der Rückwand des Wärmeaustauschers angeordnet werden. Zweck-,; mäßig sind hiebei gemäß der Erfindung die Befestigungsorgane j von Schieberführungen gebildet, in welche die voll ausgebildeten Einlegebleche und gegebenenfalls das mit dem Abgasstutzen ausgebildete Einlegeblech seitlich einschiebbar sind.
Gemäß der Erfindung kann die im Bereich des oberen Endes des Wärmeaustauschers angeordnete Abzugöffnung durch ein Abdeckblech od.dgl. abdeckbar sein. Dies ist im Falle des Anschlusses des Abgasstutzens an einen Kamin oder an eine Durchbrechung der Außenwand vorteilhaft. Wenn auf einen Abgasstutzen verzichtet wird, so muß einfach das Abdeckblech entfernt werden.
Gemäß der Erfindung ist vorzugsweise die Eintrittsstelle der Abgase in den Wärmeaustauscher durch einen von verschwenkbaren Klappen gebildeten Rost ganz oder teilweise abschließbar. Dadurch wird die Möglichkeit gegeben, wahlweise die Wärme der Abgase in beliebigem Ausmaß für die Beheizung des Aufstellungsraumes und für die Warmwasserbereitung auszunützen. Hiebei sind gemäß der Erfindung zweckmäßig die ver-
schwenkbaren Klappen miteinander gekuppelt und von Hand aus und/oder durch einen von der Temperatur des Wassers gesteuerten Ausdehnungsstab verstellbar. Der Ausdehnungsstab ermöglicht hiebei die automatische Umstellung auf Raumheizung, sobald das Wasser eine vorbestimmte Temperatur erreicht hat.
Gemäß der Erfindung kann die Ausbildung so getroffen sein, daß der die Abgase führende Abgasschacht des Wärmeaustauschers sich von unten nach oben verjüngt. Auf diese Weise wird eine intensivere Ausnützung der Wärme der Abgase für die Warmwasserbereitung ermöglicht. Für den gleichen Zweck können auch gemäß der Erfindung die den Abgasschacht vom wasserführenden Raum des Wärmeaustauschers trennenden Wände gewellt ausgebildet sein. Hiebei genügt es, wenn gemäß der Erfindung der Abgasschacht des Wärmeaustauschers an zwei Seiten von Wasserbehältern be- ' grenzt ist.
Gemäß der Erfindung kann der Wasserbehälter im unteren Dereich einen Anschluß an eine Wasserleitung und im oberen Bereich eine Wasserentnahmestelle aufweisen, wobei entweder an der Anschlußstelle für die Wasserleitung oder an der Wasserentnahmestelle ein Absperrventil vorgesehen ist. Im ersteren Falle ist der Wasserbehälter drucklos und im zweiten Falle steht der Wasserbehälter unter dem Druck der Wassersäule. Es kann aber auch der Wärmeaustauscher nach Art eines Durchlauferhitzers ausgebildet sein, wobei mit den den Abgasschacht begrenzenden Wänden des Wärmeaustauschers eine Rohrschlange wärmeleitend verbunden ist. In diesem Fall steht die Rohrleitung unter vollem Wasserdruck.
In der Zeichnung ist die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch erläutert.
Fig. 1 und 2 zeigen den Herd mit dem Wärmeaustauscher, wobei Fig. 1 einen Schnitt nach Linie I - I der Fig. 2 und Fig. 2 einen Schnitt nach Linie II - II der Fig. 1 darstellt. Fig. 3 zeigt ein Detail. Fig. 4 und 5 zeigen schematisch eine Ausbildung des Wärmeaustauschers als Durchlauferhitzer, wobei Fig. 4 eine Seitenansicht und Fig. 5 eine Draufsicht darstellt.
Fig. 6 zeigt eine abgewandelte Ausführungsform des Wärmeaustauschers in der gleichen Darstellung wie Fig. 1.
In Fig. 1 und 2 ist der Gasherd mit 1 bezeichnet, von welchem nur der rückwärtige Teil im Schnitt dargestellt ist. Das Kochfeld wird durch eine wärmeübertragende Platte 2, beispielsweise aus Glaskeramik, gebildet, welche durch unterhalb der wärmeübertragenden Platte 2 angeordnete Gasstrahlungsbrenner erhitzt wird. 3 ist ein Abgaskanal, der die Abgase der Strahlungsbrenner abführt. 4 ist der Abgaskanal eines Gas-Backofens oder der Abzug eines Ummantelungsraumes eines Elektro-Backofens. Am rückwärtigen Ende des Herdes 1 ist eine Austrittsöffnung 5 für die Abgase vorgesehen, durch welche die Abgase nach oben ausströmen.
6 ist ein Wärmeaustauscher, in welchem ein aus zwei Teilen 7 und 8 bestehender Wasserbehälter angeordnet ist, der durch eine Isolierung 9 nach außen abgeschirmt ist. Die Vorderwand dieses Wärmeaustauschers ist mit 10 bezeichnet. Beide Wasserbehälterteile 7 und 8 stehen über Rohre 11 miteinander in Verbindung. In den unteren Bereich des Wasserbehälters 7,8 ' mündet bei 12 eine Wasserzuführungsleitung und im oberen Bereich desselben ist bei 13 eine Wasserentnahmeleitung angeschlossen. Zwischen den beiden Wasserbehälterteilen 7 und 8 ist ein Schacht 14 gebildet, der sich von unten nach oben verjüngt. · Die die Wasserräume der Wasserbehälterteile 7 und 8 vom Schacht trennenden Wände 15 sind zur Vergrößerung der Oberfläche gewellt ausgebildet.
Im oberen Bereich 16 des Wärmeaustauschers 6 ist eine Abzugöffnung 17 vorgesehen, welche durch eine in Fig. dargestellte Abzughaube 18 überdacht sein kann. Im oberen Bereich 16 ist weiters auch ein Abgasstutzen 19 vorgesehen, welcher in einen Kamin oder, falls der Herd an einer Außenwand aufgestellt ist, in eine Durchbrechung der Außenwand münden kann.
An der Rückwand 20 des Wärmeaustauschers 6 ist ein horizontaler Schlitz 21 vorgesehen, welcher sich über nahezu die gesamte Breite des Wärmeaustauschers 6 erstreckt. An den oberen und unteren Schlitzrändern 22 und 23 sind Führungen angeordnet, in welche Einlegebleche 25 eingeschoben werden können. Eines dieser Einlegebleche 25' ist mit dem Abgasstutzen
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19 ausgestattet. Der Abgasstutzen kann somit an einer beliebigen Stelle entlang der gesamten Länge des Schlitzes 21 angeordnet werden. Wenn ein solcher Abgasstutzen 19 vorgesehen ist, wird die Abzugöffnung 17 durch ein Blech 26 abgedeckt. Wenn auf einen Abgasstutzen 19 verzichtet wird, so wird anstelle des Einlegers bleches 25' mit dem Abgasstut2en 19 ein vollwandiges Einlegeblech i
25 in die Führungen 24 eingelegt. In diesem Falle wird dann das Blech 26 entfernt, so daß die Abgase in den Aufstellungsraum des Herdes austreten können.
Am unteren Ende des Wärmeaustauschers 6 ist eine Eintrittsöffnung 27 vorgesehen, durch welche die aus der Abgasaustrittsöffnung 5 austretenden Abgase in den Schacht 14 des Wärmeaustauschers 6 eintreten können. Zwischen der Eintrittsöffnung 27 und der Austrittsöffnung 5 besteht ein Zwischenraum 28, welcher zum Aufstellungsraum des Herdes offen ist. Wenn bei Verwendung des Abgasstutzens 19 im Kamin ein Gegendruck , besteht oder wenn im Falle der Anordnung des Abgasstutzens
in einer Durchbrechung der Außenwand durch Winddruck ein Gegendruck entsteht, so kann sich dieser Gegendruck infolge des offenen Zwischenraumes 28 nicht auf die Abgaskanäle 3 und auswirken, so daß die Funktion des Gasbrenners nicht gestört werden kann. Hiefür genügt ein verhältnismäßig kleiner Zwischenraum und es kann beispielsweise die Eintrittsöffnung 27 etwa 60 mm oberhalb der Austrittsöffnung 5 liegen.
In der Eintrittsöffnung 27 ist ein von schwenkbaren Klappen 29 gebildeter Rost angebracht. Die Klappen 29 sind über Hebel 30 mit einem Stellglied 31 verbunden, welches von Hand aus über einen Drehgriff 32 verschoben werden kann. Durch Verschwenken der Klappen kam die Eintrittsöffnung 27 ganz oder teilweise abgeschlossen werden. Man kann daher wahlweise die Abgase aus dem Zwischenraum 28 durch Abschluß der Öffnung 29 in den Aufstellungsraum zum Zwecke der Beheizung leiten oder
durch Öffnen der Klappen 29 in den Schacht 14 zum Zwecke der Warmwasserbereitung leiten. In halbgeschlossener Stellung § können die Abgase teilweise zur Raumheizung und teilweise zur
Warmwasserbereitung ausgenützt werden. Es kann auch ein Ausdehnungsstab 3 3 vorgesehen sein, welcher bei Erreichung einer
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bestimmten Temperaturgrenze des Wassers in den Behälterteilen
;| 7,8 über einen bei 34 gelagerten Winkelhebel 35 die Klappen
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der Zeichnung mittels Laschen 36 an Wandhaken aufgehängt. Der Zwischenraum 28 ist durch ein Blech 37, welches nicht mit dem
!| Herd 1 verbunden ist, an der Rückseite abgedeckt. Es können weiters auch seitliche Abdeckungen 38 vorgesehen sein.
Der Wasserbehälter 7, 8 kann oben offen sein und es kann die Befüllung von Hand aus erfolgen. Gemäß dem Ausführungsbeispiel der Zeichnung jedoch ist dieser Wasserbehälter
f? bei 12 an eine Wasserleitung anschließbar. Es kann entweder an der Eintrittsstelle 12 oder an der Entnahmestelle 13 ein nicht dargestelltes Absperrventil angeordnet werden. Im ersteren Falle ist der Wasserbehälter 7, 8 drucklos und im zweiten Falle steht er unter Druck.
Der Wärmeaustauscher kann auch, wie Fig. 4 und 5 zeigen, als Durchlauferhitzer ausgebildet sein. In diesem Falle ist der Schacht 14 lediglich von einem Blechmantel 39 begrenzt, mit welchem eine Rohrschlange 40 wärmeleitend verbunden ist. Auch in diesem Falle ist ebenso wie bei der Ausführungsform nach Fig. 1 und 2 der Schacht 14 mit langgestrecktem Querschnitt ausgebildet, so daß der Wärmeaustauscher sich gut an die Wand, welche in Fig. 1 und 2 mit 41 bezeichnet ist, anschmiegt.
Bei der Anordnung nach Fig. 6 ist die in Fig. 1 dargestellte Isolierung 9 weggelassen, so daß zwischen der Vorderwand 42 und dem Teil 7 des Wasserbehälters 7, 8 ein freier Zwischenraum 43 besteht. Die Vorderwand 42 weist horizontale Schlitze 44 auf, welche durch nach außen und unten ragende Leitbleche 45 überdacht sind. Auf diese Weise werden entlang der Vorderwand 42 des Wärmeaustauschers aufsteigende Abgase und Warmluft durch die Leitbleche 45 und die Schlitze 4 4 in den Zwischenraum 4 3 geleitet und es wird die Wärme dieser Abgase bzw. der heißen Luft zur Aufwärmung des Behälterteiles ausgenützt.
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Λη das obere Ende der Vorderwand 42 ist um eine | horizontale Achse 4 6 schwenkbar ein nach vorne und unten
ragendes Leitblech 47 unter Freilassung eines Zwischenraumes f
48 angelenkt. Dieses Leitblech 47 dient dazu, aufsteigende | Abgase und heiße Luft nach hinten zu leiten, so daß die Bedienungsperson des Herdes weniger beeinträchtigt wird. Wenn über der Abzugöffnung 17 eine Dunsthaube angeordnet ist, können auf diese Weise auch die vor der Vorderwand 42 aufsteigenden
Abgase bzw. die heiße Luft in diese Dunsthaube geleitet werden. |
Das Leitblech 47 kann bei Nichtbetrieb des Herdes in die | strichliert dargestellte Stellung 47' heruntergeklappt werden,
so daß es weniger in den Raum vorspringt. Bei der Ausführungs- ':
form nach Fig. 6 ist das Abdeckblech 26, welches in Fig. 1 j dargestellt ist, weggenommen, so daß die Abgase in den Auf- ■ J
Stellungsraum ausströmen, wobei gegebenenfalls eine Abzughaube j
oberhalb der Öffnung 17 vorgesehen sein kann. Es kann hier |
ebenso wie bei der Anordnung nach Fig. 1 ein Abzugstutzen 19 ' *'
vorgesehen sein, wobei eine entsprechende Durchbrechung in |
der Rückwand 4 8 vorgesehen wird. J
Bei der Ausführungsform nach Fig. 6 ist die Rückwand 48 I
an die Wand 41 des Aufstellungsraumes des Herdes angeschraubt. |
Die Vorderwand 42 ist an der Rückwand 48 schwenkbar, beispiels- |
weise mittels einer vertikalen Scharnierachse, festgelegt und f
kann daher aufgeklappt werden. An der Rückwand 4 8 sind Haken 49 |
angeordnet und der Behälterteil 8 weist Aufhängelaschen 50 auf. |
Bei dieser Ausführungsform handelt es sich um einen Behälter 7,8, |
welcher oben an der Stelle 51 offen ist und durch diese Öffnung 51 §
gefüllt werden kann. Zum Zwecke der Füllung kann der Behälter 7f 8 |
von den Haken 43 abgenommen werden. In diesem Falle ist bei 52 g
i ein absperrbarer Entnahmehahn an dem Behälter 7, 8 angeschlossen. |
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Zusammenfassung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Anordnung, bestehend aus einem Kochherd und einem als Wassererhitzer ausgebildeten Wärmeaustauscher 6. Der Kochherd ist ein Gasherd mit wenigstens einem von einer wärmeübertragenden, einen Strahlungsbrenner überdeckenden Platte 2, insbesondere einer Glaskeramikplatte, gebildetem Kochfeld, bei welchem an den Raum unterhalb der wärmeübertragenden Platte 2 ein Abgaskanal 3 anschließt. Zwischen der Austrittsstelle 3,4 der am rückwärtigen Ende des Kochfeldes austretenden Abgase bzw. Heißluft und der Eintrittsstelle der Abgase in den Wärmeaustauscher 6 ist ein zum Aufstellungsraum des Herdes offener Zwischenraum 28 vorgesehen, wobei im Bereich des oberen Endes des Wärmeaustauschers ein Abgasstutzen 19 für den Anschluß an einen Kamin oder an eine Durchbrechung einer Außenwand und/oder eine in den Aufstellungsraum mündende, gegebenenfalls durch eine Abzughaube überdachte Abzugöffnung 17 vorgesehen ist. Der offene Zwischenraum hat bei einem ins Freie mündenden Abzugstutzen den Vorteil, daß ein Winddruck nicht auf den Verbrennungsraum übertragen werden kann und ] ermöglicht, auch die Abgase teilweise oder ganz zur Raumheizung j auszunutzen, wenn die Eintrittsstelle in den Wärmeaustauscher teilweise oder ganz abgeschlossen wird.

Claims (16)

Dkfm. Pierre Nibelle und Franz Lindmayr in Wien (Österreich) « nsprüche :
1. Anordnung bestehend aus einem Kochherd und einem mit diesem kombinierten als Wassererhitzer ausgebildeten von den Abgasen des,Herdes von unten nach oben durchströmten schachtartigen Wärmeaustauscher, dadurch gekennzeichnet, daß der Herd in bekannter Weise als Gasherd mit wenigstens einem von einer wärmeübertragenden, einen Strahlungsbrenner überdeckenden Platte (2), insbesondere einer Glaskeramikplatte, gebildeten Kochfeld ausgebildet ist, wobei an den Raum unterhalb der wärmeübertragenden Platte (2) ein Abgaskanal (3) anschließt und daß zwischen der Austrittsstelle (3,4) der am rückwärtigen Ende des Kochfeldes austretenden Abgase bzw. Heißluft und der Eintrittsstelle (27) der Abgase in den Wärmeaustauscher (6) ein zum Aufstellungsraum des Herdes offener Zwischenraum (28) vorgesehen ist, wobei im Bereich des oberen. Endes des Wärmeaustauschers (6) ein Abgasstutzen
(19) für den Anschluß an einen Kamin oder an eine Durchbrechung einer Außenwand und/oder eine in den Aufstellungsraum mündende, gegebenenfalls durch eine Abzughaube überdachte Abzugöffnung (17) vorgesehen ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Wärmeaustauscher (6) von einem unabhängig vom Kochherd an der Wand aufhängbaren Teil gebildet ist.
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgasstutzen (19) an der Rückwand (20) des Wärmeaustauschers (6) seitlich verlagerbar angeordnet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß an der Rückwand (20) des Wärmeaustauschers (6) ein horizontaler Schlitz (21) vorgesehen ist, der am oberen und am unteren Rand (22,23) Befestigungsorgane für Einlegebleche (25) aufweist, wobei eines (25') der Einlegebleche mit dem Abgasstutzen (19) ausgestattet ist und wobei das mit dem Abgasstutzen ausgestattete Einlegeblech durch ein voll ausgebildetes Einlegeblech (25) austauschbar ist.
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5. Anordnung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsorgane von Schieberführungen (24) gebildet sind, in welche die voll ausgebildeten Einlegebleche (25) und gegebenenfalls das mit dem Abgasstutzen (19) ausgebildete Einlegeblech (25') seitlich einschiebbar sind,
6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die im Bereich des oberen Endes des Wärmeaustausichers (6) angeordnete Abzugöffnung (17) durch ein Abdeckblech (26) od. dgl. abdeckbar ist.
7 „ Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Eintrittsstelle (27) der Abgase in den Wärmeaustauscher (6) durch einen von verschwenkbaren Klappen (29) gebildeten Rost ganz oder teilweise abschließbar ist.
8. Anordnung nach Anspruch I1 dadurch gekennzeichnet, daß die verschwenkbaren Klappen (29) miteinander gekuppelt und von Hand aus und/oder durch einen von der Temperatur des Wassers gesteuerten Ausdehnungsstab verstellbar sind.
9. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß der die Abgase führende Abgasschacht (14) des Wärmeaustauschers (6) sich von unten nach oben verjüngt.
10. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die den Abgasschacht (14) vom wasserführenden Raum (7,8) des Wärmeaustauschers (6) trennenden Wände (15) gewellt ausgebildet sind.
11. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß der Abgasschacht (14) des Wärmeaustauschers (6) an zwei Seiten von Wasserbehältern (7,8) gegrenzt ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter (7,8) im unteren Bereich einen Anschluß (12) an eine Wasserleitung und im oberen Bereich eine Wasserentnahmestelle (13) aufweist und daß entweder an der Anschlußstelle (12) für die Wasserleitung oder an der Wasserentnahmestelle (13) ein Absperrventil vorgesehen ist.
13. Anordnung nach einem dar Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, daß mit den den Abgasschacht (14) begrenzenden Wänden (15) des Wärmeaustauschers (6) eine Rohrschlange (40) wärmeleitend verbunden ist.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Vorderwand (42) des Wärmeaustauschers und den Wasserbehältern (7,8) ein freier Zwischenraum (43) vorgesehen ist und daß die Vorderwand (42) wenigstens einen Schlitz (44) aufweist, an dessen oberem Rand ein dachartig nach außen und nach unten ragendes Leitblech (45) od. dgl. angeordnet ist.
15. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 14, dadurch gekennzeichnet, daß im oberen Bereich des Wärmeaustauschers ein nach vorne und nach unten ragendes Leitblech (47) unter Freilassung eines Zwischenraumes an die Vorderwand (42) des Wärmeaustauschers, vorzugsweise um eine horizontale Achse (46) schwenkbar, angeschlossen ist.
16. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, ·14 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwand (48) des Wärmeaustauschers an einer den Aufstellungsraum des Herdes begrenzenden Wand festlegbar ist, daß die Vorderwand (42) des Wärmeaustauschers an der Rückwand (48) desselben schwenkbar angelenkt ist und daß der Wasserbehälter (7,8) abnehmbar an der Rückwand befestigt ist.
DE19818110438 1980-06-25 1981-04-07 Anordnung bestehend aus einem kochherd und einem als wassererhitzer ausgebildeten waermeaustauscher Expired DE8110438U1 (de)

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