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DE8108441U1 - "Klettergerät mit Raumnetz aus Seilen" - Google Patents

"Klettergerät mit Raumnetz aus Seilen"

Info

Publication number
DE8108441U1
DE8108441U1 DE8108441U DE8108441DU DE8108441U1 DE 8108441 U1 DE8108441 U1 DE 8108441U1 DE 8108441 U DE8108441 U DE 8108441U DE 8108441D U DE8108441D U DE 8108441DU DE 8108441 U1 DE8108441 U1 DE 8108441U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tubes
climbing device
ropes
lower ends
adjacent
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8108441U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Patzer Siegfried Ing(grad) 1000 Berlin De
Original Assignee
Patzer Siegfried Ing(grad) 1000 Berlin De
Publication date
Publication of DE8108441U1 publication Critical patent/DE8108441U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63BAPPARATUS FOR PHYSICAL TRAINING, GYMNASTICS, SWIMMING, CLIMBING, OR FENCING; BALL GAMES; TRAINING EQUIPMENT
    • A63B69/00Training appliances or apparatus for special sports
    • A63B69/0048Training appliances or apparatus for special sports for mountaineering, e.g. climbing-walls, grip elements for climbing-walls

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Physical Education & Sports Medicine (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

SE31.G1 Seite 5
Beschreibung
Die Neuerung betrifft ein Klettergerät nach Oberbegriff des Schutzanspruches 1.
Das Konstruktionsprinzip eines solchen Klettergerätes ist beispielsweise beschrieben in der Zeit "Bauwelt", 1960, Heft 17, Seite 716. Dort heißt es: HDie Konstruktion dieser Geräte setzt sich zusammen aus einem "breitmaschiges" äußeren Stützrahmen (Raumfachwerkgerüst) aus Rohren, das nur Druckkräfte aufnimmt, und aus einem "engmaschigen" inneren Raumnetz aus Seilen, das nur Zugkräfte aufnimmt."
Meist bildet bei einem solchen Klettergerät eine Anzahl der obersten Rohre des weitgehend starren Stützrahmens eine Spitze, an welcher das Raumnetz befestigt ist. Diese obersten, ähnlich wie bei einer Kuppel zur Spitze strebenden Rohre werden im Folgenden Kuppelrohre genannt. Sie werden von darunterliegenden Rohren getragen, die im Folgenden Stützrohre genannt werden und von denen immer jeweils zwei das untere Ende eines Kuppelrohres stützen. Außerdem sind bei bekannten Klettergeräten dieser Art die unteren Enden jeweils zweier benachbarter Kuppelrohre durch eine starre Verbindung miteinander verbun^n. Die Gesamtheit dieser Verbindungen bildet einen Rahmen als unteren Abschluß für die Kuppel, so daß die unteren Enden der Kuppelrohre nicht nach außen ausweichen können, wenn die Spitze des Raumfachwerkes durch an dem Raumnetz turnende Kinder belastet wird.
f SE31.G1 Seite 6
Es ist Aufgabe der vorliegenden Neuerung, ein Klettergerät nach dem Oberbegriff des Schutz τnspruches 1 so zu gestalten, daß die Anzahl der Roht -1OS Stützrahmens vermindert ist.
5
Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Klettergeräte mit den Merkmalen der Schutzansprüche 1 oder 2.
Dadurch kann nämlich nicht nur der Materialbedarf reduziert werden, sondern daß weitgehend starre Raumfachwerk wirkt auch graziler.
Vorteilhafte Weiterbildungen sind in den Unteransprüchen angegeben.
15
Grundsätzlich bildet ein gemäß Anspruch 1 in den Stützrahmen einbezogenes, aus je zwei Seiten einander benachbarter Dreiecke gebildetes rautenförmiges Element, an dessen Eckpunkten die vorwiegend nach innen gerichteten Zugkräfte des Raumnetzes angreifen und bei dem die voneinander entfernten Ecken der benachbarten Dreiecke durch ein Zugseil miteinander verbunden sind, eine stabile Konstruktionseinheit, welche vorzugsweise ein Grundelement für derartige Klettergerüste darstellt.
25
Das Klettergerät nach Anspruch 2 hat den zusätzlichen Vorteil, daß alle waagerecht angeordnete starre Verbindungen jeweils zwisc\.u den unteren Enden benachbarter Kuppelrohre entfallen; da diese waagerechten Verbindungen bisher recht nahe an dem Raumnetz und daher nahe am Spielbereich kletternder Kinder angeordnet waren, haben sie eine Un-
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SE31.G1 Seite 7
fallgefahr gebildet, die nun entfällt. Die stattdessen beim neuerungsgemäßen Klettergerät hinzugekommenen Zugseile, die von der Spitze des Stützrahmens schräg nach unten laufen, erhöhen dagegen den Spielwert des Klettergerätes, da sie als durchgehende Kletterseile verwendbar sind, wodurch eine Spielmöglichkeit geschaffen ist, die bisher bei Klettergeräten mit Raumnetz aus Seilen nicht vorhanden war.
Überraschend ist, daß die bisher verwendeten starren Verbindungen, die als Basisrahmen für die Kuppel gedient haben, überhaupt weggelassen und durch die Zugseile ersetzt werden konnten. Dies rührt daher, daß das zwischen der Spitze, den Basispunkten der Kuppel und den Fundamenten aufgespannte Raumnetz insbesondere bei Belastung nicht etwa danach trachtet, die Spitze des Stützrahmens nach unten zu ziehen, sondern im Gegenteil diese nach oben schiebt, während auf die Basispunkte der Kuppel aufeinanderzustrebende Kräfte ausgeübt werden. Die Zugseile wirken diesen Bestrebungen und Kräften wirksam entgegen.
Infolge der durch die zusätzlichen Zugseile ausgeübten Verankerungskräfte kann die Zahl der Fundamentpunkte gegenüber vorbekannten Lösungen reduziert werden.
25
Anhand der Zeichnungen wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Neuerung beschrieben. Es zeigen:
Figur 1 das Ausführungsbeispiel in Seitenansicht und
30
Figur 2 dasselbe Ausführungsbeispiel in Draufsicht.
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SE31.G1 Seite 8
Das als Beispiel dargestellte Klettergerät besteht zunächst aus einem in sich geschlossenen, weitgehend starren Stützrahmen mit einer Spitze s, von der sich vier Kuppelrohre kj_, IC3, k$, kj nach unten erstrecken. Liebe Kuppelrohre enden unten an Rnsispunkten b]_f b3, b$, b-j der durch die Kuppelrohre gebildeten Kuppel. An ihren unteren Enden, also an den Basispuukten werden die Kuppelrohre k^, k3, k5, k7 jeweils durch zwei Seile si, S2 bzw. S3, S5, Sg bzw. S7, Sß gestützt. Diese sich von den Basispunkten jeweils nach unten auseinanderspreizenden Stützrohre ruhen paarweise auf Fundamenten fj_, £3, 1η.
In diesem Stützrahmen ist das Raumnetz aus Seilen in drei verschiedenen Ebenen befestigt, nämlich einmal an der Spitze s, dann in einer mittleren Ebene, nämlich an den Basispunkten b\, b3, b$, b7 und schließlich in Bodennähe an den Fundamenten f^, f3, £$, f7. Durch die vorzugsweise nach innen weisenden Spannkräfte des Raumnetzes r und insbesondere bei dessen Belastung wird die Spitze s nach oben gedrückt und auf die Basispunkte wirken Kräfte in Richtung auf eine vertikale, durch die Spitze verlaufende Zentralachse.
Diesen Kräften auf die Spitze und die Basispunkte wirken nun Zugseile Z1, Z3, Z5, Z7 entgegen, die an die Stelle getreten sind von bekannten starren Verbindungen zwischen einander benachbarten Basispunkten. Die Zugseile greifen jeweils einerseits an der Spitze s und andererseits an jeweils einem der Fundamente an. Auf diese Weise ist eine denkbar einfache Konstruktion entstanden, bei der an jedem Basispunkt lediglich drei Rohre zusammengehalten werden müssen *
SE31.G1 Seite 9
Bevorzugt wird eine Ausführungsform, bei der vier Kuppelrohre, acht Stützrohre und nur vier Fundamente vorgesehen, sind, bei der also das Raumnetz r nicht an ge sonder Lu r· Fundamenten zwischen den in der Zeichnung dargestellten Fundamenten gehalten wird, sondern in dieser bodennahe Ebene lediglich an den Fundamenten f^, fß, fs, ίη.
Es sind aber auch Ausführungsformen denkbar, bei denen drei oder fünf Kuppelrohre und Fundamente und sechs bzw. zehn Stützrohre verwendet werden. Auch sind Ausführungsformen möglich, bei denen die Stützrohre nicht unmittelbar auf Fundamenten, sondern auf weiteren Stützrohren ruhen.
Bei der dargestellten, bevorzugten Konstruktion ist die notwendige Stabilität am einfachsten dann erreichbar, wenn die rautenförmigen Rahmen, aus welchen der raumfachwerkförmige Stützrahmen zusammengesetzt sind, beispielsweise der Rahmen k^, k3, S3, S2, jeweils im wesentlichen in einer einzigen Ebene angeordnet ist, in welcher auch das zugehörige Zugseil Z3 gespannt ist. Dieses Zugseil ist lediglich an seinen beiden Enden mit dem Stützrahmen verbunden, nicht jedoch dazwischen mit dem Raumnetz aus Seilen, damit die Spannkraft des Zugseiles nicht von der Belastung des Raumnetzes beeinflußt wird und somit das Zugseil als durchgehendes Kletterseil nach Art eines Bergseils benutzt werden kann, wobei das Kind mit den Händen an dem Seil hangelt, während die Füße im Raumnetz Halt finden.

Claims (10)

ι « ft «» tiM ff if <») f » ι • » #« · t « ft O · · I HI ff ' DIpI.-InQ Henning Christiansen Patentanwalt zugelassener Vertreter beim EurQp&laohen Patentamt Unter den Elohon 7 OS a D 1000 Berlin AB Telefon Ο3Ο-Θ31 40 80 Ing. (grad.) Siegfried Patzer 19. März 1981 D-IOOO Berlin SE31.G1 Klettergerät mit Raumnetz aus Seilen Schutzansprüche
1. Klettergerät mit einem elastischen Raumnetz aus Seilen, das an Knotenpunkten eines im wesentlichen gleichseitige Dreiecke bildenden, äußeren Stützrahmens aus Rohren bei im wesentlichen nach innen gerichteten Kräften angreift» dadurch gekennzeichnet,
SE31.G1 Seite 2
daß anstelle desjenigen Rohrs, welches die gemeinsame Seite zweier benachbarter Dreiecke bildet, ein Zugseil tritt, welches die voneinander entfernten Ecken der beiden benachbarten Dreiecke direkt miteinander verbindet.
5
2. Klettergerät mit Raumnetz aus Seilen, das innerhalb eines in sich geschlossenen, weitgehend starren Stützrahmens aus Rohren angeordnet und von diesem gehalten ist, und zwar an dessen durch mehrere dort zusammengeführte Rohre (Kuppelrohre k^, k3, k5, k7) gebildeter Spitze (s) sowie an den unteren Enden dieser Kuppelrohre, die dort von jeweils zwei auseinanderstrebenden Stützrohren (S1, S2; S3, S4; S5, sg; S7, sg) getragen sind, dadurch gekennzeichnet, daß anstelle einer starren Verbindung zwischen den unteren Enden (Basispunkte b^, b3, b5, by) benachbarter Kuppelrohre zwischen der Spitze (s) des Raumfachwerkes und den unteren Enden zweier benachbarter Stützrohre (S]1, S2; S3, S4; S5, S5; S7, Ss) ein Zugseil (ζχ, Z3, Z5, Z7) vorgesehen ist.
3. Klettergerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß jeweils die unteren Enden zweier benachbarter Stützrohre miteinander verbunden sind.
4. Klettergerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß die unteren Enden zweier benachbarter Stützrohre (se, si; S2r S3; S4, S5; Sß, S7) auf jeweils einem gemeinsamen Fundament {f±i f^t ^S' ^7) befestigt sind.
SE31.G1 Seite 3
5. Klettergerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Raumnetz (r) in Bodennähe ausschließlich an den Fundamenten (f^r 13, fs, f 7) gehalten ist.
6. Klettergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß vier Kuppelrohre (k^, k3, k5, ky) und acht Stütz roh ο (si bis s8) vorgesehen sind.
7. Klettergerät nach einem der Ansprüche 4 bis 6, d a - »
durch gekennzeichnet, daß vier Fundamente (fi, £3, f$, f-j) vorgesehen sind,
8. Klettergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß jeweils zwei Kuppelrohre (k^, k3) und zwei Stützrohre (S3, S2) , die zusammen einen geschlossenen Rahmen bilden, im wesentlichen in einer gemeinsamen Ebene angeordnet sind.
9. Klettergerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das dem jeweiligen Rahmen
zugeordnete Zugseil (Z3) in derselben Ebene angeordnet ;
ist. j
f
10. Klettergerät nach einem der vorangehenden Ansprüche, I
dadurch gekennzeichnet, daß die Zug- s
/4
• · · i
SE31.G1
seile (zjf Z3, 25, z-j) allenfalls an ihren Enden mit dem Raumnetz (r) verbunden sind.
/5
I ·Ι Il
DE8108441U "Klettergerät mit Raumnetz aus Seilen" Expired DE8108441U1 (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE8108441U1 true DE8108441U1 (de) 1981-11-26

Family

ID=1328128

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE8108441U Expired DE8108441U1 (de) "Klettergerät mit Raumnetz aus Seilen"

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DE (1) DE8108441U1 (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE10161966A1 (de) * 2001-03-13 2003-01-16 Georg Lauterbach Klettergerät und -anlage
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