DE810805C - Verfahren zur Herstellung von hohen Pfeilern mit von unten nach oben stetig abnehmendem Querschnitt - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von hohen Pfeilern mit von unten nach oben stetig abnehmendem QuerschnittInfo
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- DE810805C DE810805C DEM2394A DEM0002394A DE810805C DE 810805 C DE810805 C DE 810805C DE M2394 A DEM2394 A DE M2394A DE M0002394 A DEM0002394 A DE M0002394A DE 810805 C DE810805 C DE 810805C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04G—SCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
- E04G11/00—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
- E04G11/06—Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
- E04G11/20—Movable forms; Movable forms for moulding cylindrical, conical or hyperbolical structures; Templates serving as forms for positioning blocks or the like
- E04G11/22—Sliding forms raised continuously or step-by-step and being in contact with the poured concrete during raising and which are not anchored in the hardened concrete; Arrangements of lifting means therefor
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Description
- Die Verwendung sogenannter gleitender Schalungen bei der Herstellung von Betonkörpern größeren Ausmaßes ist an sich bekannt. Sie war aber bisher im wesentlichen .nur möglich, wenn der Betonkörper auf seine ganze Länge bzw. Höhe gleichen Querschnitt besitzt. Bei Betonkörpern anderer Form, beispielsweise bei Pfeilern mit von unten nach oben stetig abnehmendem Querschnitt, war man dagegen genötigt, entweder den Pfeiler auf seine ganzeHöhe einzuschalen odermitTeilschalungen zu arbeiten. Das erstgenannte Verfahren scheidet bei hohen Pfeilern wegen seines großen Holzverbrauches praktisch aus. Das Teilschalungsverfahren nötigt zu wiederholtem Auf- und Abbau des Gerüstes und erfordert lange Arbeitszeit und erhebliche Kosten.
- Gegenstand der Erfindung ist demgegenüber die Anwendung des Herstellungsverfahrens mittels gleitender Schalung auch bei der Errichtung hoher Pfeiler mit von unten nach oben stetig abnehmendem Querschnitt. Dabei werden erfindungsgemäß die Schalungswände kontinuierlich gehoben und gleichmäßig und stetig so zusammengezogen, daß die Neigung der Außenflächen des Pfeilers auf die gewünschte Höhe unverändert bleibt. Zum Heben der Schalung dienen vorzugsweise Pressen, beispielsweise Spindelpressen oder hydraulische Pr cscn, die mit fortschreitender Pfeilerhohe je um einen Pressenhub weiter nach oben gehoben und auf zwischen Presse und vorbereiteten Betonblöcken untergeschobenen Betonsteinen abgestützt werden, welche beim Fortschreiten des Baues in den Pfeiler mit einbetoniert werden, also einen Bestandteil des fertigen Pfeilers bilden.
- Die Verwendung der gleitenden Schalung bei hohen Pfeilern ermöglicht bei wesentlich geringeren Kosten eine erhebliche Beschleunigung des Baues.
- Das Verfahren nach der Erfindung ist nachstehend an Hand der Zeichnung noch kurz erläutert, welche lediglich ein Ausführungsbeispiel wiedergibt, bei welchem eine von der Anmelderin durch eine selbständige Patentanmeldung unter Schutz gestellte gleitende Schalung besonderer Bauart verwendet wird.
- Mit i sind feste Schalungswände bezeichnet, deren Breite dem schmalsten Pfeilerquerschnitt an dessen Kopfende entsprechend bemessen ist. An den beiden Seiten jeder dieser Schalungswände sind schmale Bretter oder andere Einlagen 2 vorgesehen, die bei fortschreitendem Bau und damit zunehmender Quersdhnittsverengung allmählich einzeln herausgenommen werden. Die Schalungswände sind mit der vorgeschriebenen Neigung an Traversen 3 aufgehängt und werden durch gewichtsbelastete Spindeln 4a, 4b dauernd in Richtung gegen den Betonkörper zusammengedrückt.
- Auf vorbereiteten Betonblöcken 8 mit verschieden hoch gelegenen Auflagerbänken werden die Pressen 6a, 6b aufgestellt. Diese Pressen greifen vcn unten an den Traversen 3 an.
- Bei dem in der Zeichnung dargestellten Arbeits-. abschnitt kommen zunächst die Pressen 6b in Tätigkeit. Dadurch wird über die Traverse 3 und die Gehänge 7 die Schalung allseitig gehoben, und gleichzeitig werden durch die sich unter Gewichtsbelastung verdrehenden Zugspindeln die Wände im Sinne der Pfeilerverjüngung gegeneinander gezogen. . Haben die Pressen 6b ihren höchsten Hub erreicht, so werden die mitgehobenen Pressen 6a zurückgedreht, und nach Unterschieben eines neuen Betonsteines 5° «erden die Pressen 6a in Tätigkeit gesetzt, worauf weiterer Beton eingefüllt wird, durch welchen die Blöcke 5a derart umschlossen werden, daß sie einen Bestandteil des Pfeilers bilden. Am Ende des Hubs der Pressen 6a wird unter die Presse 6b ein Betonstein geschoben, auf welchem dann wieder die Presse 6b in Tätigkeit gesetzt Wird und so fort, bis die volle Pfeilerhöhe erreicht ist.
- Der Aufbau kann dabei vollständig kontinuierlich oder auch absatzweise vor sich gehen.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Herstellung von hohen Pfeilern mit von unten nach oben stetig abnehmendem Querschnitt unter Verwendung einer Gleitschalung, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalungswände kontinuierlich gehoben und dabei gleichmäßig und stetig so zusammengezogen werden, daß die Neigung der Außenflächen des Pfeilers auf die ganze Höhe unverändert bleibt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalung durch Pressen (6a, 6b) gehoben wird, die mit fortschreitender Höhe des Pfeilers je um einen Pressenhub weiter nach oben versetzt werden.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubpressen (6a, 6b) auf besonderen Betonsteinen (5 a, 5b) aufgestellt werden, die bei fortschreitendem Bau in den Pfeiler miteinbetoniert werden, so daß sie einen Bestandteil des Pfeilers bilden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM2394A DE810805C (de) | 1950-03-18 | 1950-03-18 | Verfahren zur Herstellung von hohen Pfeilern mit von unten nach oben stetig abnehmendem Querschnitt |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM2394A DE810805C (de) | 1950-03-18 | 1950-03-18 | Verfahren zur Herstellung von hohen Pfeilern mit von unten nach oben stetig abnehmendem Querschnitt |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810805C true DE810805C (de) | 1951-08-13 |
Family
ID=7291675
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM2394A Expired DE810805C (de) | 1950-03-18 | 1950-03-18 | Verfahren zur Herstellung von hohen Pfeilern mit von unten nach oben stetig abnehmendem Querschnitt |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810805C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007713B (de) * | 1954-09-02 | 1957-05-09 | Beton En Aanneming Mij J H Lae | Als ringfoermiger Innenkoerper ausgefuehrte Gleitschalung zum Verkleiden von Grubenschaechten mit Beton |
-
1950
- 1950-03-18 DE DEM2394A patent/DE810805C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1007713B (de) * | 1954-09-02 | 1957-05-09 | Beton En Aanneming Mij J H Lae | Als ringfoermiger Innenkoerper ausgefuehrte Gleitschalung zum Verkleiden von Grubenschaechten mit Beton |
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