DE1584769B2 - Verfahren und Vorrichtung zur Hersteilung von Betonblöcken mit einer Oberfläche aus stückförmigem Material - Google Patents
Verfahren und Vorrichtung zur Hersteilung von Betonblöcken mit einer Oberfläche aus stückförmigem MaterialInfo
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Description
sehen den Kammern entfernt wird, daß daraufhin durch Aufwärtsbewegen des Bodens der nunmehr
einen Formhohlraum bildenden zwei Kammern das stückförmige Material in den Boden hineingedrückt
wird, und daß vom Boden aus die aus dem stückförmigen Material und Beton bestehende Schicht einer
weiteren Vibration unterzogen wird.
Mit diesem Verfahren können in wirtschaftlicher
Weise große Stückzahlen von entsprechenden Betonblöcken mit ausgezeichneter Haftung des stückförmi- io Fig. 1,
gen Materials im Beton hergestellt werden. F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 von
Weise große Stückzahlen von entsprechenden Betonblöcken mit ausgezeichneter Haftung des stückförmi- io Fig. 1,
gen Materials im Beton hergestellt werden. F i g. 3 einen Schnitt entlang der Linie 3-3 von
Zur vorteilhaften maschinellen Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung ist erfindungsgemäß
eine Vorrichtung vorgesehen, die durch einen drehbaren Rahmen, in dem mindestens eine Form befestigt
ist, die eine Kammer zur Aufnahme des stückförmigen Materials, deren eine Wand verschiebbar
ist und in Verbindung mit einem Vibrator steht, und mindestens eine weitere Kammer zur Aufnahme des
Betons aufweist, deren Boden verschiebbar ist, sowie 20 fen 13, 14 in den entsprechenden Lagern 15 und 16
durch eine zwischen den beiden Kammern angeord- liegen. Der Rahmen 12 kann um 90° aus der Stelnete
bewegliche Trennplatte und durch eine mit dem lung gedreht werden, die in den F i g. 1 bis 4 gezeigt
Rahmen verbundene Abschlußvorrichtung für die ist. Eine Drehung um weitere 90° kann ebenfalls
Form während des Formvorganges, die zugleich Teil folgen. Das Drehen kann mittels Antrieben 18 geeiner
Ausstoßvorrichtung für den fertigen Beton- 25 schehen, an welche eine geeignete Antriebskraft, die
block ist, gekennzeichnet ist. Mit dieser Vorrichtung nicht abgebildet ist, angreift. Durch Umkehren der
ist eine automatische Herstellung einer großen Stück- Drehrichtung kann der Rahmen 12 wieder in seine
zahl von Betonblöcken mit einer aus stückförmigem ursprüngliche oder normale Stellung zurückgebracht
Material bestehenden Oberfläche in einem Arbeits- werden. In den Zeichnungen sind zwei oben offene
prozeß bei größtmöglichem Variationsbereich der 30 Formen 22 gezeigt, die auf dem Rahmen 12 befestigt
Maße des Blockes in vorteilhafter Weise möglich. sind; da beide identisch sind, wird nur die eine im
einzelnen beschrieben werden. Es sind natürlich auch solche Vorrichtungen denkbar, bei welchen auf dem
Rahmen nur eine oder mehr als zwei Formen 22 an-35 gebracht sind.
Die Form 22 hat feststehende Seitenwände 25 und
der Betonaufnahmekammern bewirkten Ausstoß Vorgang abstützt.
Ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung wird im folgenden an Hand der Figuren
beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 eine Aufsicht auf eine Vorrichtung nach der Erfindung zur gleichzeitigen Herstellung von
zwei Betonblöcken,
F i g. 2 einen Schnitt entlang der Linie 2-2 von
Fig.l,
F i g. 4 einen Schnitt entlang der Linie 4-4 von F i g. 1 und
F i g. 5 bis 9 die verschiedenen Verfahrensschritte während des Arbeitens dieser Vorrichtung.
In den Figuren ist die gesamte Vorrichtung mit 10 bezeichnet. Ein rotierender Rahmen 12 hat Zapfen
13 und 14, die seitwärts abstehen, wobei diese Zap-
Die Vorrichtung zeigt darüber hinaus einen sehr einfachen Aufbau und erfordert nur ein Minimum an
Energie, da die Vibrationen von hoher Frequenz nur dort angewendet werden, wo sie notwendig sind.
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung zur Herstellung von Betonblökken
mit einer größeren Abmessung senkrecht zur Oberfläche aus dem stückförmigen Material besteht
26, deren Abstand voneinander der Länge des herzustellenden Blockes entspricht. Die Form 22 ist unterteilt
in eine Kammer 29, für die Steine, eine erste Be-
darin, daß die Form zusätzlich eine Kammer zur 40 tonaufnahme-Kammer 31 und eine zweite Betonauf-
Aufnahme von Beton aufweist, daß zwischen dieser zweiten Betonaufnahme-Kammer und der ersten Betonaufnahme-Kammer
eine bewegliche Trennplatte angeordnet ist und daß die zweite Betonaufnahme-
nahme-Kammer 33. Zwischen diesen drei Kammern 29, 31, 33 befinden sich verschiebbare Trennplatten
35 und 37. Die Kammern 29 und 31 sind von gleicher Weite, während die Kammer 33 erheblich weiter
Kammer, deren Boden ebenfalls verschiebbar ist, 45 als die beiden anderen ist. Ein Teil der Kammer 33
eine senkrecht zur Ebene der Trennplatte verschieb- hat einen fest angeordneten Boden 39, während der
bare Wand aufweist, die in Verbindung mit einem
Vibrator steht.
Vibrator steht.
Rest dieser Kammer 33 einen lotrecht bewegbaren Boden 40 hat. Will man Hohlsteine mit lotrecht verlaufenden
Hohlräumen herstellen, so bringt man
kes sehr zweckmäßig, wenn die Kammer zur Auf- 50 Kerne 42 und 43 fest in der Kammer 33 an, vorzugsnahme
des stückförmigen Materials und die an diese weise direkt anliegend an die Trennplatte 37, wie die
F i g. 1 und 2 es zeigen. In diesem Falle sind die Kerne 42 und 43 fest auf einer Unterlage 45 befestigt.
Diese wird vom Rahmen 12 unterhalb des beweglichen Bodens 40 getragen. Die Kerne 42, 43 verlaufen
gleitend durch die genannte Bodenpresse hindurch.
Die rückwärtige Seite der Kammer 33 wird durch eine bewegbare Wand 48 abgeschlossen. Diese Wand
48 paßt gleitend auf den festen Boden 39 und zwischen die Seitenwandungen 25 und 26 der Form 22.
Die Wand 48 ist mit zwei Stangen 49 verbunden, die durch Führungen 50 hindurchragen, welche vom
Rahmenteil oder Träger 51 gehalten werden. Nach
dem stückförmigen Material und dem Beton nach 65 den F i g. 1 und 2 sind sie gleitend für eine Drehbeoben
abschließt und welche dem fertiggestellten Be- wegung gegenüber dem Rahmen 12 angeordnet. Die
tonblock nach Drehung des Klemmrahmens um Stangen 49 ragen über ihre an dem Träger 51 befe-180°
bei dem durch die verschiebbaren Formböden stigten Halterungen hinaus. Diese Stangen 49 sind
Es ist für die Beständigkeit des fertigen Betonblok-
angrenzende Kammer zur Aufnahme von Beton ungefähr die gleiche lichte Weite haben, die etwa dem
größten Durchmesser des stückförmigen Materials entspricht.
Es ist weiterhin sehr vorteilhaft, wenn der Rahmen gemeinsam mit der Form um 90° bzw. 180°
schwenkbar ist. Hierdurch kann die maschinelle Herstellung der Betonblöcke sehr rationell und daher
wirtschaftlich durchgeführt werden.
Bei einer weiteren vorteilhaften Ausgestaltung der Vorrichtung nach der Erfindung besteht die Abflußvorrichtung
aus einem Klemmrahmen mit einer Platte, welche die Form nach deren Beschickung mit
5 6
verbunden mit einem Vibrator 52 von hoher Fre- Der Boden 40 wird in der Kammer 33 in derselben
quenz, z.B. 60 Hz, der in an sich bekannter Weise Weise auf und ab bewegt wie der Boden80. Mehrere
ausgebildet sein kann. Dieser Vibrator 52 wird ledig- Stangen 95 sind mit dem Boden 40 verbunden und
lieh von beiden Stangen 49 und den Führungen 50 gleiten durch den Träger 45 hindurch. Mit ihren ungetragen.
Der Träger 51 ist mit der Wand 48 durch 5 teren Enden sind sie mit einem Kreuzstück 96 verStangen
53 verbunden. Er kann gegen den Rahmen bunden. Dieses Kreuzstück 96 ist seinerseits mit einer
12 mittels eines Zylinders 54, der am Rahmen 12 be- Kolbenstange 97 eines hydraulischen Zylinders 98
festigt ist, bewegt werden, wie die F i g. 1 und 3 zei- verbunden. Wie die F i g. 2, 3 und 4 zeigen, liegt der
gen. Dieser Zylinder 54 hat eine Kolbenstange 55, Hauptzylinder 98 auf dem Teil 90. Mehrere Anhaltedie
aus ihm herausragt und an einem festen Teil 56 io stangen 100 sind mit dem Kreuzstück 96 verbunden
des Rahmens 12 befestigt ist. und ragen von ihm herab. Sie sind gleitbar durch
Die bewegliche Trennplatte 37 kann in der Form Führungen 101 angeordnet, die ihrerseits an dem
22 in beliebiger Weise auf- und abbewegt werden. In Stück 90 befestigt sind. Jede Stange 100 hat einen
dem gezeichneten Falle ist das untere Ende der Anschlag 102 an ihrem unteren Ende. Dadurch wird
Trennplatte 37 mit einem Querstück 57 verbunden. 15 die Aufwärtsbewegung des Bodens 40 gestoppt, der in
Dieses ist gleitbar an senkrechten Stäben 58 befe- einer Linie mit den festen Böden 39 und 69 der
stigt, die an ihren unteren Enden Widerlager 59 ha- Form 22 angeordnet ist.
ben. Das Querstück 57 ist verbunden mit zwei KoI- Ein Klemmrahmen 103 besteht aus einem unteren
benstangen 60 eines hydraulischen Zylinders 61, der Teil 90 und einem oberen Teil 105. An den Ecken
von einem brückenartigen Teil 62 herabhängt. Wie 20 sind diese beiden Teile durch vier Stangen 107 mit-
die F i g. 3 und 4 zeigen, bildet der brückenartige einander verbunden. Jede Stange 107 kann durch
Teil 62 einen Teil des Rahmens 12. eine lange Führung 108 hindurchgleiten, die einen
Auch die Trennplatte 35 kann in der Form 22 in Teil des Rahmens 12 bildet. Ein gleitbarer Rahmen
beliebiger Weise bewegt werden. In diesem Falle ist 110 wird von dem oberen Teil 105 getragen. Eine
nach F i g. 2 ein Bügel 68 mit der Trennplatte 35 ver- 25 Platte 113 kann in beliebiger Weise unterhalb des
bunden. Der Bügel 68 ist außerdem verbunden mit Rahmens 110 befestigt werden,
dem oberen Ende einer Kolbenstange 64 eines hy- Der Klemmrahmen 103 wird auf- und abbewegt
draulischen Zylinders 65, der seinerseits mittels eines mit einem hydraulischen Zylinder 120, der von der
Netzes 66 mit dem Teil 67 des rotierenden Rahmens Brücke 62 herabhängt. Der Zylinder 120 hat eine
12 verbunden ist. 3° Kolbenstange 121, die abwärts herausragt. Das un-
Die Kammer 29 für die Steine hat einen fest an- tere Ende der Kolbenstange 121 ist mit einem Kopfgeordneten Boden 69, der in einer Linie mit dem fe- stück 122 verbunden. Von diesem Kopfstück 122 rasten
Boden 39 der Betonaufnahme-Kammer 33 ver- gen Stangen 124 abwärts. Die unteren Enden dieser
läuft. Eine als Presse wirkende Wand 71 ist gleitbar Stangen 124 sind, wie die F i g. 4 zeigt, mit dem Teil
auf dem Boden 69 zwischen den Seitenwänden 25 35 90 verbunden.
und 26 angeordnet. Die Wand 71 ist verbunden mit Die Vorrichtung 10 arbeitet wie folgt: Wenn die
zwei Stangen 72, die durch Führungen 73 verlaufen, Vorrichtung 10 fertig ist zur Aufnahme der Steine
welche von dem Rahmenteil 74 gehalten werden. Die und des Betons, befinden sich die Böden 40 und 80
äußeren Enden der beiden Stangen 72 sind verbun- in ihrer untersten Lage, wie die F i g. 2 zeigt. Die
den mit einem Vibrator 75 von hoher Frequenz, der 4° Platte 113 ist noch nicht an ihrem Platz, und die
lediglich von beiden Stangen 72 und den Führungen Trennplatte 37 befindet sich in ihrer untersten Lage.
73 getragen wird, wie die F i g. 1 und 2 zeigen. Der Eine abgemessene Menge von Steinen wird in die
Rahmenteil 74 ist durch Stangen 76 mit der Wand 71 Kammer 29 eingebracht. Gleichzeitig bringt man
verbunden. Er ist im Rahmen 12 so angebracht, daß eine abgemessene Menge von Beton in die Kammern
er nach innen und außen bewegt werden kann. Diese 45 31 und 33. Gerade bevor die Gesamtmenge des BeBewegung
kann durch einen Zylinder 77 bewirkt tons in die Kammern 31, 33 gelangt, bewegt man die
werden, der eine Kolbenstange 78 hat, die fest mit Trennplatte 37, bis zu ihrer obersten Lage. Die
dem Teil 79 des Rahmens 12 verbunden ist. Platte 113 wird über die Form gebracht. Der Zylin-
Die erste Betonaufnahme-Kammer 31 hat einen der 120 drückt den Teil 105 des Rahmens 110 gegen
beweglichen Boden 80, der in der Form 22 zwischen 5° die Platte 113 im oberen Teil der Form 22, so daß
den Trennplatten 35 und 37 auf und ab bewegt wer- diese geschlossen wird. Die Böden 40 und 80 werden
den kann. Mehrere Stangen sind mit dem Boden 80 durch die Zylinder 98 und Führungen 89 aufwärts
verbunden. Nach den F i g. 2, 3 und 4 erstrecken sie bewegt, so daß sie in ihre Endstellung gelangen. Da-
sich abwärts bis zu einem Kreuzstück 83. Dieses durch wird die Höhe des Blockes festgelegt. Diese
Kreuzstück 83 ist mit einer Kolbenstange 84 eines 55 Stellungen liegen in einer Linie mit den festen Böden
hydraulischen Zylinders 85 nach Fig.3 verbunden. 39 und 69 der Form 22. Die Anordnung der ver-
Die Kolbenstange 84 bewegt den Boden 80 aufwärts schiedenen Elemente dieser Form 22 ist in F i g. 5 ge-
und abwärts innerhalb der Form 22. Anhaltestangen zeigt.
88 ragen abwärts von dem Kreuzstück 83 durch die Man dreht nun den Rahmen 12 um 90°, so daß
Führungen 89 hindurch. Diese Führungen 89 werden 60 die Kammer 29 für die Steine unter den Kammern 31
von dem Teil 90 des Rahmens 12 gehalten, wobei und 33 für den Beton liegt, wie die F i g. 6 zeigt. Jetzt
jede Anhaltestange 88 einen Anschlag 91 an ihrem läßt man den Vibrator 75 auf die Wand 71 einwir-
unteren Ende hat. Dieser Anschlag 91 begrenzt die ken, um die Steine in der Kammer 29 auszurichten.
Aufwärtsbewegung des Kreuzstücks 83 und hält den Hierauf zieht man die Trennplatte 35 heraus, so daß
Boden 80 in ihrer korrekten Lage gegenüber der 65 der Beton in der Kammer 31 auf die Steinschicht in
Form 22 an. Der Anschlag 91 liegt in einer Linie mit der Kammer 29 hinabfließen kann. Die Wand 71
den fest angeordneten Böden 39 und 69 oder Kam- wird durch den Zylinder 77 einwärts bewegt, um die
mern 33 und 29. Steine in dem Beton einzubetten und um das ganze
gegen die Trennplatte 37 zu drücken. Dann wird wieder der Vibrator 75 in Bewegung gebracht, wodurch
der Beton in die Zwischenräume zwischen die Steine eindringt. Die Trennplatte 37 wirkt gleichzeitig als
Rückwand und gibt die Vibration zurück, um sie vollständig durch den Beton und die Steine zu übertragen.
Diese beiden letzteren werden jetzt nach F i g. 7 zu einem tafelförmigen Block verformt. Wenn
nur solche hergestellt werden sollen, wird kein Beton in die Kammer 33 eingebracht, und der Block ist jetzt
fertig. Man kann aber darüber hinaus die Wand 71 einwärts bewegen, um den Block vor dem Ausstoßen
aus der Form 22 zu formen. Stellt man dagegen Bausteine her, so zieht man jetzt die Trennplatte 37 heraus
und läßt den Beton aus der Kammer 33 herabfließen. Es ist vorteilhaft, jetzt die Wand 71 aufwärts
zu bewegen, um den durch das Herausziehen der Trennplatte 37 gebildeten Hohlraum auszufüllen.
Gleichzeitig wird die rückwärtige Wand 48 durch den Zylinder 54 einwärts bewegt, um das Formen
des Blockes zu vollenden. Während dieser Zeit läßt man Vibrator 52 eine bestimmte Zeit lang arbeiten,
um aus dem gesamten Beton einen Block gleichmäßiger Zusammensetzung zu erhalten und um den tafelförmigen,
vorher gebildeten Block fest mit dem Beton der Kammer 33 zu verbinden. Die F i g. 8 zeigt
die Lage der verschiedenen Teile zu diesem Zeitpunkt.
Man dreht jetzt den Rahmen 12 um weitere 90°. Die Wand 71 wird auswärts bewegt, um den Block
freizugeben und der Zylinder 120 wird bewegt, um den Klemmrahmen 103 zu bewegen. Dadurch wird
auch die Platte 113 verschoben. Mittels der Zylinder
ίο 85 und 98 bewegen sich die Böden 40 und 80 abwärts
und drücken den gebildeten Block auf die Platte 113. Hierbei wird der Block fest zwischen der
Platte 113 und den Böden 40 und 80 gehalten, wie die F i g. 9 zeigt. Während des letzten Teils der Abwärtsbewegung
des Rahmens 103 bewegt man den Boden 40 aufwärts, um den Rahmen 103 von dem Block zu trennen. Dieser letztere kann nun auf der
Platte 113 entfernt werden. Die Wände 48 und 71 werden bis in ihre äußersten Lagen gebracht, die Böden
40 und 80 werden ebenfalls in ihre Anfangslagen in den Kammern 31 und 33 gebracht, und die Trennplatte
35 wird zurück in die Form 22 gebracht, während der Rahmen 12 in seine Ausgangsstellung zurückgedreht
wird.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
409 518/14
Claims (6)
1. Verfahren zur Herstellung von Betonblök- Form nach deren Beschickung mit dem stückförken
mit einer Oberfläche aus stückförmigem Ma- 5 migen Material und dem Beton nach oben abterial
durch Einbringen einer Schicht des stück- schließt und welche den fertiggestellten Betonförmigen
Materials in eine Form, Rütteln dieses block nach Drehung des Klemmrahmens (103)
Materials und Aufbringen einer Betonschicht auf um 180° bei deni durch die verschiebbaren Bodie
Schicht aus stückförmigem Material, da- den (80, 40) der Betonaufnahmekammern (31,
durch gekennzeichnet, daß das stück- io 33) bewirkten Ausstoßvorgang abstützt,
förmige Material und der Beton in voneinander
förmige Material und der Beton in voneinander
durch eine Trennplatte (35) getrennte Kammern
(29 bzw. 31) eingebracht werden, die anschließend um 90° gedreht werden, so daß die Kammer (29) für das stückförmige Material unter die 15
Kammer (31) für den Beton zu liegen kommt,
(29 bzw. 31) eingebracht werden, die anschließend um 90° gedreht werden, so daß die Kammer (29) für das stückförmige Material unter die 15
Kammer (31) für den Beton zu liegen kommt,
daß dann über die in dieser Stellung den Boden Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine
der Kammer (29) bildende Wand (71) das stück- Vorrichtung zur Herstellung von Betonblöcken mit
förmige Material der Vibration unterzogen wird, einer Oberfläche aus stückförmigem Material durch
wonach die Trennplatte (35) zwischen den beiden 20 Einbringen einer Schicht des stückförmigen Mate-Kammern
(29, 31) entfernt wird, daß daraufhin rials in eine Form, Rütteln dieses Materials und Aufdurch
Aufwärtsbewegen des Bodens der nunmehr bringen einer Betonschicht auf die Schicht aus stückeinen
Formhohlraum bildenden zwei Kammern förmigem Material.
(29, 31) das stückförmige Material in den Beton Bei einem bekannten Verfahren dieser Art wird
hineingedrückt wird und daß vom Boden aus die 25 der Beton lediglich mit dem stückförmigen Material
aus dem stückförmigen Material und Beton be- zusammengedrückt, so daß er dort dichter ist und
stehende Schicht einer weiteren Vibration unter- nach dem Erhärten hart und brüchig wird, ohne daß
zogen wird. eine Bindung zwischen dem Beton und dem stückför-
2. Vorrichtung zur Durchführung des Verfah- migen Material entsteht. Außerdem dringt der Beton
rens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch 30 nicht in alle Hohlräume der aus dem stückförmigen
einen drehbaren Rahmen (12), an dem minde- Material bestehenden Schicht ein, wobei in der Regel
stens eine Form (22) befestigt ist, die eine Kam- der eingedrungene Beton doch noch eine andere Zumer
(29) zur Aufnahme des stückförmigen Mate- sammensetzung als der Betonblock aufweist. Bei den
rials, deren eine Wand (71) verschiebbar ist und nach diesem bekannten Verfahren hergestellten Bein
Verbindung mit einem Vibrator (75) steht, und 35 tonblöcken fällt daher das stückförmige Material
mindestens eine weitere Kammer (31) zur Auf- leicht aus den Blöcken heraus.
nähme des Betons aufweist, deren Boden (80) Man hat außerdem bereits versucht, die Form zur
verschiebbar ist, sowie durch eine zwischen den Herstellung der Betonblöcke in Schwingung zu ver-
beiden Kammern (29, 31) angeordnete beweg- setzen, damit der Beton zwischen die Steine der aus
liehe Trennplatte (35) und durch eine mit dem 40 dem stückförmigen Material bestehenden Schicht
Rahmen (12) verbundene Abschlußvorrichtung fließt. Die hierbei verwendeten hochfrequenten
für die Form (22) während des Förmvorganges, Schwingungen bewirkten jedoch eine Trennung der
die zugleich Teil einer Ausstoßvorrichtung für einzelnen Bestandteile des Betons, wodurch sich die
den fertigen Betonblock ist. feinkörnigen Teile des Betons schnell verdichten und
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch ge- 45 auf der Rückseite der Steine eine Matte bilden. Dies
kennzeichnet, daß die Form (22) zusätzlich eine verhindert ein ausreichendes Eindringen des Betons
Kammer (33) zur Aufnahme von Beton aufweist, zwischen die Steine und eine ausreichende Haftung
daß zwischen dieser zweiten Betonaufnahme- zwischen dem Beton und den Steinen.
Kammer (33) und der ersten Betonaufnahme- Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin,
Kammer (31) eine bewegliche Trennplatte (37) 50 die Unzulänglichkeiten der bekannten Verfahren und
angeordnet ist und daß die zweite Betonauf- Vorrichtungen zu beseitigen und ein Verfahren und
nahme-Kammer (33), deren Boden (40) ebenfalls eine Vorrichtung der in Frage stehenden Art zu
. verschiebbar ist, eine senkrecht zur Ebene der schaffen, mit weichen Betonblöcke mit einer Ober-Trennplatte
(37) verschiebbare Wand (48) auf- fläche aus stückförmigem Material in maschineller
weist, die in Verbindung mit einem Vibrator (52) 55 Fertigung in großer Stückzahl hergestellt werden
steht. können, die sich durch eine hohe Qualität, insbeson-
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, da- dere durch eine gute Haftung des stückförmigen Madurch
gekennzeichnet, daß die Kammer (29) zur terials im Beton auszeichnen.
Aufnahme des stückförmigen Materials und die Diese Aufgabe wird bei dem Verfahren erfinan
diese angrenzende Kammer (31) zur Auf- 60 dungsgemäß dadurch gelöst, daß das stückförmige
nähme von Beton ungefähr die gleiche lichte Material und der Beton in voneinander durch eine
Weite haben, die etwa dem größten Durchmesser Trennplatte getrennte Kammern eingebracht werden,
des stückförmigen Materials entspricht. die anschließend um 90° gedreht werden, so daß die
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 Kammer für das stückförmige Material unter die
bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rahmen 65 Kammer für den Beton zu liegen kommt, daß dann
(12) gemeinsam mit der Form (22) um 90° bzw. über die in dieser Stellung den Boden der Kammer
180° schwenkbar ist. bildende Wand das stückförmige Material der Vibra-
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 tion unterzogen wird, wonach die Trennplatte zwi-
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- 1965-07-01 GB GB2786765A patent/GB1117682A/en not_active Expired
Also Published As
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| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 |