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DE810804C - Lastdruckbremse, insbesondere fuer Flaschenzuege o. dgl. Hebezeuge - Google Patents

Lastdruckbremse, insbesondere fuer Flaschenzuege o. dgl. Hebezeuge

Info

Publication number
DE810804C
DE810804C DEH1530A DEH0001530A DE810804C DE 810804 C DE810804 C DE 810804C DE H1530 A DEH1530 A DE H1530A DE H0001530 A DEH0001530 A DE H0001530A DE 810804 C DE810804 C DE 810804C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
brake
load pressure
wedges
pressure brake
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH1530A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Poettgen
Emil Dr-Ing Ruecker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FOERDERMITTEL GmbH
HEBEZEUGE
Original Assignee
FOERDERMITTEL GmbH
HEBEZEUGE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by FOERDERMITTEL GmbH, HEBEZEUGE filed Critical FOERDERMITTEL GmbH
Priority to DEH1530A priority Critical patent/DE810804C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE810804C publication Critical patent/DE810804C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D5/00Braking or detent devices characterised by application to lifting or hoisting gear, e.g. for controlling the lowering of loads
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66DCAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/03Mechanisms with latches or braking devices in general for capstans, hoists or similar devices as well as braking devices actuated electrically or by fluid under pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Lastdruckbremse, insbesondere für Flaschenzüge o. dgl. Hebezeuge Die vorwiegend bei Flaschenzügen u. dgl. Hebezeugen benutzten Lastdruckbremsen arbeiten so, daß durch die Last, etwa über ein Gewinde, Axialkräfte in die Antriebswelle geleitet werden, die ein selbsttätiges Abbremsen bewirken. Bei dieser Art der Abbremsung werden jedoch für größere Drehmomente die Axialkräfte so groß, daß große Gewindedurchmesser und auch verhältnismäßig große Gewindelängen erforderlich sind, die sich ungünstig auf die Gesamtbauweise auswirken.
  • Die l?rfindung bezieht sich auf eine Lastdruckbremse, die den Lastdruck in radialer Richtung wirken läßt, um ein selbsttätiges Abbremsen der Last zu erreichen. Trotz geringer Abmessungen können große Drehmomente bei voller Beherrschung der zulässigen spezifischen Drücke aufgenommen werden. Hebel oder sonstige Gestänge, die viel Raum beanspruchen und leicht zu Betriebsstörungen Veranlassung geben, werden vermieden. Das Neue besteht nach der Erfindung darin, daß der Lastdruck in radialer Richtung durch Bremskeile aufgenommen wird, die an einem feststehenden Bremsteil durch das Drehmoment der Last festgezogen und durch den Antrieb, beispielsweise ein Handkettenrad, gelöst werden. Die Bremskeile werden zweckmäßig durch Schrägflächen festgezogen, die auf einem Träger angeordnet sind, welcher mit der Antriebswelle verbunden ist. Die Bremskeile können innerhalb eines Bremsgehäuses liegen. Nach einem weiteren Vorschlag gemäß der Erfindung ist auf der Antriebswelle eine Scheibe befestigt, die innerhalb des Bremsgehäuses liegt und Nocken trägt, gegen die Ansätze des Antriebsrades zur Anlage kommen. Die Scheibe trägt außerdem Schrägflächen, durch welche Keile an dem Bremsgehäuse festgebremst werden können. Zweckmäßig bewegen die Ansätze beim Drehen des Antriebsrades im Hubsinne die Scheibe und damit die Antriebswelle, während sie beim Drehen im Senksinne die Keile lösen. Vorteilhafterweise haben die Ansätze die Gestalt von Zylindermantelteilen und sind an das Antriebsrad angegossen oder angeschweißt. Das Bremsgehäuse wird an dem Flaschenzuggehäuse zweckmäßig durch Schweißen o. dgl. befestigt. Die Bremskeile können nach der Erfindung auf ihrer einen Seite durch das Antriebsrad und auf ihrer anderen Seite von einer Seitenwand des Bremsgehäuses geführt sein. Es ergibt sich dadurch eine besonders schmale Bauweise. Es ist außerdem zweckmäßig, daß die Bremskeile auf Stahlblechunterlagen liegen, um den Reibungskoeffizienten zwischen den Schrägflächen und den Keilen kleiner zu halten als zwischen den Keilen und dem Gehäuse. Es wird damit ein leichteres Anziehen der Keile erzielt.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel gemäß der Erfindung schematisch dargestellt, wobei die Abb. i bis 4 verschiedene Ansichten teilweise im Schnitt wiedergeben.
  • Die Antriebswelle ist mit a bezeichnet. Auf ihr ist die Scheibe b durch Schweißen befestigt. Die Scheibe b trägt Nocken c sowie Schrägflächen d. Das Bremsgehäuse e ist an dem Gehäuse des Flaschenzuges durch Schweißen 'befestigt. Mit f sind Keile bezeichnet, die innerhalb des Bremsgehäuses e liegen und mit den- Schrägflächen d zusammen arbeiten.
  • Auf der Antriebswelle a ist drehbar das Handkettenrad g verlagert, welches Ansätze h trägt, die die Form von Zylindermantelteilen haben. i sind Unterlagen aus Stahlblech für die Bremskeile f.
  • Die Wirkungsweise des Erfindungsgegenstandes ist die, daß durch Drehung des Handkettenrades g im Hubsinne, also wenn die Last gehoben werden soll, durch die zwischen das Bremsgehäuse e und die Scheibe b greifenden Ansätze h über die Nokken c die Scheibe b und damit die Antriebswelle a gedreht wird. Die Last wird angehoben. Wird die Bewegung im Hubsinne angehalten, so dreht die Last die Antriebswelle a und damit die Scheibe b im umgekehrten Sinne, so daß sich die Keile f zwischen dem Bremsgehäuse e und den Schrägflächen d festbremsen. Die Last ist abgefangen. Wird nun das Handkettenrad im Senksinne gedreht, so legen sich die Ansätze h gegen die Keile f und lösen diese. Die Last senkt sich. Bei erneutem Anhalten oder Heben wiederholt sich das Spiel der Bremskeile, wie vorbeschrieben.
  • Die Bremskeile f können aus Bremsmaterial gepreßt werden und außerdem mit den Unterlagen i ein Ganzes bilden. Dies wird in der Ausführung noch einfacher und billiger. Bei Verschleiß werden dann diese Teile einfach durch neue ersetzt.

Claims (7)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Lastdruckbremse, insbesondere für Flaschenzüge u.dgl. Hebezeuge, dadurch gekennzeichnet, daß der Lastdruck in radialer Richtung durch Bremskeile aufgenommen wird, die an einem feststehenden Bremsteil durch das Drehmoment der Last festgezogen und durch den Antrieb, beispielsweise ein Handkettenrad; gelöst werden.
  2. 2. Lastdruckbremse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskeile durch Schrägflächen festgezogen werden, die auf einem Träger angeordnet sind, der mit der Antriebswelle verbunden ist.
  3. 3. Lastdruckbremse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskeile (f) innerhalb eines Bremsgehäuses (e) liegen.
  4. 4. Lastdruckbremse nach Anspruch 1, 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Antriebswelle (a) eine Scheibe (b) befestigt ist, die innerhalb des Bremsgehäuses (e) liegt und Nokken (c) trägt, gegen die Ansätze (h) des Antriebsrades (g) zur Anlage kommen, und daß die Scheibe (b) Schrägflächen (d) trägt, durch welche Keile (f) an dem Bremsgehäuse (e) fest= gebremst werden können.
  5. 5. Lastdruckbremse nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (h) beim Drehen des Antriebsrades (g) im Hubsinne die Scheibe (b) und damit die Antriebswelle (a) bewegen, beim Drehen im Senksinne jedoch die Keile (f) lösen.
  6. 6. Lastdruckbremse nach Anspruch 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Ansätze (h) die Form von Zylindermantelteilen haben und an das Antriebsrad (g) angegossen oder angeschweißt sind.
  7. 7. Lastdruckbremse nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgehäuse(e) an dem Flaschenzuggehäuse durch Schweißen o. dgl. befestigt ist. B. Lastdruckbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskeile (f) durch das Antriebs-_ rad (g) seitlich geführt sind. g. Lastdruckbremse nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremskeile (f) auf Stahlblechunterlagen (i) liegen.
DEH1530A 1950-02-08 1950-02-08 Lastdruckbremse, insbesondere fuer Flaschenzuege o. dgl. Hebezeuge Expired DE810804C (de)

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DEH1530A DE810804C (de) 1950-02-08 1950-02-08 Lastdruckbremse, insbesondere fuer Flaschenzuege o. dgl. Hebezeuge

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE810804C true DE810804C (de) 1951-08-13

Family

ID=7142634

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DEH1530A Expired DE810804C (de) 1950-02-08 1950-02-08 Lastdruckbremse, insbesondere fuer Flaschenzuege o. dgl. Hebezeuge

Country Status (1)

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DE (1) DE810804C (de)

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