DE8105786U1 - "Anschlußvorrichtung zum unlösbaren Verbinden von stangenförmigem Gut" - Google Patents
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Description
Firma Willi Wader GmbH 6 Co. KG,
Tiefestraße 10, 5608 Radevormwald
Tiefestraße 10, 5608 Radevormwald
Anschlußvorrichtung zum unlösbaren Verbinden von stangenförmigem Gut
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung zum unlösbaren Verbinden von stangenförmigem Gut,
insbesondere Rohren oder dergleichen, bestehend aus einem Muffenelement mit Innenraum und zumindest einseitigem,
in der Öffnungsweite reduzierten Anschlußflansch
und einem in das Muffenelement durch den Anschlußflansch
hineinragenden Anschlußteil sowie einem Sicherungselement zum Sichern des Anschlußteils im Muffenelement.
Sollen stangenf b'rmi ge Güter, beispielsweise Rohre oder
dergleichen, miteinander unlösbar verbunden werden, so
erfolgt dies beispielsweise durch Verschweißen der zu verbindenden Teile. Eine andere mögliche Verbindungsart besteht darin, Anschlussvorrichtungen zu verwenden,
c„ -sr.g—.c 2r P-=-f=c^ ΐ"Ό2·ο D-5600 Wuppeial ι Patentanwalt Dr.-Ing. DipNng. A SoIf
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bei denen zum Beispiel ein Rohrende in ein innen hohles Muffbiielement eingesteckt oder eingeschraubt wird und
die unlösbare Verbindung dadurch erreicht wird, daß ein Stift durch eine Bohrung im Muffenelement und dem
eingesteckten Rohrende quer zur Längsachse derselben gesteckt und anschließend zum Beispiel durch Punktschweißen
fixiert wird. Dabei ist das Anbohren des beispielsweise verzinkten Muffenelements und Rohrendes erforderlich,
wodurch eine erhöhte Korrosionsgefahr besteht Weiterhin ist diese Sicherungsart arbeitsaufwendig.
Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußvorrichtung zu schaffen, mit der ohne
eine zusätzliche Bearbeitung des Muffenelements eine
unlösbare, schnelle und sichere Verbindung zwischen den zu verbindenden Teilen erreicht wird. Erfindungsgemäß
wird dies dadurch erreicht, daß das Sicherungselement aus einem Stift besteht, der in einer seinem Querschnitt
angepaßten Ausnehmung des verbindenden Anschlußteils federnd geführt ist und die Ausnehmung derart
schräg zur Längsachse des Anschlußteils verläuft, daß der Stift gegen die Einsteckrichtung des Anschlußteils
in das Muffenelement geneigt ist. Diese erfindungsgemäße
Ausgestaltung des Sicherungselements bewirkt, daß sich der Stift gegen die Federkraft beim Einstecken oder
5 Einschrauben des Anschlußteils in den Anschlußflansch
selbsttätig zurückschiebt, und beim Austritt aus dem Flanschbereich wird der Stift durch die Feder an die
Innenwandung des Muffenelements gedrückt und bleibt in
dieser Stellung unverlierbar. Ein Herausziehen oder Herausschrauben des Anschlußteils aus dem Muffenelement
ist nicht mehr möglich, weil der Stift durch die Schrägstellung beim Anstoß an den Flanschabschnitt in der
Scnloßbleiche 20 Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. Dipl.-Ing. A SoIf
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Ausnehmung verkantet bzw. verklemmt ist, so daß ein Niederdrücken des Stiftes verhindert wird. Hierdurch unterscheidet
sich die Erfindung wesentlich von bekannten Rastelementen, bestehend aus gegen Federdruck verschiebbar
gelagerten Kugeln oder dergleichen, die nur eine Rastwirkung, jedoch keine Haltefunktion besitzen.
Ein Vorteil des erfindungsgemäßen Sicherungselements besteht
darin, daß es im Anschlußteil vormontiert werden kann und dann das Anschlußteil an Ort und Stelle, das
heißt am Montageort ohne zusätzliche Maßnahmen mit dem Muffenelement verbunden werden kann.
Anhand des in der beiliegenden Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert.
In der Zeichnung ist ein Querschnitt einer Teilansicht einer erfindungsgemäßen Vorrichtung dargestellt. Hierbei
besteht ein Muffenelement 1 aus einem Rohrkörper, der an einem Ende verengt ist, so daß ein Anschlußflansch
2 sich ausbildet. In dem Anschlußflansch 2 ist ein Innengewinde 3 vorgesehen. Das Muffenelement
mit dem Anschlußflansch kann zum Beispiel eine Spannschraube darstellen, wobei in diesem Fall auch an dem
nicht dargestellten anderen Ende des Rohrkörpers ein Anschlußflansch ausgebildet ist. Die in den Anschlußflanschen
in diesem Fall ausgebildeten Gewinde sind jeweils ein Rechts- und ein Linksgewinde. Innerhalb des
Muffenelements 1 befindet sich das Ende eines Anschlußteils
4, das im dargestellten Beispiel als Stange mit rundem Querschnitt ausgebildet ist. Hierbei kann es
sich um das Ende des Gegenstückes der Spannschraube handeln, wie es bei Rohrspannschlössern vorhanden ist.
Schloßbleiche 20 Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. Dipl.-Ing. A SoIf
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Dabei ist das nicht dargestellte andere Ende der Stange gabelförmig ausgebildet. Das Anschlußteil 4 weist ein
Außengewinde 5 auf, das dem Innengewinde 3 angepaßt ist. In dem Ende des Anschlußteils 4,
das, wie bereits ausgeführt, hier als Gabelbolzen ausgebildet ist, ist eine Ausnehmung 6 schräg zur Längsachse
des Anschlußteils 4, vorzugsweise unter einem Winkel von 4 5°, eingebohrt. Innerhalb der Ausnehmung 6
befindet sich eine Feder 7, die als Schraubenfeder ausgebildet ist, und oberhalb der Feder befindet sich ein
zylinderförmiger Stift 8. In der dargestellten Stellung des Anschlußteils 4, das heißt wenn sich das Anschlußteil
4 mit seinem Ende bereits innerhalb des Muffenelements 1 befindet, kann der Stift 8 aus der Ausnehmung 6
bedingt durch den Druck der Feder heraustreten und wird gegen die Innenwandung 9 des Muffenelements 1
gedrückt. In dieser Stellung verbleibt der Stift 8 unverlierbar. Ein Ausschrauben des Anschlußteils 4 ist
nun nicht mehr möglich, da der Stift durch seine Neigung, und zwar entgegen der Einsteckrichtung des Anschlußteils
4 in das Muffenelement 1 beim Anstoß an den Anschlußflansch 2 in der Ausnehmung 6 verklemmt bzw.
verkantet.
Die Länge des Stiftes 8 ist größer als der Abstand der Oberfläche des Anschlußteils 4 von der Innenwandung 9
des Muffenelements. Damit wird auf jeden Fall gewährleistet,
daß der Stift 8 in der Arretierstellung nicht aus der Ausnehmung herausgedrückt werden kann und immer
sicher gegen die Innenwandung 9 anliegt. Vorteilhafterweise
ist die Einstecköffnung 10 des Außenflansches 2
an ihrer Außenkante angefast, so daß beim Einschrauber
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das Anschlußteil 4 praktisch selbsttätig niedergedrückt
wird. In der Zeichnung ist die Lage des Stiftes 8 beim Einschrauben des Anschlußteils 4 in den Anschlußflansch
2 gestrichelt eingezeichnet.
Die vorliegende Erfindung ist jedoch nicht darauf beschränkt, daß es sich um im Querschnitt kreisförmige
Muffenelemente oder Anschlußteile 4 handelt, vielmehr
können diese jeden beliebigen Querschnitt haben. Darüber hinaus ist das erfindungsgemäße Sicherungselement
ebenfalls dann verwendbar, wenn das Anschlußteil 4 in das Muffenelement 1 nicht eingeschraubt, sondern
eingesteckt wird. Auch die Form des Stiftes 8
ist nicht auf eine Zylinderform beschränkt, vielmehr ist auch hier beispielsweise ein quadratischer Querschnitt möglich, wobei dann die Ausnehmung 6 eine
entsprechende Gestalt aufweist.
ist nicht auf eine Zylinderform beschränkt, vielmehr ist auch hier beispielsweise ein quadratischer Querschnitt möglich, wobei dann die Ausnehmung 6 eine
entsprechende Gestalt aufweist.
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Claims (7)
- Anschlußvorrichtung zurr, unlösbaren Verbinden von stangenförmigem Gut, bestehend aus einem Muffenelement mit Innenraum und mit zumindest einseitigem, in der Öffnungsweite reduzierten Anschluß-.lansch und einem in das Muffenelement durch den Anschlußflansch hineinragenden Anschlußteil sowie t_nem Sicherungselement zum Sichern des Anschlußteils im Muffenelement, dadurch gekennzeichnet, daß das Sicherungselement aus einem Stift (8) besteht, der in einer seinem Querschnitt angepaßten Ausnehmung (6) des Anschlußteils (O federnd geführt ist und die Ausnehmung (6) derart schräg zur Längsachse des Anschlußteils (4) verläuft, daß der Stift (8) gegen die Einsteckrichtung des Anschlußteils (4) in das Muffenelement (1) geneigt ist.IchloßtHeiche 20. Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Telefon (0202) 445096/451226 Telex»859|273βρ;;α ·Patentanwalt Dr.-Ing Dipl.-ing A Soll Patentanwalt Dipl.-Ing. Chr. ZapfZugelassene Vertreter beim Europäischen Patentamt
European Patent AttorneysDR.SOLF&ZAPF - 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Länge des Stiftes (8) größer ist als der Abstand der die Ausnehmung (6) aufweisenden Oberfläche des Anschlußteils (4) von der Innenwandung (9) des Muffenelements (1 ).
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (8) zylindrisch ausgebildet ist.
- 4. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (8) mit einem Winkel von ca. 45° schräg zur Längsachse des Anschlußteils (4) geführt ist.
- 5. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (4) ein Außengewinde (5) und der Anschlußflansch (2) ein angepaßtes Innengewinde (3) aufweist.
- ZO 6. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Stift (8) gegen eine Schraubenfeder (7) federnd gelagert ist.
- 7. Vorrichtung nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlußteil (4) eine angefaste Eintrittsöffnung (10) aufweist.Schloflbleiche 20. Postfach 130219 D-5600 Wuppertal 1 Patentanwalt Dr.-Ing. Dipl -Ing A SoIfTelelon (0202) 445096/451226 Telex: 8591273 soza Patentanwalt Dipl.-Ing. Chr. Zapf
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8105786U1 true DE8105786U1 (de) | 1981-08-20 |
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ID=1328011
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8105786U Expired DE8105786U1 (de) | "Anschlußvorrichtung zum unlösbaren Verbinden von stangenförmigem Gut" |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8105786U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4445907A1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-06-27 | Fischer Artur Werke Gmbh | Doppelverbinder |
-
0
- DE DE8105786U patent/DE8105786U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE4445907A1 (de) * | 1994-12-22 | 1996-06-27 | Fischer Artur Werke Gmbh | Doppelverbinder |
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