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DE810476C - Konservenglasoeffner - Google Patents

Konservenglasoeffner

Info

Publication number
DE810476C
DE810476C DEP1727A DEP0001727A DE810476C DE 810476 C DE810476 C DE 810476C DE P1727 A DEP1727 A DE P1727A DE P0001727 A DEP0001727 A DE P0001727A DE 810476 C DE810476 C DE 810476C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wire loop
wire
attached
thickening
hollow handle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP1727A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Becker
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE810476C publication Critical patent/DE810476C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B7/00Hand- or power-operated devices for opening closed containers
    • B67B7/20Hand- or power-operated devices for opening closed containers for breaking vacuum seals between lids or covers and bodies of preserving jars, e.g. by wedge action

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

  • Konservenglasöffner mit Drahtschlaufe sind an sich bekannt. Die Enden dieser Drahtschlaufe sind an dem einen Ende eines Gewindebolzens befestigt, der in einen Hohlgriff einziehbar ist. Zu diesem Zweck sitzt auf dem Gewindebolzen eine Mutter, die sich gegen die Endflächen des Hohlgriffes abstützt. Die Drahtschlaufe wird unter den Deckel des Konservenglases gelegt, die Flügelmutter wird angezogen, hierbei legt sich zunächst die Stirnfläche des Hohlgriffes gegen das Glas. Beim weiteren Anziehen der Flügelmutter wird die Drahtschlaufe unter den Deckel gezogen und hebt dabei den Deckel von dem Behälter ab.
  • Diese Vorrichtung arbeitet jedoch nicht einwandfrei bei Rillengläsern, d. h. also, bei solchen Gläsern, wo Deckel und Behälter mit- und federartig ineinandergreifen. In sehr vielen Fällen wird beim öffnen durch die dünne Drahtschlaufe, das Glas oder der Gummiring beschädigt.
  • Durch die Erfindung wird nun ein Konservenglasöffner geschaffen, bei dem auch diese Rillengläser mit Hilfe einer Drahtschlaufe einwandfrei zu öffnen sind. Dieses wird erfindungsgemäß durch eine im Scheitel .der Drahtschlaufe angeordnete Verdickung erreicht. Diese Verdickung mit rundem Querschnitt legt sich 'auf breiter Fläche zwischen Behälterkante und Deckelkante und drückt beim Anziehen den Deckel und Behälter auseinander, ohne daß etwa hierbei der Gummiring oder die abdichtenden Flächen berührt werden.
  • Die Verdickung kann in der verschiedensten Weise geschaffen werden. Eine sehr einfache Art ist erfindungsgemäß die, daB die Stahldrahtenden an einem halbkreisförmigen Drahtbügel runden Querschnitts befestigt sind, der eine größere Dicke besitzt als der Stahldraht. Sehr wesentlich ist auch, daß diese verdickte Stahldrahtschlaufe zusätzlich an der gleichen Vorrichtung mit einer der bisher üblichen Drahtschlaufen zusammen angebracht werden kann. Erfindungsgemäß geschieht dies dadurch, daß die verdickte Drahtschlaufe an dem einen Ende eines Gewindebolzens befestigt ist, an dem ebenfalls die glatte Drahtschlaufe sitzt und der in an sich bekannter Weise mit Hilfe einer Flügelmutter in einen Hohlgriff einziehbar ist.
  • Der Erfindungsgegenstand ist auf der Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt, und zwar zeigt Fig. i eine Draufsicht, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i. In dem Hohlgriff i, der aus Holz bestehen kann, lagert der Gewindebolzen 2. Das eine Ende des Gewindebolzens 2 ist hakenförmig umgebogen. An diesem Haken 3 sind die Enden zweier Drahtschlaufen 4 und 5 befestigt.
  • Auf dem anderen Ende des Gewindebolzens sitzt die Flügelmutter 6, die sich gegen die Fläche 7 des Hohlgriffes i abstützt.
  • Wird die Flügelmutter angezogen, so werden der Gewindebolzen 2 und mit ihm auch die Drahtschlaufenenden 4 und 5 in den Hohlgriff i hineingezogen. Die Drahtschlaufe 5 ist vollkommen glatt, während die Drahtschlaufe 4 im Scheitel 8 eine Verdickung aufweist, und zwar in der Weise, daß ein halbkreisförmiger Bügel 9 vorgesehen ist, an dessen Enden die Drahtzüge io und i i befestigt sind.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Der verdickte Scheitel 8 der Drahtschlaufe 4 wird vor die Ränder 12 und 13 des Konservenglases gelegt. Der Durchmesser dieser Verdickung ist größer als der Abstand dieser Ränder voneinander. Die andere unbenutzte glatte Drahtschlaufe 5 liegt oberhalb des Deckels. Nun wird die Flügelmutter 6 so lange angezogen, bis sich die Stirnfläche 14 des Hohlgriffes i an das Konservenglas legt. Beim weiteren Anziehen der Flügelmutter hebt jetzt der halbkreisförmige Bügel auf breiter Fläche den Deckel von dem Behälter ab, ohne daß hierbei der Gummiring 15 oder die Dichtungsfläche berührt wird. Die nicht verdickte Drahtschlaufe 5 dient in bekannter Weise zum öffnen von Einkochgläsern ohne Rillen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Konservenglasöffner mit Drahtschlaufe, gekennzeichnet durch eine im Scheitel der Drahtschlaufe angeordnete Verdickung.
  2. 2. Konservenglasöffner nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verdickung durch einen halbkreisförmigen Drahtbügel runden Querschnittes gebildet ist, der eine größere Dicke besitzt als der Stahldraht, an dem sie befestigt ist.
  3. 3. Konservenglasöffner nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Drahtschlaufe an dem einen Ende eines Gewindebolzens befestigt ist, an dem ebenfalls eine glatte Drahtschlaufe sitzt und der in an sich bekannter Weise mit Hilfe einer Flügelmutter in einen Hohlgriff einziehbar ist.
DEP1727A 1948-03-03 1948-10-02 Konservenglasoeffner Expired DE810476C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FR810476X 1948-03-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE810476C true DE810476C (de) 1951-08-09

Family

ID=9256051

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP1727A Expired DE810476C (de) 1948-03-03 1948-10-02 Konservenglasoeffner

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE810476C (de)

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