DE807223C - Stahlbetonbalkenplattendecke - Google Patents
StahlbetonbalkenplattendeckeInfo
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Classifications
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
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- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
- E04B5/04—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement
- E04B5/046—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units with beams or slabs of concrete or other stone-like material, e.g. asbestos cement with beams placed with distance from another
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Description
- Stahlbetonbalkenplattendecke Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Stahlbetonbalkenplattendecken und hat zum Gegenstande eine auch ohne Schalung verlegbare Decke, die allen Anforderungen hinsichtlich Schall- und Wärmeisolierung entspricht und die in der Hauptsache in ausgebrannte und sonstwie beschädigte Gebäude eingebaut werden kann, z. B. auch im Anschluß an erhalten gebliebene Deckenteile. Erreicht ist das erfindungsgemäß dadurch, daß die in üblicher Weise stahlbewehrten Betonbalken am Fuße und Kopfe mit seitlichen Absätzen als Auflager für bündig mit den Balkenunter- und -oberkanten abschließende Deckenplatten versehen sind, die zwischen sich ausreichend große, mit Schlacken oder anderen Isolierstoffen ganz oder teilweise auszufüllende Deckenhohlräume bilden. Eine solche Decke, deren Balken und Deckenplatten auch von ungelernten Arbeitern verhältnismäßig schnell verlegbar sind und deren Zwischenfüllung vor dem Einlegen der oberen Deckenplatten bequem eingebracht und dabei genau kontrolliert werden kann, bietet den weiteren Vorteil, daß sie an ihrer Ober- und Unterseite vollkommen eben ist, was das Verputzen und das Aufbringen des Estrichs mit oder ohne Isolierzwischenlagen aus Torf o. dgl. erleichtert und verbilligt. Versuche haben bestätigt, daß eine solche Decke, wenn nach einer weiteren erfindungsgemäßen Ausgestaltung ihr Estrichbelag nicht ganz bis an die senkrechten Raumwände herangeführt, also zwischen beiden (Belag und Wände) ein schmaler Luftspalt von z. B. i cm Breite gelassen wird, vollkommen schallsicher ist, derart, daß auch nicht einmal das Gehen auf solchen Decken zu hören ist. Normalerweise wird bei der neuen Decke sogar schon beim unmittelbaren Aufbringen des Estrichs auf die Balken und oberen Deckenplatten eine ausreichende Schall- und Wärmeisolierung durch die geräumigen, nach Bedarf mit Isolierstoff zum Teil anfüllbaren Deckenhohlräume zwischen obern und unteren Deckenplatten erreicht.
- Eine als Beispiel anzusehende Ausführung der I?rtitidung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In ihr zeigt Fig. i im Schaubild, teilweise geschnitten, einen Deckenteil mit benachbarter Außenwand, Fig.2 einen senkrechten Teilquerschnitt durch einen Stahlbetonbalken und aufliegende Deckenplatten, Fig. 3 einen senkrechten Längsschnitt durch ein Stahlbetonbalkenstück.
- Der durch Stahleinlagen i, i, 2 mit Lagesicherungsbügeln, -haken oder -dräuten 3 in üblicher Weise bewehrte Betonbalken 4 weist am Fuße schulterförmige Absätze (seitliche Längsränder) 5 und am Kopfe ähnliche Absätze 6 auf, die gegenüber den unteren, 5, nach der Balkenmitte hin zurücktreten. Diese Absätze 5 und 6 dienen als Auflager für untere und obere Deckenplatten 7 bzw. 8, die in ihrer Stärke bzw. ihrem Auflagerfalz 9 so bemessen sind, daß sie zwischen sich hohe Hohlräume io bilden und, wie namentlich Fig. 2 zeigt, unten und oben bündig mit den Balkenunter- und -oberseiten abschließen. Die genannten Hohlräume io dienen zur Aufnahme eines Isolierstoffes, z. B. Schlackenvolle i i, Kohlenschlacke o. dgl. ; , sie können aber auch her bleiben. Wichtig ist in vielen Fällen, daß zwischen Oberkante der Füllung i i und Unterkante der oberen Deckenplatten 8 ein Hohlraum verbleibt. Auf diese Decke mit vollkommen ebener Unter- und Oberseite lassen sich mühelos und verhältnismäßig schnell der Deckenputz 12 und der Fußbodenbelag 13 aufbringen, letzterer entlveder unmittelbar, wie in Fig. i vorn angedeutet, oder nach Zwischenfügung von Torf- o. dgl. Platten 1.4, wie in Fig. i hinten angedeutet. Darin ist ein erheblicher technischer Fortschritt neben der Erzielung einer leichten Deckenplattenverlegung zu erblicken, bei der überdies auch noch große, bequem zugängliche Hohlräume io in der Decke erzeugt werden, deren Füllung i i genau kontrollierbar ist.
- Beim Herstellen der erfindungsgemäßen Decke werden zunächst die Stahlbetonbalken 4 auf den richtigen Abstand verlegt, indem sie mit ihren Enden auf :Mauerabsätze gelegt oder in Mauerlöcher eingeschoben werden, z. B. in die von weggebrannten flolzbalkenenden zurückgebliebenen Löcher. Die Tiefe des Auflagers der einzelnen Deckenbalken beträgt z. B. 12' cm. Jeder zweite Balken wird zweckmäßigerweise in den Außenwänden mittels Rundeisen o. dgl. verankert. Darauf werden die kurzen unteren Deckenplatten 7 eingelegt, indem sie zunächst, geneigt gehalten, mit ihrem einen Falz 9 auf den entsprechenden Balkenabsatz 5 gesetzt und dann mit dem anderen Ende nach unten geschwenkt werden, was die geräumigen Seitenaussparungen 15 der Balken4 gestatten. Nachdem die Isoliermasse i i, wenn sie überhaupt einer Luftisolierung vorgezogen wird, in der jeweilig erforderlichen Höhe eingetragen ist, werden die oberen Deckenplatten 8 auf die Balkenabsätze 6 gelegt, und darauf werden der Deckenputz und Fußbodenbelag 12 1>zw. 13 bzw. 13, 14 fertiggestellt.
- Beim Auftragen des Estrichs 13 in der Weise, daß sein Rand z. B. unter "Zuhilfenahme einer Leiste in einem Abstande von z. B. i cm von der Wand gehalten wird, der Estrich also gleichsam frei schwimmt, empfiehlt es sich, auch den Wandputz 17, wie Fig. i andeutet, an einer Berührung mit dem Estrich zu verhindern. Der dadurch erzeugte schmale Spalt 18, der jede Schallübertragung vom Fußboden auf die Wand 16 und damit auf andere Gebäuderäume ausschließt, läßt sich ohne weiteres durch eine Panelleiste i9 verdecken.
- Die Stahlbetonbalken 4 können, wie die Fig. 2 und 3 andeuten, mit nagelbaren Einlagen 20, z. B. kurzen Holzleisten oder -dübeln, versehen sein.
- Der beschriebene und in einem Ausführungsbeispiel dargestellte Stahlbetonbalken 4 soll auch schutzrechtliche Bedeutung in der Weise haben, daß er unter Umständen auch in Verbindung mit Holzo. dgl. Deckenplatten zur Deckenherstellung verwendet werden kann.
- Die Balken 4 erhalten in einigem Abstand vom Auflager Löcher zur Aufnahme von Ankern aus Rundeisen o. dgl., die in den Tragwänden mit Beton eingestampft werden. Dadurch wird eine gute sichere Verankerung der Decke mit dem Gebäude erreicht.
Claims (7)
- PATENTANSPRCCHE: i. Stahlbetonbalkenplattendecke, dadurch gekennzeichnet, daß die in üblicher Weise stahlbewehrten Betonbalken (4) am Fuße und Kopfe mit seitlichen Absätzen (5, 5 bzw. 6, 6) als Auflager für zweckmäßigerweise bündig mit den Balkenunter- und -oberkanten abschließende Deckenplatten (7 bzw. 8) versehen sind, die zwischen sich ganz oder teilweise mit Luft, Schlackenwolle oder sonstigen Isolierstoffen (i i) angefüllte Hohlräume (to) in der Decke bilden.
- 2. Stahlbetonbalkenplattendecke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die unteren Balkenabsätze (5) etwa die halbe Höhe der mit entsprechendem Falz (9) auf sie zu legenden unteren Deckenplatten (7) besitzen und die oberen Balkenabsätze (6) durch Aussparung der Balken (4) -in ganzer Höhe der oberen Deckenplatten (8) gebildet sind.
- 3. Stahlbetonbalkenplattendecke nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stahlbetonbalken (4) mit seitlichen Aussparungen (15) versehen sind, die bei verlegten Balken das Einschwenken der unteren Deckenplatten in ihre ordnungsmäßige Lage ermöglichen.
- 4. Stahlbetonbalkenplattendecke nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß Unter- bzw. Oberseiten der Deckenplatten (7 bzw.8) mit den entsprechenden unteren bzw. oberen Balkenflächen sich über die gesamte Decke erstreckende Ebenen bilden, auf die der Putz (i2) bzw. der Estrich (i3) aufgetragen wird, letzterer entweder unmittelbar oder unter Zwischenfügung von Isolierplatten (i4) aus Torf o: dgl.
- 5. Stahlbetonbalken, insbesondere für Decken, nach einem der Ansprüche i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daB der durch Stahleinlagen(i, i, 2) mit ihre Lage sichernden Bügeln, Haken oder Drähten (3) in üblicher Weise bewehrte Betonbalken (4) im Querschnitt von beiden Seiten her treppenförmig abgesetzt ist, wobei die oberen Stufen (6) durch eine die unteren Stufen erzeugende Aussparung (i5) für die Einlegung der unteren Deckenplatten (7) unterschnitten sind.
- 6. Stahlbetonbalken nach einem der Ansprüche i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB er an seiner Unterseite mit eingelassenen nagelbaren Dübeln (20) versehen ist.
- 7. Stahlbetonbalken nach einem der Ansprüche i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß er in einigem Abstande vom Auflager Löcher zur Aufnahme von Ankern aus Rundeisen o. dgl. besitzt, die in den Tragwänden in Beton eingestampft werden.
Priority Applications (1)
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| DE807223C true DE807223C (de) | 1951-06-28 |
Family
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Family Applications (1)
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Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE807223C (de) |
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1948
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