DE810232C - Lichttransparent - Google Patents
LichttransparentInfo
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- DE810232C DE810232C DEP22117D DEP0022117D DE810232C DE 810232 C DE810232 C DE 810232C DE P22117 D DEP22117 D DE P22117D DE P0022117 D DEP0022117 D DE P0022117D DE 810232 C DE810232 C DE 810232C
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Classifications
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- G09—EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
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- G09F13/00—Illuminated signs; Luminous advertising
- G09F13/04—Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia
- G09F13/06—Signs, boards or panels, illuminated from behind the insignia using individual cut-out symbols or cut-out silhouettes, e.g. perforated signs
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Description
- Lichttransparent Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Lichttransparent, bei dem in verschiedenen Flächen angeordnete mehr oder weniger lichtdurchlässige Teile benutzt werden.
- Man hat bereits Lichttransparente dieser Art vorgeschlagen, bei denen ein Buchstabe in lichtdurchlässigem Material auf einer Platte angeordnet ist. In der Lichtrichtung hinter diesem eigentlichen darzustellenden Zeichen sind alsdann lichtdämpfende Schirme vorgesehen, wodurch erreicht wird, daß das Zeichen von der Mitte bis nach den Wänden eine abnehmende Lichtmenge durchläßt. Mit dieser bekannten Vorrichtung kann, besonders zur Wiedergabe von Buchstaben, ein guter Effekt erzielt werden, aber es hält schwer, das System für kompliziertere Figuren durchzuführen.
- Die vorliegende Erfindung beabsichtigt, ein Lichttransparent zu bieten, das schöne Effekte gibt, was die Lichtverteilung in der Figur anbetrifft, während die Möglichkeit erhalten wird, diese schönen Effekte in einfacher Weise auch bei komplizierten Figuren hervorzurufen.
- Die Erfindung zeigt das kennzeichnende Merkmal, daß auf einem Träger das Bild aus lichtdurchlässigem Material angeordnet ist, während in einer in Lichtrichtung vor diesem Bilde liegenden Fläche ebenfalls lichtdurchlässige Teile vorgesehen sind, welche an bestimmten, innerhalb des Umkreises des Bildes liegenden Teilen das durch dieses Bild hindurchfallende Licht abdämpfen oder die Schattierung ändern.
- Man benutzt bei dieser Erfindung vorteilhaft Platten aus gefärbtem lichtdurchlässigem Kunststoff, z. B. Celluloid oder Kunstharz, welche in der Form des Bildes und/oder der vor demselben angeordneten Teile geschnitten sind.
- Die Erfindung wird in der Zeichnung erläutert, welche einige Ausführungsbeispiele zeigt, bei denen auch andere Maßnahmen, welche vorteilhaft angewandt werden können, sich zeigen werden.
- Die Abb. i a und i b zeigen in Ansicht bzw. im Schnitt nach der Linie I-1 eine Ausführungsform, in welcher der Buchstabe H dargestellt wird; die Abb. 2 a und 2 b zeigen in entsprechender Weise die Darstellung eines Apfels; die Abb. 3a und 3b beziehen sich auf eine andere Ausführungsweise, in welcher ebenfalls der Buchstabe H dargestellt wird.
- In Abb. i ist der Buchstabe H zuerst in einem Holzschirm i ausgeschnitten. Das eigentliche Bild wird nun dadurch gebildet, daß hinter der in dieser Weise entstandenen Aussparung eine Platte 2 aus lichtdurchlässigem, z. B. grüngefärbtem Celluloid angeordnet ist. Es hat sich gezeigt, daß bei der Anordnung einer Lichtquelle (gegebenenfalls Tageslicht, mit oder ohne Hilfe eines Spiegels unter 45') hinter der Celluloidplatte ein sehr schön schattiertes grünes Licht durch den Buchstaben fällt. Der Effekt ist bedeutend schöner und wird mit geringerem Lichtverlust erhalten als bei einem gefärbten Buchstaben.
- Der nach der Erfindung beabsichtigte besondere Effekt wird nunmehr dadurch erhalten, daß vor diesem Bilde noch ein anderer lichtdurchlässiger Teil 3, und zwar in einiger Entfernung vor dem Bilde vorgesehen wird. In dem gezeichneten Ausführungsbeispiel ist dieser Teil 3 ebenfalls in H-Form aus Celluloid ausgeschnitten, jedoch sind die Abmessungen derart, daß dieses H, von vorn gesehen, nur über einen Teil des dahintergestellten Bildes des Buchstaben H fällt.
- Die Befestigung findet durch Zwischenleimung von ebenfalls aus Celluloid bestehenden Streifen 4 statt. Ein sehr schöner Effekt wird nunmehr dadurch erhalten, daß bei von hinten durchfallendem Licht dieses Licht an der Stelle der Teile 3 etwas abgedämpft wird. Während deshalb das ganze Bild noch leuchtend bleibt, entsteht eine schöne Tiefenwirkung dadurch, daß ein'Teil des Lichts durch die im Vordergrund liegenden Teile abgedämpft wird.
- Es versteht sich, daß man auch noch eine besondere Farbwirkung einführen kann, indem man den im Vordergrund liegenden lichtdurchlässigen Teil 3 in einer anderen Farbe als das Bild 2 ausführt. Der transparente Teil zeichnet sich gut ab, weil er seitlich in der aus dem Holzschirm i ausgesparten Öffnung abgeschlossen ist, so daß deshalb eine scharfe Abgrenzung des lichtdurchlässigen Teils entsteht.
- Aus dem Ausführungsbeispiel der Abb.2 geht hervor, daß man mit dieser Konstruktion auch für mehr komplizierte Bilder in sehr einfacher Weise schöne Effekte erreichen kann. In Abb. 2 a ist durch punktierte Linien der Verlauf der benutzten Celluloidstücke angegeben worden.
- Im Holzschirm 5 ist eine Öffnung 6 in der Form eines Apfels ausgeschnitten. Hinter dieser Öffnung sind die nachfolgenden Celluloidstücke befestigt: Das Stück 7 ist gelb und macht das Bild des Apfels aus; die Stücke 8 und 9 sind braun oder schwarz und machen das Bild der Krone, des Astes und der Stiele aus; das Stück io ist grün und bildet das Blatt.
- Vor dem Bilde des Apfels ist nunmehr der ebenfalls aus lichtdurchlässigem Celluloid geschnittene Teil ii angeordnet, der das Licht über einen großen Teil des Bildes dämpft, und zwar derart, daß an dem Umkreis entlang und in der Aussparung 12 das Bild direkt gesehen wird. Ein Teil des Apfels erscheint in dieser Weise in dunklerer Schattierung, während zu gleicher Zeit eine auffallende Tiefenwirkung erhalten wird.
- Gleich wie beim erstbeschriebenen Ausführungsbeispiel findet die Befestigung des Teils ii mittels Celluloidstreifen 13, 14 und 15 statt.
- Es sei noch erwähnt, daß diese Celluloidstreifen vor dem Blatte io derart angeordnet sind, daß sie dadurch, daß sie an der Vorderseite einigermaßen ersichtlich sind, die Blattnerven angeben.
- In entsprechender Weise sind auch vor den Bildern der Blätter und des Stiels einzelne lichtdurchlässige Teile angeordnet.
- Es versteht sich,- daß man für die Platten i und 5 auch Glasplatten benutzen könnte, welche z. B. an einer Seite schwarz gefärbt sind, mit Freilassung der Umkreise des Bildes.
- Die Abb. 3 a und 3 b zeigen eine Ausführungsform, in welcher Glasplatten angewandt werden. Hierbei wird das eigentliche Bild mit Hilfe einer Glasplatte 17 gestaltet, welche schwarz gefärbt ist, während nur der Umkreis des Buchstabens H darin frei gelassen ist. In Abb. 3 b ist die schwarze Farbe auf der Platte 17 mit 18 bezeichnet. An der anderen Seite der Platte liegen wieder die Celluloidstücke in verschiedenen Farben, welche das eigentliche Bild ausmachen müssen. Einige Tiefe entsteht bereits dadurch, daß dieses Celluloid auf der anderen Seite der Platte 17 liegt, weil nunmehr die Umkreislinien und die schwarzen Stellen auf einem gefärbten Hintergrund erscheinen. In Abb. 3b ist ersichtlich, daß z. B. auf dem Schnitt nach der Linie III-III der Abb. 3 a die aneinanderschließenden Celluloidstücke i9 liegen, welche in roter Farbe ausgeführt sind.
- Weiter ist nunmehr an der Vorderseite der Platte 17 ein einzelnes lichtdurchlässiges Celluloidstück 29 angeordnet, das in einiger Entfernung vor das Bild gebracht werden muß. Diese Entfernung wird durch die Stärke der Platte 17 bestimmt.
- Der Teil 29 wird auch rot lichtdurchlässig ausgeführt und verursacht einen schönen Schattierungseffekt mit Tiefenwirkung in dem Buchstaben.
- Das Ganze wird an beiden Seiten durch die Platten 30 und 31 abgedeckt und in einem mit Glühlampen 33 versehenen Kasten angeordnet.
- Es versteht sich, daß der beschriebene Gegenstand vorzüglich zur Massenherstellung geeignet ist, weil nahezu jeder Teil einzeln fertiggestellt werden kann, und besonders die Celluloidteile des Bildes ausgestanzt und danach an der erwünschten Stelle angeordnet werden können, im Gegensatz zu Farbschichten.
- Obgleich bei der, hier gegebenen Beschreibung für die schwarzen Teile von Farbe die Rede ist, wird man verstehen, daß an deren Stelle ebenfalls ausgestanzte Teile angewandt werden können.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Lichttransparent, bei dem, in verschiedenen Flächen angeordnet, mehr oder weniger durchlässige Teile benutzt werden, dadurch gekennzeichnet, daß auf einem Träger (i bzw. 5 bzw. 17) das Bild (2 bzw. 7, 8, 9, io bzw. i9) aus lichtdurchlässigem Material angeordnet ist, während in einer in Lichtrichtung vor diesem Bilde liegenden Fläche ebenfalls lichtdurchlässige Teile (3 bzw. ii bzw. 29) vorgesehen sind, die an bestimmten, innerhalb des Umkreises des Bildes liegenden Teilen das durch dieses Bild fallende Licht abdämpfen oder die Schattierung desselben ändern.
- 2. Lichttransparent nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die in einer Fläche vor dem Bilde liegenden Teile der Form des Bildes angepaßt sind, jedoch nur über einen Teil desselben fallen.
- 3. Lichttransparent nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daB die vor der Bildfläche liegenden lichtdurchlässigen Teile von dem Bilde ab mittels vertikal darauf angeordneten Materialstreifen (4 bzw. 13, 1.
- 4, 15) getragen werden. .1. Lichttransparent nach Anspruch i, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß das lichtdurchlässige Bild und/oder die in einer Fläche vor diesem Bilde angeordneten lichtdurchlässigen Teile ganz oder teilweise durch gefärbte, gut lichtdurchlässiger Kunststoffe, z. B. Celluloid oder Kunstharz, gebildet werden.
- 5. Lichttransparent nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die in verschiedenen Flächen liegenden Teile des Bildes seitlich durch nicht lichtdurchlässige Wände abgeschlossen sind, z. B. durch Anordnung in einer in einem Holzschirm (i bzw. 5) ausgesparten Üffnung.
- 6. Lichttransparent nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Bild und die vor dem Bilde angeordneten lichtdurchlässigen Teile (ig) auf oder zwischen Glasplatten (17, 30, 31) vorgesehen sind, die zu gleicher Zeit die Entfernung zwischen der Fläche des Bildes (ig) und der Fläche der davor liegenden Teile (29), welche das durch das Bild fallende Licht abdämpfen oder die Schattierung ändern, bestimmen.
- 7. Lichttransparent nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daB der Umkreis des Bildes in einer auf einer Glasplatte (17) vorgesehenen lichtabschirmenden Bedeckung (18), z. B. aus schwarzer Farbe, ausgespart ist und an der anderen Seite der Glasplatte das lichtdurchlässige :Material in Stükken (1g) verschiedener Farbe angeordnet ist, je nachdem die Teile des Bildes gefärbt sein müssen, wobei vor der Seite der Glasplatte, in welcher das Bild ausgespart ist, Stücke (29) aus gefärbtem Material angeordnet sind, die an bestimmten, innerhalb des Umkreises des Bildes liegenden Teilen das durch dieses Bild, fallende Licht abdämpfen oder die Schattierung ändern, während an beiden Seiten dieser Aufstellung wieder schützende durchsichtige Glasplatten (30, 31) angeordnet werden können.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810232C true DE810232C (de) | 1951-08-06 |
Family
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Family Applications (1)
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| DEP22117D Expired DE810232C (de) | 1947-09-08 | 1948-11-20 | Lichttransparent |
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|---|---|
| DE (1) | DE810232C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19616607A1 (de) * | 1996-04-25 | 1997-10-30 | Ltw Lichttechnisches Werk Gmbh | Anzeigevorrichtung für Bilder |
-
1948
- 1948-11-20 DE DEP22117D patent/DE810232C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19616607A1 (de) * | 1996-04-25 | 1997-10-30 | Ltw Lichttechnisches Werk Gmbh | Anzeigevorrichtung für Bilder |
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