DE810130C - Mechanische Ruetteleinrichtung - Google Patents
Mechanische RuetteleinrichtungInfo
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- DE810130C DE810130C DEP5877A DEP0005877A DE810130C DE 810130 C DE810130 C DE 810130C DE P5877 A DEP5877 A DE P5877A DE P0005877 A DEP0005877 A DE P0005877A DE 810130 C DE810130 C DE 810130C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B1/00—Producing shaped prefabricated articles from the material
- B28B1/08—Producing shaped prefabricated articles from the material by vibrating or jolting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
- Mechanische Rütteleinrichtung Zum Verdichten von Sand und mörtelartigen Massen (Beton u. dgl.) werden vielfach in bekannter Weise mechanische Rüttelvorrichtungen verwendet, bei denen die Rüttelbewegung durch eine umlaufende, mit einer oder mehreren exzentrischen Massen (Unwucht) versehene Welle erzeugt wird. Diese Apparate werden gewöhnlich in der Art verwendet, daß die Form oder der Behälter mit der zu verdichtenden Masse auf eine Platte gestellt wird, welche durch die darunter befestigte Unwucht gerüttelt wird, oder in der Art, daß eine Platte oder Bohle auf die zu verdichtende Masse aufgelegt und die darauf befestigte Unwucht gerüttelt wird. Man spricht im ersteren Fall von einem Rütteltisch, im letzteren Fall von einer Rüttelbohle. Diese an sich bekannten Rüttelvorrichtungen sind in den Abb. i und 2 dargestellt. Die Alb. 3 und 4 zeigen dagegen Rüttelvorrichtungen nach der Erfindung. Die Richtung, in der in den meisten Fällen die Rüttelbewegung wirken soll, ist senkrecht zur Plattenebene (Richtung a-a, Abb. i und 2). Die aus dem Umlauf der Unwucht sich ergebene Kreisbewegung ergibt auch eine Rüttelbewegung parallel zur Plattenebene (Richtung b-b, Abb. i und 2) und Drehbewegungen, die beide nicht erwünscht und meistens auch schädlich sind. Man versucht sie daher auf verschiedene Weise unwirksam und unschädlich zu machen, z. B. dadurch, daß man zwei Wellen mit Unwuchten laufen läßt, die so gegeneinander rotieren, daß ihre Wirkung in einer Richtung sich aufhebt, oder z. B. dadurch, daß man die Unwuchtwelle so auf der Platte befestigt, daß sie in Richtung der Plattenebene b-b federn kann. Man muß aber dabei teils wesentlichen Mehraufwand in Kauf nehmen, wie z. B. eine zweite Welle mit Lagerung, Zahnradgetriebe und entsprechend größeren Raumbedarf, teils komplizierten Antrieb durch Spezialmotoren oder elastische Wellen. Demgegenüber bezweckt die vorliegende Erfindung i. einfache Rüttlerbauweise mit einfachem Antrieb, bei welcher Rüttelbewegungen in unerwünschter Richtung unwirksam gemacht werden können; 2. praktische Ausnutzung der an sich unerwünschten Bewegung zur Arbeitsleistung.
- In Abb. 3 bezeichnet i die Unwucht, 2 die Masse der Rüttelbohle (im folgenden primäre Masse genannt) einschließlich der Welle und ihrer starr mit der Bohle verbundenen Lagerung, 3 eine zweite Masse (im folgenden Hilfsmasse genannt), 4 einen Stiel, der die Massen 2 und 3 in geeigneter Weise verbindet. Die Achse des Stieles geht durch die Schwerpunkte der Massen 2 und 3. Bei dieser Kupplung der beiden Massen wird die Bewegung der Bohle in Richtung senkrecht zu ihrer Fläche nicht beeinträchtigt; dagegen wird die Bewegung parallel zur Bohlenebene ungefähr im Verhältnis der Masse 2 zur Summe der Massen 2 und 3 verkleinert. Die Hilfsmasse 3 kann dabei frei auf einer ebenen Fläche liegen, sie kann auch an Federn aufgehängt sein (wie in Abb. 3 gezeichnet). Damit sie in einer mittleren Lage bleibt, kann sie seitlich durch weiche Federn oder Gummipuffer u. dgl. gehalten werden; statt eines Stieles können mehrere verwendet werden, welche die zwei Massen 2 und 3 gelenkig oder federnd verbinden (federnd nur in Richtung a-a) ; sie behält in allen diesen Fällen ihre Wirkung, nämlich die Rüttelbewegung der Masse 2 in Richtung der Platten-oder Bohlenebene zu vermindern, ohne daß Rüttelkräfte auf das Fundament oder andere unbeteiligte und empfindliche Maschinenteile übertragen werden.
- Rüttelvorrichtungen werden häufig in ganz oder seilweise automatisch arbeitende Maschinen eingebaut, welche mit Einrichtungen zum fortlaufenden Transport des Materials (wie Beton u. dgl.) und zum Füllen der Formkästen mit bestimmten Materialmengen versehen sind. Derartige bekannte Einrichtungen, wie Behälter, Schurren, Fülltrichter, Zellenräder, werden im Betrieb zweckmäßig dauernd oder zeitweise. d. h. in bestimmten, im allgemeinen regelmäßig sich wiederholenden Arbeitsphasen gerüttelt, zwecks Sicherung, Erleichterung oder Vergleichmäßigung der beabsichtigten Bewegung oder Beförderung des Materials. In solchen Fällen können die genannten Materialbewegungs-und Fülleinrichtungen ganz oder teilweise die Hilfsmasse 3 bilden. Man erreicht dadurch nicht nur die primär angestrebte Wirkung, die Bewegung der primären Masse 2 parallel zur Plattenfläche zu reduzieren, sondern hat zusätzlich die Rüttelbewegung der Materialtransport- und Füllorgane und erspart teilweise oder ganz das Material für die Hilfsmasse 3. Abb. 4 zeigt schematisch eine derartige Maschine in einfacher Ausführung. Mit den Bezeichnungen von Abb. 3 ist i die Unwucht, 2 die Masse von Bohle + Rüttler (primäre Masse), 3 die Hilfsmasse, bestehend aus einem Rahmen 5, einer Schurre 6, einem Fülltrichter 7 mit einem Zellenrad 8, welches beim Vorschub des Formwagens 9 sich dreht und diesen mit Material in richtiger Verteilung füllt. Rahmen 5 und Schurre 6 hängen horizontal beweglich an den Stabfedern io; die Rüttelbohle 2 ist mit den Stielen 4 (Stabfedern) am Rahmen 5 befestigt, der zusammen mit 6 die Hilfsmasse bildet. Das Gewicht der Rüttelbohle wird durch elastische Glieder i i (Federn öder Gumriiipufferoderähnlichem) getragen. Erfindungsgemäß wird die lotrechte Rüttelbewegung der primären Masse 2 (Rüttelbohle) vollständig frei ermöglicht. Die waagerechte Rüttelbewegung wird durch die größere Masse 2 + 3 auf ein zulässiges Maß verringert und auf die Schurre 6 übertragen, so daß das Material in dieser gleichmäßig zum Fülltrichter 7 fließt. Der Fülltrichter hängt ebenfalls an Stabfedern 12 am -festen Gestell; er wird während der Vorschubbewegung des Wagens 9 (in Pfeilrichtung c) mit dem Rahmen 5 gekuppelt und nimmt so an der waagerechten Rüttelbewegung teil; damit -wird die gleichmäßige Füllung und Entleerung des Zellenrades bewirkt.
- Durch die Erfindung wird also erreicht, daß die waagerechten Rüttelkomponenten des mechanischen Rüttlers auf einfachere Weise als bisher unwirksam und unschädlich gemacht werden sowie daß durch die Art der Unschädlichmachung erwünschte Rüttelbewegungen an anderen Teilen der Maschine automatisch entstehen, so daß besondere Einrichtungen für diese entfallen können.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Mechanische, durch umlaufende exzentrische Massen wirkende Rütteleinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die exzentrischen Massen direkt in Rüttelbewegung versetzte primäre Masse (2) mit einer Hilfsmasse (3) in der Weise gekuppelt ist, daß die Hilfsmasse (3) die Bewegung der primären Masse (2) in einer Richtung nicht mitmacht, während sie die annähernd senkrecht dazu erfolgende Bewegung vollständig mitmacht und dadurch die Bewegungsausschläge entsprechend ihrer Größe vermindert.
- 2. Mechanische Rütteleinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Hilfsmasse ganz oder teilweise durch Teile gebildet wird, die während des Betriebs dauernd oder zeitweise gerüttelt werden sollen.
- 3. Mechanische Rütteleinrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Teile, die im Betrieb zeitweise gerüttelt werden sollen, so mit der Hilfsmasse gekuppelt sind, daß die Verbindung zwischen beiden während des Betriebs gelöst und wiederhergestellt werden kann.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5877A DE810130C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Mechanische Ruetteleinrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP5877A DE810130C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Mechanische Ruetteleinrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE810130C true DE810130C (de) | 1951-08-06 |
Family
ID=7360273
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP5877A Expired DE810130C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Mechanische Ruetteleinrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE810130C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030238B (de) * | 1954-02-17 | 1958-05-14 | Adolf Weil | Druckruettler zum Herstellen von Betonplatten |
| DE1129100B (de) * | 1956-02-28 | 1962-05-03 | Internat Clay Machinery Of Del | Ruettelpresse zum Verdichten von kleinstueckigem, hartkoernigem Ton und anderen aehnlichen Werkstoffen zu Formkoerpern |
| DE1283138B (de) * | 1965-02-19 | 1968-11-14 | Klaue Hermann | Anlage zum Herstellen von Leichtbeton-Bauplatten |
| DE102010034710B4 (de) * | 2010-08-18 | 2017-10-19 | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. | Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen elektromyographischer Signale bei einer simulierten Amputation einer Hand einer Versuchsperson |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP5877A patent/DE810130C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1030238B (de) * | 1954-02-17 | 1958-05-14 | Adolf Weil | Druckruettler zum Herstellen von Betonplatten |
| DE1129100B (de) * | 1956-02-28 | 1962-05-03 | Internat Clay Machinery Of Del | Ruettelpresse zum Verdichten von kleinstueckigem, hartkoernigem Ton und anderen aehnlichen Werkstoffen zu Formkoerpern |
| DE1283138B (de) * | 1965-02-19 | 1968-11-14 | Klaue Hermann | Anlage zum Herstellen von Leichtbeton-Bauplatten |
| DE102010034710B4 (de) * | 2010-08-18 | 2017-10-19 | Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. | Verfahren und Vorrichtung zum Erfassen elektromyographischer Signale bei einer simulierten Amputation einer Hand einer Versuchsperson |
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