DE8100708U1 - Handgefuehrte motorhacke - Google Patents
Handgefuehrte motorhackeInfo
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- 239000002689 soil Substances 0.000 description 3
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
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Description
Beschreibung
Die Erfindung bezieht sich auf eine handgeführte Motorhacke mit einem Spornrad, das von einem mittels einer
Verstelleinrichtung an der Motorhacke befestigten Spornradträger gehalten wird.
Motorhacken dieser Art werden mit Hilfe eines Lenkholms geführt, der an seiner Oberseite üblicherweise in eine Lenkgabel
(wie die Lenkgabel von einem Fahrrad) übergeht. Hinterhalb
der Hackwerkzeuge und unterhalb des Lenkholms besitzt eine solche Motorhacke ein Spornrad, das in seiner Höhe verstellbar
ist, so daß die Hacktiefe eingestellt werden kann. Außerdem kann zum Transport die Motorhacke bequem auf dem Spornrad abgestützt
werden. Anstelle des Spornrads kann auch ein starrer Sporn angebracht werden, der es ermöglicht, die Vorwärtsbewegung des Geräts
zu henmen. Häufig ist es auch erwünsclit, anstelle des Spornrads oder
eines Sporns einen Häufelkörper anzusetzen, der unmittelbar hinter dem Kackrad den gehackten Boden anhäufelt.
Bei den bisher bekannten handgeführten Motorhacken ist die Verstelleinrichtung für den Spornradträger nur mit
Hilfe von Werkzeugen zu betätigen. In ähnlicher Weise müssen zum Anbringen des starren Sporns oder von Bodenbearbeitungsgeräten
Werkzeuge benutzt werden.
Der Erfindung lag die Aufgabe zu Grunde, eine handgeführte Motorhacke der eingangs bezeichneten Art so weiterzubilden,
-S-
daß der Spornradträger von einer Verstelleinrichtung gehalten wird, die ohne Werkzeug und nur durch einfachen
Handdruck verstellt werden kann. Weiterhin war es Aufgabe der Erfindung, eine einfache Halterung für einen Sporn
und für Bodenbearbeitungsgeräte zu schaffen, an die diese Einrichtungen ebenfalls ohne Zuhilfenahme eines Werkzeugs
angebracht werden können.
Die erste Aufgabe wird bei einer handgeführten Motorhacke der eingangs bezeichneten Art dadurch gelöst, daß an dem
dem Spornrad gegenüberliegenden Ende des Spornradträgers ein waagrecht verlaufender zylindrischer Endteil vorgesehen
ist und daß die Verstelleinrichtung dadurch gebildet ist, daß der waagrechte Endteil des Spornradträgers sich in einer
waagrechten Bohrung eines Halters befindet,
wobei am Spornradträger oder am Halter min
destens ein Einrastvorsprung angeordnet ist, der durch eine zwischen Spornradträger und dem Halter wirksame Feder
| in eine von mehreren Einrastausnehmungen am anderen der
Ϊ beiden Teile gedrückt wird.
Die Verstelleinrichtung der erfindungsgemäßen Motorhacke
gestattet ein Verschwenken des Spornradträgers einfach dadurch, daß der Endteil des Spornradträgers gegenüber dem
plattenförmigen Halter so lange verschoben wird, bis der Einrastvorsprung von der betreffenden Einrastausneh irung
freikommt, worauf der Spornradträger dann verschwenkt wird. Durch die Feder wird dann der Einrastvorsprung in eine andere
Einrastausnehmung hineingedrückt.
-6-
Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist die Feder eine
auf Druck beanspruchte Schraubenfeder, die auf dem zylindrisch ausgebildeten Endteil des Spornradträgers angeordnet
und zwischen einem am Ende des Endteils angeordneten Anschlag und einem plattenförmig ausgebildeten Halter eingespannt ist.
Diese Anordnung ergibt eine besonders einfache und leicht zu betätigende Verstelleinrichtung.
Der Einrastvorsprung kann verschiedene Formen aufweisen. Bevorzugt wird es jedoch, daß nur ein einziger Einrastvorsprung
in Form eines Zapfens am Spornradträger befestigt ist, der in eine von mehreren Einrastausnehmungen in Form
von Löchern in dem plattenförmig ausgebildeten Halter einrastet, wobei die Löcher auf einen Kreisbogen um die Bohrung im plattenförmigen
Halter angeordnet sind. Vorzugsweise befindet sich dieser Einrastzapfen auf einem am Spornradträger befestigten
Winkelstück.
Um auch die zweite oben genannte Aufgabe zu lösen, wird
es bevorzugt, daß der plattenförmige Halter zumindest an
seinem freien Ende aus zwei parallelen Platten besteht, wobei die Einrastlöcher auf der einen Platte angeordnet
sind und gegenüberliegend dem obersten Loch auf der anderen Platte ein Zapfen vorgesehen ist, der zusammen mit
dem durch das oberste Loch hindurchragenden Einrastzapfen
und zusammen mit den einander gegenüberliegenden Oberflächen der parallelen Platten eine Halterung für einen Sporn bilden.
Die erfindungsgemäße Verstelleinrichtung für den Spornradträger bildet dabei gleichzeitig einen Teil der Halte-
rung für den Sporn. Das bei Verwendung eines Sporns nicht
gebrauchte Spornrad wird so hoch geschwenkt, daß der Einrastzapfen dem obersten Einrastloch gegenüberliegt. Nach
dem Einsetzen des Sporns zwischen die beiden Platten und
dem Einhängen in den dem obersten Loch gegenüberliegenden
Zapfen kann der Einrastzapfen im obersten Loch eingerastet
werden, wobei er durch die Platte hindurchragt und dabei
die Halterung für den Sporn vervollständigt. |
gebrauchte Spornrad wird so hoch geschwenkt, daß der Einrastzapfen dem obersten Einrastloch gegenüberliegt. Nach
dem Einsetzen des Sporns zwischen die beiden Platten und
dem Einhängen in den dem obersten Loch gegenüberliegenden
Zapfen kann der Einrastzapfen im obersten Loch eingerastet
werden, wobei er durch die Platte hindurchragt und dabei
die Halterung für den Sporn vervollständigt. |
Um eine Halterung für ein Bodenbearbeitungsgerät, z.B. für \
einen Häufelkörper, anzubringen, können Haltestäbe in zwei J,
der Einrastlöcher eingesteckt werden, wobei mindestens einer i
der Haltestäbe zwischen den plattenförmigen Halter und den \
Spornradträger bzw. dem daran befestigten Winkelstück zu ■
liegen kommt und durch diese beiden Teile eingeklemmt wird. ··
Dadurch wird die Halterung in den Einrastlöchern festgehalten. f
Eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Motorhacke
wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
wird anhand der beigefügten Zeichnungen näher erläutert.
In den Zeichnungen zeigen:
Fig. 1 eine Seitenansicht der Motorhacke;
Fig. 2 eine vergrößerte Teilansicht von Fig. 1 im \
Bereich der Verstelleinrichtung; j
Fig. 3 einen Schnitt an der Linie III-III von Fig. 2 ■
in Pfeilrichtung gesehen; Ά
-8-
Fig. 4 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, jedoch mit einem eingesetzten Hacksporn;
Fig. 5 einen Schnitt an der Linie V-V von Fig. 4, gesehen in Pfeilrichtung;
Fig. 6 eine ähnliche Ansicht wie Fig. 2, jedoch mit angesetztem Häufelkörper; und
Fig. 7 einen Schnitt an der Linie VII-VII von Fig. 6, gesehen in Pfeilrichtung.
Die erfindungsgemäße Motorhacke besitzt einen Motor 1 und ein daran angesetztes Getriebe 2, welches eine VJelle 3 trägt, auf
der Hackwerkzeuge 4 angeordnet sind.An der hinteren Seite des totors ist ein]
plattenförmiger Halter 5 befestigt,- der aus zwei parallelen Platten 5a und 5b besteht. Zwischen die beiden Platten 5a
und 5b ist das untere Ende eines Lenkholms 6 eingeschweißt, an dem ein Benzintank 7 befestigt ist. Der Lenkholm 6 geht
an seiner Oberseite in eine Lenkgabel 8 über, von der nur ein Ast zu sehen ist, da der andere genau hinter dem dargestellten
Ast liegt. Man muß sich die Anordnung ähnlich wie die Lenkgabel eines Fahrrads denken.
In den Platten 5a und 5b ist eine Bohrung 9 angeordnet, in der das abgewinkelte Ende 10a eines rohrförmigen Spornradträgers
10 hineingesteckt ist, der an seinem anderen Ende ein Spornrad 11 trägt. Im Bereich der Abwinkelung des Spornradträgers
10 ist ein Winkelstück 12 eingeschweißt, das als Anschlag an der Platte 5b dient. Auf dem durch die
Bohrung 9 der Platte 5a hindurchragenden Teil des Sporn-
radträgers 10 ist eine Feder 13 auf ge setzt,die mit ihrem einen
Ende an einem auf dem Spornradträger 10 sitzenden Anschlag 14 und mit dem anderen Ende an der Platte 5a anliegt.
Diese Feder drückt also den einen Ast des als Anschlag dienenden Winkelstücks 12 gegen die Platte 5b. Am Winkelstück
ist weiterhin ein Einrastzapfen 15 befestigt, der durch eines von mehreren Einrastlöchern 16 hindurchragt, die in
der Platte 5b ausgebildet sind und sich auf einem Kreissegment befinden, das die Bohrung 9 als Mittelpunkt hat.
Gegenüber dem obersten Einrastloch 16 ragt von der Platte 5a ein Zapfen 17 nach innen, der für die Verstellung nicht gebraucht
wird, der aber zur Befestigung eines Sporns oder eines Bodenbearbeitungsgeräts dient, wie dies in den Fig. 4
bis 7 erläutert wird.
Es ist ohne weiteres ersichtlich, daß die Höhe des Spornrads einfach dadurch verstellt werden kann, daß der Spornradträger 10 in der Weise in Bezug auf den Halter 5 bewegt
wird, daß die Feder 13 zusammengedrückt wird. Dadurch kommt der Einrastzapfen 15 von dem betreffenden Einrastloch 16
frei. Nach einem entsprechenden Verschwenken des Spornradträgers 10 kann der Einrastzapfen 15 in ein anderes Einras
tloch 16 eingerastet werden, um das Spornrad auf die gewünschte Höhe zu bringen.
Fig. 4 zeigt wie ein Sporn 18 mit Hilfe der Verstelleinrichtung der erfindungsgemäßen Motorhacke gehalten wird.
Der Sporn besitzt Löcher 19 und 20, durch die der Einrastzapfen 15 bzw. der Zapfen 17 hindurchragen. Das Spornrad 11
ist dabei in die oberste Lage verschwenkt, da es bei Verwendung eines Sporns nicht gebraucht wird.
Gemäß den Pig. 6 und 7 sind in zwei der Einrastlöcher
16 die abgewinkelten Enden 21 und 22 von zwei Tragstäben 23 und 24 gesteckt, die auf ihrer Unterseite einen Häufelkörper
25 tragen. Es ist ersichtlich, daß der Tragstab 23 zwischen der Platte 5b und dem Winkelstück 12 eingeklemmt
ist, so daß er aus dem entsprechenden Einrastloch 16 nicht herausfallen kann. Das Spornrad 11 ist auch hier in seine
oberste Lage geschwenkt, da es bei Verwendung eines Häufe1-ikörpers
nichts gebraucht wird.
Claims (6)
1. Handgeführte Motorhacke mit einem Spornrad, das von einem mittels einer Verstelleinrichtung an der Motorhacke
befestigten Spornradträger gehalten wird, dadurch gekennzeichnet , daß an dem dem Spornrad (11)
gegenüberliegenden Ende des Spornradträgers (10) ein Waagrecht verlaufender zylindrischer Endteil (10a) vorgesehen
ist und daß die Verstelleinrichtung dadurch gebildet ist, daß der waagrechte Endteil (10a) des Spornradträgers
(10) sich in einer waagrechten Bohrung (9) eines
Halters (5) befindet, wobei am Spornradträger (10) oder am Halter (5) mindestens ein Einrastvorsprung
(15) angeordnet ist, der durch eine zwischen Spornradträger (10) und dem Halter (5) wirksame Feder (13)
in eine von mehreren Einrastausnehmungen (16) am anderen der beiden Teile (5 bzw. 10a) gedrückt wird.
• «ft« f « · . Γ
r ι· α
-2-
2. Motorhacke nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß die Feder eine auf Druck beanspruchte
Schraubenfeder (13) ist, die auf dem zylindrisch ausgebildeten Endteil (10a) des Spornradträgers (10) angeordnet
und zwischen einem arn Ende des Endteils angeordneten Anschlag (14) und dem plattenförmigen Halter (5) eingespannt
ist.
3. Motorhacke nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet , daß ein Einrastvorsprung in Form eines
Zapfens (15) am Spornradträger befestigt ist, der in eine von mehreren Einrastausnehmungen in Form von Löchern (16) im
plattenförmig ausgebildeten Halter (5) einrastet, wobei die Einrastlöcher
(16) auf einem Kreisbogen um die Bohrung (9) im plattenförmigen Halter (5) angeordnet sind.
4. Motorhacke nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet , daß der Einrastzapfen (15) auf einem
am Spornradträger befestigten Winkelstück (12) angeordnet ist.
5. Motorhacke nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet , daß der plattenförmige Halter zumindest
an seinem freien Ende aus zwei parallelen Platten (5a, 5b) besteht, wobei die Einrastlöcher (16) auf der einen Platte
(5b) angeordnet sind und gegenüberliegend dem obersten Einrastloch (16) auf der anderen Platte (5a) ein Zapfen (17)
vorgesehen ist, der zusammen mit dem durch das oberste Einrastloch (16) hindurchragenden Einrastzapfen (15) und zusammen
mit den einander gegenüberliegenden Oberflächen der parallelen Platten (5a, 5b) eine Halterung für einen Sporn
(18) bildet.
• »
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I » Kit
6. Motorhacke nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß in zwei der Einrastlöcher (16) Tragstäbe
(23,24) für ein Bodenbearbeitungsgerät, z.B. für einen Häufelkörper
(25), eingesteckt sind, von denen mindestens einer zwischen dem plattenförmigen Halter (5) und dem Spornradträger (10) bzw.
dem daran befestigten Winkelstück (12) eingeklemmt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818100708 DE8100708U1 (de) | 1981-01-15 | 1981-01-15 | Handgefuehrte motorhacke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19818100708 DE8100708U1 (de) | 1981-01-15 | 1981-01-15 | Handgefuehrte motorhacke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8100708U1 true DE8100708U1 (de) | 1981-07-30 |
Family
ID=6723696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19818100708 Expired DE8100708U1 (de) | 1981-01-15 | 1981-01-15 | Handgefuehrte motorhacke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8100708U1 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3631436A1 (de) * | 1985-09-18 | 1987-04-16 | Jansen Alois | Motorisch betriebenes bodenbearbeitungsgeraet |
-
1981
- 1981-01-15 DE DE19818100708 patent/DE8100708U1/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3631436A1 (de) * | 1985-09-18 | 1987-04-16 | Jansen Alois | Motorisch betriebenes bodenbearbeitungsgeraet |
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