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DE810035C - Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen auf die Arbeitsplaetze von Fernmeldevermittlungen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen auf die Arbeitsplaetze von Fernmeldevermittlungen

Info

Publication number
DE810035C
DE810035C DEM3004A DEM0003004A DE810035C DE 810035 C DE810035 C DE 810035C DE M3004 A DEM3004 A DE M3004A DE M0003004 A DEM0003004 A DE M0003004A DE 810035 C DE810035 C DE 810035C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
occupancy
circuit arrangement
arrangement according
circuit
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM3004A
Other languages
English (en)
Inventor
Leonhard Rofler
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Original Assignee
Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Friedrich Merk Telefonbau GmbH filed Critical Friedrich Merk Telefonbau GmbH
Priority to DEM3004A priority Critical patent/DE810035C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE810035C publication Critical patent/DE810035C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M3/00Automatic or semi-automatic exchanges
    • H04M3/42Systems providing special services or facilities to subscribers
    • H04M3/50Centralised arrangements for answering calls; Centralised arrangements for recording messages for absent or busy subscribers ; Centralised arrangements for recording messages
    • H04M3/51Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing
    • H04M3/523Centralised call answering arrangements requiring operator intervention, e.g. call or contact centers for telemarketing with call distribution or queueing

Landscapes

  • Business, Economics & Management (AREA)
  • Marketing (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Exchange Systems With Centralized Control (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen auf die Arbeitsplätze von Fernmeldevermittlungen In Fernmeldeanlagen, insbesondere in Fernsprechanlagen, in denen Verbindungen an Arbeitsplätzen hergestellt werden, tritt eine Schwierigkeit auf, die Anrufe auf die einzelnen Arbeitsplätze so zu verteilen, daß alle Plätze gleichmäßig belastet und die Anrufe ohne allzu große Wartezeiten abgefragt werden. Jeder Arbeitspla'.z ist in der Regel mit mehreren Verbindungseinrichtungen ausgerüstet, welche gleichzeitig für die Herstellung von Verbindungen in Benutzung genommen werden können. Die Beamtin des Arbeitsplatzes kann jedoch in jedem Augenblick nur eine einzige Verbindung herstellen, während es ihr möglich ist, mehrere nacheinander hergestellte und gleichzeitig bestehende Verbindungen zu überwachen. Treffen gleichzeitig oder kurz aufeinanderfolgend eine Vielzahl von Anrufen ein, dann ist es aus diesem Grunde zwecklos, einem Arbeitsplatz mehr als einen Anruf zuzuleiten. Die Anrufe müssen vielmehr auf verschiedene Arbeitsplätze verteilt werden. Hierbei ist aber darauf zu achten, daß die einzelnen Arbeitsplätze möglichst gleichmäßig zur Bewältigung der anfallenden Arbeiten herangezogen werden.
  • Die Erfindung löst diese Forderungen dadurch, daß jede zu einem Arbeitsplatz führende Anreizleitung mittels einer von der Belastung dieses Platzes abhängigen Schalteinrichtung mit einer Leitung einer allen Plätzen gemeinsamen Gruppe von Kennzeichnungsleitungen verbunden wird, von der mindestens eine Kennzeichnungsleitung durch eine gemeinsame Schalteinrichtung in Abhängigkeit von der Belastung aller Arbeitsplätze mit Potential belegt ist. Die allen Arbeitsplätzen gemeinsame Schalteinrichtung nach der Erfindung bereitet -über eine Kennzeichnungsleitung einen Belegungsstromkreis für den in diesem Augenblick am schwächsten belegten Arbeitsplatz vor, und nur die Arbeitsplätze, welche diesen geringen Belegungsgrad aufweisen, schalten sich durch ihre individuelle Schalteinrichtung an die vorbereitete Kennzeichnungsleitung an, so daß der nächste ankommende Anruf auf ihnen wirksam wird. In an sich bekannter Weise sperrt sich ein Arbeitsplatz gegen die Aufnahme eines neuen Anrufes; solange er noch mit der Herstellung einer gewünschten Verbindung beschäftigt ist. Das Zusammenwirken der die Belastung jedes Platzes anzeigenden individuellen Schalteinrichtung mit einer allen Arbeitsplätzen gemeinsamen Schalteinrichtung gewährleistet es nach der Erfindung, daß neue Anrufe stets dem Beringst belegten Arbeitsplatz zugeleitet werden.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Diese zeigt die wesentlichen Stromläufe für die Verteilung der Anrufe innerhalb einer Gruppe von Arbeitsplätzen. Bei, einer großen Vermittlungsstelle können mehrere derartiger Gruppen von Arbeitsplätzen vorhanden sein, welche dann lediglich eine Wiederholung der dargestellten Schaltung bedingen. Die -Erfindung ist auf die gezeigte Ausführungsform nicht beschränkt.
  • Eine Gruppe umfaßt z. B. zwanzig Arbeitsplätze, von denen drei Arbeitsplätze A, B, C in der Zeichnung angedeutet sind. Die Verteilung der Anrufe auf die einzelnen Arbeitsplätze erfolgt durch einen Rufordner R0, der als Schrittschaltwerk ausgebildet ist und von dem Magnet D schrittweise angetrieben wird: Der Schaltarm ro des Rufordners R0 vermag den Belegungsstromkreis zu einem freien Arbeitsplatz jedoch nur dann zu schließen, wenn dieser seitens einer aus den Relais O und P gebildeten gemeinsamen Schalteinrichtung im Zusammenwirken mit einer' individuellen Abzähleinrichtung des Platzes vorbereitet ist. Jedem Arbeitsplatz ist eine Abzähleinrichtung zugeordnet, welche die Zahl der gleichzeitig bestehenden Verbindungen kennzeichnet. Der Antriebsmotor AZM der Abzähleinrichtung des Platzes A steuert Nockenscheiben, welche Kontakte az betätigen. Sind beispielsweise zwei Verbindungswege des Arbeitsplatzes in Benutzung genommen, dann sind die Kontakte az2i und az22 geschlossen. Wird nunmehr ein weiterer Verbindungsweg in Benutzung genommen, dann dreht der Motor AZM die Nockenscheiben um eine Teilung so, daß die Kontakte az 31 und az 32 geschlossen werden. Wird hingegen ein Verbindungssatz frei, weil die darüber hergestellte Verbindung beendet wurde, dann dreht der Motor AZM die Nockenscheibe im entgegengesetzten Drehsinn um eine Teilung, so daß die Kontakte az i i und a2 12 betätigt werden. In der gleichen Weise werden an dem Platz ,B die Kontakte bz der Zähleinrichtung dieses Platzes und an dem Platz C die Kontakte cz der Zähleinrichtung dieses Platzes betätigt.
  • Die Kontakte azoi, azii, az21 usw. steuern die Relais O und P einer gemeinsamen Schalteinrichtung. Diese verschiedenen Kontakte sind mit zehn Belastungsleitungen BLo bis BL9 verbunden und können jeweils eine dieser Leitungen mit Potential belegen, sofern der Arbeitsplatz frei ist, d. h. der Kontakt ae i geschlossen ist und die Beamtin anwesend ist, wobei der Kontakt am i geschlossen wird. Die Anlegung des Potentials erfolgt über einen Widerstand AW. Die Belastungskontakte aller Arbeitsplätze arbeiten auf die gleichen Belastungsleitungen BLo bis BL9. Sind zwei Arbeitsplätze gleich stark belastet, dann fließt auf der entsprechenden Belastungsleitung ein höherer Strom, weil die Widerstände AW und BW parallel geschaltet sind. Die Höhe des Stromflusses auf einer Belastungsleitung kennzeichnet somit die Zahl der Arbeitsplätze, welche diese Belastungsstufe im Augenblick innehaben.
  • . Mit jeder Belastungsleitung sind zwei Relais O und P verbunden. An die Belastungsleitung BL i sind Relais 10 und i P angeschaltet. Das Relais i P ist so bemessen, daß es stets anspricht, sofern der entsprechende Belastungskontakt az i i, bz i i usw. eines der Arbeitsplätze geschlossen ist. Das. Relais 10 hingegen spricht nur an, wenn gleichzeitig die zugeordneten Belastungskontakte von. vier Arbeitsplätzen geschlossen sind, also vier Arbeitsplätze die Belastungsstufe i aufweisen. Die Relais O und P belegen je nach ihrer Erregung einzelne der Kennzeichnungsleitungen KL o, KZ i, KL 2 usw. mit Potential. Ist beispielsweise das Relais i P erregt, dann verbindet der Kontakt i p i die Kennzeichnungsleitung KL i mit Potential, und es kann ein Belegungsstromkreis für den Arbeitsplatz zustande kommen, der sich durch seine Belastungskontakte mit dieser Kennzeichnungsleitung verbunden hat. Ist beispielsweise der Arbeitsplatz A in der Belastungsstufe i und daher der Kontakt az 12 geschlossen, dann kann ein Belegungsstromkreis über den Schaltarm des Rufordners R0 zu dem Arbeitsplatz A geschlossen werden. Dieser Belegungsstromkreis verläuft über eine Kettenschaltung der Kontakte ta und ka, welche von Schaltmitteln der zehn Verbindungswege des Arbeitsplatzes A gesteuert werden. Diese Kettenschaltung ist so eingerichtet, daß stets das Belegungsrelais RA der niedrigsten Ordnungsnummer, welches im Augenblick frei ist, in dem Belegungsstromkreis belegt wird. Liegt also ein Anruf vor, dann sucht der Rufordner die Belegungsleitung, die zu demjenigen Platz führt, welcher diese geringste Belegungsstufe aufweist.
  • Hat nur ein Arbeitsplatz im Augenblick die Belastungsstufe i und steht der Schaltarm ro des Rufordners nicht gerade auf oder unmittelbar vor der Belegungsleitung dieses Arbeitsplatzes, dann ist gegebenenfalls eine längere Laufzeit des Rufordners erforderlich, bis die Belegungsleitung dieses Arbeitsplatzes gefunden wird. Zu diesem Zweck werden durch die Relais O der gemeinsamen Schalteinrichtung auch noch die Belegungsleitungen der Arbeitsplätze einer anderen Belastungsstufe vorbereitet. Angenommen vier Arbeitsplätze befinden sich in der Belastungsstufe 2, d. h. es sind gleichzeitig zwei Verbindungen über jeden dieser Arbeitsplätze hergestellt, dann spricht über die Belastungsleitung BL 2 neben dem Relais 2 P auch das Relais 2 O an. Der Kontakt 2 p i ist in diesem Fall unwirksam, weil alle Kontakte p i in Reihe liegen und der betätigte Kontakt i p i bereits das Kennzeichnungspotential an die Leitung KL i angelegt hat. Die Kontakte 02 liegen ebenfalls in Reihe, jedoch ist diese Reihe der Reihe der Kontakte p i parallel geschaltet. Der Kontakt 202 kann daher zusätzlich Potential an die Kennzeichnungsleitung KL2 anlegen, an welche sich nach der Annahme vier Arbeitsplätze durch ihre Belastungskontakte entsprechender Ordnungsnummer angeschaltet haben. An der Kontaktbank des Rufordners sind daher i + 4 Belegungsleitungen vorbereitet, so daß ohne große Laufzeiten des Schaltarmes ro die Belegung vorgenommen wird.
  • Die Kettenschaltung der Kontakte pi und o2 der gemeinsamen Schalteinrichtung ist so getroffen, daß stets ein Relais niedriger Ordnungsnummer
    Alle Verbindungssätze frei bei null Arbeitsplätzen: BL o stromlos
    i Verbindungssatz belegt bei 2 Arbeitsplätzen: BL i stromführend, i P erregt
    2 Verbindungssätze belegt bei g Arbeitsplätzen: BL 2 stromführend, 2 0, 2 P erregt
    3 Verbindungssätze belegt bei 7 Arbeitsplätzen: BL 3 stromführend, 3 0, 3 P erregt
    8 Verbindungssätze belegt bei 7 Arbeitsplätzen: BL 8 stromführend, 8 0, 8.P erregt
    9 Verbindungssätze belegt bei keinem Arbeitsplatz: BL 9 stromlos
    Infolge der Erregung des Relaisi P und 2 O sind die Kennzeichnungsleitungen KZ i und KL 2 mit Potential belegt, und daher sind die Belegungsleitungen zu insgesamt sieben Arbeitsplätzen an der Kontaktbank des Rufordners vorbereitet.
  • Angenommen, die Belegungsleitung zu dem Arbeitsplatz A ist vorbereitet über den Kontakt az22 und der zweite Verbindungssatz dieses Arbeitsplatzes ist im Augenblick frei, dann kommt, sofern der Schaltarm ro des Rufordners auf diese Belegungsleitung trifft, ein Stromkreis zustande: -i-, Relais J Wicklung II, Relais Z, Kontakte i i, cri, Schaltarm ro, Kettenschaltung der Kontakte io ta - i ta des Arbeitsplatzes A, Kontakt i ka betätigt, Kontakt 2 ka in Ruhe, Relais 2 RA, Kontakt 2 ra i , Kontakt am 2 geschlossen, da die Beamtin den Platz besetzt hat, Kontakt de 2 in Ruhe, da die Beamtin im Augenblick frei ist, Nockenkontakt d222 der Zähleinrichtung, Kennzeichnungsleitung KZ 2, Kontakte 2 0 2 betätigt, Kontakte i o 2 und 002 in Reihe der gemeinsamen Schalteinrichtung, -.
  • In diesem Stromkreis spricht das Relais 2 RA des freien Verbindungswegs dieses Arbeitsplatzes an und veranlaßt in bekannter, nicht dargestellter Weise die Einstellung eines Anrufsuchers auf die anrufende Leitung. Sobald der nicht dargestellte Anrufsucher die anrufende Leitung gefunden hat, spricht ein Relais 2TA an und schaltet die diesem das Kennzeichnungspotential für die höheren Belastungsstufen abschaltet. Infolgedessen werden immer nur Stromkreise über die Kennzeichnungsleitungen der geringeren Belastungsstufen vorbereitet. Dadurch wird sichergestellt, daß die einzelnen Arbeitsplätze gleichmäßig belastet werden.
  • Im einzelnen spielen sich bei Vorliegen eines Anrufs folgende Schaltvorgänge ab: Über eine Anreizleitung L wird in nicht näher dargestellter Weise ein Relais CR erregt. Kontakt cr2 schließt einen Stromkreis für den Magnet D des Rufordners. Dieser Stromkreis ist vorbereitet von dem Kontakt gr eines Relais GR, welches stets erregt ist, solange noch ein Verbindungssatz eines Arbeitsplatzes frei ist. Magnet D arbeitet im Wechselspiel mit einem Relais J und schaltet bei jeder Erregung den Schaltarm ro des Rufordners um einen Schritt fort. Der Kontakt i i legt hierbei jedesmal eine Wicklung II des erregten Relais J und ein Relais Z zur Prüfung an den Schaltarm. Steht der Schaltarm auf einer vorbereiteten Belegungsleitung, dann wird Relais J erregt gehalten. Relais Z spricht an, welches mit Kontakt z i den Stromkreis des Magneten D unterbrochen hält. Angenommen die Arbeitsplätze sind wie folgt belegt: Verbindungssatz zugeordnete Anruflampe 2AL des Arbeitsplatzes A ein. Die Beamtin betätigt darauf die Abfragetaste 2SA und schließt einen Stromkreis für das Relais 2S, welches mit Kontakt 2 s i ein allen Verbindungssätzen des Arbeits= plattes gemeinsames Relais AR erregt. Kontakt 2s2 schließt ein Relais 2E des Verbindungssatzes, welches mit Kontakt 2e2 den Stromkreis des Relais AR wieder unterbricht. Kontakt ar hat ein Relais ANR angeworfen, das sich mit Kontakt am i hält. Die Kontakte anr2 bis anr4 schalten den Motor AZM des Zählschaltwerks ein, so daß dieser die Nockenscheiben um eine Teilung dreht. Kurz vor Beendigung der Drehung um eine Teilung öffnen die Kontakte azm i und azm2, so daß Relais ANR abfällt und den Motor stillsetzt. Diese Drehung der Nocken hat zur Folge, daß zur Kennzeichnung des neuen Belastungszustands des Arbeitsplatzes A die Kontakte a221 und az 22 geöffnet und dafür die Kontakte az 3 i und az 32 geschlossen werden. Durch die Erregung des Relais 2S hat die Beamtin in bekannter, nicht näher dargestellter Weise eine Sprechverbindung mit der anrufenden Leitung hergestellt; sie kann nunmehr die gewünschte Verbindung aufbauen. Solange sie eine Maßnahme zur Verbindungsherstellung unternimmt, sei es Abfragen, Aussendung von Wahlstromstößen, Rufen u. dgl., ist einer der Kontakte ax, ay oder az geschlossen und das Relais AE erregt. Durch öffnen des Kontakts ae i gibt somit der Platz A, solange er nicht frei ist, keine Belastungskennzeichnung ab, und der Kontakt ae2 verhindert die Vorbereitung des Belegungsstromkreises.
  • Während der Durchschaltung einer hergestellten Verbindung werden die Relais 2 RA, 2 TA und 2 S wieder stromlos, und lediglich ein Relais 2 KA bleibt erregt, welches die Belegungskette auf das Relais RA des nächsten freien Verbindungssatzes durchschaltet. Nunmehr ist auch das Relais AE des Platzes wieder stromlos, und der Kontakt az31 der Zähleinrichtung überträgt über die Belastungsleitung BL3 den Belastungszustand an die gemeinsame Schalteinrichtung.
  • Ist eine Verbindung beendet, dann betätigt die Beamtin zur Auslösung die Taste SU und wirft hierbei Relais E des belegten Verbindungssatzes, z. B. das Relais 2 E, durch Kurzschluß ab, während gleichzeitig ein allen Verbindungssätzen des Arbeitsplatzes gemeinsames Relais ATR erregt wird. Kontakt atr2 schaltet ein Relais ABR ein, dessen Kontakt abr4 einen Stromkreis für den Motor AZM des Zählschaltwerks schließt, jedoch legen die Kontakte abr3 und abr6 in diesem Fall die Feldwicklung AZF mit umgekehrter Pölung an die Stromquelle, so daß die Nocken des Zählschaltwerks in entgegengesetztem Sinne um eine Teilung gedreht werden. Dies hat zur Folge, daß die Kontakte az31 und az32 wieder geöffnet werden und die Kontakte az 2 i und az 22 erneut geschlossen werden, wobei es selbstverständlich gleichgültig ist, welcher Verbindungssatz der gleichzeitig belegten drei Verbindungssätze des Arbeitsplatzes A frei wurde. Der Kontakt az2i meldet über die Belastungsleitung den neuen Belastungszustand des Platzes A an die gemeinsame Schalteinrichtung.
  • Sind in keinem Augenblick vier Arbeitsplätze in der gleichen Belastungsstufe belegt, dann ist keines der Relais O der gemeinsamen Schalteinrichtung erregt. über die Relais P würde nur eine einzige Kennzeichnungsleitung KL mit Potential belegt werden, so daß der Rufordner gegebenenfalls einen vollen Umlauf machen müßte, um die vorbereitete Belegungsleitung zu finden. Um dies zu vermeiden, wird über die Ruhekontakte aller Relais O ein Relais C eingeschaltet, welches mit seinen Kontaktün c i bis c io sämtliche Kennzeichnungsleitungen KLo bis KL9 mit Potential verbindet, so daß zu allen Plätzen Belegungsleitungen vorbereitet «-erden. Dies ist bei der geringen Belastung, die sich durch das Fehlen der Erregung eines der Relais O ausdrückt, unbedenklich. Die Erregung des Relais C kann aber auch durch einen Schalter T i unwirksam gemacht werden.
  • Werden die Verbindungssätze jedes Platzes zur Ankupplung an die anrufende Leitung nicht mit Anrufsuchern ausgerüstete die anrufenden Leitungen vielmehr mit Vorwählern ausgestattet, welche einen freien Verbindungssatz heraussuchen, dann entfällt der gemeinsame Rufordner, und es entfallen auch an jedem Arbeitsplatz die Kettenschaltung der Kontakte ka bzw. kb usw. Die Vorwählcr der anrufenden Leitamgen bzw. die von ihnen .belegten zweiten Vorwähler oder Mischwähler prüfen in diesem Fall unmittelbar auf die Belegungsrelais i RA, 2 RA, i RB, 2 RB der einzelnen Verbindungssätze der Plätze A und B usw., und die Anruflampen der Arbeitsplätze können unmittelbar von dem Belegungsrelais eingeschaltet werden.

Claims (9)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen auf Arbeitsplätze von Fernmeldevermittlungen, dadurch gekennzeichnet, daß jede zu einem Arbeitsplatz führende Anreizleitung mittels einer von der Belastung dieses Platzes abhängigen Schal'beinrichtung mit einer Leitung einer allen Plätzen gemeinsamen Gruppe von Kennzeichnungsleitungen verbunden wird, von der mindestens eine Kennzeichnungsleitung durch eine gemeinsame Schalteinrichtung in Abhängigkeit von der Belastung aller Arbeitsplätze mit Potential belegt ist.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, gekennzeichneti durch eine jedem Arbeitsplatz zugeordnete, die Zahl der gleichzeitig bestehenden Verbindungen anzeigende Zähleinrichtung, welche sowohl die Anreizleitung des Platzes mit der entsprechenden Kennzeichnungsleitung verbindet als auch die allen Arbeitsplätzen gemeinsame Schalteinrichtung entsprechend beeinfluße.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Schalteinrichtung diejenige Kennzeichnungsleitung mit Potential belegt, an welche die Anreizleitung des in diesem Zeitpunkt Beringst belegten Arbeitsplatzes angeschaltet wird.
  4. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Schalteinrichtung aus einer Anzahl Relais besteht, welche über allen Plätzen gemeinsame Belastungslenbungen gesteuert werden und vermittels einer Kettenschaltung jeweils die Kennzeichnungsleitung der Beringst belasteten Plätze mit Potential verbindet.
  5. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähleinrichtung jedes Platzes über eine Belastungsleitung aus einer Gruppe von Belastungsleitungen einen Stromkreis zur Beeinflussung - der gemeinsamen Schalteinrichtung schließt.
  6. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gemeinsame Schalteinrichtung jeweils zwei Kennzeichnungsleitungen mit Potential belegt, um die Belegungsleitungen mehrerer verschieden belast,eter Arbeitsplätze vorzubereiten.
  7. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Belegung jedes Arbeitsplatzes über eine Kettenschaltung von Schaltmitteln der einzelnen Verbindungssätze dieses Arbeitsplatzes verläuft, so daß in dem Belegungsstromkreis unmittelbar das Belegungsrelais eines freien Verbindungssatzes erregt wird. B.
  8. Schaft@ungsanordnung nach Anspruch i und 7, dadurch gekennzeichnet, daB das Belegungsrelais (RA) den Anrufsucher eines freien Verbindungssatzes zur Einstellung auf die anrufende @,eitung und zur Einschaltung der Anruflampe an dem Platz veranlaBt.
  9. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i und a, dadurch gekennzeichnet-, daB zur Belegung jedes Arbeitsplatzes über einen Vorwähler ein Erregungsstromkreis für eines der Belegungsrelais der verschiedenen freien Verbindungssätze geschlossen wird, welche parallel mit der jeweiligen Kennzeichnungsleitung verbunden sind.
DEM3004A 1950-04-26 1950-04-26 Schaltungsanordnung zur Verteilung von Anrufen auf die Arbeitsplaetze von Fernmeldevermittlungen Expired DE810035C (de)

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