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DE810009C - Schuhwerk - Google Patents

Schuhwerk

Info

Publication number
DE810009C
DE810009C DEP2804A DEP0002804A DE810009C DE 810009 C DE810009 C DE 810009C DE P2804 A DEP2804 A DE P2804A DE P0002804 A DEP0002804 A DE P0002804A DE 810009 C DE810009 C DE 810009C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sole
metal
wooden
walking
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2804A
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Noppel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP2804A priority Critical patent/DE810009C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE810009C publication Critical patent/DE810009C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/02Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the material
    • A43B13/12Soles with several layers of different materials
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/28Soles; Sole-and-heel integral units characterised by their attachment, also attachment of combined soles and heels

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Schuhwerk Die Erfindung bezieht sich auf einen Schuh, bei dem die Gehsohle aus zwei oder mehreren Einzelteilen besteht, die aus Natur- oder Kunststoffen und einem elastischen Material, wie z. B. Stahl, bestehen. Dabei kann die Gehsohle ein- oder mehrteilig ausgebildet sein. Die Verbindung der Sohlenteile miteinander zur Gehsohle kann auf mechanischem Wege, durch Nieten, Klammern, Pressen, und auf chemischem Wege, durch Kitten, Leimen o. dgl., erfolgen. Das gleiche gilt für die Verbindung des Oberleders mit der neuen Gehsohle. Hierbei wird die Verbindung zwischen Schuhoberteil und der Gehsohle über die Metallsohle vorgenommen, die für diesen Zweck besondere Auf- oder Ansätze erhalten kann, an denen das Schuhoberteil mit der Gehsohle fest und wetterbeständig verbunden wird. Die Befestigung der Metallsohle z. B. an einer einteiligen Holzsohle mittels Niete, Schrauben oder Stifte wird derart vorgenommen, daß die Niete in entsprechende einander gegenüberliegende Bohrungen der Metall- und Holzsohle eingeschlagen werden oder durch Metallklammern, die durch entsprechende Bohrungen der Metall- und Holzsohle hindurchgeführt sind, die beiden Sohlenteile durch Umschlagen der Klammerenden in Ausnehmungen der Holzsohle fest miteinander verbunden werden. Ebenso können auch Schweiß- oder Lötverbindungen mit Einschaltung von Zwischengliedern oder ohne solche vorgenommen werden.
  • Zur Befestigung des Oberleders mit der Gehsohle wird auf die Metallsohle z. B. ein Metallaufsatz wetterfest aufgebracht, der längs seines Randes mit Bohrungen versehen ist, die entsprechenden Bohrungen im Oberleder gegenüberliegen. Durch die Bohrungen werden Drahtschnüre o. dgl. gezogen, die von Sohlenteil zu Sohlenteil absatzweise verknüpft sein können, so daß bei Zerreißen eines Fadens nur der gerissene Teil neu zu knüpfen ist. Die Verbindung zwischen Oberschuh und Gehsohle kann durch einen Lederstreifen erfolgen, dessen eine Kante innen mit der Metallsohle, z. B. durch Niete, und dessen andere Kante an das Oberleder aufgenäht oder aufgekittet ist. Alle Arten der Befestigung zwischen der Metall-und Holzsohle sowie zwischen der neuen Gehsohle und dem Oberleder sind so einfach, daß jeder Laie nach Ablaufen des untersten Sohlenteils eine neue Laufsohle an die Metallsohle ohne großen Aufwand an Zeit und Werkzeugen anbringen kann. Ebenso kann auch jeder noch brauchbare Oberschuh benutzt werden, um mittels der neuen Sohle einen brauchbaren guten Schuh herzustellen. Der neue Schuh hat den Vorteil der Billigkeit, da z. B. eine Holzsohle nach Abnutzung praktisch unbeschränkt oft durch eine neue Holzsohle ersetzt werden kann, ohne daß hierbei das Oberleder in Mitleidenschaft gezogen wird.
  • In den Abb. i bis 4 sind Ausführungsformen für die Verbindung der Sohlenteile zur Gehsohle und für die Verbindung des Oberleders mit der Gehsohle zum fertigen Schuh dargestellt.
  • In der Abb. i bezeichnet i eine Holzsohle, 2 eine elastische Stahlsohle und 3 ein Niet, mittels dessen die beiden Sohlenteile zur Gehsohle verbunden sind. Die Metallsohle besitzt eine Ausnehmung für die Aufnahme des Nietkopfes 4 und die Holzsohle unten eine entsprechende für die Aufnahme des Nietkopfes 5. Beide Sohlenteile besitzen je eine gegenüberliegende Bohrung, durch welche der Niet 4 durchgeführt und die Verbindung der Sohlenteile zur Gehsohle vorgenommen wird.
  • In Abb. 2 ist die Verbindung der Sohlenteile mittels Metallklammern dargestellt. Die Metallsohle ist mit einer Ausnehmung für die Aufnahme der Metallklammer 12 versehen und mit Bohrungen io und ii, durch die die Klammer 12 durchgeführt wird. Gegenüber den Bohrungen io und ii in der Metallsohle befinden sich entsprechende Bohrungen. in der Holzsohle und außerdem die erweiterte Ausnehmung i3. Die Enden der Metallklammer 12 werden durch die Bohrungen io und ii in die Ausnehmung 13 der Holzsohle durchgeführt und ihre Enden nach der Mitte zu umgeschlagen. Für eine sichere Befestigung einer Ganzsohle genügen fünf bis sieben Klammern. Ist die Holzsohle abgelaufen, 'so werden die Enden der Klammern zurückgebogen, die Holzsohle abgeschlagen und eine neue mit denselben oder neuen Klammern wieder an der Metallsohle befestigt.
  • Nach Abb. 3 wird die Verbindung der Sohlenteile durch T-Eisen 14 und Seiteneisen 16 mittels des Niets 15 vorgenommen. Das T-Eisen 14 ist auf der unteren Seite der Metallsohle aufgeschweißt und hat außerdem in einer entsprechenden Ausnehmung der Holzsohle ein Lager. T-Eisen 14 und Seiteneisen 16 besitzen einander gegenüberliegende Bohrungen, durch welche mittels Niet 15 die Verbindung der Sohlenteile erfolgt. Die Enden der Seiteneisen 16 werden in der Holzausnehmung in Richtung der Pfeile umgeschlagen.
  • Abb. 4 zeigt, wie ein Lederansatz 2o mit der einen Kante 21 mittels konischen Niets 25 an der Metallsohle 2 befestigt und mit der anderen Kante 22 an dem Oberleder 23 aufgekittet oder aufgenäht ist. Die Gummisohle i ist unter Zwischenschaltung einer Leinwandauflage 24 mit wasserfestem Kitt auf die Metallsohle 2 aufgepreßt.
  • Aus den Ausführungsbeispielen ist ersichtlich, daß das Wesentliche der Erfindung darin besteht, mittels zweier Sohlenteile einen von der Gehsohle unabhängigen Schuh zu schaffen, wobei die beiden Sohlenteile durch mechanische oder chemische Befestigungsmittel so miteinander verbunden sind, daß nach Ablauf der unteren Gehsohle ein Ersatz derselben oder nach Verbrauch des Oberleders ein Ersatz desselben in einfacher Weise möglich ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schuhwerk, dadurch gekennzeichnet, daß die aus Natur- oder Kunststoff hergestellte Laufsohle mit einer aus elastischem Material hergestellten Zwischensohle durch mechanische und/oder chemische Befestigungsmittel verbunden ist.
  2. 2. Schuhwerk nach Anspruch i, dadurch ge= kennzeichnet, daß die Laufsohle aus Holz mit einer Zwischensohle aus federndem Stahl durch Schrauben, Niete o. dgl. verbunden ist.
  3. 3. Schuhwerk nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Oberleder mit der Metallsohle durch mechanische und,!oder chemische Befestigungsmittel fest oder lösbar verbunden ist.
DEP2804A 1948-10-02 1948-10-02 Schuhwerk Expired DE810009C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP2804A DE810009C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schuhwerk

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP2804A DE810009C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schuhwerk

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE810009C true DE810009C (de) 1951-08-06

Family

ID=7358268

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP2804A Expired DE810009C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Schuhwerk

Country Status (1)

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DE (1) DE810009C (de)

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