DE804898C - Befestigung des Schuhoberteils an einer Sohle - Google Patents
Befestigung des Schuhoberteils an einer SohleInfo
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- DE804898C DE804898C DEP724A DEP0000724A DE804898C DE 804898 C DE804898 C DE 804898C DE P724 A DEP724 A DE P724A DE P0000724 A DEP0000724 A DE P0000724A DE 804898 C DE804898 C DE 804898C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A43—FOOTWEAR
- A43B—CHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
- A43B3/00—Footwear characterised by the shape or the use
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- Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)
Description
- Befestigung des Schuhoberteils an einer Sohle Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist die Befestigung des Schuhoberteils von leichtem Schuhwerk, wie z. B. Sommer-, Strand-, Badeschuhen, Sandalen u. dgl., an einer aus Holz, Kork, Kunststoff. Leichtmetall o. dgl. bestehenden Sohle.
- Bei Schuhwerk der vorgenannten Art war es bisher üblich, den Schuhoberteil an der Sohle mittels Nägeln oder durch Ankleben zu befestigen. Diese Befestigungsart läßt insofern zu wünschen übrig, als die Nägel sich mit der Zeit lockern oder rosten. Außerdem entstehen durch die Benagelung in der Holzsohle hiiufig Sprünge, die das Schuhwerk vorzeitig unbrauchbar machen. Das unter Verwendung von Klebstoffen hergestellte Schuhwerk war selten wetterfest, und Regen, Bodenfeuchtigkeit u. d-1. führten zu einer frühzeitigen Lockerung der Verbindung.
- Der bekannten Arbeitsweise gegenüber zeichnet sich die erfindungsgemäße Befestigungsart durch die Vermeidung von 'Nägeln und Klebstoffen aus und verhindert dadurch die den bekannten Verfahren innewohnenden Dachteile.
- Erfindungsgemäß wird die Befestigung des Schuhoberteils an der Sohle dadurch bewirkt, daß Durchbohrungen vorgesehen sind, die quer durch die Sohle hindurch verlaufen. Durch diese Durchbohrungen wird ein Band o. dgl. hindurchgezogen, das gleichzeitig durch Öffnungen, die an dem Schuhoberteil angebracht sind, hindurchgeführt wird und so eine feste und unlösbare Befestigung schafft.
- Der Schuhoberteil kann aus Leder, Textilien, Kunstfaserbastgewebe und ähnlichen '-Materialien bestehen. Falls nicht schon Öffnungen vorhanden sind, die sich durch das Wirken oder Weben des verwendeten 'Materials ergeben, dann müssen besondere Löcher, beispielsweise bei Leder, eingestanzt werden, und zwar muß ihre Lage sich in Übereinstimmting mit den Durchbohrungen der Sohle befinden. Vorzugsweise besteht die Sohle aus Holz, jedoch können auch Sohlen aus Kork, Kunststoff, gefüllten Kunststoffen, Leichtmetallen u. dgl. mittels der neuen Befestigungsart mit dem Schuhoberteil verbunden werden. Wenn die Sohle z. B. als durchgehende Keilsohle aus Holz oder Kork hergestellt ist, dann werden die Durchbohrungen mittels einer üblichen Bohrvorrichtung angebracht. Man kann bei Verwendung von Kunststoffen, Leichtmetallen u. dgl. aber auch die Sohlen unmittelbar mit den erforderlichen Durchgängen im Gieß- oder Preßverfahren herstellen und den Durchgängen dann statt eines runden auch einen eckigen, ovalen oder ähnlichen Querschnitt erteilen. Der Abstand der Bohrlöcher kann beliebig gewählt und den jeweilig verwendeten Materialien angepaßt werden. Bei modischen Sommer-, Strand- oder Badeschuhen wird im allgemeinen nur der vordere Teil der Sohle mit einem Schuhoberteil und dementsprechend mit Durchbohrungen versehen und der Sitz des Schuhes am Fuß durch ein Fersenband gesichert. Bei Schuhwerk mit durchgehendem Schuhoberteil, bei dem auch eine Fersenkappe vorhanden ist, sind die Durchbohrungen über die gesamte Länge der Sohle verteilt.
- Statt einer ungeteilten Sohle können auch geteilte, angelenkte Sohlen mit der neuen Befestigung verarbeitet werden, was zumeist bei Sandalen der Fall ist.
- Statt eines Befestigungsbandes kann auch eine Schnur, eine Litze oder gegebenenfalls auch ein Draht aus nichtrostendem Metall zwecks Befestigung des Schuhoberteils an der Sohle durch die Durchbohrungen hindurchgezogen werden. Bringt man eine rings um die Sohle in Höhe der Durchbohrungen verlaufende Nut an, so kann man eine teilweise Versenkung des Befestigungsbandes o. dgl. erzielen. Schrägt man die Sohle nach unten und außen etwas ab, dann ist ein besonders dichtes Anliegen des Schuhoberteils an der Sohle zu erreichen. Eine noch bessere Anpassung des Schuhoberteils an die Sohle erzielt man, wenn man einen schmalen Randstreifen der Sohle durch Fräsen o. dgl. entfernt.
- Statt die Befestigung des Oberteils an der Sohle mit einem einzigen durch die Durchbohrungen hindurchgeführten Band o. dgl. zu bewirken, kann man auch quer zum Fuß verlaufende und an dem Schuhoberteil sitzende oder durch denselben hindurchgezogene Bänder durch die einzelnen Durchbohrungen hindurchführen und auf diese Weise die Befestigung herbeiführen. Die Enden des Bandes bz%v. der Bänder können verknotet, vernäht oder verflochten werden.
- Die neue Befestigungsart zeichnet sich durch außerordentliche Strapazierfähigkeit aus, ist wetterfest und hält allen Beanspruchungen stand. Dadurch, daß weder Nägel noch Klebstoff verwendet werden, kann man das Schuhwerk mit Wasser und Seife reinigen, so daß weitestgehende Hygiene gewährleistet ist. Die Lauffläche der Sohle läßt sich mit Leder- oder Gummiflecken versehen, und durch modische Gestaltung des Schuhoberteils oder der Keilsohle wird ein in jeder Beziehung geschmacklich befriedigendes Erzeugnis erhalten.
- Im folgenden soll die erfindungsgemäße Befestigung an Hand der Figuren i bis 3 näher erläutert werden, ohne daß eine Beschränkung der Erfindung auf die in den Figuren dargestellten Ausführungsformen beabsichtigt wäre.
- Aus der Fig. i ist zu ersehen, wie in dem eigentlichen Sohlenteil i der durchgehenden.Keilsohle 2 die Durchbohrungen 3 angeordnet sind. Bei einer Dicke des Teils i der Sohle von etwa 14 mm weisen die Durchbohrungen 3 einen Durchmesser von 3 bis 4 mm auf.
- Wie aus Fig. 2 ersichtlich, wird der Schuhoberteil 4 auf der Sohle i mittels des Befestigungsbandes 5 in der Weise befestigt, daß das Band zuerst durch die Öffnungen 6 des Schuhoberteils 4 und dann durch die dazugehörigen Durchbohrungen 3 geführt wird. Das Band 5 kann auch in anderer Weise und Richtung durch die Durchbohrungen 3 durchgezogen werden. Bei der in Fig. 2 gezeigten Ausführungsart wird das Band von der Spitze aus bis zur Mitte des Schuhes geführt. Der Halt des Schuhes am Fuß wird durch das Fersenband 7 gewährleistet.
- In der Fig. 3 ist die neue Befestigungsart bei einer Sandale näher erläutert. Die Sohle i ist geteilt, und zur gelenkigen Verbindung der einzelnen Sohlenteile ist die durchgehende Sohle 8 aus dünnem Leder, Filz o. dgl., an der die einzelnen Sohlenteile befestigt sind, vorgesehen. Da der Oberteil 4 bei dieser Ausführungsforen auch eine Fersenkappe 9 aufweist, sind die Durchbohrungen 3 über die gesamte Länge der Sohle i verteilt. In der beschriebenen Ausführung können auch Hausschuhe o. dgl. hergestellt werden.
Claims (1)
- PATENTAISPPQCI1E: i. Befestigung des Schuhoberteils an einer aus Holz, Kork, Kunststoff u. dgl. bestehenden durchgehenden oder geteilten Sohle bei Sommer-, Strand-, Badeschuhen, Sandalen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß die Sohle quer verlaufende Durchbohrungen aufweist und die Befestigung mittels eines Bandes o. dgl., das durch diese Durchbohrungen und durch an dem Schuhoberteil befindliche Öffnungen hindurchgeführt wird, bewirkt wird. z. Befestigung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle eines einzigen Befestigungsbandes so viele Bänder, als Durchbohrungen vorhanden sind, verwendet werden, wobei die Bänder entweder Teile des Schuhoberteils darstellen oder durch den Oberteil quer zum Fuß verlaufend hindurchgezogen werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP724A DE804898C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Befestigung des Schuhoberteils an einer Sohle |
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| DE804898C true DE804898C (de) | 1951-05-04 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3299768A (en) * | 1962-08-16 | 1967-01-24 | Optical Res & Dev Corp | Optical range finder with variableangle exponential prism |
| USD384495S (en) | 1996-03-15 | 1997-10-07 | Watson Portia A | Shoe with interchangeable upper element |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP724A patent/DE804898C/de not_active Expired
Cited By (2)
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