DE819967C - Elektromagnetischer Motor mit einem entgegen der Wirkung einer Feder angezogenen Teil zum Fortschalten eines mit einer Sperrverzahnung versehenen bewegten Teiles, insbesondere fuer Spielfahrzeuge - Google Patents
Elektromagnetischer Motor mit einem entgegen der Wirkung einer Feder angezogenen Teil zum Fortschalten eines mit einer Sperrverzahnung versehenen bewegten Teiles, insbesondere fuer SpielfahrzeugeInfo
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- DE819967C DE819967C DEP51528A DEP0051528A DE819967C DE 819967 C DE819967 C DE 819967C DE P51528 A DEP51528 A DE P51528A DE P0051528 A DEP0051528 A DE P0051528A DE 819967 C DE819967 C DE 819967C
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- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63H—TOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
- A63H29/00—Drive mechanisms for toys in general
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Description
- Elektromagnetischer Motor mit einem entgegen der Wirkung. einer Feder angezogenen Teil zum Fortschalten eines mit einer Sperrverzahnung versehenen bewegten Teiles, insbesondere für Spielfahrzeuge Bei den bekannten elektromagnetischen Motoren wird das Schließen und Öffnen des Spulenstromkreises von einer durch die Sperrverzahnung des Antriebszahnrades ausgelösten Kontaktvorrichtung veranlaßt, so daß der Fortschalthub des von dem Elektromagneten angezogenen Teiles, der unter der Wirkung einer Rückholefeder steht, immer nur gleich einer Zahnteilung des Antriebszahnrades ist. Da die Kontakte für den Spulenstromkreis aus einfachen Berührungskontakten bestehen, arbeiten diese Motoren nicht mehr, sobald nur einer der einen solchen Kontakt tragenden Hebel seine Lage beispielsweise durch Abnutzung der Zähne des Zahnrades oder des Kontakthebels oder durch Verlagerung oder Verbiegen der Zahnradwelle verändert.
- Gegenstand der Erfindung ist ein elektromagnetischer Motor, dessen Anziehhnb von der Zahnteilung des fortgeschalteten Teiles unabhängig ist, be,i dem die Spulen der Elektromagneten vom Beginn bis zum Ende des Anziehhubes unter Strom stehen, der ganze Anziehhub also unter der vollen magnetischen. Kraft des Elektromagneten ausgeführt wird und bei dem sich das fortgeschaltete Zahnrad bei geöffnetem Spulenstromkreis frei drehen kann. Dies wird gemäß der Erfindung dadurch erreicht, daß die beiden Kontaktglieder des Schalters zum Öffnen .und' Schließen des Spulenstromkreises aus einem hin und her bewegten Schieber und einem in dessen Führungsbahn liegenden festen Kontaktglied bestehen,- wobei der Schieber von den beim Anzughub bewegten Teilen verschoben wird. Zur Hinundherbewegung des Schiebers durch die beim Anzughub bewegten Teile ist einer von diesen beiden Teilen mit zwei in der Bewegungsbahn des Schiebers liegenden Anschlägen und,d¢rten4e@@e Teil mit einem zwischen beide Anschläge 'reichenden Mitnehmer versehen, wobei beide Anschläge in einem solchen Abstand derart angeordnet sind, daß der Schieber gegen den festen Kontaktteil erst am Ende des unter der Federwirkung erfolgenden Rückhubes geschoben und damit der $pulenstromkreis geschlossen und von diesem ant Ende des Anzughubes getrennt und damit der Spülenstromkreis unterbrochen wird. Dabei zu seiner gleitet Führungsbahn der Schieber angeordneten schleifend auf festen den IVn- Von_ taktteil. Die beiden Anschläge sind zweckmäßig am Schieber und der Mitnehmer an dem angezogenen Teil vorgesehen. Die Länge des Hubweges des angezogenen Teiles wird also nur durch den. Abstand der Anschläge bestimmt. Infolge der Anordnung eines Schleifkontaktes wird die mit dem angezogenen Teil verbundene Fortschaltklinke bei ausgeschaltetem Spulenstromkreis durch die Rückholefeder aus dem Bereich der Sperrverzahnung gebracht, so daß sich das Zahnrad frei drehen kann, was insbesondere bei Verwendung solcher Motoren für Spielzeuge wichtig ist.
- In der Zeichnung ist die Erfindung in Anwendung auf ein Spielzeugauto in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
- Abb. i ist eine Draufsicht auf den Elektromagneten mit den eine Drehbewegung auslösenden Teilen und den Schaltmitteln; Abb. 2 ist eine Seitenansicht von rechts, Abb. 3 eine Seitenansicht von links; Abb. 4 ist eine Draufsicht auf ein Spielzeugauto mit teilweise weggeschnittener Karosserie.
- Der aus zwei Spulen mit festem Eisenkern bestehende Elektromagnet i ist an dem einen Schenkel 2 des Winkelstückes befestigt. Dieser Schenkel 2 trägt eine mit dem Elektromagneten zusammenwirkende Eisenklappe 3, die bei 4 schwenkbar an ihm angebracht im. An dieser Eisenklappe 3 ist unten bei 5. schwenkbar eine Klinke 6 angebracht, welche mit ihrem nach rückwärts abgewinkelten Ende 7 in die Verzahnung eines Zahnrades 8 greift. Dieses Zahnrad ist in an sich bekannter Weise mit einer Sperrverzahnung versehen und in Lagern 9 des anderen Schenkels io des Winkelstückes mit einer Welle i i drehbar gelagert. Die Klinke 6 wird von einer an der Klappe 3 befestigten Feder 12 in die Verzahnung des Zahnrades 8 hineingedrückt. Durch eine auf dem Gelenkbolzen 13 der Klappe 3 angeordneten Feder 14 wird die Klappe von dem Magneten weggedrückt.
- Auf dem Schenkel io ist an der einen Seite der Klappe 3 eine aus zwei übereinanderliegenden Isolierplatten 15, 16 bestehende Isolierung befestigt. In der oberen Isolierplatte i6 ist bündig mit ihrer Oberfläche abschließend ein fester Kontakt 17 angeordnet, über dem senkrecht ein Schieber i8 schleift, der in einem Schlitz der oberen Isolierplatte 16 geführt ist. Dieser Schieber wird durch eine Feder i9 in den Schlitz gedrückt und gegen Herausgleiten gesichert. Der Schieber ist nach oben mit zwei Anschlägen 20, 21 versehen, in den die Klappe 3 oder 'ein Ansatz der Klappe hineinragt und den Schieber bei ihrer Hinundherbewegung verschiebt. Die Entfernung zwischen diesen beiden Anschlägen 20, 21 ist so bemessen, daß der Schieber am Ende der Anziehbewegung des Elektromagneten durch Anschlag der Klappe 3 gegen den Anschlag 20 von dem festen Kontakt 17 gleitet und damit den Spulenstromkreis unterbricht. Der vordere Anschlag 21 ist in solch einer Entfernung von dem Anschlag 2o angebracht, daß die 'Klappe 3 unter der Wirkung der Feder 14 ihre Rückwärtsbewegung weg vom Magneten ausführen kann und erst am Ende dieser Rückwärtsbewegung gegen den Anschlag 21 schlägt, den Schieber 18 auf den Kontakt 16 führt und damit den Spulenstromkreis für ein neues Anziehen schließt. An den festen Kontakt 17 ist der eine Pol einer Stromquelle angeschlossen. Der andere Pol der Stromquelle ist über die Magnetspulen an einen Kontaktpunkt 22 angeschlossen, der zwischen den beiden Isolierplatten 15, 16 zu dem Befestigungspunkt 23 der Feder i9 geführt und über diese Feder mit dem Schieber 18 in elektrischer Verbindung steht, so daß der Stromkreis durch den Schieber 18 und den festen Kontaktteil 17 geschlossen wird.
- Die Vorrichtung arbeitet folgendermaßen: In der gezeichneten Stellung ist gerade der Schieber 18 auf den festen Kontakt 17 geschoben worden und damit der Spulenstromkreis geschlossen. Der Magnet zieht an, und zwar unter Strom, da die Klappe 3 erst am Ende ihres Hubes den Schieber 18 über den Anschlag 20 von dem festen Kontakt 17 löst. Bei dieser Anziehbewegung der, Klappe 3 wird das Zahn- oder Sperrad 8 durch das abgebogene Ende 7 der Klinke 6 mitgenommen. Am Ende der Anziehbewegung stößt die Klappe 3 gegen den Anschlag 2o, und der Schieber 18 gleitet von dem festen Kontakt 17 ab und unterbricht den Spulenstromkreis. Die Klappe 3 wird nunmehr unter der Wirkung der Feder 14 zurückgeführt. Dabei gleitet die schwenkbar angebrachte Klinke 6 über die Verzahnung, ohne das Zahnrad mitzunehmen. Am Ende dieser Bewegung der Klappe 3 wird der Schieber durch den Anschlag 21 auf den Kontakt 17 gebracht. Der Stromkreis schließt sich.
- Für Spielzeuge, beispielsweise für ein Automobil, kann man eine solche Vorrichtung zu einer stetigen Fortbewegung des Autos benutzen. Für den Antrieb genügt eine gewöhnliche Taschenlampenbatterie 24, an die einerseits der feste Kontakt 17 und andererseits die Spule des Elektromagneten angeschlossen werden. Gleicherweise scann man auf diese Art alle bewegten Teile von Spielzeugen, aber auch von Arbeitsmaschinen fortschalten. Die geleistete Arbeit hängt in jedem Falle von der Stärke des Magneten ab.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektromagnetischer Motor mit einem entgegen der Wirkung einer Feder angezogenen Teil zum Fortschalten eines mit einer Sperrverzahnung versehenen bewegten Teiles, insbesondere für Spielfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontaktglieder des Schalters zum öffnen und Schließen des Spulenstromkreises aus einem hin und her bewegten Schieber (18) und einem in dessen Führungsbahn liegenden festen Kontaktglied (17) bestehen, wobei der Schieber von den beim Anzughub bewegten Teilen verschoben wird.
- 2. Elektromagnetischer Motor nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß zur Hinundherbewegung des Schiebers (18) durch die beim Anzughub bewegten Teile einer von diesen beiden Teilen mit zwei in der Bewegungsbahn des Schiebers liegenden Anschlägen und der andere Teil mit einem zwischen beide Anschläge reichenden Mitnehmer versehen ist, wobei beide Anschläge in einem solchen Abstand derart angeordnet sind, daß der Schieber gegen den festen Kontaktteil (17) erst am Ende des unter der Federwirkung erfolgenden Rückhubes geschoben und von diesem am Ende des Anzughubes getrennt wird.
- 3. Elektromagnetischer Motor nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber(18) auf den quer zu seiner Führungsbahn angeordneten festen Kontaktteil (17) schleifend gleitet.
- 4. Elektromagnetischer Motor nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Anschläge (2o, 21) am Schieber (18) und der Mitnehmer an dem angezogenen Teil (3) vorgesehen sind.
- 5. Elektromagnetischer Motor nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der angezogene Teil (3) den Mitnehmer bildet.
- 6. Elektromagnetischer Motor nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (18) mit einer Kontaktfeder (i9) in Berührung steht, die an die Stromquelle angeschlossen ist. -7. Elektromagnetischer Motor nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der vom Elektromagnet (i) angezogene Teil (3) mit einer Klinkenanordnung versehen ist, welche unter Wirkung einer Feder in eine Sperrverzahnung des bewegten Teiles, insbesondere eines Zahnrades, greift. B. Elektromagnetischer Motor nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Klinkenanordnung aus einer an dem angezogenen Teil (3) schwenkbar angebrachten, unter Federwirkung in die Sperrverzahnung gedrückten Klinke (6) besteht.
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| DE819967C true DE819967C (de) | 1952-03-27 |
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1949
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