DE819202C - Elektrisch betriebene Fahrradglocke - Google Patents
Elektrisch betriebene FahrradglockeInfo
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- DE819202C DE819202C DED585A DED0000585A DE819202C DE 819202 C DE819202 C DE 819202C DE D585 A DED585 A DE D585A DE D0000585 A DED0000585 A DE D0000585A DE 819202 C DE819202 C DE 819202C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62J—CYCLE SADDLES OR SEATS; AUXILIARY DEVICES OR ACCESSORIES SPECIALLY ADAPTED TO CYCLES AND NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. ARTICLE CARRIERS OR CYCLE PROTECTORS
- B62J3/00—Acoustic signal devices; Arrangement of such devices on cycles
- B62J3/10—Electrical devices
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Description
- Elektrisch betriebene Fahrradglocke Die Erfindung betrifft eine elektrisch betriebene Fahrradglocke.
- Insbesondere bei Fahrrädern werden zur Signalgebung mechanisch betriebene Fahrradglocken verwendet, die ihren Antrieb entweder von einem Laufwerk erhalten, das durch ein Zugseil o. dgl. gegen den Luftreifen des Fahrrades gedrückt wird, oder mit Hilfe eines kleinen, von Hand betätigten Hebels in Funktion gesetzt werden. Man kann auch an Stelle dieser mechanisch betriebenen Fahrradglocke eine elektrisch betriebene Fahrradglocke verwenden, die an beliebiger Stelle des Fahrrades angebracht und durch einen einfachen Druckknopfschalter in Tätigkeit gesetzt wird. Als Stromquelle für derartige elektrische Fahrradglocken kann entweder eine besondere kleine, sogenannte Taschenlampenbatterie oder auch die in dem Lampengehäuse der Beleuchtungsanlage angeordnete Batterie verwendet werden. Derartige, beispielsweise an der Lenkstange angeordnete mechanisch oder elektrisch betriebene Fahrradglocken weisen gewisse Nachteile auf, weil sie einen gewissen Platz an der Lenkstange einnehmen und somit für die Handhabung der Lenkstange unbequem sind.
- Durch die Erfindung werden diese den bekannten Fahrradglocken anhaftenden Nachteile in einfacher Weise dadurch beseitigt, daß das Laufwerk der elektrisch betriebenen Fahrradglocke in den hinteren Teil des gleichzeitig den Klangkörper bildenden Lampengehäuses der Fahrradlampe eingebaut ist und von der gleichen Stromquelle wie die Lampe selbst gespeist wird. Dieser hintere, den Klangkörper der Glocke bildende Teil des Lampengehäuses ist gegenüber dem Lampengehäuse abgesetzt und mit ihm durch einen Schraubenbolzen verbunden, so daß dieser Klangkörper jederzeit, z. B. zwecks Reinigung, entfernt werden kann.
- Das Innere des Lampengehäuses ist durch eine Abdeckplatte von dem Klangkörper getrennt.
- Der Elektromagnet der elektrischen Glocke ist an einem zur Lagerung der in das Lampengehäuse eingebauten Stromquelle dienenden Winkelblech befestigt.
- Der an dem Anker des Elektromagnefs befestigte Klöppel greift durch ein in der Abdeckplatte des Lampengehäuses ausgespartes Loch hindurch.
- Auf der Oberseite des an sich bekannten elektrischen Lampengehäuses ist ein Schalter vorgesehen, der zum Ein- und Ausschalten der Lampe bzw. gleichzeitig zum Umschalten von der im Lampengehäuse selbst eingebauten Batterie zu einem von dem Luftreifen des Vorder- oder Hinterrades angetriebenen Fahrraddynamo dient. Dieser an sich bekannte Schalter zum Aus- und Einschalten des Lampenstromkreises ist nun nach einem weiteren Merkmal der Erfindung mit einem Umschalter derart kombiniert, daß wahlweise die im Lampengehäuse eingebaute Batterie oder der Fahrraddynamo als Stromquelle sowohl für die Lampe als auch die Glocke benutzt werden kann.
- Der zur Betätigung der in das Lampengehäuse eingebauten elektrischen Glocke dienende Schalter, z. B. ein Druckknopf, kann an beliebiger Stelle der Lenkstange unmittelbar neben den Handgriffen angebracht werden.
- Zur Einstellung des Selbstunterbrecherkontaktes für den Elektromagneten dient eine isolierte Einstellschraube, welche in der Abdeckplatte des Lampengehäuses befestigt ist.
- Zur Erläuterung der Erfindung ist in der Zeichnung eine der möglichen Ausführungsformen des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es zeigt Abb. i das Lampengehäuse mit eingebauter Fahrradglocke im Längsschnitt, Abb. 2 ein Schaltschema.
- Wie aus Abb. i ersichtlich, ist das übliche Lampengehäuse 5 mittels eines Halters 6 an dem vorderen Teil desFahrradrahmensangebracht. DasLampengehäuse5 ist nach vorn durch eine Glasscheibe 7 abgedeckt, hinter der ein Reflektor 8 mit in seinem Brennpunkt angeordneter elektrischen Glühbirne 9 vorgesehen ist, welche von einer im Innern des Lampengehäuses angeordneten Stromquelle io, z. B. einer Taschenlampenbatterie, gespeist wird. Ein Schalter ii dient zum Ein-bzw. Ausschalten der elektrischen Glühbirne 9. An dem zur Lagerung der Batterie io dienenden Winkelblech 12 ist nun innerhalb des Lampengehäuses ein Elektromagnet 13 mit Anker 14 untergebracht, an dessen Ende in an sich bekannter Weise ein Klöppel 15 befestigt ist. Das Lampengehäuse 5 ist in seinem rückwärtigen Teil durch eine Abdeckplatte 16, die zweckmäßig aus Isolierstoff bestehen kann, abgeschlossen. Auf diese Abdeckplatte 16 ist nun eine der Form des Lampengehäuses 5 angepaßte Kugelkalotte 17 mittels eines Schraubenbolzens 18 befestigt. Der Anker 14 mit Klöppel 15 greift durch ein Loch in der Abdeckplatte 16 hindurch und schlägt bei seinem Schwingen gegen diese, an ihrem Rand gegenüber dem Lampengehäuse 5 abgesetzte Kugelkalotte 17 an, welche also gleichzeitig die Funktion des Klangkörpers der Fahrradglocke übernimmt. Der einstellbare Selbstunterbrecher i9 für den als Selbstunterbrecher arbeitenden Elektromagneten 13 ist in der Abdeckplatte 16 des Lampengehäuses befestigt. Die Schaltung eines derartigen, als. Selbstunterbrecher arbeitenden Elektromagneten, sogenannten Wagnerschen Hammer, kann im allgemeinen als bekannt vorausgesetzt werden.
- In Abb. 2 ist ein Schaltschema für die erfindungsgemäße Anordnung gegeben, bei der durch den Umschalfkontakt 2o eine Umschaltung von Batteriebetrieb auf Betrieb durch den Fahrraddynamo vorgenommen werden kann. Meistens sind diese Fahrraddynamos als Wechselstromerzeuger gebaut. Da das Elektromagnetsystem der erfindungsgemäßen Anordnung als sogenannter Gleichstromwecker geschaltet ist, spricht er auch ohne weiteres auf den von dem Fahrraddynamo 21 erzeugten Wechselstrom an. Von dem Umschalter 20 führt nun eine Verbindung zum Magnet 13 der Fahrradglocke und gleichzeitig zur Fahrradlampe 9. In den Stromkreis der Fahrradlampe 9 ist ein Ein- bzw. Misschalter ii und in den Stromkreis des Magnets 13 der Fahrradglocke ein Druckknopfschalter 22 eingebaut. Die Verbindung zwischen den Stromquellen und den Verbrauchern wird in an sich bekannter NVeise durch ein is.)liertes Kabel hergestellt, während als Rückleitung in ebenfalls an sich bekannter Weise die Metallmasse des Fahrradrahmens dient.
Claims (7)
- PATENTANSPRLCHE: i. Elektrisch betriebene Fahrradlocke, dadurch gekennzeichnet, daß das Laufwerk (i3, 4 der Glocke in dem hinteren Teil des gleichzeitig den Klangkörper (i7) bildenden Lampengehäuses (5) der Fahrradlampe eingebaut ist und von der gleichen Stromquelle (io) wie die Lampe (9) selbst gespeist wird.
- 2. Fahrradglocke nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere, den Klangkörper (i7) der Glocke bildende Teil des Lampengehäuses (5) gegenüber dem Lampengehäuse (5) abgesetzt und mit diesem durch einen Schraubenbolzen (i8) verbunden ist.
- 3. Fahrradglocke nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Innere des Lampengehäuses (5) durch eine Abdeckplatte (i6) von dem Klangkörper (i7) getrennt ist.
- 4. Fahrradglocke nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Elektromagnet (i3) der Glocke an einem gleichzeitig zur Lagerung der in das Lampengehäuse (5) eingebauten Stromquelle (io) dienenden Winkelblech (i2) befestigt ist.
- 5. Fahrradglocke nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Anker (i4) des Elektromagnets (i3) befestigte Klöppel (i5) durch die Abdeckplatte (i6) des Lampengehäuses (5) hindurchgreift.
- 6. Fahrradglocke nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daB der Schalter (ii) für den Lampenstromkreis mit einem Umschalter (2o) derart kombiniert ist, daß wahlweise die im Lampengehäuse (5) eingebaute Batterie (io) oder der Fahrraddynamo (2i) als Stromquelle für die Lampe (9) und die Glocke benutzt werden kann.
- 7. Fahrradglocke nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Betätigung der Glocke dienende Schalter (22) an beliebiger Stelle der Lenkstange angebracht ist. B. Fahrradglocke nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daB der einstellbare Selbstunterbrecherkontakt (i9) für den Elektromagneten (i3) in der Abdeckplatte (i6) des Lampengehäuses (5) befestigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED585A DE819202C (de) | 1949-12-20 | 1949-12-20 | Elektrisch betriebene Fahrradglocke |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED585A DE819202C (de) | 1949-12-20 | 1949-12-20 | Elektrisch betriebene Fahrradglocke |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819202C true DE819202C (de) | 1951-10-31 |
Family
ID=7028797
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED585A Expired DE819202C (de) | 1949-12-20 | 1949-12-20 | Elektrisch betriebene Fahrradglocke |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819202C (de) |
-
1949
- 1949-12-20 DE DED585A patent/DE819202C/de not_active Expired
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