DE819068C - Gabelhubstapler - Google Patents
GabelhubstaplerInfo
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- DE819068C DE819068C DE1949819068D DE819068DA DE819068C DE 819068 C DE819068 C DE 819068C DE 1949819068 D DE1949819068 D DE 1949819068D DE 819068D A DE819068D A DE 819068DA DE 819068 C DE819068 C DE 819068C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
- B66F—HOISTING, LIFTING, HAULING OR PUSHING, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, e.g. DEVICES WHICH APPLY A LIFTING OR PUSHING FORCE DIRECTLY TO THE SURFACE OF A LOAD
- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Transportation (AREA)
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- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Forklifts And Lifting Vehicles (AREA)
Description
- Gabelhubstapler I?s sind selbstfahrende Hubstapler bekannt, bei welchen die "feile der I-lubbühne, die unter die zu liebende Last fassen, nicht zwischen den Achsen des Fahrwerks liegen, sondern nach einer Fahrtrichtung überkragen. Die Vorteile dieser Bauarten werden aber dadurch vermindert, daß durch die Lage der Last außerhalb der Räderbasis ein genaues Ausnutzen von Raum- oder Fahrzeugecken beim Stapeln nur schwer möglich ist. Beim Be- und Entladen von geschlossenen Schienen- und Straßenfahrzeugen ist weiter nachteilig, daß die niederen Türöffnungen die Gesamthöhe des Staplers begrenzen und dadurch eine volle Auslastung der Fahrzeuginnenhöhe erschweren. Die über die Räder in Fahrtrichtung vorstehenden Hubteile erschweren außerdem die Verwendung dieser Hubstapler gleichzeitig als Zugschlepper.
- Die Erfindung beseitigt diese Nachteile dadurch, daß die Hubbühne auch quer zur Fahrtrichtung arbeiten kann, daß die überkragenden Hubteile für den Schlepperbetrieb wegklappbar sind und daß ebenso die oberen Teile der Hubbühnenführung umgeklappt werden können. Die Erfindung ist nachfolgend näher beschrieben und durch elf Abbildungen veranschaulicht. Davon zeigt Abb. I bis III den Hubstapler von der Seite, von vorn und von oben gesehen, Abb. IV die Bremshebelanordnung, Abb. V den Hubstapler in einer Raumecke, Abb. VI und VII An- und Draufsicht der quer verschiebbaren Hubgabeln; Abb. VIII und IX An- und Draufsicht der drehbaren Rollgabel, Abb. X und XI Querschnitt durch Rollgabelausführungen.
- Ein drei- oder vierachsiges Fahrzeug i mit beliebigem Antrieb trägt außerhalb der Achsen die Führungsholme 2 für den Hubschlitten 3. Der Hubschlitten 3 besteht aus einem Hubrahmen welcher unten zwei Hubgabeln 5 trägt und am oberen und unteren Ende Rollenpaare 6 und 7 besitzt, die auf den Führungsholmen 2 laufen. Die Hubgabeln unterfahren in bekannter Weise Ladegestelle und heben diese mit der darauf gestapelten Ware an. Um das Absetzen der Warenstapel in Raumecken (Abb. V) sowie einen Schwerpunktsausgleich bei ungleichmäßiger Lastverteilung und (las Befahren enger, gewinkelter Gänge ohne umständliche Fahrmanöver zu ermöglichen, sind die Hubgabeln 5 nach Abb. VI und VII quer verschiebbar angeordnet. Sie sitzen quer verschiebbar auf einer Führungsschiene beliebigen Querschnittes, welche zwischen den Trägern des Hubrahmens 4 befestigt ist, und können beispielsweise durch Spindel 9 und Mutter seitlich bewegt werden. Es kann auch die Führungsschiene gleich als Spindel ausgebildet (Abb. VII) und beide Gabeln 5 können durch ein Verbindungsglied io verbunden sein. Die Betätigung kann beispielsweise über Schneckengetriebe 12 und Welle 13 durch Handrad 14 vom Fahrersitz erfolgen. Bei dieser Anordnung ist gleichzeitig ein Hochklappen der Gabeln 5 um die Spindel 9 leicht ausführbar, um den Hubstapler als Zugschlepper für Anhänger mittels Kupplung 15 verwenden zu können. Die Hubgabeln 5 besitzen rückwärtige Verlängerungen 16, welche an einem Querträger 17 gegenliegen und sich an ihm z. B. prismatisch führen. Die Umwandlung in einen Zugschlepper kann aber nach Abb. I auch dadurch erfolgen, daß der ganze Hubschlitten 3 um das obere Rollenpaar 6 nach oben in Stellung 3' geschwenkt wird. Dies kann von Hand oder bei Blockieren oder Gegenlaufen des oberen Rollenpaares 6 durch den beliebig angetriebenen Hubstempel 18 erfolgen, der Bekannterweise mittels Rolle i9 und Zugorgan 2o den beladenen Schlitten 3 hebt und senkt. Das Zugorgan 2o ist mit seinem Ende 21 am Fahrzeug befestigt und greift mit dem anderen Ende 22 in der Mittelachse 23 des unteren Rollenpaares 7 an, damit um diese Achse wirkende Drehmomente vermieden werden.
- In besonders einfacher Weise kann die gewünschte Querverschiebung der Last 24 dadurch erreicht werden, daß die Hubgabeln nach Abb. XI als drehbare Walzen 25 ausgebildet sind, durch deren Drehbewegung die Last nach rechts oder links gerollt werden kann. Die Walzen können längs geriffelt 25 oder glatt 26 und einzeln oder gemeinsam angetrieben sein. Im allgemeinen genügt der Antrieb einer Walze. Dieser kann z. B. über Schraubenräder 27 und Kegelräder 28 durch Welle 13 und Handrad erfolgen. Die Walzen 25 und 26 können von einem langen 29 oder kurzen Dorn 30 getragen werden und allein oder mit dem ganzen Schlitten hochgeklappt werden.
- Um niedere Türen durchfahren und trotzdem über Türhöhe stapeln zu können, sind die oberen Enden 31 der Führungsholme 2 so klappbar, daß sie unter der Wirkung ihres Eigengewichtes von selbst immer die untere Stellung einnehmen und nur durch die hochlaufenden Rollen 6 in die Verlängerungsstellung 31' gedrückt werden. Um das Fahrzeug verwechslungssicher in beiden Richtungen, also sowohl als Hubstapler als auch als Zugschlepper fahren zu können, sind mit Ausnahme des Lenkrades 32 alle Fahrbedienungsorgane doppelt angeordnet, so daß sie sowohl vom Staplersitz 33 als auch vom Schleppersitz 34 sinnfällig bedienbar sind. Die Haupttriebräder 35 können einzeln und gemeinsam durch einen ebenfalls zweifach vorgesehenen Doppelfußhebel 36, 37 gebremst werden. Die Trittleisten 38 und 39 der Hebel besitzen seitliche Fußanschläge 40 und 44 so daß die Hebel einzeln oder bei Fußmittelstellung gemeinsam betätigt werden können.
- Durch die beschriebene Bauart ist ein Universalumschlaggerät für Zug-, Trag- und Hubzwecke geschaffen, das auch für die reine Verwendung als Hubstapler durch die Lastquerverlagerung und die geringe Bauhöhe bei unverminderter Hubhöhe große, bisher nicht erreichte Vorteile bietet.
- Der Umschlagkarren kann also gleichzeitig nach allen drei Dimensionen arbeiten, wobei natürlich auch die beschriebene Querverlagerung maschinell erfolgen kann. PATENTANSPRÜCHE:
Claims (7)
- i. Gabelhubstapler, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenführungsholme (2) in ihrem oberen Teil (31) nach rückwärts und/oder die Hubgabeln (5) mit dem ganzen Hubschlitten (3) nach aufwärts geklappt werden können.
- 2. Gabelhubstapler nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeklappten Schlittenführungsholme(31) durch den hochfahrenden Hubschlitten (3) in die Verlängerungsrichtung der festen Führungsholme (2) gedrückt und durch das Gewicht der Hubschlittengabeln (5) oder der darauf ruhenden Last in dieser Stellung (31') gehalten werden.
- 3. Gabelhubstapler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Hubschlittens (3) durch ein unteres Rollenpaar (7), welches auf der Vorderseite, und durch ein oberes Rollenpaar (6), welches auf der Rückseite der Schlittenführungsholme (2) läuft, erfolgt.
- 4. Gabelhubstapler nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Hubbewegung bewirkende Zug momentenfrei an der Achse des unteren Führungsrollenpaares (7) angreift.
- 5. Gabelhubstapler nach Anspruch 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Hochklappen des Hubschlittens (3) mechanisch durch das die Hubbewegung bewirkende Zugorgan (22) bei Verriegelung oder Gegenlaufen des oberen Führungsrollenpaares (6) erfolgt.
- 6. Gabelhubstapler, dadurch gekennzeichnet, daß die Hubgabeln (5) als um ihre Achsen drehbare Walzen (25) mit glatter (26) oder geriffelter (25) Oberfläche ausgebildet sind und einzeln oder gemeinsam, gegebenenfalls vom Fahrersitz aus gedreht werden können.
- 7. Gabelhubstapler, dadurch gekennzeichnet, daß der Führerstand doppelte, sinnfällig angeordnete Betätigungsorgane und Fahrersitze für beide Fahrtrichtungen besitzt. B. Gabelhubstapler nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupttriebachse einzeln und gemeinsam bremsbare Triebräder (35) besitzt. g. Gabelhubstapler nach Anspruch 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Betätigung der Triebräderbremsen.durch einen Doppelfußhebel (36, 37) mit einer rechten (38) und einer linken (3g) Fußstellung für Einzelrad- und einer mittleren (38 und 39) Fußstellung für Doppelradbremsung erfolgt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE819068T | 1949-02-23 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE819068C true DE819068C (de) | 1951-10-29 |
Family
ID=578854
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1949819068D Expired DE819068C (de) | 1949-02-23 | 1949-02-23 | Gabelhubstapler |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE819068C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060789B (de) * | 1957-02-20 | 1959-07-02 | Ver Westdeutsche Waggonfab | Hupstapler mit verschiebbarem Mast und einer Plattform zum Ablegen des Ladegutes |
| DE1086627B (de) * | 1958-12-08 | 1960-08-04 | Albert Irion Nachfolg | Flurfoerdergeraet, insbesondere Gabelstapler |
| DE1157547B (de) * | 1961-04-20 | 1963-11-14 | Windhoff Rheiner Maschf | Fahrbare UEberladebuehne mit vertikal hochklappbarer Plattform |
| DE1177788B (de) * | 1960-09-16 | 1964-09-10 | Karl Dahmen | Transportable Hebevorrichtung |
| DE1211993B (de) * | 1962-10-05 | 1966-03-03 | Steinbock G M B H | Hubstapler mit Fahrersitz |
| US3272287A (en) * | 1964-08-18 | 1966-09-13 | Jimmy D Worthey | Materials handling apparatus |
| US3302810A (en) * | 1964-08-13 | 1967-02-07 | Fred C Heidrick | Self-loading fork lift truck |
| DE3822967C1 (en) * | 1988-07-07 | 1990-01-11 | Fraunhofer-Gesellschaft Zur Foerderung Der Angewandten Forschung Ev, 8000 Muenchen, De | Operatorless truck |
-
1949
- 1949-02-23 DE DE1949819068D patent/DE819068C/de not_active Expired
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1060789B (de) * | 1957-02-20 | 1959-07-02 | Ver Westdeutsche Waggonfab | Hupstapler mit verschiebbarem Mast und einer Plattform zum Ablegen des Ladegutes |
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