DE818911C - Flaschenkorken mit einem an ihm befestigten Zugmittel - Google Patents
Flaschenkorken mit einem an ihm befestigten ZugmittelInfo
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- DE818911C DE818911C DESCH862A DESC000862A DE818911C DE 818911 C DE818911 C DE 818911C DE SCH862 A DESCH862 A DE SCH862A DE SC000862 A DESC000862 A DE SC000862A DE 818911 C DE818911 C DE 818911C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D39/00—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers
- B65D39/16—Closures arranged within necks or pouring openings or in discharge apertures, e.g. stoppers with handles or other special means facilitating manual actuation
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Flaschenkorken mit einem an ihm befestigten Zugmittel L)ie Erfindung bezieht sich auf Flaschenkorken, an denen ein Zugmittel zum Herausziehen des Korkens aus der Flasche befestigt ist, und bezweckt, einen solchen Korken derart auszubilden, daß er an dem Zugmittel heil aus dem Flaschenhals herausgezogen werden kann und daß der dichte Abschluß der Flasche weder gefährdet noch der Geschmack des Flascheninhalts dadurch beeinträchtigt wird. i.s ist bereits eine Korkziehvorrichtung bekannt, bei der eine Schnur als Zugmittel durch eine oder mehrere I301lrutlgel2 des Korkens hindurchgezogen wird, die jedoch den Nachteil hatte, daß das Zugmittel beim Herausziehen des Korkens in diesen einschnitt und ihn zerriß, so daß das einwandfreie Entkorken der Flasche oft vereitelt wird, und zwar iiisbesotidere dann, wenn der Korken in mehreren liichtungen durchbohrt oder durchstochen und damit in seinem Widerstande geschwächt ist. Man hat (lesliall auch schon eine solche Anbringung des Zugmittels vorgeschlagen, bei dem dieses in einen schwachen Einschnitt der Unterfläche des Korkens derart hineingezogen ist, daß er hier durch Klemmung festgehalten wird, wobei ein auf der Unterfläche des Korkens liegender Knoten der Zugschnur deren tieferes Eindringen verhindern sollte. Dieser Vorschlag hat aber den erheblichen Nachteil, daß der Flascheninhalt mit dem Knoten an der Unterfläche des f&orkens in Berührung treten und dadurch den Geschmack der Flaschenfüllung beeinträchtigen kann.
- Demgegenüber besteht die Erfindung zunächst darin, daß das Zugmittel in Gestalt eines Fadens oder l)rahtes so nahe der Unterfläche des Korkens quer durch diesen hindurchgeführt ist, daß nahezu die gesamte Höhe des Korkens als Widerstand gegen die Zugkraft beim Herausziehen des Korkens zur Verfügung steht. Wie die Erprobung gezeigt hat, kann man auf diese Weise sellist einen außer- gewöhnlich festsitzenden Korken ohne tieferes Einschneiden des Zugmittels heil aus der Flasche herausziehen, während andererseits der Flascheninhalt nur mit der unversehrten Unterfläche des Korkens in Berührung kommt und dadurch vor der erwähnten Geschmacksbeeinträchtigung durch das Zugmittel geschützt ist. Zweckmäßigerweise wird als Zugmittel ein kräftiger, aber nicht zu dicker Garnfaden oder Draht verwendet und durch den Korken in seinem Unterteile quer hindurchgeführt. Ein solches Zugmittel preßt sich beim Eintreiben des Korkens derart zwischen diesen und die Flaschenwandung oder auch in das etwas nachgiebige Material des Korkens ein, daß die Abdichtung an diesen Stellen keine Unterbrechung erleidet. Man kann aber zu diesem Zwecke erfindungsgemäß auch zwei flache Längsrillen in der Mantelfläche des Korkens vorsehen, in die sich das Zugmittel einbettet; dies empfiehlt sich insbesondere dann, wenn man dafür einen dickeren Faden oder einen Draht wählt. Bei einem Korken gemäß der Erfindung ist es vermeidbar, daß das Zugmittel, das erfindungsgemäß zweckmäßigerweise mit einer einen Griff aufweisenden Schlaufe versehen wird, die Anwendung von Vorrichtungen zum Eintreiben des Korkens, insbesondere von Verkorkmaschinen, behindert oder ausschließt. Zu diesem Zwecke kann man nach einem weiteren Merkmal der Erfindung das Zugmittel in zwei Teilen ausbilden, und zwar derart, daß der eine Teil den Korken durchdringt, mit seinen Enden an dessen Längsseiten entlanggeführt und auf dessen oberer Fläche verknüpft ist, während der andere, den Griff tragende Teil nach dem Eintreiben oder erst vor dem Entkorken mit jenem verbunden wird.
- Der Erfindungsgegenstand ist im nachstehenden an Hand der Abbildungen an zwei Ausführungsbeispielen näher erläutert.
- Von dem ersten Beispiel zeigt Abb. 1 den Korken für sich allein in Seitenansicht und Abb. 2 in kleinerem Maßstabe den Korken in eine Flasche eingetrieben.
- Der Korken I (Abb. I) hat in einem Abstande von seiner oberen Fläche, der einen ausreichenden Materialwiderstand gegenüber der Beanspruchung beim Ausziehen gewährleistet, eine diametrale Querbohrung 2. Durch diese ist ein Garnfaden 3 gezogen, dessen beide Enden an den Längsseiten des Korkens, gegebenenfalls in entsprechenden Rillen, nach oben gezogen und hier zu einem Knoten 4 verschlungen sind. Die Fadenenden 3 sind lang genug, um zu einer Schlaufe 5 verknüpft werden zu können, die durch einen Griff 6 aus Holz, Kunststoff 0. dgl. hindurchgezogen ist. Abb. 2 läßt erkennen, daß der Korken nach der Erfindung genau so fest und dicht abschließend in der Flasche sitzt wie ein Korken üblicher Art.
- Die Abb. 3 und 4 zeigen in der gleichen Darstellung wie Abb. I und 2 ein zweites Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes. Hier ist das Zugmittel in der obenerwähnten Art zweiteilig ausgebildet. Der mit 7 bezeichnete Teil (Abb. 3) ist in der gleichen Weise, wie zu Abb. I beschrieben, an dem Korken befestigt, jedoch sind seine Enden an seiner oberen Fläche oder in seiner Querbohrung zu einem Endknoten miteinander verknüpft. Der Teil 8 des Zugmittels bildet nur eine Schlaufe, die durch den Griff g hindurchgezogen ist. Abb. 4 zeigt, wie die Schlaufe 8 zum Zwecke des Ausziehens des Korkens mit dem Fadenteile 7 in einfacher Weise verschlungen wird. Die zweiteilige Ausführung des Erfindungsgegenstandes bietet vor allem den Vorteil, daß über das Mundstück der verkorkten Flasche ohne weiteres in üblicher Weise eine Kapsel gezogen werden kann.
- Der Erfindungsgegenstand bietet die Möglichkeit, mit dem neuen Verschluß auf den Inhalt der Flasche hinzuweisen, und zwar dadurch, daß man dem Griff 6, 9 die Gestalt und gegebenenfalls auch die Farbe derjenigen Frucht gibt, die für den Inhalt der Flasche verarbeitet ist. So deutet beispielsweise der Griff 6 in Ahb. I durch die Form-(und Farb-)gebung einer Kirsche darauf hin, daß die Flasche Kirschsaft oder Kirschlikör enthält.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE I. Flaschenkorken mit einem an ihm befestigten Zugmittel, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel in Gestalt eines Fadens oder Drahtes so nahe der Unterfläche des Korkens quer durch diesen hindurchgeführt ist, daß nahezu die gesamte Höhe des Korkens als Widerstand gegen die Zugkraft beim Herausziehen des Korkens zur Verfügung steht.
- 2. Flaschenkorken nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel in Längsrillen des Korkens eingebettet ist.
- 3. Flaschenkorken nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zugmittel über der äußeren Stirnfläche des Korkens eine Schlaufe mit einem Griff bildet.
- 4. Flaschenkorken nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der an dem Korken befestigte Teil des Zugmittels und die Schlaufe mit Griff getrennte Teile bilden, die miteinander durch Verschlingen oder Verknoten verbunden werden können.
- 5. Flaschenkorken nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Griff der Schlaufe in seiner Form und gegebenenfalls auch in seiner Farbe ein Kennzeichen für den Inhalt der Flasche darstellt.Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 430 763.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH862A DE818911C (de) | 1950-01-05 | 1950-01-05 | Flaschenkorken mit einem an ihm befestigten Zugmittel |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DESCH862A DE818911C (de) | 1950-01-05 | 1950-01-05 | Flaschenkorken mit einem an ihm befestigten Zugmittel |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818911C true DE818911C (de) | 1951-10-29 |
Family
ID=7422590
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DESCH862A Expired DE818911C (de) | 1950-01-05 | 1950-01-05 | Flaschenkorken mit einem an ihm befestigten Zugmittel |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE818911C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2747998A1 (fr) * | 1996-04-26 | 1997-10-31 | Beynier Jean Marc | Bouchon de bouteille a tirette de debouchage integree |
| USD893952S1 (en) * | 2019-01-31 | 2020-08-25 | Plan D Partners, Inc. | Bottle |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE430763C (de) * | 1925-12-04 | 1926-06-22 | Herbert Jamrowski | Korkziehvorrichtung mit einer ringartig an ihren Enden verbundenen Schnur o. dgl. |
-
1950
- 1950-01-05 DE DESCH862A patent/DE818911C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE430763C (de) * | 1925-12-04 | 1926-06-22 | Herbert Jamrowski | Korkziehvorrichtung mit einer ringartig an ihren Enden verbundenen Schnur o. dgl. |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| FR2747998A1 (fr) * | 1996-04-26 | 1997-10-31 | Beynier Jean Marc | Bouchon de bouteille a tirette de debouchage integree |
| USD893952S1 (en) * | 2019-01-31 | 2020-08-25 | Plan D Partners, Inc. | Bottle |
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