DE818884C - Benzineinspritzgeraet fuer Fahrzeugmotoren - Google Patents
Benzineinspritzgeraet fuer FahrzeugmotorenInfo
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- F02D3/02—Controlling low-pressure fuel injection, i.e. where the fuel-air mixture containing fuel thus injected will be substantially compressed by the compression stroke of the engine, by means other than controlling only an injection pump with continuous injection or continuous flow upstream of the injection nozzle
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- F02M—SUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
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Description
- Benzineinspritzgerät für Fahrzeugmotoren Die Erfindung bezieht sich auf ein Benzineinspritzgerüt für Falirzeuginotoren.
- Bei der Einspritzung des Brennstoffes in den Verbrenntnigsraum eines Motors mittels einer Einspritzpumpe ergibt sich zwar der Vorteil einer Dosierung der eingespritzten Menge in Übereinstimmung mit den Umdrehungszahlen des Motors, auf die die Drehzahl der Einspritzpumpe abgestimmt ist, aber die Sicherung dieses Vorteils der direkten Einspritzung würde bei kleindimensionierten Zylindern eine sehr verwickelte und deshalb kostspielige Bauweise notwendig machen. Man verwendet deshalb bei Fahrzeugmotoren vorwiegend Vergasergeräte, worin der durch eine Pumpe oder unter Gravitationswirkung in das Vergasergerät geförderte Benzin vergast und durch den motorischen Unterdruck angesaugt wird. Dabei ist der Brennstoffverbrauch deshalb größer, als es der Energieaufwand rechtfertigt, weil bei hohen Belastungen der Brennstoff zum größten Teile unvergast zur Verbrennung kommt.
- Mit der Erfindung wird ein neuer Weg eingeschlagen, um eine Dosierung der Brennstoffzuführung in Übereinstimmung mit den wechselnden Anforderungen an Energieaufwand zu erreichen, wobei die dazu nötigen Geräte, was ihre Herstellung anbetrifft, kaum kostspieliger zu stehen kommen als die üblichen Vergaseranlagen, im Betriebe aber, wie sich erwiesen hat, ein zuverlässiges Arbeiten ergeben. Erfindungsgemäß kommt auch hierbei eine von einer Druckpumpe gespeiste Einspritzdüse in Anwendung, die aber an die Ansaugleitung unmittelbar hinter der Drosselklappe, also im Bereich der höchsten Strömungsgeschwindigkeit, angeschlossen ist und deren Nadel nicht nur unter Einwirkung des Pumpendruckes, sondern zusätzlich auch derart unter Einwirkung des motorischen Unterdruckes steht, daß dadurch die Mengenbemessung des zur Einspritzung kommenden Benzins erfolgt. Die Düse spritzt den mengenmäßig dosierten Brennstoff in die Zone der schnellsten Luftströmung; zum Unterschiede von der Treibstoffeinführung von einem Vergaser aus erfolgt diese Einspritzung unter der Einwirkung des Pumpendruckes, wodurch eine sehr feine Vernebelung des Brennstoffes, wie sie sonst nur durch erheblich höhere Pumpendrucke bei der direkten Einspritzung in den Zylinderraum eintritt, und gleichzeitig eine intensive Durchwirbelung des Gemisches herbeigeführt wird, die unbeeinträchtigt von den veränderlichen Motordrühzahlen bleibt. Diese feine Vernebelung des eingespritzten Brennstoffes im Verein mit der gründlichen Durchwirbelung des Gemisches hat eine erhebliche motorische Leistungssteigerung zur Folge, die, wie Versuche ergaben, bei etwa 18% liegt. Ein erfindungsgemäß zwischen Einspritzpumpe und Einspritzdüse eingeschalteter und unter dem Pumpendruck stehender Vorratsbehälter nimmt den bei geringerem Energieaufwand nicht verbrauchten Brennstoff auf.
- Ein Ausführungsbeispiel ist in den Zeichnungen dargestellt, in denen Fig. i einen Querschnitt durch eine im Bereich der Drosselklappe an die Saugleitung des Motors angeschlossene Einspritzdüse zeigt, die in Fig. 2 teils in Ansicht, teils im Schnitt rechtwinkelig zum Schnitt nach Fi,g. i dargestellt ist.
- Die Fig. 3 und 4 zeigen in zwei rechtwinkelig zueinander stehenden Schnittdarstellungen eine Einspritzpumpe mit einem Vorratsdruckbehälter zur Aufnahme von nicht durch die Einspritzdüse hindurchgelassenen Brennstoff. -An -die Saugleitung i ist im Bereich der Drosselklappe 2 die Einspritzdüse 3 angeschlossen, deren Verschlußnadel4 unter der Einwirkung der den Nadelfuß umgebenden Schraubenfeder 5 und in entgegengesetzter Richtung unter Einwirkung der Schraubenfeder 6 steht. Die Spannung der letzteren ist mittels einer Überwurfmutter 7 einstellbar. Die Schraubenfeder 6 wirkt auf eine Membran 8 und unter Mitwirkung eines Zwischenstückes q auf eine zweite Membran io, die kraftschlüssig mit dem Nadelkopf verbunden ist. Der zwischen den beiden Membranen befindliche Raum 8a steht durch einen Umleitungskanal 13 mit der Saugleitung i in Verbindung (Fig. 2), während in den Raum ioa unterhalb der Membran io die Druckleitung 14 der in den Fig. 3 und 4 dargestellten Einspritzpumpe mündet. Der Brennstoff strömt unter dem Einspritzdruck durch einen oder mehrere ringförmig angeordnete Kanäle 15 und hebt die Düsennadel 4 von der Düsenplatte 3 ab. Durch die frei gewordene Düsenöffnung erfolgt im Bereich der Drosselklappe 2 unter Einwirkung des Pumpendruckes eine Brennstoffeimspritzung in die Saugleitung i des Motors, wobei der Brennstoff mit dem durch den motorischen Unterdruck angesaugten Luftstrom in derZone der stärksten Strömung durchwirbelt wird. Der motorische Unterdruck wirkt aber gleichzeitig auch durch den Kanal 13 (Fill. 2) auf den Raum 8a (Fig. i), bestimmt den darin herrschenden Druck und bestimmt dadurch die Menge des zur Einspritzurig kommenden Brennstoffes.
- Um Brennstoff unter gleichbleibendem Druck für die Einspritzdüse 3 vorrätig zu halten, einerlei, wie der wechselnde Brennstoffverbrauch vor sich geht, ist erfindungsgemäß zwischen der Druckpumpe 22 (Fig. 3) und der Einspritzdüse 3 ein Druckbehälter i9 vorgesehen, der über ein federbelastetes Klappenventil 2o an den Sammelraum 21 der -Membranpumpe 18 angeschlossen und mittels des Kolbens der Druckpumpe 22 gefüllt wird. Der Druckbehälter i9 enthält eine --Venibranwand 23. die unter Einwirkung von Federn 24 steht. Der Kolben der Druckpumpe 22 ist derart an das Getriebe 26 der Membranpumpe 18 angeschlossen, daß er bei Erreichung eines Maximaldruckes iin Vorratsbehälter i9 unwirksam bleibt.
Claims (1)
- PATENTANSYPUCIIE: i. Benzineinspritzgerät für mehrzylindrige Fahrzeugmotoren mit einer von einer Druckpumpe gespeisten Einspritzdüse, dadurch gekennzeichnet, daß die Einspritzdüse (3, 4) an die Saugleitung (i) unmittelbar hinter der Drosselklappe (2), also im Bereich der höchsten Strömungsgeschwindigkeit, angeschlossen ist und die Düsennadel (.I) einerseits durch Kanäle (i_;) unter der Einwirkung des in der Druckleitung (14, 14l') herrschenden Pumpendruckes steht und andererseits der Einwirkung des wechselnden Unterdruckes in der Motoransaugleitung (i) dadurch ausgesetzt ist, daß von der letzteren ein Kanal (13) unter die von einer Feder (6) abgestützte Membranwand (8) führt, die mittels eines Zwischenstückes (9) kraftschlüssig mit dem Kopf der Nadel (.4) verbunden ist. z. Benzineinspritzgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die entgegengesetzt der Nadelabhebefeder (5) auf die Nadel (4) einwirkende Schraubenfeder (6) durch eine überwurfmutter (7) o. dgl. einstellbar ist. 3. Benzineinspritzgerät nach Anspruch i und 2,. dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Pumpe (22) und Einspritzdüse (3) ein Vorratsbehälter (i9) für unter Pumpendruck stehendes Einspritzbenzin eingeschaltet und der Kolben der Druckpumpe (22) derart an das Getriebe (26) der Förderpumpe (18) angeschlossen ist, daß er bei Erreichung eines Maximaldruckes unbeeinflußt vom Getriebe bleibt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 718868, 688o29.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1167A DE818884C (de) | 1949-12-28 | 1949-12-28 | Benzineinspritzgeraet fuer Fahrzeugmotoren |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK1167A DE818884C (de) | 1949-12-28 | 1949-12-28 | Benzineinspritzgeraet fuer Fahrzeugmotoren |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818884C true DE818884C (de) | 1951-10-29 |
Family
ID=7208788
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK1167A Expired DE818884C (de) | 1949-12-28 | 1949-12-28 | Benzineinspritzgeraet fuer Fahrzeugmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE818884C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2543242A1 (de) * | 1975-09-27 | 1977-04-07 | Irmscher Kg | Ansaugtrichter fuer otto-motoren mit mechanischer oder elektronischer kraftstoffeinspritzung |
| DE3028244A1 (de) * | 1979-08-01 | 1981-02-26 | Toyota Motor Co Ltd | Vergaser mit brennstoffeinspritzung |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE688029C (de) * | 1937-01-21 | 1940-02-10 | Georges Clesse Ets | Vergaser fuer Brennkraftmaschinen |
| DE718868C (de) * | 1935-06-05 | 1942-03-23 | Rudolf L Orange Dipl Ing | Regeleinrichtung fuer die Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen mit aeusserer Gemischbildung |
-
1949
- 1949-12-28 DE DEK1167A patent/DE818884C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE718868C (de) * | 1935-06-05 | 1942-03-23 | Rudolf L Orange Dipl Ing | Regeleinrichtung fuer die Brennstoffzufuhr bei Brennkraftmaschinen mit aeusserer Gemischbildung |
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| DE3028244A1 (de) * | 1979-08-01 | 1981-02-26 | Toyota Motor Co Ltd | Vergaser mit brennstoffeinspritzung |
| US4348997A (en) | 1979-08-01 | 1982-09-14 | Toyota Jidosha Kogyo Kabushiki Kaisha | Fuel injection type carburetor |
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