DE818879C - Vorrichtung zur Regenerierung des verunreinigten OEles von Umlaufschmierungen fuer Verbrennungsmotoren - Google Patents
Vorrichtung zur Regenerierung des verunreinigten OEles von Umlaufschmierungen fuer VerbrennungsmotorenInfo
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- DE818879C DE818879C DENDAT818879D DE818879DA DE818879C DE 818879 C DE818879 C DE 818879C DE NDAT818879 D DENDAT818879 D DE NDAT818879D DE 818879D A DE818879D A DE 818879DA DE 818879 C DE818879 C DE 818879C
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Description
- Vorrichtung zur Regenerierung des verunreinigten zelles von Umlaufschmierungen für Verbrennungsmotoren Bei der für Verbrennungsmotoren fast allgemein üliliellen Umlaufschmierung wird das 01 durch teilweise Kondensation des Kraftstoffgemisches verdünnt, außerdem durch Staub, der mit der angesaugten Luft in das Gemisch gelangt, und durch Abriel) des Triebwerkes verunreinigt, so daß die Schmierung unvollkommen wird und stellenweise ganz aufhört. I)as Öl muß daher von Zeit zu Zeit erneuert oder regeneriert werden, um Fressen des Lagermetalls und Auslaufen der Lager zu verhindern. Eine besonders einfache und doch sehr wirksame Vorrichtung zur Kegenerierung des Öles ist Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Sie besteht im westutlichen darin, daß der Brennstoff aus dem Schmieröl in einem in die Umlaufleitung des Öles eingeschalteten Rieselgefäß verdampft und der Saugleitung des Vergasers wieder zugeführt wird, während das schwerer verdampfbare Schmieröl nach Passieren eines Filters entweder unmittelbar oder über einen Olkühler in das Kurbelgehäuse zurückgeführt wird.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung dargestellt.
- Fig. 1 ist ein axialer Schnitt durch die Vorrichtung; Fig. 2 ist ein Schnitt nach Linie A-B (Fig. I); Fig. 3 ist ein axialer Schnitt durch eine Rieselscheibe mit Auswärtsgefälle, Fig. 4 ein axialer Schnitt durch eine Rieselscheibe mit Einwärtsgefälle.
- Das Rieselgefäß besteht aus den beiden Zylindern I und 2, dem gewölbten Deckel 3 und dem gewölbten Boden 4, die durch einen zentralen Schrauhenl)olzen 5 zusammengehalten und zentriert wer- den. Das Gehäuse läßt sich daher leicht auseinandernehmen und reinigen. Der Deckel 3 und der Boden 4 sind gegenüber den Zylindern I und 2 durch Ringe 6 gut abgedichtet, die in die Zentriernuten 7 und 8 von Deckel und Boden eingelegt sind.
- Deckel und Boden sind je mit einem Stutzen g bzw.
- 10 zum Anschluß von Rohrleitungen ausgestattet.
- Die an den Stutzen g angeschlossene Leitung führt an den Saugstutzen des Vergasers, während die an den Stutzen 10 angeschlossene Leitung unmittelbar oder über einen Ölkühler zum Kurbelgehäuse führt.
- Der Außenzylinder I des Gefäßes ist am unteren und oberen Ende mit einem Stutzen 11 und 12 zum Anschluß von Rohrleitungen zur Zu- und Abführung von Auspuffgasen versehen. Zwischen den Stutzen II und I2 ist eine Zwischenwand I3 angeordnet, die mit einem Segmentausschnitt 14 versehen ist. Auf diese Weise werden die Heizgase gezwungen, die Zylinder I und 2 gleichmäßig zu bespülen und das Gefäß zu beheizen. Die Abmessungen des Gefäßes und der Rohrleitung für die Heizgase sind so bemessen, daß die Temperatur des Rieselgefäßes zwischen der Vergasungstemperatur des Brennstoffes und des Schmieröles gehalten wird.
- Auf dem Haltebolzen 5 sind kreisförmige Scheiben I5 und I6 aufgereiht, die abwechselnd Auswärtsgefälle nach dem Zylinder 2 hin und Einwärtsgefälle nach dem Haltebolzen 5 hin haben und als Rieseiflächen für das Schmieröl wirksam sind.
- Die Rieselflächen 15 mit Auswärtsgefälle sind durch den Haltebolzen 5 zentriert und schließen mit dem Zylinder 2 einen Ringraum ein, während die Scheiben mit Einwärtsgefälle durch den Zylinder 2 zentriert sind und mit dem Haltebolzen einen Ringraum bilden. Die Scheiben werden durch eine auf dem Haltebolzen sitzende Feder 17 belastet, die zwischen dem Deckel 3 und der obersten Rieselscheibe 15 angeordnet ist. Unter dem Druck dieser Feder sind die Rieselscheiben 15 und I6 am Außen-und Innenrand gegeneinander abgestützt. Die Rieselscheiben 15 sind am Außenrand mit Ausschnitten 18 versehen. Die Scheiben6 sind am Innenrand mit Ausschnitten 19 versehen. Die Scheiben 18 sind außerdem mit aufwärts geflanschten, im Kreise angeordneten Öffnungen 20 ausgestattet. Die unterste Rieselscheibe mit Auswärtsgefälle stützt sich unmittelbar auf ein Filter 2I.
- Die Zuführung des verunreinigten Schmieröles in das Rieselgefäß erfolgt durch eine zentrale Bohrung 22 des Haltebolzens 5 und radiale Bohrungen 23 des Haltebolzens zunächst in eine Verteilerkammer 24, die im Deckel 3 ausgespart ist und durch eine Lochscheibe 25 mit dem Innenraum des Rieselgefäßes in Verbindung steht. Diese Lochscheibe dient zugleich als Widerlager für die auf die Rieselscheiben drückende Feder I7.
- Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das verunreinigte Öl wird durch eine von der Umlaufleitung für das Schmieröl abgezweigte Leitung in das Rieselgefäß gepumpt und beim Durchgang durch dasselbe im Zickzack über die Rieselflächen geführt. Die Verteilerkammer 24 mit der Lochscheibe 25 bewirkt eine gleichmäßige Verteilung des Öles über die oberste Rieselscheibe 15 mit Auswärtsgefälle. Die aufwärts geflanschten Bohrungen 20 der auswärts geneigten Rieselscheiben wirken dabei verteilend auf den über die Scheibe fließenden Strom von Schmieröl. Der Strom fließt durch den Ringraum zwischen dem Zylinder 2 und den Rieselscheiben 15 durch die ÖffnungenI8 auf die einwärts geneigten Rieselscheiben I6, von diesen durch die Ausschnitte 19 am Innenrand der Scheiben wieder auf die auswärts geneigten Scheiben und in dieser Weise über die unterste Rieselscheibe mit Auswärtsgefälle auf das Filter 21 und nach Passieren desselben in die an den Stutzen 10 angeschlossene Rohrleitung, die unmittelbar oder über einen Ölkühler an das Kurbelgehäuse angeschlossen ist. Auf diesem Wege wird das verunreinigte 01 von den Brennstoffbeimengungen durch Verdampfen derselben und von den mechanischen Verunreinigungen durch das Filter 2I befreit. Der vergaste Brennstoff gelangt durch die aufwärts geflanschten Öffnungen 20 der Rieselscheiben mit Auswärtsgefälle und die Ausschnitte 19 der einwärts geneigten Rieselscheiben I6 im Zickzackweg in die an den Stutzen g des Deckels angeschlossene Saugleitung des Vergasers und mit dem angesaugten Frischgas in den Motorzylinder. Die beim Durchtritt des Gasstromes durch die Ausschnitte 19 der Rieselscheiben mit Einwärtsgefälle mitgenommenen Öl dämpfe gelangen dabei mit dem vergasten Brennstoff in den Motorzylinder und werden dabei zum Teil als Oberschmierung wirksam.
- PATENTANSPROCHE: I. Vorrichtung zum Regenerieren des verunreinigten Oles von Umlaufschmierungen von Verbrennungsmotoren, dadurch gekennzeichnet, daß von der Umlaufleitung für das Schmieröl eine Leitung abgezweigt ist, die das verunreinigte Öl einem beheizten Rieselgefäß zuführt, dessen Temperatur zwischen der Vergasungstemperatur des Brennstoffes und des Schmieröles liegt, so daß der durch Kondensation des Brennstoffgemisches in das Schmieröl gelangte Brennstoff verdampft und durch ein vom Deckel des Rieselgefäßes an den Saugstutzen des Vergasers gelegte Leitung abgesaugt wird, während das schwerer verdampfbare Schmieröl nach Passieren eines Filters im Boden des Rieselgefäßes unmittelbar oder über einen Ölkühler dem Kurbelgehäuse zugeleitet wird.
Claims (1)
- 2. Vorrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das Rieselgefäß aus zwei gleich hohen, ineinandersitzenden losen Zylindern (I, 2), einem gewölbten Boden (4) und einem gewölbten Deckel (3) besteht, die durch einen zentralen Bolzen (5) zusammengehalten und zentriert werden.3. Vorrichtung nach Anspruch I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rieseleinsätze abwechselnd aus einer Kreisscheibe (I5) mit Sitz an den Haltebolzen (5) und Aufwärtsgefälle und einer Kreisscheibe (I6) mit Sitz an dem Innenzylinder (2) und Einwärtsgefälle bestehen, die auf den Haltebolzen (5) aufgereiht sind und unter dem Druck einer zwischen Deckel (3) und oberster Rieselscheibe (15) auf dem Haltebolzen (5) sitzenden Feder (17) am Außen- und Innenrand gegeneinander abgestützt sind und an den Stützpunkten mit Ausschnitten (I8 bzw.I9) für den Durchtritt des Oles versehen sind.4. Vorrichtung nach Anspruch I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß im Deckel (3) des Rieselgefäßes eine Verteilerkammer (24) angeordnet ist, die durch radiale Bohrungen (23) an eine zentrale, zur Zuführung des verunreinigten Öles dienende Bohrung (22) des Haltebolzens (5) angeschlossen ist und mit dem Innenraum des Rieselgefäßes durch eine auf dem Haltebolzen (5) sitzende Lochscheibe (25) in Verbindung steht, die als Widerlager für die auf dem Haltebolzen (5) sitzende und auf die Rieseleinsätze (I5, t6) drückende Feder (I7) dient.5. Vorrichtung nach Anspruch I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Außenzylinder (I) des Rieselgefäßes mit Stutzen (II, I2) zur Zu- und Abführung der Auspuffgase versehen und der Heizraum zwischen den Zylindern (1, 2) des Rieselgefäßes durch eine zwischen den Stutzen (11, I2) liegende und mit einem Segmentausscbnitt (14) versehene Wand (13) unterteilt ist.6. Vorrichtung nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß im Boden (4) des Rieselgefäßes vor der Abflußöffnung des gereinigten Schmieröles ein Filter (2I) zum Abfangen von mechanischen Verunreinigungen angeordnet ist. j. Vorrichtung nach Anspruch I bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Rieselscheiben (15) mit Auswärtsgefälle mit aufwärts geflanschten Durchtrittsöffnungen (20) für den vergasten Brennstoff versehen sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE818879T | 1949-04-13 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818879C true DE818879C (de) | 1951-10-29 |
Family
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT818879D Expired DE818879C (de) | 1949-04-13 | Vorrichtung zur Regenerierung des verunreinigten OEles von Umlaufschmierungen fuer Verbrennungsmotoren |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE818879C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3236404A1 (de) * | 1982-10-01 | 1984-05-24 | Klöckner-Humboldt-Deutz AG, 5000 Köln | Hubkolbenbrennkraftmaschine |
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- DE DENDAT818879D patent/DE818879C/de not_active Expired
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|---|---|---|---|---|
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