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DE818522C - Batterieklemme - Google Patents

Batterieklemme

Info

Publication number
DE818522C
DE818522C DEP209A DEP0000209A DE818522C DE 818522 C DE818522 C DE 818522C DE P209 A DEP209 A DE P209A DE P0000209 A DEP0000209 A DE P0000209A DE 818522 C DE818522 C DE 818522C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
lever
abutment
screw
armed
armed lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP209A
Other languages
English (en)
Inventor
Johann Mohr
Heinrich Dr-Ing Stein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eifelwerk Heinrich Stein & Cie
Original Assignee
Eifelwerk Heinrich Stein & Cie
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eifelwerk Heinrich Stein & Cie filed Critical Eifelwerk Heinrich Stein & Cie
Priority to DEP209A priority Critical patent/DE818522C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE818522C publication Critical patent/DE818522C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01RELECTRICALLY-CONDUCTIVE CONNECTIONS; STRUCTURAL ASSOCIATIONS OF A PLURALITY OF MUTUALLY-INSULATED ELECTRICAL CONNECTING ELEMENTS; COUPLING DEVICES; CURRENT COLLECTORS
    • H01R11/00Individual connecting elements providing two or more spaced connecting locations for conductive members which are, or may be, thereby interconnected, e.g. end pieces for wires or cables supported by the wire or cable and having means for facilitating electrical connection to some other wire, terminal, or conductive member, blocks of binding posts
    • H01R11/11End pieces or tapping pieces for wires, supported by the wire and for facilitating electrical connection to some other wire, terminal or conductive member
    • H01R11/28End pieces consisting of a ferrule or sleeve
    • H01R11/281End pieces consisting of a ferrule or sleeve for connections to batteries

Landscapes

  • Connection Of Batteries Or Terminals (AREA)

Description

  • Batterieklemme Die bisherigen Klemmen zum Verbinden zweier einander nicht überlappender Drähte, Leiter o. dgl. sind in der Regel mit zwei getrennten Verbindungsstellen versehen, und zwar verwendet man im Falle, daß eine Lösbarkeit der Klemme von beiden Teilen gewünscht ist, zwei Schrauben oder aber, falls man eine Lösung nur an einer Stelle benötigt, ist man gezwungen, den einen Teil mit der Klemme fest, z. B. durch Schweißurig, Löturig oder auf ähnliche Weise, zu verbinden.
  • Die Erfindung setzt es sich nun zum Ziel, eine Klemme auszubilden, bei der beide einander nicht überlappende Teile durch Betätigung einer einzigen Schraube miteinander selbst dann lösbar verbunden werden können, wenn ihre Querschnittsformen voneinander verschieden sind. Dies ist z. B. bei Batterieklemmen der Fall, bei denen der Polkopf einen wesentlich größeren Durchmesser aufweist als das Anschlußkabel und eine schnelle Lösung der Verbindung zwischen beiden Teilen erforderlich ist. Es sei im folgenden, obwohl sich die Erfindung ganz allgemein auf alle Arten von Klemmen bezieht, insbesondere von Batterieklemmen die Rede. Diese waren bisher so ausgebildet, daß das eine Ende der Klemme fest mit ,dem Anschlußkabel und das andere durch Schraube, Keil o.:dgl. mit dem Polkopf lösbar verbunden war. Es soll nun eine derartige Befesti@gung so ausgebildet sein, daß zum Festklemmen beider Anschlußteile, also im vorliegenden Beispiel des Polkopfes und des Anschlußkabels an der Klemme, gemäß der Erfindung eine einzige Schraube verwendet wird, die einen oder mehrere Hebel so betätigt, daß sich deren freieEnden gegen ein Widerlager legen und zwischen diesem und den freien Enden die Anschlußteile eingeklemmt werden. Es versteht sich, daß man die freien Enden entsprechend dem Querschnitt ausbilden wird. Im einfachsten Falle wird man bei jeder :Art von Klemmen gegenüber einem Widerlager einen zweiarmigen Hebel durch die Schraube verschieben, wobei die Schraube im Drehpunkt des Hebels angreift. Der Hebel kann sich dann entsprechend den verschiedenen Durchmessern der Anschlußteile pendelnd bewegen und drückt mit seinen beiden freien Enden auf die beiden Anschlußteile. Ob dabei die Schraube als Druck- oder als Zugschraube ausgebildet ist und ob an den Hebelenden jeweils ein weiterer doppelarmiger Hebel angelenkt ist, der an seiner dem Anschlußteil zugewandten Seite die Form des jeweiligen Anschlußteiles aufweist und sich selbst bei Schrägstellung des Haupthebels in die richtige Lage gegenüber dem Anschlußteil legt und dieses auf seiner ganzen Länge erfaßt, ist Sache der jeweiligen Ausführung. Eine derartige Anordnung läßt sich auch ohne weiteres an Batterieklemmen treffen., wenn man das Wi,derlager und den doppelarmigen Hebel in sich gebogen, z. B. im rech ten Winkel, ausführt und diese beiden Winkelstücke im Scheitelpunkt einander durch die Schraube nähert.
  • Eine Ausbildung, die sich indessen in besonders hohem Maße für alle Fälle, vorzüglich aber für Batterieklemmen eignet, besteht in der Anordnung zweier, nämlich eines doppelarmigen und eines einarmigen Hebels, die mittels einer zwischen ihnen eingeschalteten Schraube so gegeneinander gespreizt werden, daß sich der einarmige Hebel und das freie Ende des doppelarmigen Hebels gleichzeitig dem Widerlager nähern. Auch hier gibt es wiederum verschiedene Ausführungsarten. Die einfachste Art ist die, daß der eine Arm .des doppelarmigen Hebels über dem einarmigen Hebel liegt und die im doppelarmigen Hebel befindliche Schraube auf das Ende des einarmigen Hebels drückt und so beide Hebel spreizt. Aus Gründeal der Raumersparnis wird man es in .diesem Falle vorziehen, die Drehpunkte der beiden Hebel auf dieselbe Seite der Schraube zu verlegen. Im Falle irgendwelcher gestreckter Klemmen wird man die Hebel etwa geradlinig verlaufen lassen. Im Falle der gewinkelten Batterieklemme wird man den zweiarmigen Hebel in seinem freien Arm anwinkeln und ebenfalls das Wiederlager, das die Lagerungen der beiden Hebel trägt, angewinkelt ausführen. Es ergibt sich dann von selbst, daß die zwischen Widerlager und freiem Arm des Doppelhebels befindliche Klemmstelle einen größeren Querschnitt aufweist als die zwischen Widerlager und einarmigem Hebel vorgesehene, so daß also von der erstgenannten Klemmstelle der Polkopf und von der letztgenannten das Anschlußkabel umfaßt wird. Es soll dabei eine Ausführung ebenfalls in den Rahmen der Erfindung fallen, bei der der einarmige Hebel nicht etwa einen ausgesprochenen Drehpunkt im Widerlager hat, sondern bei dem aus dem das AnschluBkabel umfassenden muffenartigen Teil des Widerlagers eine federnde Zunge streifenartig eingeschnitten ist, ,die sich um einen ideellen Drehpunkt schwenken läßt. Die Hebelwirkung liegt hier in gleicher Weise vor, wie dies oben beschrieben war, wobei lediglich eine Vereinfachung in vorrichtungs- und herstellungsmäßiger Hinsicht getroffen wurde. Ebenso soll es als gleichwertig mit der Anordnung eines einarmigen Hebels anzusehen sein, wenn der Drehpunkt überhaupt in Fortfall gerät und an dessen Stelle ein mit der Schraubenspitze verbundenes, aber ihr gegenüber drehbares Gleitstück vorgesehen ist, das sich parallel auf das Anschlußkabel legt und dieses auf der ganzen Fläche umfaßt. Dieser Fall ist insofern identisch mit dem zuerst beschriebenen der Verwendung eines einarmigen Hebels, als hierbei eine Parallelverschiebung des Gleitstückes erreicht werden soll und diese Parallelverschiebung theoretisch der Anordnung eines Hebels mit unendlicher Hebellänge und Drehpunkt im Unendlichen entspricht.
  • Nachdem diiese Lösung als gleichwertig ebenfalls unter den Erfindungsgedanken fällt, ist auch eine andere Lösung mit erfaßt, bei der dieses Gleitstück deshalb vollkommen fortfällt, weil daran gelegen ist, nicht eine Klemmung des Anschlußkabels auf einer größeren Fläche zu erhalten, sondern weil man die Klemmung auf die Spitze der Schraube, die gegebenenfalls sogar noch als Kegelspitze ausgebildet sein mag, beschränken, das Kabel auf einer möglichst kleinen Fläche erfassen und damit einen möglichst hohen Flächendruck erzeugen will. Auch hier ist der Erfindungsgedanke verwirklicht, daß nämlich das Festklemmen zweier einander nicht überlappender Leiter von vorzugsweise verschiedenem Querschnitt durch Betätigen einer einzigen Schraube ermöglicht werden soll.
  • In der Zeichnung sind einige Beispiele wiedergegeben, und zwar zeigt Abb. r schematisch eine Anordnung unter Verwendung nur eines einzigen Haupthebels, Abb. 2 in gleicher Darstellung eine Anordnung unter Verwendung eines einarmigen und eines doppelarmigen Hebels, deren Drehpunkte auf der gleichen Seite von der Schraube liegen, Abb.3 eine entsprechende Anordnung wie in Abb. 2, bei der jedoch die Drehpunkte auf verschiedenen Seiten der Schraube liegen, Abb. 4 eine Anordnung gemäß Abb. 2, bei der der Drehpunkt des einarmigen Hebels im Unendlichen liegt, .d. h. also ein Gleitstück verwendet ist, und Abb. 5 eine Batterieklemme, die etwa nach dem System der Abb. 2 arbeitet.
  • In Abb. i ist eine Schraube 6 in ein Widerlager 7 eingeschraubt und drückt hierbei einen Hebel 8 gegen dieses Widerlager. Dieser Hebel ist doppelarmig und hat seinen Drehpunkt in einer Hülse 9, die die Schraube 6 umgibt. An den beiden freien Enden 1o und i1 des doppelarmigen Hebels 8 sind Paßstücke 12 und 13 angelenkt, die sich waagerecht einstellen, können. Beim Betätigen der Schraube wird, selbst, falls die Abstände zwischen den Paßstücken 12 und 13 und dem Widerlager 7 verschieden sind, eine satte Auflage der Paßstücke auf den festzuklemmenden Anschlußteil erfolgen, wobei sich der Haupthebel 8 schräg stellen wird.
  • Bei der Ausführung gemäß Abb. 2 ist ein doppelarmiger Hebel 14 mit seinem Drehpunkt 15 in einem Widerlager 16 gelagert. Sein freier Hebelarm 17 steht dem Widerlager unmittelbar gegenüber, während sein anderer Hebelarm 18 von einer Druckschraube i9 durchsetzt ist. Diese drückt mit ihrer Spitze 20 gegen das freie Ende 21 eines einarmigen Hebels 22, der kurz unterhalb der Lagerung 15 im Punkt 23 im Widerlager 16 gelagert ist. Beim Betätigen der Schraube i9 wird der einarmige Hebel 22 dem Widerlager genähert, während der über ihm liegende Arm 18 des doppelarmigen Hebels 14 vom Widerlager entfernt wird. Damit nähert sich aber auch der freie Arm 17 des doppelarmigen Hebels 14 dem Widerlager 16.
  • Nach Abb. 3 ist eine entsprechende Vorrichtung getroffen, bei der jedoch das Widerlager 16 mit zwei Lagerböckchen 24 und 25 versehen ist, von denen sich das erstere 24 in der Mitte des Widerlagers befindet und en doppelarmigen Hebel 14 trägt, während in dem letzteren 25 der einarmige Hebel 22 glelagert ist. Die Schraube i9 sitzt wiederum an der alten Stelle und nimmt die Sperrbewegung in gleicher Weise vor, wie oben beschrieben.
  • Die Ausführung nach Abb. 4 geht wiederum auf Abb. 2 zurück und unterscheidet sich lediglich dadurch, daß der einarmige Hebel 26 theoretisch unendlich lang ist, praktisch also als Druckstück ausgebildet ist, das mit dem doppelarmigen. Hebel 14 und dem Widerlager 16 lediglich über die Druckschraube 13 verbunden ist, in deren Spitze 2o es dreh- und schwenkbar gelagert ist.
  • Gemäß Abb. 5 ist eine weitere Ausführung für den Polkopf einer Batterie entsprechend dem Schema nach Abb. 2 bzw. Abb. 4 gezeigt, und zwar ist das Widerlager 27 mit einer Bohrung 28 für das Anschlußkabel 29 versehen und hat eine zylindrische Anlagefläche 30 von wesentlich größerem Durchmesser als der Bohrung 28 entspricht. Zwischen den punktiert gezeichneten Lagerlaschen 31 ist mittels eines Bolzens 32 der doppelarmige Hebel 33 gelagert, dessen Arme 34 und 35 ebenfalls wie die Bohrung 28 und die Anlagefläche 30 unter einem rechten Winkel zueinander stehen. Der Arm 35 ist dabei mit einer zylindrischen Anlagefläche 36 versehen, die das Gegenstück zur Anlagefläche 3o am Wider-Lager 27 bildet. Die Sechskantschraube 37 befindet sich im freien Ende des Hebelarms 34 und drückt gegen eine Zunge 38, die an dieser Stelle in den das Anschlußkabel muffenartig umgebenden Teil 39 des Widerlagers eingeschnitten ist. Beim Anziehen der Schraube 37 wird einerseits der Hebelarm 34 des Doppelhebels 33 vom Muffenteil 39 abgedrückt, während gleichzeitig unter der gleichen Kraftwirkung die einen Hebelarm ersetzende Zunge 38 in die Bohrung 28 und gegen das Kabel 29 gepreßt wird. Zusammen mit dem Hebelarm 34 des Doppelhebels 33 wird auch der Hebelarm 35 bewegt unddie Anlagefläche 36 der Gegenfläche 30 genähert, so daß der Polkopf zwischen diesen beiden Teilen eingeklemmt wird.
  • Es versteht sich, daß die in dieser Ausführung als Beispiel angegebenen Teile auch durch diesen entsprechende andere Teile, z. B. die Schraube durch eine Flügelschraube, ersetzt werden können.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Klemme zum Verbinden zweier einander nicht überlappender Teile vorzugsweise verschiedener Querschnittsform, insbesondere Batterieklemme mit Kabelanschlußstück, gekenn, zeichnet durch einen (8) oder mehrere Hebel (8; 14, 22; 14, 26; 33, 38), deren freie Enden (1o, 11; 17;-21 ; 17, 26; 36, 38) durch Betätigen einer einzigen Schraube (6, 19, 37) gegen ein Wi.derlager (7, 16, 27) geführt werden.
  2. 2. Klemme nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen .doppelarmigen (14, 33) und einen einarmigen Hebel (22, 26, 38), die mittels einer zwischen ihnen eingeschalteten Schraube (17, 37) so gegeneinander gespreizt werden, daß sich der einarmige Hebel (22, 26, 38) und, das freie Ende (17, 35) des doppelarmigen Hebels (14, 33) gleichzeitig dem Widerlager (16, 27) nähern.
  3. 3. Klemme nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch den Ersatz des einarmigen Hebels (22) durch ein Druckstück (26) oder durch den völligen Fortfall dieses Hebels, wobei sich also die Spitze (2o) der Schraube (19) dem Widerlager (16) nähert und das eine Anschlußteil unmittelbar festspa.nnt.
  4. 4. Batterieklemme nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch ein Widerlager (27) mit einem muffenartigen und von einer Bohrung (28) für die Aufnahme des, Anschlußkabels (29) versehenen Teil (39), zwei Lagerlaschen (31) und eine senkrecht zur Bohrung (28) unterhalb des Lagerbolzens (32) liegende halbzylindrische Anlagefläche (30) für den Polkopf, eine in dem muffenartigen Teil (39) an der der Lagerung (32) zugewandten Seiteeingeschnittene, federnde Zunge (38) sowie einen rechtwinklig gekröpften doppelarmigen Hebel (33), der mittels des Bolzens (32) im Widerlager (27) drehbar gelagert, an seinem einen über dem Muffenteil (39) befindlichen Hebelarm (34) von einer mit ihrer Spitze auf die federnde Zunge (38) drückenden Schraube (37) durchsetzt ist, während- der andere Hebelarm (35) eine der Auflagefläche (30) für den Polkopf entsprechende Gegenfläche (36) aufweist.
DEP209A 1948-10-02 1948-10-02 Batterieklemme Expired DE818522C (de)

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DE818522C true DE818522C (de) 1951-10-25

Family

ID=7356484

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DEP209A Expired DE818522C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Batterieklemme

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