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DE818346C - Verfahren zur Herstellung gasfoermiger ungesaettigter Kohlenwasserstoffe - Google Patents

Verfahren zur Herstellung gasfoermiger ungesaettigter Kohlenwasserstoffe

Info

Publication number
DE818346C
DE818346C DEB2238A DEB0002238A DE818346C DE 818346 C DE818346 C DE 818346C DE B2238 A DEB2238 A DE B2238A DE B0002238 A DEB0002238 A DE B0002238A DE 818346 C DE818346 C DE 818346C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
unsaturated hydrocarbons
gaseous
hydrocarbons
production
gaseous unsaturated
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEB2238A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1620349U (de
Inventor
Helmut Dr Nonnenmacher
Willi Dr Oettinger
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BASF SE
Original Assignee
BASF SE
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BASF SE filed Critical BASF SE
Priority to DEB2238A priority Critical patent/DE818346C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE818346C publication Critical patent/DE818346C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J27/00Catalysts comprising the elements or compounds of halogens, sulfur, selenium, tellurium, phosphorus or nitrogen; Catalysts comprising carbon compounds
    • B01J27/20Carbon compounds
    • B01J27/22Carbides
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10GCRACKING HYDROCARBON OILS; PRODUCTION OF LIQUID HYDROCARBON MIXTURES, e.g. BY DESTRUCTIVE HYDROGENATION, OLIGOMERISATION, POLYMERISATION; RECOVERY OF HYDROCARBON OILS FROM OIL-SHALE, OIL-SAND, OR GASES; REFINING MIXTURES MAINLY CONSISTING OF HYDROCARBONS; REFORMING OF NAPHTHA; MINERAL WAXES
    • C10G11/00Catalytic cracking, in the absence of hydrogen, of hydrocarbon oils

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Production Of Liquid Hydrocarbon Mixture For Refining Petroleum (AREA)
  • Catalysts (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung gasförmiger ungesättigter Kohlenwasserstoffe Es wurde gefunden, daß man aus Mineralölen, Teeren, Schieferölen, flüssigen und schmelzbaren Erzeugnissen der Druckhydrierung, insbesondere solchen vorwiegend paraffinischer Natur, oder deren Fraktionen, wie Schwerbenzin, Mittelöl, Schweröl oder Destillationsrüc'kständen, ferner aus Kohlenwasserstoffölen der Kohlenwasserstoffsynthese aus Kohlenoxyd und Wasserstoff oder deren Fraktionen gasförmige ungesättigte Kohlenwasserstoffe in guter Ausbeute erhält, wenn man die Ausgangsstoffe bei so hohen, oberhalb 5oo° liegenden Temperaturen, insbesondere bei 6oo bis 75o°, bei entsprechender Durchsatzgeschwindigkeit über unter den Reaktionsbedingungen beständige Salze mehrbasischer Säuren oder Karbide von Metallen der zweiten Gruppe des Periodischen Systems leitet, daß mindestens 25 Gewichtsprozent des Ausgangsstoffs zu gasförmigen Kohlenwasserstoffen aufgespalten werden.
  • Als Katalysatoren 'kommen insbesondere die Sulfate, Carbonate, Phosphate und Karbide von Magnesium, Calcium, Strontium, Barium, Zink und Kadmium in Frage.
  • Man kann auch die in der Natur vorkommenden Verbindungen, wie Kieserit, Dolomit, Kalkspat, Kalkstein, Schwerspat, Zinkspat, Apatit, verwenden.
  • Die Reaktion verläuft bei Temperaturen oberhalb 5oo°, insbesondere bei 6oo bis 750°, und bei gewöhnlichem, leicht erhöhtem oder vermindertem Druck. Es können auch Gase, wie Stickstoff, Oxyde' des Kohlenstoffs, Wassergas, öder auch Wasserdampf zugegen sein. Bei der Durchführung `der Reaktion sind die Durchsatzggschwindigkeit und die jeweils angewandte Temperatur ganz besonders zu berücksichtigen; je höher die Temperatur ist, um so geringer.ist die Verweilzeit zu wählen. Temperatur und Verweilzeit sind dabei stets so aufeinander einzustellen, daß mindestens 25 Gewichtsprozent des eingesetzten Ausgangsstoffs in gasförmige Kohlenw asserstoffe übergehen, zweckmäßig jedoch mehr, z. B. 30 bis 5o Gewichtsprozent. Hierhei enthalten die entstandenen gasförmigen Kohlenwasserstoffe mindestens etwa 40%, meistens jedoch mehr, z. B. etwa 5o°ro und mehr, gäsförmige ungesättigte Kohlenwasserstoffe, insbesondere Äthylen, daneben auch Propylen und Butylen. Außerdem erhält man eine größere Menge Äthan neben anderen gesättigten gasförmigen Kohlenwasserstoffen, die durch Dehydrierung in Äthylen, Propylen u. dgl. umgewandelt werden .'können. Je nach der Art der Ausgangsstoffe variiert die Menge der ungesättigten Kohlenwasserstoffe. Neben den, gasförmigen Anteilen fallen auch flüssige Kohlenwasserstoffe an, deren Gehalt an aromatischen und ungesättigten Kohlenwasserstoffen um so höher ist, je kleiner die Durchsatzgeschwindigkeit bei einer bestimmten Temperatur gewählt wird.
  • Die erwähnten Katalysatoren können in Form von unregelmäßigen Stücken, Würfeln, Zylindern, Kugeln, Prismen o. dgl. in fester Anordnung zur Verwendung gelangen. Man kann die Katalysatoren aber auch in feinverteiltem Zustand verwenden. Die einzelnen Katalysatorkörner sollen jedoch zweckmäßig so groß sein, daß sie ein Zoo- bis 400-Maschen-Sieb durchlaufen. Der Katalysator kann auch zusammen mit den Dämpfen des zu behandelnden Ausgangsstoffs durch den Reaktionsraum geleitet werden. Zur Erhöhung der Durchsatzgeschwindigkeit kann ein Trägergas, z. B. Wasserdampf, verwendet werden. Es kann auch vorteilhaft sein, in der unteren Hälfte eines aufrecht stehenden Reaktionsgefäßes eine Anreicherung an feinverteiltem Katalysator stattfinden zu lassen, während im oberen Teil eine geringe Katalysatorkonzentration angewendet wird.
  • Vorteilhaft ist ferner die Bewegung des Katalysators in gekörntem oder geformtem Zustand von oben nach unten durch ein aufrecht stehendes Reaktionsgefäß, wobei der Reaktionsraum weitgehend mit Katalysator gefüllt bleibt. Die Katalysatoren rutschen hierbei in bestimmten Zeiten, z. B. einer Stunde, ein- oder mehrmals durch den Reaktionsraum hindurch.
  • Sowohl der in Bewegung befindliche geformte als auch der feinverteilte Katalysator wird am unteren Teil des Reaktionsgefäßes abgezogen. @ie:mit.dem Gasstrom mitgerissenen Katalysatoranteile werden innerhalb des Reaktionsgefäßes oder außerhalb desselben aus den Dämpfen abgeschieden. Der Katalysator kann nach seiner Wiederbelebung, z. B. nach dem Abbrennen des auf ihm abgeschiedenen Kohlenstoffs, wiederverwendet werden und z. B. mit etwas höherer Temperatur, als der Reaktionstemperatur entspricht, wieder dem Reaktionsgefäß zugeführt werden. Beispiel 1 Gasöl eines paraffnischen Erdöls. das von 26o bis 38o° siedet und ein spezifisches Gewicht von o,845 besitzt, wird bei 64o° und unter gewöhnlichem Druck über Kalksteine bei einem Durchsatz von 3,o Raumteilen Gasöl (flüssig) je Raumteil mit Kalkstein gefülltem Reaktionsraum und Stunde geleitet. 44% des Öles ergeben gasförmige Kohlenwasserstoffe, die 28,5% Äthylen, 26,5% Propylen und Butylen und 10,4 % Äthan enthalten, und 47,5% ergeben flüssige Kohlenwasserstoffe, die vorwiegend aus aromatischen und ungesättigten Kohlenwasserstoffen bestehen. Der Rest ist Rückstand. Beispiel e Dasselbe Gasöl wird bei 595° und bei gewöhnlichem Druck über Calciumkarbidstiicke bei einem Durchsatz von o,6 Raumteilen Gasöl (flüssig) je Raumteil mit Calciumkarbid gefülltem Reaktionsraum und Stunde geleitet. 27,39c des Öles ergeben . gasförmige Kohlenwasserstoffe, die 54,8%. ungesättigte Kohlenwasserstoffe enthalten, und 68% ergeben flüssige Kohlenwasserstoffe, die vorwiegend aus aromatischen und ungesättigten Kohlenwasserstoffen bestehen. Der Rest ist Rückstand.

Claims (1)

  1. PATE NTANSPR UCII: Verfahren zur Herstellung gasförmiger urgesättigter Kohlenwasserstoff e, insbesondere von Äthylen, aus Kohlenwasserstoffölen oder deren Fraktionen, dadurch gekennzeichnet, daß man die Ausgangsstoffe bei so hohen, oberhalb 5oo° liegenden Temperaturen, insbesondere bei 6oo bis 75o°, und mit solcher, der angewandten Temperatur angepaßten Durchsatzgeschwindigkeit über unter den Reaktionsbedingungen beständige Salze mehrbasischer Säuren oder Karbide @ von Metallen der zweiten Gruppe des Periodischen Systems leitet, daß mindestens 25 Gewichtsprozent des Ausgangsstoffs, zu gasförmigen Kohlenwasserstoffen aufge@palbett werden.
DEB2238A 1950-02-24 1950-02-24 Verfahren zur Herstellung gasfoermiger ungesaettigter Kohlenwasserstoffe Expired DE818346C (de)

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