DE818218C - Elektrogeraet mit teleskopartig ausziehbarem Tragrohr - Google Patents
Elektrogeraet mit teleskopartig ausziehbarem TragrohrInfo
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- DE818218C DE818218C DEP51395A DEP0051395A DE818218C DE 818218 C DE818218 C DE 818218C DE P51395 A DEP51395 A DE P51395A DE P0051395 A DEP0051395 A DE P0051395A DE 818218 C DE818218 C DE 818218C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F21—LIGHTING
- F21V—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- F21V21/00—Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
- F21V21/14—Adjustable mountings
- F21V21/22—Adjustable mountings telescopic
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Elektrogerät mit teleskopartig ausziehbarem Tragrohr Die Erfindung betrifft Elektrogeräte, die an einem teleskopartig ausziehbaren Tragrohr verwendet werden. Besonders häufig kommen ,derartige Rohre bei Hängeleuchten vor, die in ihrer Höhenlage verstellbar sein sollen. Sie sind aber auch an Tisch- und Wandleuchten verwendbar. Die Stromzuführung aus dem festen Teil des Gerätes zu dem am Ende des Teleskoprohres mit dem einen Rohrteil beweglichen Stromverbraucher (Leuchte) erfordert besondere Einrichtungen. An den gebräuchlichen elektrischen Zuglampen werden mehradrige Kabel verwendet, die sich von besonderen dafür vorgesehenen Rollen ab- und unter Einwirkung von Federn und Gegengewichten wieder aufwickeln. Obwohl die Kabel in der Hauptsache innerhalb des Teleskoprohres untergebracht sind, ist für die Wickeleinrichtung eine Ausbuchtung, die meist am Röhrende vorgesehen wird, unerläßlidh. Außerdem sind solche auf- und abzuwickelnden Kabel sehr störanfällig.
- Zur Beseitigung dieser Mängel ist gemäß der Erfindung an Elektrogeräten mit teleskopartig ausziehbarem Tragrohr, insbesondere an Hängeleuchten, bei denen die Stromanschlußleitungen innerhalb des Ausziehrohres liegen, im wesentlichen vorgesehen, daß als Mittel für den Stromübergang vom festen zum beweglichen Rohrteil im Ausziehrohr einerseits gegeneinander isolierte, einseitig offene Kontaktrohre und andererseits mit 'einem verdickten Ende in diesen Kontalktrdhren gleitend geführte Kontaktstangen angeordhet sind. Durch diese neue Gestaltung der Teleskoprohre für Elektrogeräte wird jede Ausbuchtung für eine Wickelvorrichtung vermieden. Die Rohre bieten einen schlanken, glatten und daher besonders gefälligen Anblick. Vor allem aber ist ein Strom- Übergang vom festen zum beweglichen Geräteteil geschaffen, der keinerlei Abnutzung unterliegt und bei dem keine Störungen zu befürchten .sind.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Neuerung schematisch dargestellt. In diesem Beispiel enthält das Teleskoprohr der einfachen Darstellung wegen nur je zwei Kontaktrohre bzw. Kontaktstangen. Es ist selbstverständlich ohne weiteres möglich, ein drittes oder noch mehr Kontaktrohr- lbzw. -stangenpaare darin unterzubringen. Ein Paar davon kann, auch als Erdleitung dienen. Weitere neuartige Einzelheiten gehen aus der anschließenden Beschreibung der Zeichnung hervor. In dieser stellt Fig. i einen Längsschnitt durch ein in zwei Bruchstücken wiedergegebenes Teleskoprghr bei ganz zusammengesclhobener Stellung seiner Teile dar; Fig. 2 ist ein Querschnitt längs der Schnittlinie 11-11 in Fig. 1; I# ig. 3 zeigt hochmal einen Längsschnitt durch das Teleskoprohr, diesmal jedoch bei ganz ausgezogener Stellung der Einzelrohre; Fig. 4 stellt einen weiteren Längsschnitt, und zwar durch das obere Rohrende dar, jedoch in einer senkrecht zu derjenigen der Fig: i und 3 liegenden Schnittebene; Fig. 5 ist schließlich eine Wiederholung des Längsschnitts nach Fig. i, jedoch unter Weglassung der inneren, für die Stromzuführung vorgesehenen Teile.
- Das Teleskoprohr besteht aus einem äußeren Rohr i und einem in dieses eintauchenden inneren Rohr 2. Der Abstand dieser beiden Rohre ist in der Zeichnung größer dargestellt als in der Natur, um die Zeichnung Übersichtlicher zu machen.
- Im oder am Rohr 2 -sind folgende für die Stromzuführungsleitung erforderlichen Teile befestigt In .der Nähe des oberen- Endes ist eine dicke Isolierstoffscheibe 3 eingepaßt, sie weist in Richtung der Rohrachse liegende Durchbrechungen auf, in welchen mit Hilfe von Schrauben zwei lange Rohre 5, nämlich die Kontaktrohre, festgespannt sind. Die Schrauben 4 dienen gleichzeitig als Klemmschrauben für die Stromzuführungsdrähte 8, die durch eine das obere Ende des Rohres 2 abschließende Schraubnippelkappe 7 eintreten. In das untere Ende des Rohres 2 ist eine ähnliche dicke Isolierstoffscheibe 6 eingesetzt, welche abgesetzte Bohrungen 61 enthält. Diese führen mit ihrem oberen weiten Ende die Enden der Kontaktrohre 5. Bei besonders langen Teleskoprohren können zwischen den Isolierstoffscheiben 3 und 6 noch weitere solcher Scheiben in das Rohr 2 eingeschoben sein, die als Abstandhalter für die Rohre 5 dienen. Die Rohre 5 können mit einem nicht gezeichneten Isolierstoffschlauch umhüllt sein.' Das äußere Teleskoprohr i ist am unteren Ende mit einer Schraubnippelkappe i i verschlossen, an die das Elektrogerät, z. B. die Leuchte, angeschlossen wird und durch die die Stromanschlußdrähte 12 austreten, Im Bereich dieses unteren Endes des Rohres i ist eine weitere Isolierstoffscheibe 9 eingepa:ßt. Sie dient zur Befestigung der mit Gewinde versehenen Enden von Kontaktstangen io, die mit einem Bund io2 an der Scheibe 9 anliegen und mit Muttern-ioi festgezogen «erden. Diese Muttern dienen- gleichzeitig als Ansclilußklemmen für die Drähte 12. Die Kontaktstangen io sind fast so lang wie das Außenrohr i. Ihr oberes Ende weist eine bananensteckerähnlic'he Verdickung 103 und einen Federschlitz io4 auf. Mit dieser Verdickung 103 sind die in ihrer Zahl und Anordnung den Röhren 5 entsprechenden Stangen io in diesen Rohren 5 gleitend geführt und dienen so als einwandfreie Stromabnehmer; als zusätzliche Führung dient auch der engere Teil der Bohrungen 61 in der Isolierscheibe 6.
- Bei Hängeleuchten od. dgl. ist nun noch eine Vorkehrung zu treffen, daß die beiden Rohre i und 2 sich nicht unter dein Gewicht der Leuchte usw. auseinanderziehen und dennoch sich von Hand leicht gegeneinander verschieben lassen. Zu diesem Zweck kann man am Gegenstand der Erfindung eine besondere Bremse vorsefen. Diese besteht bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel aus zwei gewölbten und dem Durchmesser des Innenrohres angepaßten plattenartigen Bremsbacken 2o. Sie werden durch eine durch ein Loch in ihrer Mitte und durch einen Längsschlitz 21 des Rohres 2 hindurchgreifende Schraube 17 und eine auf dieser Schraube vorgesehene -Mutter 18 und Spannfeder i9 mit veränderlichem Druck von innen und außen gegen das Innenrohr 2 gepreßt. Da der Kopf dieser Schraube 17 in einem Langloch 16 des Außenrohres i gehalten ist, wird auch das von der beschriebenen Bremse erfaßte Innenrohr in seiner Stellung zum Außenrohr festgehalten. Es ist jedoch mitsamt der Bremse-um einen ganz kurzen, durch die Länge des Langloches 16 bestimmten Weg frei gegen das Außenrohr beweglich. Deshalb sinkt letzteres nach jedem Hochschieben zunächst um diesen kleinen Betrag wieder ab.
- Die Bremse ist so angezogen, daß das Teleskoprohr von Hand leicht auseinandergezogen «-erden kann.
- Bei -einem Ineinanderschiebenwürde, bei gleicher Bremseneinstellung, eine dem Gewicht des Elektrogeräts entsprechend größere Kraft aufgewendet werden müssen als beim Auseinanderziehen. Um auch dies noch zu vermeiden, ist am Außenrohr i mit einer Schraube 13, die gleichzeitig als Gleitstück in den Schlitz 21 des Innenrohres 2 hineinragt und so ein gegenseitiges Verdrehen der Rohrei und 2 verhindert, eine Zunge 11 befestigt. Diese tritt durch eine Durchbrechung i5-jes Außenrohres in dessen Inneres ein. Eine langgestreckte Spitze dieser Zunge 14 liegt dabei im und in Längsrichtung des Schlitzes 21. Die Entfernung der Zunge t4 von der Durclibrechung 16 für den Schraubetrkopf 17 ist so gewählt, daß beim Anliegen des Kopfes der Schraube 17 am oberen Ende der Durchbrechung 16 (frei hängende Lampe) die Zunge die Bremsplatten 2o und 2o noch nicht berührt. Wenn aber beim Hochschieben der Außenrohre i der Kopf der Schraube 17 am unteren Ende der Durchbrechung IG anzuliegen kommt, ist die Spitze der Zunge 14 zwischen die Platten 2o und 2o eingeschoben und lüftet diese dabei an. Diese üben dadurch eine verminderte Bremnswirkumg aus.
- Die Endstellungen der Rohrteile sind begrenzt durch das Anschlagen der Schraube 17 am oberen Ende 23 bzw. der Schraube 13 am unteren Ende 22 des Schlitzes 21.
Claims (12)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrogerät mit teleskopartig ausziehbarem Tragrohr, in dessen Innerm die Stromanschlußleitungen liegen, insbesondere Hängeleuchte, dadurch gekennzeichnet, daß als Mittel für Gien Stromübergang vom festen zum beweglichen Rohrteil im Antriebsrohr am einen Rohrteil gegeneinander isolierte Kontaktrohre und am anderen mit einem verdidkten Ende in den Kontaktrohren gleitend geführte Kontaktstangen angeordnet sind.
- 2. Elektrogerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Zahl der Zahl der Leitungsadern, gegebenenfalls unter Einschluß einer Erdungsader, entsprechenden Kontaktrohre im inneren Teleskoprohr angeordnet und mindestens an den Rohrenden durch darin eingesetzte Isolierstücke gehalten und in ihrer Anordnung zueinander gesichert sind.
- 3. Elektrogerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktrohre außen von einem Isolierstoffschlauch umhüllt sind.
- Elektrogerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktstangen im äußeren Teleskoprohr durch ein an seinem vom inneren Teleskoprdhr abgekehrten Ende eingesetztes Isolierstück gehalten und in ihrer gegenseitigen Lage gesichert sind.
- 5. Elektrogerät nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß !die oberen Kontaktstangenenden mit bananensteekerartig geschlitzen und erweiterten Enden in den Kontaktrohren gleitend geführt sind.
- 6. Elektrogerät nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch eine zusätzliche Führung der Kontaktstangen in demjenigen Isolierstück, das die Kontaktrohre am eintauchenden Ende des inneren Teleskoprohres hält.
- 7. Elektrogerät nach Anspruch i oder einem der folgenden, da-durch gekennzeichnet, daß zwischen den : Teleskoprdhren eine auf deren Relativbewegung wirkende verstellbare Bremse angeordnet ist. B.
- Elektrogerät nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Bremse aus je einem auf der Innen- und auf der Außenfläche dies inneren Teleskoprohres anliegenden Bremsbelag besteht, -die beide auf einem durch einen Längsschlitz des Rohres hindurchgreifenden Stift aufgereiht und unter Federbelastung an dieses Rohr angedrückt sind, wobei der Kopf des Stifts im oder am äußeren Teleskoprohr gehalten ist.
- 9. Elektrogerät nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß das Teleskoprohr gegen gegenseitige Verdrehung seiner Teile durch einen am äußeren Rohr befestigten und in den Schlitz des inneren Rohres hineinragenden Gleitkörper geführt ist. io.
- Elektrogerät nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitkörper gleichzeitig als in verschiedener Entfernung vom offenen Ende des offenen Teleskoprohres anbringbarer Anschlag ausgebildet ist, der im Zu-, sammenwirken mit dem unteren Schlitzende das Auseinanderziehen der Rohre begrenzt. i i.
- Elektrogerät nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch ein Organ, das bei hängendem Teleskoprohr die Bremswinkung beim Zusammenschieben mindestens teilweise aufhebt.
- 12. Elektrogerät nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß eine am äußeren Teleskoprohr in den Schlitz des Innenrohres ragende Zunge spielfrei befestigt ist, während die auf dem Innenrohr gleitende Bremse am Außenrohr mit Spiel in Längsrichtung gehalten ist, und zwar derart. daß beim Beginn des Zusammenschiebens der Rohre die Zunge zwischen die Platten der gegenüber dem Außenrohr noch zurückbleibenden Bremse geschoben, bei Beginn des Auseinanderziehens aber aus der zurückbleibenden Bremse herausgezogen wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51395A DE818218C (de) | 1949-08-09 | 1949-08-09 | Elektrogeraet mit teleskopartig ausziehbarem Tragrohr |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP51395A DE818218C (de) | 1949-08-09 | 1949-08-09 | Elektrogeraet mit teleskopartig ausziehbarem Tragrohr |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE818218C true DE818218C (de) | 1952-04-15 |
Family
ID=7385063
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP51395A Expired DE818218C (de) | 1949-08-09 | 1949-08-09 | Elektrogeraet mit teleskopartig ausziehbarem Tragrohr |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE818218C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400844A1 (de) * | 1984-01-12 | 1985-07-25 | Wortmann & Filz Beleuchtungskörper-Herstellung, 5778 Meschede | Leuchtenkoerper |
-
1949
- 1949-08-09 DE DEP51395A patent/DE818218C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3400844A1 (de) * | 1984-01-12 | 1985-07-25 | Wortmann & Filz Beleuchtungskörper-Herstellung, 5778 Meschede | Leuchtenkoerper |
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