DE817933C - Potentiometer - Google Patents
PotentiometerInfo
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- DE817933C DE817933C DEP706A DE0000706A DE817933C DE 817933 C DE817933 C DE 817933C DE P706 A DEP706 A DE P706A DE 0000706 A DE0000706 A DE 0000706A DE 817933 C DE817933 C DE 817933C
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01G—CAPACITORS; CAPACITORS, RECTIFIERS, DETECTORS, SWITCHING DEVICES, LIGHT-SENSITIVE OR TEMPERATURE-SENSITIVE DEVICES OF THE ELECTROLYTIC TYPE
- H01G2/00—Details of capacitors not covered by a single one of groups H01G4/00-H01G11/00
-
- H—ELECTRICITY
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Description
- Potentiometer 1>ei der Betrachtung der Schaltung eines Potentioineters innerhalb des Gesamtschaltbildes eines Gerätes ist ersichtlich, daß einige Festwiderstände und Festkondensatoren der Schaltung tnit dem Potentiometer selbst vereinigt werden können. Erfindungsgemäß sind zusätzliche Festwiderstände oder zusätzliche Festkondensatoren oder zusätzliche Festwiderstände und zusätzliche Festkondensatoren mit dem Potentiometer vereinigt.
- Die Festwiderstände lassen sich ohne weiteres nach dein gleichen Herstellverfahren wie die Widerstandsschicht für das eigentliche Potentiometer auf die sog. Trägerplatte des Potentiometers aufbringen. Naheliegend ist es, die Widerstandsschicht für das Potentiometer auf die eine Seite der Trägerplatte und die zusätzlichen Festwiderstände auf die andere Seite derselben aufzubringen. In Alb. i ist beispielsweise die Schaltung eines Potentiometers mit sog. gehörrichtiger Lautstärkerregelung dargestellt, zusammen mit den Festwiderständen, die sich auf der Trägerplatte eines Potentiometers unterbringen lassen.
- Abb. z zeigt die räumliche Darstellung der Ausführung. i ist die Trägerplatte, beispielsweise aus Hartpapier, auf deren Rückseite, dem Betrachter abgewendeten Seite, in bekannter Weise die Widerstandsschicht 2 für das eigentliche Potentiometer, etwa durch Aufspritzen und Einbrennen eines Halbleiters aufgebracht wird. Anfang und Ende dieser Widertandssbahn, auf der dann ein nicht dargestellter Abnahmekontakt gleitet, werden in bekannter Weise mit zwei Anschlußlötfahnen F. (= Ende) und A (= Anfang) verbunden.
- .Auch die sog. 1hlittelabgriffbahn 3 wird in Forin einer Silberlacksuspension auf die Rückseite der Trägerplatte aufgespritzt und eingebrannt und mit einer Lötfahne S (= Schleifer) verbunden.
- Die zusätzlichen Festwiderstände 4, 5 und 6 werden nun in gleicher Herstellungstechnik wie die Widerstandsbahn 2, d. h. durch Aufspritzen und Einbrennen eines Halbleitergemisches auf die Vorderseite, dem Betrachter zugewendeten Seite, der Trägerplatte aufgebracht.
- Aus Abb. i und 2 ist ersichtlich, daß die Enden dieser zusätzlichen Festwiderstände ebenfalls an Anschlußlötfahnen herangeführt sind, und zwar das Ende vom Widerstand 4 an die Lötfahne X, das vom Widerstand 5 an die Lötfahne Y und das vom Widerstand 6 an die Lötfahne Z.
- Die Bezeichnungen in den beiden Abb. i und 2 stimmen miteinander überein, so daß die Anordnung und Ausführung verständlich ist.
- Durch die Maßnahmen auf Grund der Erfindung wird also die Beschaffung zusätzlicher Festwiderstände und bei der sog. Verdrahtung der Geräte jeweils eine Lötstelle eingespart, indem ja die jeweiligen Anfänge der Festwiderstände schon bei der Herstellung des Potentiometers mit angeschlossen werden. Der Anfang des Widerstandes 4 liegt, wie aus Abb. 2 ersichtlich, an der Anzapfstelle 7 der Widerstandsbahn, der Anfang des Widerstandes 5 mit unter der Nietstelle der Lötfahne E und der Anfang von Widerstand 6 mit unter der Nietstelle für die Lötfahne A.
- Bei der Vielzahl der Schaltungen der Nachrichten-, Rundfunk-, Verstärker-, Meßtechnik u. dgl. ist die Anwendung der Erfindung natürlich nicht auf das dargestellte Beispiel beschränkt.
- Wie aus der Abb. 2 hervorgeht, ist auf der Vorderseite der Trägerplatte i noch Platz, außer den Widerständen 4, 5 und 6 weitere Widerstände unterzubringen.
- Man kann aber -an Stelle der Widerstände ode,-außer den Widerständen auch kleine Festkapazitäten unterbringen, und zwar in der Form, daß etwa der eine Belag solcher Kondensatoren mit auf die Vorderseite der Trägerplatte i und die anderen Beläge solcher Kondensatoren auf eine weitere, in diesem Falle sehr dünne Platte aufgebracht werden. Die Herstellungstechnik solcher Kondensatorenbeläge ist an sich bekannt, sie werden unter Verwendung von flüssigen Silberlösungen auf die Träger aufgespritzt und eingebrannt.
- Die Abb.3 zeigt beispielsweise die Unterbringung des Kondensators C der Abb. i.
- Auf die Vorderseite der Trägerplatte i ist außer den Festwiderständen 4, 5 und 6 noch der eine Belag 8 des Kondensators C aufgespritzt. Er ist bei 9 durch eine Rohrniete, die durch die Trägerplatte i hindurchgeht, mit der Mittelabgriffbahn 3 auf der Rückseite der Trägerplatte, also mit der Schleiferlötfahne S verbunden, wie dies nach Abb. i auch erforderlich ist. Die Lötfahne S kann, da sie verdrahtungsmäßig nicht mehr gebraucht wird, auch wegfallen.
- Der andere Belag io des Kondensators C wird auf die Vorderseite der bereits erwähnten zweiten Platte i i, deckungsgleich mit dem ersten Belag 8 aufgespritzt. Abb. 4 zeigt die Anordnung.
- Die beiden Platten i und i i werden dann deckungsgleich übereinandergelegt. Da sich die beiden Spritzungen 8 und io jeweils auf der Vorderseite der Platten befinden, sind sie durch das Material der Platte i i voneinander isoliert, die Beläge 8 und io bilden also einen Kondensator.
- Bei 12 wird der zweite Belag io mit einer durch die Trägerplatte i ,hindurchgehenden Rohrniete mit der Lötfahne Z verbunden, wie dies nach Schaltbild Abb. i erforderlich ist.
- Mit dieser durchgehenden Rohrniete erfolgt gleichzeitig die mechanische Verbindung der beiden Platten i und i i.
- Abb.5 zeigt die Lage der beiden Platten von der Seite, wobei die Bezeichnungen auch hier mit den in den anderen Abbildungen übereinstimmen.
- Der Einbau des Plattenpaketes in das eigentliche Potentiometer ist nicht dargestellt, da (lies für die Erfindung nicht wesentlich ist. In Abb. 5 ist aber zum besseren Verständnis der Funktion, noch der auf der Widerstandsbahn 2 und der Mittelabgriffbahn 3 gleitende Schleifer 13 dargestellt.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Potentiometer für die Nachrichten-, Rundfunk-, Verstärker- und Meßtechnik, dadurch gekennzeichnet, daß mit demselben zusätzliche Festwiderstände oder zusätzliche Festkondensatoren oder zusätzliche Festwiderstände und zusätzliche Festkondensatoren vereinigt sind.
- 2. Potentiometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Festwider stände mit auf der sog. Trägerplatte des Potentiometers angebracht sind.
- 3. Potentiometer nach Anspruch i und ?, dadurch gekennzeichnet, daß die zusätzlichen Festwiderstände nach demselben Herstellungsverfahren aufgebracht sind, wie die Widerstandsschicht des Potentiometers.
- 4. Potentiometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Belag von zusätzlichen Kondensatoren mit auf der Trägerplatte des Potentiometers angebracht ist.
- 5. Potentiometer nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Belag von zu-: sätzlichen Kondensatoren deckungsgleich mit dem anderen Belag auf eine zweite dünne Platte, die durch Nietung mit der Trägerplatte des Potentiometers verbunden ist, angebracht ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP706A DE817933C (de) | 1950-02-04 | 1950-02-04 | Potentiometer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP706A DE817933C (de) | 1950-02-04 | 1950-02-04 | Potentiometer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817933C true DE817933C (de) | 1951-10-22 |
Family
ID=5647469
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP706A Expired DE817933C (de) | 1950-02-04 | 1950-02-04 | Potentiometer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE817933C (de) |
-
1950
- 1950-02-04 DE DEP706A patent/DE817933C/de not_active Expired
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