DE817926C - Frequenzmodulationsvorsatzgeraet fuer einen Rundfunkempfaenger - Google Patents
Frequenzmodulationsvorsatzgeraet fuer einen RundfunkempfaengerInfo
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Classifications
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- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03D—DEMODULATION OR TRANSFERENCE OF MODULATION FROM ONE CARRIER TO ANOTHER
- H03D5/00—Circuits for demodulating amplitude-modulated or angle-modulated oscillations at will
-
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- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
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- H03D3/00—Demodulation of angle-, frequency- or phase- modulated oscillations
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04B—TRANSMISSION
- H04B1/00—Details of transmission systems, not covered by a single one of groups H04B3/00 - H04B13/00; Details of transmission systems not characterised by the medium used for transmission
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Description
(WiGBL S. 175)
AUSGEGEBENAM 22. OKTOBER 1951
P 33350 Villa/21 a4 D
ist als Erfinder genannt worden
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Vorsatzgerät für einen Rundfunkempfänger, mit
dessen Hilfe der Empfang frequenzmodulierter Schwingungen ermöglicht wird. Das Vorsatzgerät
muß eine frequenzmodulierte Eingangsschwingung in eine detektierte Modulationsspannung umsetzen,
mit deren Hilfe die Niederfrequenzstufe eines bestehenden Rundfunkempfängers ausgesteuert
werden kann. Das Gerät enthält zu diesem Zweck eine Signaleingangsschaltung, wie z. B. einen
Antennenkreis, eine Mischstufe und mehrere Verstärkerstufen, Mittel, mit deren Hilfe eine wirksame
Unterdrückung der ungewünschten Amplitudenmodulation der Eingangsschwingungen bewirkt
wird, und einen Frequenzdetektor mit einem Diskriminatornetzwerk und einem Gleichrichterteil.
An ein gutes Vorsatzgerät wird die Anforderung gestellt, daß es einfach und gedrungen gebaut ist.
Zu diesem Zweck wird das Gerät unmittelbar aus dem Netz gespeist, so daß die Verwendung eines ao
kostspieligen und viel Raum beanspruchenden Speisetransformators vermieden wird. Die Entladungsröhren
des Gerätes sind dabei z. B. für Gleich- und Wechselspannung (sog. U-Röhren) ausgebildet,
as
Die dabei auftretende Schwierigkeit liegt in der Tatsache, daß das Chassis (Erde) des Vorsatzgerätes
unter Umständen eine hohe Spannung
gegenüber dem Speisenetz aufweist. Ist das Chassis des bestehenden Rundfunkempfängers geerdet oder
ist letzterer auch ohne Speisetransformator ausgebildet, so werden im allgemeinen die beiden
Chassis gegenseitig Spannungsunterschiede, und zwar insbesondere Wechselspannungsunterschiede,
aufweisen. Es wird daher eine Niederfrequenztrennung für diese Spannungsunterschiede im Vorsatzgerät
vorgesehen werden müssen.
ίο Eine einfache Lösung zur Durchführung dieser
Niederfrequenztrennung würde darin bestehen, daß ein Trennungstransformator im Ausgang des Vorsatzgerätes
eingeschaltet wird. Ein solcher Transformator ist aber noch kostspieliger und be-
»5 ansprucht oft ebensoviel Raum wie ein Speisetransformator. Eine Niederfrequenztrennung mittels
Kondensatoren im Ausgang des Vorsatzgerätes ist praktisch nicht durchführbar, da diese Kondensatoren
einerseits für die detektierte Niederfrequenz-
ao Signalspannung und anderseits nicht für die Netzspannung durchlässig sein müßten.
Die Erfindung schafft eine Lösung des gestellten Problems ohne Verwendung eines kostspieligen
Speisetransformators oder eines noch teureren
as Niederfrequenztrennungstransformators. Sie beruht
auf dem Prinzip, daß die Niederfrequenztrennung an der Stelle nach der letzten Verstärkerröhre im
Vorsatzgerät angebracht ist, wo noch ausschließlich Zwischenfrequenzspannungen vorhanden sind.
Nach der Erfindung sind nichtgalvanische Kopplungselemente im Vorsatzgerät vor dem Eingang
der Gleichrichterschaltung des Frequenzdetektors' und nach der Anodenimpedanz der diesem
Frequenzdetektor vorgeschalteten Verstärkerröhre angebracht, wobei die Kopplungselemente eine
Niederfrequenztrennung zwischen dem Anodenkreis der Verstärkerröhre und der Gleichrichterschaltung
herbeiführen.·
Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen näher erläutert.
In Fig. ι ist die Schaltung eines Vorsatzgerätes
dargestellt, mit dessen Hilfe frequenzmodulierte Schwingungen in eine Niederfrequenzausgangsspannung
umgesetzt werden, welche dann der Niederfrequenzstufe eines bestehenden Rundfunkempfängers
zugeführt werden kann. Die Eingangsschwingungen werden über eine Signaleingangsschaltung,
welche aus einer Antenne i, einer Hochfrequenzvorverstärkerstufe 2, einer Mischstufe,
gleichzeitig Ortsoszillator 3, und zwei Zwischenfrequenzverstärkerstufen 4 und 5 besteht, einem
Frequenzdetektor mit einem Diskriminatornetzwerk 6 und einem Geichrichterteil 7 zugeführt. Die
Schaltung besitzt ferner Mittel zur Unterdrückung einer ungewünschten Amplitudenmodulation, welche
aus einem Amplitudendetektor 8 bestehen, dessen Ausgangsspannung, z. B. nach Reflexverstärkung
in der Röhre 5, der Röhre 4 zugeführt wird, in der die ungewünschte Amplitudenmodulation durch eine
Gegenmodulation vermindert wird. An die Klemmen 11 ist das Speisenetz angeschlossen.
Das Problem, auf welches sich die vorliegende Erfindung bezieht, ist die Art und Weise, auf
welche der Ausgang 9 des Frequenzdetektors 6, 7 mit der Niederfrequenzstufe eines bestehenden
Empfängers verbunden werden kann. Es könnte zu diesem Zweck in Kaskade mit den Ausgangsklemmen
9 des Frequenzdetektors ein Trennungstransformator angebracht werden, so daß es gleichgültig
wäre, welches Potential das Chassis 10 des Vorsatzgerätes gegenüber demjenigen des bestehenden
Empfängers hätte. Auch könnte das Vorsatzgerät über einen Speisetransformator mit dem
Speisenetz verbunden werden, so daß dem Chassis 10 des .Vorsatzgerätes eine beliebige Spannung aufgedrückt
werden könnte. Bei beiden Verfahren treten aber die vorerwähnten Nachteile auf.
Ferner könnten Trennungskondensatoren in Reihe mit dem Ausgang 9 angebracht werden; aber
diese Kondensatoren, die naturgemäß für die Niederfrequenzausgangsschwingung des Frequenzdetektors
6, 7 durchlässig sein müßten, würden überhaupt keinen Trennungseffekt erzeugen, wenn
z. B. zufälligerweise das Chassis des bestehenden Empfängers Erdpotential und dasjenige des Vorsatzgerätes
die Netzspannung aufweisen würde.
Nach der Erfindung sind die Kopplungselemente 14 und 15 vor dem Eingang 16 der Gleichrichterschaltung
7 und hinter der Anodenimpedanz 18 der Verstärkerröhre 5 angebracht. Sie können daher
eine galvanische Unterbrechung des Diskriminatornetzwerkes 6 und der Erdleitung 10 des Vorsatzgerätes
bewirken. Die Kopplungselemente können z. B. aus Kondensatoren bestehen, die für Zwischenfrequenzschwingungen
durchlässig, aber für die Niederfrequenzschwingungen und für die Netzspannung nicht durchlässig sind. Es ist daher
möglich, das Chassis 10 des Vorsatzgerätes an ein anderes, etwa wechselndes Potential gegenüber dem
Chassis des bestehenden Empfängers anzulegen, ohne daß auf die Niederfrequenzverstärkerstufe des
bestehenden Empfängers eine Störspannung übertragen wird. Dies ist darauf zurückzuführen, daß
die Niederfrequenztrennung vor dem Gleichrichterteil 7 des Frequenzdetektors des Vorsatzgerätes
vorgesehen ist. Anderseits muß aber die Niederfrequenztrennung hinter der Anodenimpedanz 18
der Vers.tärkerröhre 5 angebracht sein; wird, wie angegeben, der Amplitudendetektor 8 benutzt, mit
dessen Hilfe unerwünschte Amplitudenmodulation unterdrückt wird, so muß die Niederfrequenztrennung
hinter der Stelle angebracht sein, an der der Amplitudendetektor 8 mit dem Anodenkreis der
Verstärkerröhre 5 verbunden ist.
In Fig. 2 ist der letzte Teil der Schaltung nach Fig. ι in etwas abgeänderter Form dargestellt. An
Stelle der Trennungskondensatoren 14 und 15 ist ein Trennungstransformator 20 angebracht, der es
ermöglicht, daß der Ausgangsteil der Schaltung das Potential des bestehenden Empfängers annimmt,
wobei trotzdem die Demodulation in normaler Weise stattfindet.
In Fig. 3 ist gleichfalls der letzte Teil der Schaltung nach Fig. 1 in abgeänderter Form dargestellt,
wobei wieder Niederfrequenztrennungskondensatoren 22, 23 bewirken, daß der Ausgangsteil der
Schaltung ein Potential führen kann, welches vom Potential des Chassis io des Vorsatzgerätes unabhängig
ist.
Claims (2)
- Patentansprüche:i. Galvanisch mit dem Speisenetz verbundenes Vorsatzgerät für einen Rundfunkempfänger, welches den Empfang frequenzmodulierter Schwingungen ermöglicht und wenigstens eine Signaleingangsschaltung, Mittel zur Unterdrückung einer unerwünschten Amplitudenmodulation der Eingangsschwingung, ein Diskriminatornetzwerk, dessen Ausgang im Anodenkreis der letzten Verstärkerröhre der Signaleingangsschaltung liegt, und eine mit dem Ausgang des Diskriminatornetzwerkes verbundene Gleichrichterschaltung enthält, dadurch gekennzeichnet, daß nichtgalvanische Kopplungselemente vor dem Eingang der Gleichrichterschaltung und hinter der Anodenimpedanz der letzten Verstärkerröhre für die modulierten Schwingungen angebracht sind, die eine Niederfrequenztrennung zwischen dem Anodenkreis der Verstärkerröhre und der Gleichrichterschaltung herbeiführen.
- 2. Vorsatzgerät nach Anspruch 1 mit einer Unterdrückung der unerwünschten Amplitudenmodulation mittels eines Amplitudendetektors, der im Ausgang der letzten Verstärkerröhre für die modulierten Schwingungen liegt und dessen Ausgangsspannung eine Gegenmodulation der unerwünschten Amplitudenmodulation bewirkt, dadurch gekennzeichnet, daß die nichtgalvanischen Kopplungselemente hinter dem Anschluß des Amplitudendetektors im Anodenkreis der Verstärkerröhre angebracht sind.Angezogene Druckschrift:
USA.-Patentschrift Nr. 2 121 103.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen1925 10.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NL278798X | 1949-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817926C true DE817926C (de) | 1951-10-22 |
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ID=19782226
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP33350A Expired DE817926C (de) | 1949-01-27 | 1949-02-05 | Frequenzmodulationsvorsatzgeraet fuer einen Rundfunkempfaenger |
Country Status (5)
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| CH (1) | CH278798A (de) |
| DE (1) | DE817926C (de) |
| FR (1) | FR1009091A (de) |
| NL (1) | NL144559B (de) |
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- 1950-01-25 CH CH278798D patent/CH278798A/de unknown
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