DE817835C - Hahnsicherung, insbesondere fuer Gasprobeentnahmerohre - Google Patents
Hahnsicherung, insbesondere fuer GasprobeentnahmerohreInfo
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- DE817835C DE817835C DEP52539A DEP0052539A DE817835C DE 817835 C DE817835 C DE 817835C DE P52539 A DEP52539 A DE P52539A DE P0052539 A DEP0052539 A DE P0052539A DE 817835 C DE817835 C DE 817835C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16K35/10—Means to prevent accidental or unauthorised actuation with locking caps or locking bars
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Description
- Hahnsicherung, insbesondere für Gasprobeentnahmerohre Die Erfindung bezieht sich auf Hahnsicherungen, insbesondere für Gasprobeentnahmerohre und ähnliche Gefäße, die dazu dienen, das Hahnküken in seiner Verschlußs.tellung zu sichern, um zuverlässig jede Veränderung oder Verfälschung des Inhaltes des abgeschlossenen Gefäßes während dies Transportes und der Aufbewahrung zu verhindern.
- Da bei der hier in erster Linie in Betracht kommenden Ausführung in Glas das eingeschliffene Hahnküken lediglich durch Reibung in seinem Sitz gehalten wird, ist außer einer Sicherung gegen Verdrehung noch eine Sicherung gegen Lüftung und Herausfallen des Kükens vorzusehen.
- Um die Lüftung zu verhindern, ist es bekannt, auf das verlängerte und mit einer Ringnut versehene Ende des Kükens einen Gummiring aufzusetzen. Es wurde ferner vorgeschlagen, das Küken durch den Unterdruck einer seinem freien Ende vorgebauten Vakuumkammer auf seinen Sitz zu ziehen. Diese Anordnungen erfordern Sonderausführungen des Kükens bzw. dies Hahnsitzes, so daß sie bei den normalen Ausführungen der zu sichernden Gefäße nicht verwendet werden können; außerdem bewirken sie keine Sicherung des Kükens gegen, Herausdrehen aus der Verschlußdrehlage. Den letztgenannten Nachteil hat auch ein aus Draht gebogenes Klammerglied, das den oberen Hals dies Hahnsitzes unterhalb der üblichen Randverstärkung umfaß,t und sich von oben federnd auf das Hahnküken auflegt.
- Eine bekannte Sicherung, die gleichzeitig auch eine Verdrehung aus der Verschlußdrehstellung heraus verhindert, besteht darin, daß.durch den Hahnsitz und das! Küken ein Querloch gebohrt ist, das in einem Winkel von 9o° zur abzuschließenden Rohröffnung liegt. Diese Bohrung kann in der Ebene der Rohröffnung selbst angebracht werden, so daß das Ventilloch des Kükens gleichzeitig als Sicherungsloch dient. In der Verschlußdrehlage dies Kükens wird ein Stöpsel aus Holz o. dgl. in die konisch gehaltene Sicherungsbohrung gesteckt. Die Herstellung der konischen Bohrurig führt zu einem beträchtlichen Ausschuß an Gefäßen; außerdem lockert sich der Sicherungsstöpsel leicht und geht verloren.
- Schließlich ist eine Sicherung bekanntgeworden, welche aus einem Blechstück besteht, das mit einer federnden Haube über dien Quergriff des Kükens geklemmt wird, nachdem es mit einem Loch über den Rohrfortsatz des Gefäßes geschoben worden ist. Durch diese Vorrichtung wird zwar eine Verstellung unmöglich gemacht und eine Lüftungssicherung herbeigeführt; jedoch führt die Anbringung des Sicherungsbleches in der Praxis sehr häufig zum Abbrechen des Rohrfortsatzes oder Hahnsitzes. Außerdem kann ebenso wie bei der Stöpselsicherung die Verdrehungs- und Lüftungssicherung nur gleichzeitig vorgenommen werden, wohingegen es erwünscht ist, das Hahnküken dauernd gegen Herausfallen zu sichern, insbesondere auch während der Füllung des zu sichernden Gefäßes, um zu verhindern, daß die eingeschliffenen Küken herausgenommen und verwechselt werden und beschmutzen. Die Sicherung gegen Verdrehung hat dann erst stattzufinden, nachdem das Gefäß gefüllt ist.
- Um die Nachteile der bekannten Sicherungsvorrichtung zu vermeiden, wird gemäß der Erfindung ein den oberen Hals des Hahnsitzes umgreifender und sich auf das Hahnküken auflegender Bügel gelenkartig mit einer Haube verbunden, die mit Spannung über den Quergriff des Hahnkükens klappbar ist.
- Durch diese Anordnung wird sowohl eine Sicherung gegen Lüftung wie auch gegen Verdrehung des Hahnkükens herbeigeführt, ohne daß es irgendeiner Änderung in der normalen Bauart der Gefäße bedarf. Die Sicherungsvorrichtung kann also an jedes vorhandene normale Gasprobeentnahmerohr angesetzt werden. Der Rohrfortsatz des Gefäßes wird nicht zum Halten der Sicherung herangezogen, und die Sicherung gegen Lüften des Hahnkükens bleibt ständig bestehen, während die Sicherung gegen Verdrehung nach Bedarf herbeigeführt werden kann.
- Der Bügel besteht aus einem gebogenen Drahtstück, das dien Hals des Hahnsitzes unterhalb der Randverstärkung .in einem Halbkreis umfaßt, während seine Enden sich federnd auf die Stirnfläche des Hahrikükens auflegen und zu Ösen zurückgebogen sind, welche die Gelenkverbindung aufnehmen.
- Die Haube besteht aus einem Blechstück, Preß-oder Gußkörper, Draht o. dgl., dessen mittlerer, etwa halbzylindrisch gebogener Teil nach der einen Seite eine kurze Griffabbiegung, nach der anderen Seite eine Scharnierabbiegu.ng aufweist.
- Weitere Erfindungsmerkmale ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den Ansprüchen.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt
Fig. i eine schaubildliche Ansicht der Siche- rungsvorrichtung, Fig. 2 eine Seitenansicht eines Endes eines Gas- probeentnahmerohres mit aufgesetzter Sicherungs- vorrichtung, Fig. 3 eine dazugehörige Oberansicht und Fig. 4 eine Seitenansicht einer anderen Ausfüh- rungsform. Das übliche Gasprobeentnahmerohr i ist an jedem der beiden Endstutzen 2 mit einem Hahn- sitz 3 versehen, in welchem sich ein eingeschliffenes konisches Hahriküken 4 dreht; das vermittels eines Ventilloches 5 die Verbindung des Innenraumes des Gefäßes mit der Durchtrittsöffnung eines für den Schlauchanschluß o. dgl. dienenden Rohrfortsatzes 6 herstellt oder absperrt. Um das Küken gegen Lüften und Verdrehen zu sichern, wird um den oberen Hals 7 des Hahnsitzes unterhalb der üblichen Rand- verstärkung 8 ein etwa halbkreisförmiger Bügel 9 gebracht, dessen zurückgebogene Enden i 1 sich auf die Stirnfläche 12 des 1l.ahnkükens auflegen. Zur Schonung der Glasfläche und Hervorrufung eines besseren Reibungshaltes wird der Bügel mit einer Ummantelung 13 aus Gummi o. dgl. versehen, oder er ist in einer Gummipolsterung eingebettet. Der Bügel 9, 11 sichert in an sich bekannter Weise das Hahnküken gegen Herausfallen. Er ist gelenkartig mit einer Haube 14 verbunden, die nach Bedarf über den Quergriff 15 des Hahnkükens geklappt werden kann und diesen gegen Verdrehung sichert. Die Haube besteht aus einem Blechstück, Preß- oder Gußkörper, Draht o. dgl., dessen mittlerer, etwa halbzylindrisch gebogener Teil 16 nach der einen Seite eine kurze Griffabbiegung 17 aufweist, deren äußerer Teil zur Vermeidung einer scharfen Kante zurückgebogen ist. Nach der anderen Seite setzt sich die Haube 16 in einem längeren Fortsatz 18 fort, der am Ende eine Scharnierumbiegung i9 bildet, welche über den oberen Längsdraht 21 eines Draht- ringes greift. Über den unteren Längsdraht 22 des Drahtringes greifen die zu Ösen 23 umgebogenen Enden i i dies Bügels 9, 11. Bei der Ausführungsform nach der Fig. 4 ist die Haube 14 mit seitlich abgebogenen Scharnierlaschen 24 versehen, in welche die freien, umgebogenen Enden 25 eines um den Endstutzen 2 geführten Bügels 26 greifen, welcher an Stelle des gestreckten Ringes 21, 22 der ersten Ausführungsform tritt. Der Bügel läuft in einer Windung 27 um die Enden 25 herum und wird zu den auf dem Küken aufliegenden Enden i i weitergeführt. Die beschriebene Sicherungsvorrichtung kann auf jedes normale Gasprobeentnahmerohr und auf jeden Hahn aufgesetzt werden. Bei zurückgeklapptem Bügel (vgl. die in Fig.2 dargestellte strichpunk- tierte Lage) kann das Hahnküken in eine beliebige Drehstellung gebracht werden, wobei es federnd in seinem Sitz gehalten und gegen Herausfallen ge- sichert wird. Sobald der Füllungsvorgang beendet und der Griff 15 in die in Fig. 3 dargestellte Ver- schlußstellung gebracht ist, kann die Haube 16 in die in Fig.2 dargestellte Sicherungslage geklappt werden. Dabei legt sich das freie Ende federnd über den Griff 15 und verhindert dessen Herausdrehung aus der Verschlußlage. Außerdem schützt sie diesen gegen mechanische Beschädigung.
Claims (1)
-
dadurch gekennzeichnet, daß der Halbkreisbogen (9) des Bügels mit einer Ummantelung (13) aus Gummi o. dgl. versehen oder in einer Gummipolsterung eingebettet ist. 4. Hahnsicherung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Scharnier die Form eines gestreckten Drahtringes hat, um dessen einen Längsdraht (22) die Bügelösen (23) greifen und um dessen anderen Längsdraht (21) das Ende der Blechhaube (14) *gebogen ist. 5. Hahnsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Haube (14) aus einem Blechstück besteht, dessen mittlerer, etwa zylindrisch gebogener Teil (16) an der einen Seite eine kurze Griffabbiegung (17), auf der anderen Seite einen längeren, an den Bügel (9, 11) scharnierartig angeschlossenen Fortsatz (i9) aufweist. 6. Hahnsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die freien, abgebogenen Enden (25) eines um den Endstutzen (2) des Gasprobeentnahmerohres geführten Bügels (26) in Scharnierlappen (24) der Haube (14) und Windungen (27) des Bügels (9, 11) eingreifen.PATLNTANSPRITCHE: i. Hahnsicherung, insbesondere für Gas- prol>eentnahmerohre, dadurch gekennzeichnet, claß ein den oberen Hals (7) des Hahnsitzes um- greifender und sich auf das Hahnküken auf- legender Bügel (9, 11) gelenkartig mit einer Hauhe (16) verbunden ist, die mit Spannung über den Quergriff (15) des Hahnkükens klapp- bar ist. 2. Hahnsicherung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel aus einem ge- bogenen Drahtstück besteht, das den Hals (7) des Mahnsitzes unterhalb der üblichen Randver- stärkung (8) in einem Halbkreis (9) umfaßt, während seine Enden (ii) sich federnd auf die Stirnfläche (12) des Hahnkükens auflegen und zu Ösen (23) zurückgebogen sind, welche die Gelenkverbindungen aufnehmen. 3. Halmsicherung nach Anspruch i oder 2,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP52539A DE817835C (de) | 1949-08-21 | 1949-08-21 | Hahnsicherung, insbesondere fuer Gasprobeentnahmerohre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP52539A DE817835C (de) | 1949-08-21 | 1949-08-21 | Hahnsicherung, insbesondere fuer Gasprobeentnahmerohre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE817835C true DE817835C (de) | 1951-10-22 |
Family
ID=7385812
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP52539A Expired DE817835C (de) | 1949-08-21 | 1949-08-21 | Hahnsicherung, insbesondere fuer Gasprobeentnahmerohre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE817835C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078393B (de) * | 1957-08-21 | 1960-03-24 | Hans Gram | Hahn mit einem durch eine Spannfeder in seinem Sitz gehaltenen konischen Kueken |
-
1949
- 1949-08-21 DE DEP52539A patent/DE817835C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1078393B (de) * | 1957-08-21 | 1960-03-24 | Hans Gram | Hahn mit einem durch eine Spannfeder in seinem Sitz gehaltenen konischen Kueken |
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