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DE817608C - Befestigungsmittel fuer Feldbahnschienen auf Stahlschwellen - Google Patents

Befestigungsmittel fuer Feldbahnschienen auf Stahlschwellen

Info

Publication number
DE817608C
DE817608C DESCH1312A DESC001312A DE817608C DE 817608 C DE817608 C DE 817608C DE SCH1312 A DESCH1312 A DE SCH1312A DE SC001312 A DESC001312 A DE SC001312A DE 817608 C DE817608 C DE 817608C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rail
sleeper
threshold
counterpart
floor
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DESCH1312A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Schmitt
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DESCH1312A priority Critical patent/DE817608C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817608C publication Critical patent/DE817608C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B23/00Easily dismountable or movable tracks, e.g. temporary railways; Details specially adapted therefor
    • E01B23/02Tracks for light railways, e.g. for field, colliery, or mine use
    • E01B23/04Fastening or joining means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Machines For Laying And Maintaining Railways (AREA)

Description

  • Befestigungsmittel für Feldbahnschienen auf Stahlschwellen Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verbesserung der den Gegenstand des Hauptpatents 812 256 bildenden Befestigungsmittel, bei denen auf der einen Schienenseite in Schwellenausschnitte, Schienenfuß- und entsprechende Schwellenteile maulartig umfassende, einteilige Schienenhaken angeordnet sind, während sich auf der anderen gegenüberliegenden Seite des Schienenfußes ebenfalls in gleichgroßen Schwellenausschnitten mit in diese eingreifenden :lnsätzeii versehene, als hfutter dienende Gegenstücke mit Klemmplatten und Klemmplattenkopfschrauben befinden. Erfindungsgemäß werden diese Klemmittel dadurch weiter ausgebildet, daß sie zum Erreichen einer besseren und sicheren Anlage am Schienenfuße bzw. an der Schwellendecke mit Verbreiterungen. :\brundungen oder Ansätzen versehen sind. Die Schienenhaken werden stets nur von oben in die Schwellenausschnitte eingesetzt, und zwar bei der einen Schwellen- bzw. Schienenseite innen und bei der gegenüberliegenden Schwellen- bzw. Schienenseite, außen.
  • Beim Gleismontieren werden die Schienenhaken sinngemäß in die Schwellenausschnitte eingesetzt tind unter die beiden Schienenfüße geschoben. Durch einige leichte Hammerschläge gegen die Stirnseite der Stahlschwelle werden die beiden Schienenhaken, deren den Schienenfuß und Schwellenteil umfassenden Flächen leicht gewölbt sind, keilartig vorgetrieben, bis das gegenüberliegende Langloch der Stahlschwelle zur Aufnahme des als Mutter dienenden Gegenstückes frei wird. Alsdann wird dasselbe ebenfalls in den Schwellenausschnitt eingesetzt, die normale Klemmplatte mit dem ebenfalls in das Langloch passenden hinteren Zapfen aufgesetzt und mittels der Klemmplattenkopfschraube durch entsprechendes Anziehen derselben ein festes Anpressen des Schienenfußes auf den Schwellenboden erreicht. Bei Verwendung der Schienenhaken ist natürlich immer Voraussetzung, daß genormtes, einheitliches Schienen- und Schwellenmaterial verwendet wird und insbesondere die Schwellenlochung der Schienenfußbreite entspricht, was übrigens auch bei der bisher üblichen Klemmplattenbefestigung der Fall sein sollte, wenn eine ordnungsgemäße Schienenbefestigung gewährleistet sein soll. Die Klemmplattengröße muß normalerweise dem Schwellenlangloch angepaßt sein, damit die Klemmpiattetileiste am Schienenfuße anliegt und diesen am Verschieben hindert. Die breiten Auflageflächen der von unten in die SchAvellenausschnitte einzuführenden als Mutter dienenden Gegenstücke verhindern das Durchbiegen des Schwellenbodens beim festen Anziehen der Klemmplattenkopfschrauben, deren Gewinde bzw. Ende innerhalb des Gegenstückes liegt und somit gegen Beschädigungen geschützt ist. Die im Schwellenausschnitt sitzenden Ansätze oder beliebig langer Ansatz sind so bemessen, daß ein Verdrehen des Gegenstückes auch bei festgerosteten Klemmplattenkopfschrauben niemals möglich ist, wenn diese angezogen oder gelöst werden. Wenn die Ansätze oder der Ansatz um ein geringes Maß den Schwellenboden überragen, kann das Gegenstück durch einfaches Einkerben oder durch Ankörnung derselben b7-w. durch die dadurch herbeigeführte Ansatzverbreiterung an den Oberflächen, eingehängt angeordnet werden. Es besteht weiterhin die Möglichkeit zur Aufhängung des Gegenstückes im Schwellenausschnitt, wenn die Ansätze bei entsprechender Ausbildung auf je einer Seite gegenüberliegend mit einer Nut zum Eingreifen in den Schwellenboden versehen werden. Es ist dann nach dem Einsetzen des Gegenstückes nur eine leichte Verdrehung desselben notwendig, um dasselbe in den Ausschnitt einzuhängen oder wieder herauszunehmen. Der hinter dem Gegenstück im Langloch sitzende Klemmplattenzapfen riegelt sodann das Gegenstück ab und verhindert somit ein Herausfallen desselben. Damit der den Schwellenausschnitt überragende Teil der Ansätze am Schienenfuße nicht mit der Klemmplattenleiste in Berührung kommt, wird bei Verwendung von einhängbaren Gegenstücken die Klemmplattenleiste entsprechend ausgearbeitet, so daß der ausgeklinkte Teil das Anpressen der Klemmplatte auf den Schienenfuß nicht hindert.
  • In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen Querschnitt durch den Schienenstrang im Bereich der Schienenbefestigung, wobei auf der einen Seite des Schienenfußes ein Schienenhaken und auf der gegenüberliegenden Seite eine mehrteilige Klemmplattenbefestigung gemäß Erfindung ist, Fig. 2 einen Schnitt parallel zum Schienenstrang durch den Schienenhaken, Schienenfuß und Schwellenboden in Richtung A-B, Fig. 3 eine Draufsicht auf die Stahlschwelle, wobei der Schienenbaken an der Schwellendecke geschnitten ist, Fig. 4 den hinteren Teil des Schienenhakens, wobei der Oberteil desselben um ein gewisses Maß länger ist als der untere Teil, falls derselbe im Profil gewalzt wird, Fig. 5 einen Querschnitt in Richtung C-D, Fig. 6 einen Schnitt durch die mehrteilige Klemmplattenbefestigung mit eingeschraubter durchschnittenen Kopfschraube und geschnittenen Klemmplattenzapfen sowie den Umrißlinien des als Mutter dienenden Gegenstückes und der Klemmplatte, Fig. 7 wie bei Fig. 6, jedoch mit den Schwellenboden übergreifenden Ansätzen zum Zwecke der Aufhängung des Gegenstückes im Schwellenausschnitt; Fig. 8 zeigt einen Schnitt durch die Stahlschwelle und Ansicht des eingehängten, montierten bzw. mit der Kopfschraube fest verbundenen Gegenstückes, parallel zum Schienenstrang.
  • Die Schiene i sitzt mit ihrem Schienenfuße 2 auf der Stahlschwelle 3, die beiderseitig des Schienenfußes mit den Ausschnitten ,4 und 5 versehen ist. Durch den Ausschnitt auf der einen Seite Fig. i greift der Schienenhaken6, der den Schienenfuß 2 und einen Teil des Schwellenbodens 3 umklammert.
  • Wie aus Fig.2 hervorgeht, ist die Breite des Schienenhakens der normalen Schwellenlochung angepaßt. Die Verbreiterung io am Oberteil des Schienenhakens ist vorgesehen, um ein Durchrutschen desselben beim Einsetzen in den Schwellenausschnitt zu verhindern. Den gleichen Zweck erfüllt die Verlängerung i i (Fig. :4), falls der Schienenhaken im Profil gewalzt wird.
  • Vorsorglich ist der hintere Unterteil 9 (Fig. i und 4) des Schienenhakens abgewinkelt verlängert, damit dieser Teil nach erfolgter Montage unter den Schwellenboden zu liegen kommt und somit ein evtl. Kippen des hinteren Hakenteils ausgeschlossen wird. Der Schienenhaken wird stets von oben in den Schwellenausschnitt eingesetzt und auch wieder herausgenommen. Durch die leicht gewölbten Flächen, die den Schienenfuß und den Schwellenboden umfassen, lassen sich bei der Montage bzw. beim Auftreiben der Schienenhaken, was durch leichte Hammerschläge gegen die Stirnseite der Stahlschwelle geschieht, geringe Maßdifferenzen beim Schienenfuße und Sch-,vellenboden leicht überwinden und gestatten dadurch die Schienenhaken so weit vorzutreiben, bis die gegenüberliegenden Schwellenausschnitte bei den aufgesetzten Schienen zur Aufnahme der als -Mutter dienenden Gegenstücke vollständig Freiliegen.
  • Die mehrteilige Klemmplattenbefestigung gemäß Fig. i und 5 bis 8, besteht aus dem von unten mit den Ansätzen oder durchgehendem Ansatz 13 in den Schwellenausschnitt eingreifenden Gegenstücke 12 bzw. 22, das auch lose, angeheftet oder eingehängt angeordnet werden kann, der Klemmplatte 15 und der Klemmplattenkopfschraube 20. Wenn die Ansätze den SchNvellenboden tim ein geringes Maß überragen, kann durch leichte Kerbschläge bzw. Ankörnung an der Oberfläche eine Querschnittverbreiterung erzielt werden, damit das Gegenstück im Schwellenausschnitt angeheftet bleibt. Das Gegenstück kann auch gemäß Fig. 7 und 8 bei entsprechender Ausbildung der Ansätze von unten leicht eingesetzt und durch eine geringe Verdrehung eingehängt und wieder herausgenommen werden. Im letzteren Falle muß jedoch vorher die Klemmplatte 15, die mit ihrem Zapfen 18 das Gegenstück abriegelt und vor dem Herausfallen schlitzt, weggenommen werden.

Claims (7)

  1. PATEN TANS11RÜC11E: t. Befestigungsmittel für Feldbahnschienen auf Stahlschwellen nach Patent 812 256, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigungsmittel zur besseren Anlage am Schienenfuße bzw. an der Schwellendecke mit Verbreiterungen, Abrundungen oder Ansätzen versehen sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekettnzeichnet, daß der Rücken des Schienenlakens am unteren, unter dem Schwellenboden sitzenden Teil (9) abgewinkelt verlängert ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der über dem Schwellenboden sitzende Teil des Schienenhakens am Ende (io) oder durchgehend verbreitert ist.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken des Schienenhakens am oberen Teil (ii) um ein gewisses Maß länger ist als der untere abgewinkelte Teil (9).
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden den Schienenfuß und einen Schwellenteil umfassenden Flächen des Schienenhakens leicht gewölbt sind.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das als Mutter dienende Gegenstück mit einem in den Schwellenausschnitt passenden Ansatz oder Ansätzen (i3) versehen ist.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Ansatz oder Ansätze auf je einer Seite gegenüberliegend und versetzt eine Nut zum Eingriff in den Schwellenboden erhält. B. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Klemmplattenleiste in der Breite des Ansatzes am Gegenstück ausgeklinkt ist.
DESCH1312A 1949-11-08 1949-11-08 Befestigungsmittel fuer Feldbahnschienen auf Stahlschwellen Expired DE817608C (de)

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DE817608C true DE817608C (de) 1951-10-18

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