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DE817445C - Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen von Stoffen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen von Stoffen

Info

Publication number
DE817445C
DE817445C DEP10240A DEP0010240A DE817445C DE 817445 C DE817445 C DE 817445C DE P10240 A DEP10240 A DE P10240A DE P0010240 A DEP0010240 A DE P0010240A DE 817445 C DE817445 C DE 817445C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
extraction
conveyor
miscella
cups
filter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP10240A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Kempe
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Miag Vertriebs GmbH
Original Assignee
Miag Vertriebs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Miag Vertriebs GmbH filed Critical Miag Vertriebs GmbH
Priority to DEP10240A priority Critical patent/DE817445C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817445C publication Critical patent/DE817445C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • B01D11/0215Solid material in other stationary receptacles
    • B01D11/0223Moving bed of solid material
    • B01D11/023Moving bed of solid material using moving bands, trays fixed on moving transport chains
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D11/00Solvent extraction
    • B01D11/02Solvent extraction of solids
    • B01D11/0215Solid material in other stationary receptacles
    • B01D11/0223Moving bed of solid material
    • B01D11/0234Moving bed of solid material using other slow rotating arms or elements, whereby the general transport direction of the solids is not parallel to the rotation axis, e.g. perpendicular

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Extraction Or Liquid Replacement (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen von Stoffen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Auslaugen von Stoffen mit einem Filter für die Mischflüssigkeit.
  • Bei den bekannten Anlagen zum Auslaugen von Stoffen ist die Filtrierung der Mischflüssigkeit in Vorrichtungen vorgesehen, die der Extraktionsvorrichtung nachgeordnet sind. Demgegenüber unterscheidet sich die Erfindung durch die Anordnung des Filters vor der Extraktionsvorrichtung, wobei vorteilhaft als Filtermaterial das unbehandelte Extraktionsgut dient.
  • Die Anordnung gemäß der Erfindung bedeutet keineswegs eine Erweiterung der Anlage, sondern es ist vorgesehen, die Filtrierung und in gewissem Umfange auch eine Vorextraktion im Zusammenwirken mit einer ohnehin erforderlichen Einzelvorrichtung der Extraktionsanlage vorzunehmen, etwa in Verbindung mit einer Fördervorrichtung vor dem Einlaß zur Extraktionsvorrichtung. Diese Fördervorrichtung kann z.B. ein endloser Förderer mit durchbrochenen Bechern sein, der zusammen mit einer Berieselungseinrichtung für das Lösungsmittel in einem geschlossenen Behälter mit einem oberen Guteinlaß und einem unteren Auslaß zur Extraktionsvorrichtung untergebracht ist.
  • Es ist ferner möglich, bei der angestrebten Vorextraktion für den Extraktionsapparat geringe Abmessungen zu wählen, wodurch Raum- und Materialeinsparungen und damit eine Verbilligung der Anlage erzielt werden. Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel. Es ist von der Anlage der Extraktionsapparat und die Fördervorrichtung gezeigt.
  • Der Extraktionsapparat des Ausführungsbeispieles besteht aus einem zylindrischen Gehäuse a, das mit Hilfe der Ringborde c und d eine ringförmige Auslaugkammer e für das ölhaltige Gut bildet. In dem Gehäuse a ist die Scheibe f drehbar; sie dreht im Bereiche der Ringkammer die Fördersiebe g, die dem Querschnitt der Kammer e entsprechend gestaltet sind. Der Drehsinn ist durch den Pfeil x angedeutet.
  • In Verbindung mit dem Eintrittsstutzen h zur Ringkammer e ist das Gehäuse i vorgesehen. In diesem Gehäuse ist die Fördervorrichtung k, z. B. ein Becherförderer, untergebracht. Im Bereich der Ausdehnung dieses Förderbandes k sind die Berieselungsstellen I verteilt angeordnet, so daß das auf dem Förderer k geförderte Gut auf diesem Transportweg laufend berieselt werden kann. Das gereinigte und angereicherte Lösungsmittel sammelt sich am Boden des Behälters-i an und kann entweder durch die Leitung m entnommen oder durch den Einlaßstutzen h dem Extraktionsapparat zugeführt werden.
  • Das zu behandelnde Gut wird durch die Öffnung n des Behälters i dem Förderer k zugeführt.
  • Das Gut gelangt über den Einlaß n in das Innere des Behälters i und wird dort auf die Becher des Förderers verteilt. Der Boden der Becher ist als Sieb ausgebildet.
  • Bei einer Berieselung der gefüllten Becher mit der z. B. aus der Extraktionsvorrichtung entnommenen Miscella wird diese beim Durchsickern durch das Gut gefiltert, d. h. mitgerissene Unreinlichkeiten, wie Trub- und Schrotteilchen, werden zurückgehalten, und die Miscella läuft blank ab. Gleichzeitig hat sich die Miscella auf ihrem Weg durch das Gut weiter mit Öl angereichert.
  • Es wird also eine Extraktionswirkung erreicht.
  • Die Miscella wird dem Extraktionsapparat bei p entnommen und über die Leitung o der Berieselung 1 zugeführt. Zur Entnahme der Miscella dient der Auslauf m. Bei b wird Reinbenzin zugeführt. Der Weg durch den Extraktionsapparat und die Behandlung des Gutes in diesem ist allgemein bekannt und nicht Gegenstand der Erfindung. Es ist einleuchtend, daß die Filtrierung der Miscella und die Vorbehandlung des Gutes nicht in unmittelbarer Verbindung mit dem Extraktionsapparat zu stehen braucht, d. h. beim Ausführungsbeispiel könnte beispielsweise der Förderer mit der Berieselungseinrichtung im Bedarfsfalle auch getrennt vom Extraktionsapparat vorgesehen sein. Das Gut würde dann nach der Vorbehandlung durch andere Fördermittel dem Extraktionsapparat zugeführt werden müssen.
  • Die Anordnung der Berieselungsvorrichtung I in dem Behälter i ist zweckmäßig so getroffen, daß sie, wie auch aus der Zeichnung ersichtlich, über dem vorlaufenden Trum des Förderers k, liegt. Dadurch wird erreicht, daß das Lösungsmittel bzw. die Miscella erst durch die Becher des oberen Trums und dann durch die darunterliegenden Becher des unteren Trums hindurchtritt. Der Erfolg dieser Maßnahme ist eine doppelte Filterwirkung und eine doppelte Extraktionswirkung.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE 1. Verfahren zum Auslaugen von Stoffen mit Filtrierung der Mischflüssigkeit, dadurch gekennzeichnet, daß die Miscllflüssigkeit über einen Filter geleitet wird, der der Extraktionsvorrichtung vorgeordnet ist.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß als Filtermaterial das unbehandelte Extraktionsgut dient.
  3. 3. Verfahren nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Vorextrahieren Miscella verwendet wird, die dadurch gleichzeitig filtriert wird.
  4. 4. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die vorgeordnete Filtereinrichtung eine Fördervorrichtung aufweist, die zum Eintragen des Gutes in die Extraktionsvorrichtung dient und mit Lösungsmittel oder auch Miscella aus der Extraktionsvorricbtung beschickt wird.
  5. 5. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Fördervorrichtung ein endloser Förderer (k) mit durchbrochenen Bechern dient, der mit einer Berieselungseinrichtung (I) in einem geschlossenen Behälter (i) mit einem oberen Guteinlaß (n) an einem Ende und einem unteren Auslaß zur Extraktionsvorrichtung am anderen Ende untergebracht ist.
  6. 6. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Berieselungsvorrichtung (I) über dem vorlaufenden Trum des Förderers (k) angeordnet ist, so daß das Lösungsmittel bzw. die Miscella erst durch die Becher des oberen Trums und dann durch die darunterliegenden Becher des unteren Trums hindurchtritt.
DEP10240A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen von Stoffen Expired DE817445C (de)

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DEP10240A DE817445C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen von Stoffen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817445C true DE817445C (de) 1951-10-18

Family

ID=7362768

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DEP10240A Expired DE817445C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren und Vorrichtung zum Auslaugen von Stoffen

Country Status (1)

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DE (1) DE817445C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2638102A1 (fr) * 1988-10-25 1990-04-27 Commissariat Energie Atomique Appareil pour traiter des composes dans un liquide et comprenant notamment une roue a godets tournant dans une cuve et des conduits d'acheminement et d'evacuation des composes

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2638102A1 (fr) * 1988-10-25 1990-04-27 Commissariat Energie Atomique Appareil pour traiter des composes dans un liquide et comprenant notamment une roue a godets tournant dans une cuve et des conduits d'acheminement et d'evacuation des composes

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