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DE817409C - Zylinderschloss - Google Patents

Zylinderschloss

Info

Publication number
DE817409C
DE817409C DER135A DER0000135A DE817409C DE 817409 C DE817409 C DE 817409C DE R135 A DER135 A DE R135A DE R0000135 A DER0000135 A DE R0000135A DE 817409 C DE817409 C DE 817409C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
key
cylinder
lock
cylinder lock
round
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER135A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1608699U (de
Inventor
Eduard Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Ludwig Rocholl & Co
Original Assignee
Ludwig Rocholl & Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Ludwig Rocholl & Co filed Critical Ludwig Rocholl & Co
Priority to DER135A priority Critical patent/DE817409C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817409C publication Critical patent/DE817409C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B27/00Cylinder locks or other locks with tumbler pins or balls that are set by pushing the key in
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B19/00Keys; Accessories therefor
    • E05B19/0017Key profiles
    • E05B19/0041Key profiles characterized by the cross-section of the key blade in a plane perpendicular to the longitudinal axis of the key
    • E05B19/0047Key profiles characterized by the cross-section of the key blade in a plane perpendicular to the longitudinal axis of the key with substantially circular or star-shape cross-section

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Zylinderschloß Die Erfindung bezieht sich auf Zylinderschlösser mit durch einen Stechschlüssel einzustellenden radialen Stiftzuhaltungen und insbesondere auf Einbauzylinderschlösser, sog. Einbausicherungen für Türschlösser, mit mehreren Reihen von Zuhaltungsstiften. Bei den bekannten Einbauzylinderschlössern mit zwei oder drei Reihen von Zuhaltungen hat der Schlüssel sowohl auf seinem in den Schließzylinder eingreifenden Teil als auch auf einem anschließenden Teil seines außerhalb des Zylinders bleibenden Schaftes entweder einen flachen oder einen T- oder kreuzförmigen Querschnitt. Höchstens ein dem Griff unmittelbar benachbarter Schaftteil ist zylindrisch gestaltet. Bei Zylinderschlössern mit nur einer Zuhaltungsreihe hat der Schlüssel, der hier regelmäßig bis zum Griff eingesteckt wird, auf seiner ganzen Länge einen flachen, meist profilierten Querschnitt. Dementsprechend ist im Schließzylinder ein flacher oder ein T- oder kreuzförmiger Schlüsselkanal ausgespart. Gemäß der Erfindung werden Zylinderschlösser der obenerwähnten Art mit einem Schlüssel ausgestattet, der auf seinem in den Zylinder eingreifenden und die Kerben zum Einstellen der Zuhaltungen aufweisenden Teil einen runden Querschnitt hat. Dieser Schlüssel wird in einem als runde Bohrung ausgeführten' Schlüsselkanal des Schließzylinders geführt. Die Anwendung eines solchen Schlüssels stößt insofern auf eine Schwierigkeit, als der runde Querschnitt des Schlüsselkanals zur Folge hat, daß die die Zuhaltungsstifte führenden Bohrungen nach dem genannten Kanal hin vollständig offen sind und deshalb die Einwärtsbewegung der Zuhaltungen nicht mehr ordnungsmäßig begrenzt ist. Diese Schwierigkeit wird erfindungsgemäß dadurch überwunden, daß die Zuhaltungsstifte und die sie führenden Bohrungen des Schließzylinders in der Nähe ihres inneren Endes auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt sind. Hierdurch entstehen an den Stiften und den Bohrungswandungen kleine Schultern, welche die Einwärtsbewegung der Zuhaltungsstifte genau begrenzen, so daß ein ordnungsmäßiges Arbeiten des Zylinderschlosses gewährleistet ist. Damit der runde Schlüssel bei seiner Drehung den Schließzylinder sicher mitnimmt, kann er auf seiner von Kerben freien Seite mit einer Längsrippe versehen sein, die in eine Längsnut an der Wandung des runden Schlüsselkanals eingreift. Hat der Schlüssel einen außerhalb des Schließzylinders bleibenden Schaft, dann kann dieser gleichfalls einen runden, gegebenenfalls aber auch einen anderen vollen Querschnitt haben.
  • Durch die neue Ausbildung werden im Vergleich zu den bekannten Zylinderschlössern mit radialen Stiftzuhaltungen wesentliche Vorteile erzielt. Zunächst hat der einen runden Querschnitt aufweisende Schlüssel eine erheblich größere Biege- und Verdrehungsfestigkeit als die bekannten Schlüssel mit flachem, T- oder kreuzförmigem Querschnitt. Es kann deshalb nicht mehr vorkommen, daß der Schlüssel dann, wenn der Riegel des Türschlosses sich klemmt und deshalb das Drehen des den Riegelmitnehmer tragenden Schließzylinders auf einen erhöhten Widerstand stößt, verbogen oder verwunden wird. Ferner ist die Herstellung von Schloß und Schlüssel insofern verbilligt, weil sowohl der runde Schlüsselkanal als auch der runde Schlüssel einfacher zu bearbeiten sind als ein profilierter Flachschlüssel oder ein Schlüssel von T- oder kreuzförmigem Querschnitt. Dabei bietet der runde Schlüsselkanal noch den wesentlichen Vorteil, daß die zu seiner Bearbeitung verwendeten Räumwerkzeuge kräftiger und damit dauerhafter ausgeführt werden können als bisher.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in vergrößertem Maßstab dargestellt. Dabei zeigt Fig. i eine Vorderansicht, Fig. 2 einen Längsschnitt nach der Linie A -A in Fig. 3, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie B-B in Fig. 2, Fig.4 und 5 Wiederholungen der Fig.2 bei eingestecktem Schlüssel, Fig. 6 eine Seitenansicht und Fig.7 einen Querschnitt des Schlüssels nach der Linie C-C in Fig. 6.
  • Dem dargestellten Beispiel ist eine sog. Einbausicherung, d. h. ein zum Einbau in ein Türschloß bestimmtes Zylinderschloß zugrunde gelegt. Dieses besitzt ein den Außenzylinder bildendes Gehäuse i von etwa kreuzförmigem Querschnitt und einen darin gelagerten Innen- oder Schließzylinder 2. Letzterer ist gegen axiales Verschieben einerseits durch einen kleinen Bund, anderseits durch eine an ihm angeschraubte Kreisscheibe 3 gesichert, die mit einem Vierkantloch einen zentralen vierkantigen Ansatz des Zylinders umfaßt und einen als Riegelmitnehmer oder Schließbart dienenden Arm 4 aufweist. Zum Sperren des Schlosses sind drei Reihen von geteilten Zuhaltungsstiften 5 vorgesehen, die in radialen Bohrungen von Zylinder 2 und Gehäuse i verschiebbar geführt sind und unter Wirkung von Federn 6 stehen. Die Zuhaltungsstifte 5 werden durch einen in einen zentralen Schlüsselkanal 7, 8 des Schließzylinders 2 eingeführten Stechschlüssel 8, 9 eingestellt, der an drei Seiten mit den inneren Enden der Stifte zusammenwirkende Kerben io hat. Der Schlüssel wird, je nachdem, ob seine Einführung von der einen oder anderen Seite geschieht, unterschiedlich tief eingeschoben. Dementsprechend sind seine Kerben io in spiegelbildlicher Anordnung doppelt vorhanden, wie dies an sich bekannt ist.
  • Bei dem Schloß nach der Erfindung ist der Schlüssel sowohl an seinem außerhalb des Schlosses bleibenden Schaft 8, als insbesondere an seinem in den Schlüsseleinführungskanal 7 eingreifenden Teil 9 zylindrisch gestaltet, und die mit den Zuhaltungen zusammenwirkenden Kerben io sind in den Zylindermantel des Schlüssels eingefräst. Dementsprechend ist der Schlüsselkanal 7 als zylindrische Bohrung ausgeführt. Damit der Schlüssel den Schließzylinder 2 mitnehmen kann, ist er an seinem in das Schloß eingreifenden Teil 9 oben, d. h. dort, wo sich keine Kerben befinden, mit einer längs verlaufenden Rippe 13 versehen, die, wie gezeigt, einen rechteckigen, gegebenenfalls aber auch einen rundlichen Querschnitt haben kann. Für den Eingriff der Rippe 13 hat die Wandung des Schlüsselkanals 7 eine Längsnut 14. Die Rippe 13 ist ungefähr in der Mitte ihrer Länge in der Höhe abgesetzt, wodurch ein Anschlag ii zur Begrenzung der Einstecktiefe des Schlüssels gebildet ist. Dieser Anschlag wirkt mit einer Nase 12 zusammen, die am Innenrand der den Schließbart 4 tragenden Scheibe 3 sitzt und in die Nut 14 des Schlüsselkanals 7 eingreift.
  • Der Schlüssel könnte an seinem in den Drehzylinder eingreifenden Teil 9 die gleiche Stärke haben wie an seinem außerhalb des Schlosses bleibenden Schaft B. Im Hinblick darauf, daß der erstgenannte Teil einer genauen Bearbeitung bedarf, die beim zweitgenannten nicht nötig ist, empfiehlt es sich jedoch, den in das Schloß eingreifenden Teil gegenüber dem Schaft im Durchmesser etwas abzusetzen. In jedem Falle hat der Schlüssel auf seiner ganzen Länge, also auch an dem in das Schloß eingreifenden Teil einen verhältnismäßig großen, vollrunden Querschnitt und dementsprechend eine große Festigkeit, insbesonders auch gegen Verdrehungsbeanspruchungen. Wegen des verhältnismäßig großen Schlüsselquerschnittes ist die lichte Weite des dafür im Schließzylinder ausgesparten Kanals 7 etwas größer als der übliche Durchmesser der Zuhaltungsstifte 5, so daß die letztere führenden Bohrungen nach dem Schlüsselkanal hin vollständig offen sind. Um gleichwohl die Einwärtsbewegung der Zuhaltungsstifte zuverlässig und genau zu begrenzen, sind die Stifte 5 sowie die dafür vorgesehenen Bohrungen des Schließzylinders 2 - an ihren inneren Enden auf einen etwas kleineren Durchmesser abgesetzt. Dadurch sind an den Stiften und den Bohrungswandungen Schultern 15 gebildet, welche die Einwärtsbewegung der Zuhaltungsstifte begrenzen. Durch das Absetzen der inneren Enden wird die Sicherheit gegen Abscheren der Zuhaltungsstifte nicht beeinträchtigt, weil das Sperren des Schließzylinders durch die den größeren Durchmesser aufweisenden Teile der Stifte geschieht.
  • Im Rahmen der Erfindung sind Abänderungen des dargestellten Beispiels sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So könnte das Zylinderschloß, statt wie gezeigt zwei, gegebenenfalls auch drei Zuhaltungsstifte in jeder Reihe haben. Ferner könnten an Stelle von drei nur zwei Reihen von Zuhaltungen vorhanden sein. Auch bei Zylinderschlössern mit nur einer Stiftereihe kann die Erfindung mit Vorteil angewendet werden. Ferner ist sie außer bei sog. Einbausicherungen bei anderen Zylinderschlössern, z. B. solchen anwendbar, die außen am Gehäuse eines Türschlosses zu befestigen sind. Die Zuhaltungsstifte könnten, statt, wie im Beispiel angenommen, zweiteilig, gewünschtenfalls auch dreiteilig sein, um die Anwendung von Haupt- und Gruppenschlüsseln zu ermöglichen. Die am Schlüssel durch das Absetzen seines Teiles 9 gebildete Schulter kann dazu benutzt werden, beim Einführen des Schlüssels von der der Scheibe 3 des Riegelmitnehmers abgekehrten Seite die Einstecktiefe zu begrenzen. Der außerhalb des Schließzylinders bleibende Schaft des Schlüssels braucht nicht notwendigerweise die gleiche runde Querschnittsform aufzuweisen wie der Schlüsselteil 9, vielmehr könnte er davon abweichen und beispielsweise einen vollen ovalen oder vielkantigen Querschnitt haben.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zylinderschloß mit durch einen Stechschlüssel einzustellenden, radialen Stiftzuhaltungen, insbesondere Einbauzylinderschloß mit mehreren Reihen von Zuhaltungsstiften, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits der Stechschlüssel an seinem die Kerben zum Einstellen der Zuhaltungen tragenden Teil (9) einen runden Querschnitt hat und in einem als runde Bohrung ausgeführten Schlüsselkanal (7) geführt ist, und daß anderseits die Zuhaltungsstifte (5) und die sie führenden Bohrungen im Schließzylinder (2) nahe ihrem inneren Ende auf einen kleineren Durchmesser abgesetzt sind, um Schultern (15) zur Begrenzung der Einwärtsbewegung der Stifte zu bilden.
  2. 2. Zylinderschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlüssel zum Mitnehmen des Schließzylinders (2) an einer von Kerben freien Seite . eine längs verlaufende Rippe (13) hat, die in eine Längsnut (14) an der Wandung des runden Schlüsselkanals (7) eingreift.
  3. 3. Zylinderschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der in den Schließzylinder (2) eingreifende Teil (9) des Schlüssels gegenüber seinem außerhalb des Zylinders bleibenden Schaft (8) im Durchmesser abgesetzt ist.
  4. 4. Zylinderschloß nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Schaft (8) des Schlüssels auf seiner ganzen Länge gleichfalls einen runden Querschnitt hat.
  5. 5. Zylinderschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstecktiefe des Schlüssels durch eine am Innenrand der Schließbartscheibe (3) sitzende, in den Schlüsselführungskanal eingreifende Nase (12) begrenzt ist, die mit einer am Schlüssel durch Absetzen seiner Längsrippe (13) gebildeten Schulter (ii) zusammenwirkt.
DER135A 1949-10-25 1949-10-25 Zylinderschloss Expired DE817409C (de)

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DER135A DE817409C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Zylinderschloss

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DER135A DE817409C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Zylinderschloss

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DE817409C true DE817409C (de) 1951-10-18

Family

ID=7394978

Family Applications (1)

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DER135A Expired DE817409C (de) 1949-10-25 1949-10-25 Zylinderschloss

Country Status (1)

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DE (1) DE817409C (de)

Cited By (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3702549A (en) * 1970-10-22 1972-11-14 George B Solovieff High security door lock
DE3032203A1 (de) * 1979-09-11 1981-03-19 Bauer Kaba Ag, Wetzikon Zylinderschloss mit zugehoerigem flachschluessel
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DE4219052C1 (de) * 1992-06-11 1993-12-16 Bks Gmbh Schlüssel und dazu passender Schließzylinder, insbesondere Profilschließzylinder
DE4410908C1 (de) * 1994-03-29 1995-02-02 Schulte C E Gmbh Zylinderschloß für Schließanlagen
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AU778897B2 (en) * 2000-08-21 2004-12-23 Abus August Bremicker Sohne Kommanditgesellschaft A locking system
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