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DE817258C - Heb- und senkbarer Schiffsaufschleppwagen - Google Patents

Heb- und senkbarer Schiffsaufschleppwagen

Info

Publication number
DE817258C
DE817258C DEP45033A DEP0045033A DE817258C DE 817258 C DE817258 C DE 817258C DE P45033 A DEP45033 A DE P45033A DE P0045033 A DEP0045033 A DE P0045033A DE 817258 C DE817258 C DE 817258C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spindle
undercarriage
ship
superstructure
towing vehicle
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP45033A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Neuhausen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Original Assignee
Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gutehoffnungshutte Oberhausen AG filed Critical Gutehoffnungshutte Oberhausen AG
Priority to DEP45033A priority Critical patent/DE817258C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE817258C publication Critical patent/DE817258C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63CLAUNCHING, HAULING-OUT, OR DRY-DOCKING OF VESSELS; LIFE-SAVING IN WATER; EQUIPMENT FOR DWELLING OR WORKING UNDER WATER; MEANS FOR SALVAGING OR SEARCHING FOR UNDERWATER OBJECTS
    • B63C3/00Launching or hauling-out by landborne slipways; Slipways
    • B63C3/12Launching or hauling-out by landborne slipways; Slipways using cradles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Ship Loading And Unloading (AREA)

Description

  • Heb- und senkbarer Schiffsaufschleppwagen Die Erfindung betrifft einen heb>- und senkbaren Schiffsaufschleppwagen, dessen Oberwagen gegen den Unterwagen feststellbar ist.
  • Um reparaturbedürftige Schiffe auf der Helling auf die Stapel absetzen zu können, bedient man sich eines oder mehrerer, auf einer schrägen Aufschleppbahn mittels Seilwinde vierfahrbarer Aufschleppwagen. Diese sind Bekannterweise zweiteilig ausgebildet, wobei der Obervagen unter Zwischenschaltung eines Wälzlagers horizontal beweglich auf dem keilförmigen Unterwagen vierfahrbar ist. Das ;11isetiken des Schiffes auf die Stapel wird durch Nachlassen des Zugseiles bewirkt, wobei der Unterwagen unter dem festgesetzten Oberwagen hervorgleitet und der letztere eine senkrechte Bewegung nach unten vollführt. Derselbe Vorgang wiederholt sich in umgekehrter Weise beim Heben des Schiffes.
  • Die bisher bekannten Konstruktionen haben den Nachteil, daß die Verriegelung zwischen Ober- und Unterwagen nur in der Endstellung des Oberwagens wirksam werden kann. Bei dieser auf einen Punkt festgelegten Verriegelung ist man gezwungen, nach dem Anheben des Schiffes den Oberwagen so lange weiterzuheben, bis seine Endstellung erreicht ist und damit die Verriegelung wirksam werden kann. Es erweist sich aber als zwingende Notwendigkeit, beim Abheben des Schiffes von den Stapeln sofort nach erfolgtem Freiwerden der letzteren den Hubvorgang zu beenden und den .Aufschleppwagen zu verriegeln. Ein weiteres Anheben ist nicht zulässig, da die Höhenlage der einzelnen Wagen je nach Beschaffenheit des Schiffes recht verschieden sein muß.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß der Oberwagen innerhalb seines Verschiebebereiches mittels einer Feststellvorrichtung in jeder beliebigen Stellung gegenüber dem Unterwagen verriegelbar ist. Zur Unterstützung der Absenkbewegung kann bei geschlossener Verriegelung mittels einer Längsspindel der Oberwagen von Hand bewegt werden.
  • In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. i eine Aufschleppanlage in Seitenansicht, Abb. 2 einen Querschnitt durch das wasserseitige Ende eines Aufschleppwagens mit der Verriegelungsvorrichtung in Vorderansicht, Abb. 3 einen Längsschnitt nach der Linie 111-11I in Abb. 2, Abb.4 eine konstruktive Einzelheit der Verriegelungsvorrichtung in Draufsicht und im Schnitt, Abb. 5 einen Schnitt nach der Linie V-V der Abb. 2 und Abb.6 eine andere Ausführung der Verriegelungsvorrichtung.
  • Auf dem keilförmigen Unterwagen i ist mittels der Wälzmittel 2, z. B. in Form von Kugeln, der Oberwagen 3 horizontal beweglich. Das Zugmittel 4 wird mit Hilfe einer Trommel 5 aufgewickelt. Mit dem Oberwagen 3 ist ein Rahmen 6 fest verbunden, der die Verriegelungseinrichtung trägt. Zwei Klemmbacken 7, 8 sind mit laschenartigen Ansätzen 7', 8' mittels eines Bolzens schwenkbar im Rahmen 6 gelagert. Die oberen Enden der Backen 7, 8 gleiten auf einer Spindel io, die mit zwei gegenläufigen Gewindeteilen 11, 12 versehen ist. Die Spindel io, die im Oberwagen quer zu dessen Längsachse gelagert ist, kann von außen mittels eines Handrades 13 o. dgl. bedient werden. Durch die Spindel io bewegt, greifen die unteren Enden der Klemmbacken 7, 8 zangenartig in Ausnehmungen 14 einer Spindelmutter 15 ein. Die Spindelmutter 15 läuft auf einer im Unterwagen i gelagerten Längsspindel 16, die mittels eines Handrades 17 o. dgl. von außen gedreht werden kann. Die Spindelmutter 15 wird mit ihrem unteren Ende auf einer Gleitschiene 18 geführt. In Abb. 6 ist ein anderes Ausführungsbeispiel der Verriegelungsvorrichtung dargestellt. Die im Unterwagen i angeordnete Längsspindel ist wiederum mit 16 bezeichnet; im Oberwagen 3 ist der die Klemmbacken 7, 8 tragende Rahmen 6 verlagert. Die Spindelmutter 15 besteht hierbei aus zwei Hälften 15', 15", die jeweils fest mit den unteren Enden der Klemmbacken 7, 8 verbunden sind und in geschlossener Stellung in das Gewinde der Längsspindel 16 eingreifen.
  • Die Verriegelungsvorrichtung wirkt folgendermaßen: Der entriegelte Oberwagen 3 wird zusammen mit dem Unterwagen i bis dicht unter das zu hebende Schiff gezogen. Der Oberwagen wird festgesetzt und der Unterwagen mittels der Seilwinde weiter unter den Oberwagen gezogen, wobei der letztere eine senkrechte Bewegung nach oben vollführt, und zwar so lange, bis das Schiff von allen Aufschleppwagen der Querschleppe getragen wird. Sodann wird im Falle des ersten Ausführungsbeispiels die Spindelmutter 15 mittels der im Unterwagen gelagerten Längsspindel 16 in die gleiche Höhe der mit dem Oberwagen verfahrenen Klemmbacken 7, 8 gebracht, derart, daß sich die Klemmbacken vor den Ausnehmungen 1 4 der Spindelcnutter befinden. Durch Drehen des Handrades 13 werden dann die Klemmbacken 7. 9 in die Ausnehmungen der Spindellnutter eilgeschwenkt und der Oberwagen in seiner Stellung festgehalten.
  • Die Ausführung nach Abb.6 hat den Vorteil, daß die Spindelmutterhälften 15', 15" direkt in das Gewinde der Spindel 16 eingreifen. Das besondere Einstellen der Spindelmutter j,5 auf die Klemmbacken 7, 8 fällt somit fort.
  • Derselbe Vorgang wiederholt sich in umgekehrter Reihenfolge beim Entriegeln des Aufschleppwagens. Der verriegelte Oberwagen kann mittels der Gewindespindel 16, beispielsweise zur Unterstützung des Absenkvorganges, gegenüber dem Unterwagen bewegt werden. Ebenso kann vermittels der Längsspindel 16 der unbelastete verriegelte Oberwagen vor dem Heben oder Senken in jede beliebige Lage gebracht werden, uni den größtmöglichen Hub zu erreichen.

Claims (5)

  1. PATENT ANS PECC11E: i. Heb- und senkbarer Scliiffsaufsclileppwagen, dessen Oberwagen gegenüber dem keilförmigen Unterwagen horizontal beweglich ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Oberwagen (3) innerhalb seines Verschiebebereiches mittels einer Feststellvorrichtung in jeder beliebigen Stellung gegenüber dem Unterwagen (i) verriegelbar ist.
  2. 2. Schiffsaufschleppwagen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feststellvorrichtung aus zwei Klemmbacken (7, 8) besteht, die im Oberwagen (3) schNvenkbar gelagert sind (9 in Abb.4) und im Unterwagen (i), vorzugsweise zangenartig, in Ausnehmungen (14) einer Spindelmutter (15) o. dgl. eingreifen.
  3. 3. Sehiffsaufschleppwagen nach den A1isprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, claß die oberen Enden der Klemmlacken (7, 8) von einer im Oberwagen(3) quer zu dessellLängsaclise gelagerten, mit gegenläufigen Gewindeteilen (i i, 12) versehenen Spindel (io) bewegt werden.
  4. 4. Schiffsaufschlepp-,vagen nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verriegelte Oberwagen (3), beispielsweise zur Unterstützung des Absenkvorganges, mittels der im Unterwagen (i) gelagerten Längsspindel (16) bewegt werden kann.
  5. 5. Schiffsaufschleppwagen nach den Ansprüchen i bis :4, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindelmutter (15) zweiteilig ausgeführt ist und jede Hälfte an dem unteren Ende einer Klemmbacke (7 bzw. 8) derart befestigt ist, daß die Mutterbacken (i 5', 15") in geschlossenem Zustande in das Gewinde der 1ä ngsspindel (16) eingreifen.
DEP45033A 1949-06-05 1949-06-05 Heb- und senkbarer Schiffsaufschleppwagen Expired DE817258C (de)

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DEP45033A DE817258C (de) 1949-06-05 1949-06-05 Heb- und senkbarer Schiffsaufschleppwagen

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DEP45033A DE817258C (de) 1949-06-05 1949-06-05 Heb- und senkbarer Schiffsaufschleppwagen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE817258C true DE817258C (de) 1951-10-15

Family

ID=7380746

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP45033A Expired DE817258C (de) 1949-06-05 1949-06-05 Heb- und senkbarer Schiffsaufschleppwagen

Country Status (1)

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DE (1) DE817258C (de)

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