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DE816997C - Garratt-Gelenk-Lokomotive - Google Patents

Garratt-Gelenk-Lokomotive

Info

Publication number
DE816997C
DE816997C DEH682A DEH0000682A DE816997C DE 816997 C DE816997 C DE 816997C DE H682 A DEH682 A DE H682A DE H0000682 A DEH0000682 A DE H0000682A DE 816997 C DE816997 C DE 816997C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axles
running
coupling
garratt
locomotive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEH682A
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Hans Dipl-Ing Bangert
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Henschel and Sohn GmbH
Original Assignee
Henschel and Sohn GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Henschel and Sohn GmbH filed Critical Henschel and Sohn GmbH
Priority to DEH682A priority Critical patent/DE816997C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816997C publication Critical patent/DE816997C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61CLOCOMOTIVES; MOTOR RAILCARS
    • B61C15/00Maintaining or augmenting the starting or braking power by auxiliary devices and measures; Preventing wheel slippage; Controlling distribution of tractive effort between driving wheels

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Vehicle Body Suspensions (AREA)

Description

  • Garratt-Gelenk-Lokomotive Die Erfindung betrifft eine Garratt-Gelenk-Lokotnotive, die aus einem den Kessel tragenden Brückenrahmen und zwei mit Lauf- und Kuppelachsen versehenen Treibgestellen besteht, die außer der anteiligen Last des Kesselrahmens je einen Vorratsbehälter tragen. Bei bisher bekannten Lokomotiven dieser Art ergibt sich der Nachteil, daß im Betrieb infolge Abnehmens der Vorräte, also Brennstoff und Wasser, die Achsdrücke der Kuppelachsen und somit das Reibungsgewicht vermindert werden, so daß die Zugkraft entsprechend absinkt. Dieser Verlust an Zugkraft kann selbst bei sorgfältiger Lastverteilung je nach Anordnung und Menge der Vorräte bis zu 20°/" ansteigen. Mit Rücksicht hierauf müssen die Dampfzylinder kleiner bemessen werden, als sie bei unveränderlichem Reibungsgewicht gebaut werden könnten. Eine solche Unveränderlichkeit des Reibungsgewichtes zu erreichen und damit den geschilderten Nachteil zu beseitigen, ist die Aufgabe der Erfindung.
  • Wenn man die Lösung dieser Aufgabe auf dem nächstliegenden Wege sucht, nämlich die Vorratsbehälter auf den Treibgestellen unmittelbar über den Laufachsen anzuordnen, so daß eine Veränderung der Vorratsgewichte sich nur auf die Laufachsdrücke auswirken kann, so ergibt sich, daß eine solche Bauart entweder nicht oder nur mit sehr umständlichen Mitteln durchführbar wäre; denn dazu müßten die natürliche Anordnung der Lauf- und Kuppelachsen der Treibgestelle verändert und künstliche Konstruktionen, wie Brücken u. dgl., eingeführt werden.
  • Erfindungsgemäß wird eine bessere und mit einfachen Mitteln erreichbare Lösung vorgeschlagen, nämlich die Lauf- und Kuppelachsen jedes Treibgestells unter Beibehaltung ihrer gegebenen Anordnung so in gefederte Gruppen zusammenzufassen und den zugehörigen- Vorratsbehälter derart in bezug auf beide Achsgruppen auf dem Treibgestell zu lagern, daß die Stützkraft, die aus den gefederten Lasten der durch Ausgleichvorrichtungen zu einer Federgruppe zusammengefaßten Laufachsen resultiert, genau oder annähernd in der gleichen Querebene des Treibgestells wie der Schwerpunkt des mitgeführten Vorrates liegt, während die Kuppelachsen, die durch an sich bekannte Mittel, beispielsweise durch Ausgleichhebel, unter sich zu einer zweiten Federgruppe vereinigt sind, die zweite resultierende Stützkraft abgeben, die nunmehr von der Änderung der Vorräte unabhängig ist.
  • Die Ausgleichvorrichtung für die Laufachsen kann entweder mechanischer Art sein, beispielsweise aus einem Hebelsystem bestehen, oder sie kann mit Rücksicht darauf, daß die vorderen und hinteren Laufachsen oder Laufachsenpaare weit auseinander liegen, mit hydraulischen Mitteln arbeiten.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung an Hand von vier schematischen Abbildungen erläutert.
  • Abb. i ist eine Garratt-Gelenk-Lokomotive mit den beiden mit i bezeichneten Treibgestellen, dem Brückenrahmen 2 und dem Kessel 3. Auf dem vorderen Treibgestell i ist der Vorratsbehälter 4 gelagert, auf dem hinteren Gestell der Behälter 5. Die Kuppelachsen sind mit 6 bezeichnet, die Laufachsen mit 7 und die Maschinenzylinder mit B.
  • Abb. 2 zeigt einen Träger auf zwei Stützen, der beispielsweise dem vorderen Treibgestell einer Garrat-Lokomotive entsprechen soll. Der Träger ist mit T, die beiden Stützkräfte sind mit P, und P., die als Rechteck dargestellte Gesamtlast ist mit Q und ihr veränderlicher Teil, der dem Vorratsgewicht entspricht, ist durch das schraffierte Rechteck q bezeichnet. Es leuchtet ein, daß bei einem solchen Träger eine Veränderung der Last, die nur unmittelbar über dem einen der Auflager, hier dem linken, stattfindet, nur auf diesem eine Verminderung der Auflagerkraft hervorruft, während das andere Auflager, hier das rechte, unbeeinflußt bleibt, selbst wenn sich die ganze schraffierte Fläche q von der Gesamtlast Q abgezogen hat. Fällt also, auf das Treibgestell bezogen, der Schwerpunkt der Vorräte mit der Resultierenden aus den gefederten Lasten der Laufachsen zusammen und geben die Laufachsen durch Zusammenfassung mittels Ausgleichvorrichtungen den linken Stützpunkt entsprechend P, ab, während die gefederten Lasten der Kuppelachsen, ebenfalls zusammengefaßt, den anderen Stützpunkt entsprechend P.: bilden, so kann eine Abnahme des Vorratsgewichts gemäß der schraffierten Fläche q nur zu einer Verminderung der Laufachsdrücke, nicht der Kuppelachsdrücke führen.
  • In Abb. 3 ist dieser Grundsatz am vorderen Treibgestell, dessen Bauteile mit den Bezeichnungen der Abb. i versehen sind, näher erläutert. Hierin bedeutet der Pfeil A den Schwerpunkt der gewichtsmäßig veränderlichen Vorräte, Pfeil B die Angriffsquerebene der gefederten Lasten der beiden vorderen Laufachsen 7, Pfeil C die Angriffsquerebene der gefederten Lasten der hinteren Laufachse 7 und Pfeil D die Angriffsquerebene der gefederten Lasten der 'Kuppelachsen 6. Erfindungsgemäß sind nun die Lasten in B und C so zu bemessen, daß ihre Resultierende möglichst genau in die Ebene von A, entsprechend dem der Richtung nach mit A zusammenfallenden Pfeil E, zu liegen kommt.
  • Die gefederten Lasten der Kuppelachsen in eine Resultierende bei D zusammenzufassen, ist mit bekannten Mitteln erreichbar, insbesondere mit Ausgleichhebeln. Gemäß der Erfindung werden aber auch die weit auseinander liegenden Achsen des vorderen Laufgestells mit der hinteren Laufachse zu einem gemeinsamen Stützpunkt zusammengefaßt. Dies kann auf mechanischem oder hydraulischem Wege ausgeführt werden.
  • Abb. 4 gibt ein Beispiel für die mechanische Bauart, bestehend aus Winkelhebeln 9 und io und einer Zugstange ii. Mit 7 sind wiederum wie in Abb. i die Laufachsen bezeichnet.
  • Die hydraulische Bauart, bestehend beispielsweise aus einem mit einer Druckflüssigkeit gefüllten System von Leitungen und Zylindern mit Kolben oder Membranen, würde der mechanischen gegenüber den Vorteil aufweisen, daß die langen, unbequem unterzubringenden Zugstangen entfallen, an deren Stelle die Verbindungsleitung tritt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Garratt-Gelenk-Lokomotive, bestehend aus einem den Kessel tragenden Brückenrahmen und zwei Treibgestellen, die außer der anteiligen Last des Kesselrahmens je einen Vorratsbehälter tragen, wobei die Kuppelachsen vorn und hinten von Laufachsen umgeben sind, dadurch gekennzeichnet, daß die vor und hinter den Kuppelachsen (6) angeordneten Laufachsen (7) durch Ausgleichvorrichtungen zu einer Federgruppe zusammengefaßt sind und die aus ihren gefederten Lasten resultierende Stützkraft (ß) genau oder annähernd in der gleichen Querebene des Treibgestells (i) wie der Schwerpunkt (A) des mitgeführten Vorrates liegt, während die Kuppelachsen (6), die unter sich zu einer zweiten I@edergruppe vereinigt sind die zweite von der Änderung der Vorräte unabhängige resultierende Stützkraft (D) abgeben.
  2. 2. Lokomotive nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine mechanische, beispielsweise aus einem Hebelsystem bestehende Ausgleichvorrichtung für die Laufachsen (7).
  3. 3. Lokomotive nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine hydraulische Ausgleichvorrichtung für die Laufachsen (7).
DEH682A 1949-11-30 1949-11-30 Garratt-Gelenk-Lokomotive Expired DE816997C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEH682A DE816997C (de) 1949-11-30 1949-11-30 Garratt-Gelenk-Lokomotive

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DEH682A DE816997C (de) 1949-11-30 1949-11-30 Garratt-Gelenk-Lokomotive

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816997C true DE816997C (de) 1951-10-15

Family

ID=7142256

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH682A Expired DE816997C (de) 1949-11-30 1949-11-30 Garratt-Gelenk-Lokomotive

Country Status (1)

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DE (1) DE816997C (de)

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