DE81686C - - Google Patents
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- DE81686C DE81686C DENDAT81686D DE81686DA DE81686C DE 81686 C DE81686 C DE 81686C DE NDAT81686 D DENDAT81686 D DE NDAT81686D DE 81686D A DE81686D A DE 81686DA DE 81686 C DE81686 C DE 81686C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01G—HORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
- A01G17/00—Cultivation of hops, vines, fruit trees, or like trees
- A01G17/04—Supports for hops, vines, or trees
- A01G17/06—Trellis-work
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Botany (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Catching Or Destruction (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das Spalier ist auf den beiliegenden Zeichnungen in den Fig. 1 bis 8 für Pflanzungen
nach dem System Guyot, in den Fig. 9 bis 1 2
für Einzelstöcke bezw. beliebige Pflanzenmethoden veranschaulicht.
Im ersteren Falle stehen die Stockreihen beispielsweise im Abstande von 80 cm von einander und die einzelnen Stöcke jeder Reihe
in solchem von 1 m (s. Fig. 1). In jeder Reihe sind feste Ständer α (Fig. 2 und 5) mit
Löchern, welche am oberen, etwa 1,15 m über dem Boden befindlichen Ende und etwa 0,20 m
überm Boden angebracht sind, zum Durchführen der Drähte angeordnet. Die Drähte werden scharf angezogen und deren Enden
mittelst Pflockes f oder dergl. am Erdboden befestigt. Im Abstande von etwa im, d. i,
nächst jedem Rebstocke wird, soweit daselbst nicht ein Ständer α vorgesehen ist, ein etwa
20 cm hoher Pflock b mit Durchbohrung zum Führen des unteren Drahtes g angeordnet, von
welchem eine Schwefel- oder Theerschnur zum ■ oberen Draht d gezogen wird. Die Schnur
dient zur Stütze für den Ersatzzweig jedes Stockes, während die anderen Zweige auf
einem Bindewerke A befestigt werden, welches um den unteren Draht beweglich (c\ Fig. 3
und 4) zwischen je zwei Stöcken angeordnet ist und beim Niederlegen in horizontale Stellung
infolge der versetzten Anordnung der Bindewerke zweier Reihen mit dem freien Ende
auf dem unteren Draht der benachbarten Reihe aufliegt (s. Fig. 5 und 6).
Der Vortheil einer solchen Anordnung ist folgender: Zwecks Schutzes der Schöfslinge
gegen Nachtfröste ist es üblich, die Fruchtzweige bis über die Periode jener Fröste hinaus aufrecht
stehen zu lassen; häufig kommt es aber vor, dafs die kritische Periode bis zum Juni
dauert und nun erst die Zweige in waagrechte Stellung gebracht, gebunden und beschnitten
werden können, während eine rationelle Pflege diese Arbeit schon Ende April zu verrichten
erheischt. Die Folge solcher verspäteten Arbeit ist, dafs der Saftaufstieg in den hochstehenden
Fruchtzweigen während der kritischen Zeit lebhaft vor sich gegangen ist, die Ersatzzweige
sich zu spät entwickeln und in einem Stadium ungenügender Entwickelung verbleiben, wodurch
die Lese des kommenden Jahres beeinträchtigt wird. Aufserdem leiden auch die Trauben infolge des verspäteten Zurückschneidens
der Triebe, indem dieses vor dem Festbinden der Zweige nicht gut ausführbar ist. Das oben beschriebene Bindewerk erlaubt
dagegen das Niederlegen der Reben, das Binden und Beschneiden der Zweige zu jeder Zeit, indem
bei kaltem Wetter die Verticalstellung nach dem Vollzuge jener Arbeit und damit
die Verminderung des nachtheiligen Einflusses der Nachtfröste wieder herbeigeführt werden
kann. ■ · ■ .
In der Fig. '8 wird in ausgezogenen Linien die Normalstellung (R S) des Bindewerks mit
aufgebundener Rebe, in Punktlinien die jener entgegengesetzte Stellung (R T) bei Frostwetter
dargestellt; in letzterem.Falle dient die auf der Rückseite des Bindewerks vorgesehene Schutzhülle
(Wellenlinie) aus Baumwollenstoff, OeI-papier oder dergl. als wirksames Mittel zur
Verhütung von Frostschaden, und es wird dadurch auch das Aufziehen des Saftes zum
Schaden der Ersatzzweige vermieden.
Das Bindewerk der Fig. 9 ist um den im Pflock B und im Ständer C befestigten Draht
beweglich angeordnet; durch geeignete Verbindung E zwischen dem Ständer und dem
freien Ende des Bindewerks bezw. durch eine Stützvorrichtung kann jede Stellung von der
verticalen bis zur horizontalen erreicht werden. In der Fig. 10 ist an Stelle des Bindewerks
eine hufeisenförmige Stange F getreten, während die Fig. 11 und 12 die einfachste Verkörperung
des vorliegenden Erfindungsgedankens veranschaulichen, nämlich den Doppelträger HH1, dessen Drehachse bei h liegt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein umlegbares Weinrebenspalier, bestehend aus einer Reihe von Spaliergliedern (A) für je zwei Rebstöcke, welche Glieder zur benachbarten Reihe versetzt stehen, so dafs sie beim Niederlegen auf dem Drahte (g) oder dergl. der Nachbarreihe ruhen, wodurch abwechselnd eine Lage Reben und freier Weg gebildet werden (Fig. 2, 5 und 6).Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE81686C true DE81686C (de) |
Family
ID=354149
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT81686D Active DE81686C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE81686C (de) |
-
0
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