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Einachsige Handkarre mit einem Behälter für Bauzwecke Die Erfindung
bezieht sich auf eine Handkarre, die vorn mit Rädern versehen und für den Transport
von "Ziegelsteinen, leichten Betonblöcken, Bauplatten u. dgl. bestimmt ist sowie
mit Behältern für den Transport von Mörtel o. dgl. verbunden werden kann.
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Die Erfindung besteht in erster Linie darin, d!aß die Karrenholme
von den Rädern vorspringend rechtes @inkig nach oben abgewinkelt sind und daß der
Behälter auf einem Ständer kippbar ist, in dessen vorzugsweise aus U-Eisen bestehenden
Fußteil die zweckmäßig aus Rohren hergestellten abgebogenen Holmschenkel einschiebbar
sind!, die den Ständer des Behältermach Anheben durch Schwenken der Karre um die
Radachsen tragen und halten, wobei für den unteren Teil dies Behälters Raum zwischen
den Karrenholmen vorgesehen ist. Die Karre kann mit einem schwenkbaren Rost o. dgl.
versehen sein, der für den Transport von Backsteinen oder ähnlichenLasten den freienRaum
des Karrenrahmens abdeckt.
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Die Karre nach der Erfindung kann auch mit einem Ständer für Gasflaschen
o. dgl. verbunden werden, in dessen Full die abgebogenen Holmschenkel einschiebbar
sind, und zwar derart, daß der Ständer nach dem Einschieben der Holmschenkel mittels
der Karre angehoben und verfahren werden `kann. Derjenige Teil' des Ständers, der
die Holmschenkel aufnimmt, kann in zwecke mäßiger Weise auch aus Rohren hergestellt
sein,. In diesen werden, die Holmschenkel, die zu diesem Zweck gabelförmig ausgebildet
sind, hinvingeschoben.
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Die Karre nach der Erfindung kann 5o bis 9o
Backsteine
oder mehr und mindestwns 6o 1 Mörtel laden. Die Breite der Karre kann gering gehalten
werden, z. B. 58 cm, so daß sie durch die schmalsten genormten Türgrößen hindurchgefahren
werden kann. Beim Bau eines Gebäudes wird zweckmäßig ehre Karre in jedem Stockwerk
des Baues vorgesehen, so daß die Karre nicht mit dem Aufzug auf- und abbefördert
werden muß. Diese ist im übrigen leicht und fest, einfach und ohne Amstrengung zu
handhaben.. Sie kann in sehr vielen versohiedenen Fällen mit Erfolg angewendet werden.
Zum Transport von Backsteinen, leichten. Betonblöcken oder Bauplatten: wird d°r
oben erwähnte Rost verwendet, um den freien Raum dies Rahmens abzudecken, so draß
z. B. Backsteine auf einemTisch und unten angeordneten Querversteifungen aufgestapelt
werden können. Die abgebogenen Holmschen'kel am Vorderteil der Karre können dann
unter diesen Tisch geschoben und der ganze Backsteinstapel o. dgl. auf einmal abtransportiert
werden. Bei der Verbindung mit einem Kippbehälter wird der Vorteil erzielt, daß
die Entleerung des Behälters durch die Kippvorriehtwng außerordentlich erleichtert
ist.
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In der Zeichnung ist ein Ausführungsheispiel der Erfindung dargestellt,
und zwar zeigt Fig. i eine Ausführungsform mit kippbarem Behälter von der Seite,
Fig. 2 eine.perspektivische Ansicht des gleichen Gegenstandes wie Fig. i, Fig.3
einen Behälter zum Transport von Gasflaschen und Fig. 4 eine Draufsicht auf diesen
Behälter, der in einfacher Weise mit der Karre verbunden werden kann.
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Wie aus den, Fig. i und 2 ersichtlich ist, besteht die Karre aus einer
Rohrkonstruktion. Zwei Holme i sind mittels Querrohren i i miteinander verbunden.
Die beiden Räder 6 sind um eine Achse gelagert, die von den Haltearmen 5 getragen
wird. Rechtwinklig zum Karrenrahmen und vor den Rädern sind die Holme in Form einer
Gabel abgebogen, die aus Rohren oder Rundeisen besteht.
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Ein Behälter 2 ist an einem Ständer mittels Zapfen 3 drehbar aufgehängt.
Der Ständer besteht aus den beiden Seitenteilen 4 und dem Fuß 9. Letzterer kann
aus Rohren hergestellt sein, und zwar derart, daß die Gal>el 7 in sie hineingeschoben
werden kann. Gemäß der Zeichnung ist der Fuß jedoch aus U-Eisen 8 hergestellt, die
so angeordnet sind, daß die abgebogenen Holme 7 in einen von diesen U-Eisen gebildeten
Schlitz eingeschoben «-erden können. Fig. i zeigt in ausgezogenem Linien die Stellung
von Karre und Behälter nach dem Einschieben. Es ist ersichtlich, daß der an dem
Stünde, hängende Behälter durch Schwenken der Karre um die Radachse angehoben werden
kann,. Die Karre befindet sich dann in der in gestrichelter, Linien gezeichnetem
Stellung nach Fig. i. Hierbei liegt der untere Teil des Behälters in dem freien
Raum der Karre oberhalb die, Radlachsen; während der Zapfen 3 beim Transport etwas
hinter d'--n Radachsen liegt. Um -den Beh;ilter mit oder ohne Haltevorrichtung anzuheben,
ist er mit symmetrisch zu seinen Zapfen 3 angeordneten Handgriffen versehen. Laschen
23 tragen ein Nasenrad 24, welches bezweckt, die Karre über Hindernisse hinwegzubringen,
und als Stütze dient, wenn sich die Karre in der Ruhestellung befindet. Ein Handgriff
22 dient zum Kippen des Behälters. Der erwähnte schwenkbare Rost 27 ist in Fig.
2 in aufgeklappter Lage dargestellt. Mit 25 sind die Handgriffe und mit 26 ein Schutz
für -die Hand des Bedienungsmannes bezeichnet.
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Die Fig. 3 und 4 zeigen, wie zwei Gasflaschen 15. 16 und 17 auf einer
Transportvorrichtung angeordnet sind!, die eine Tischplatte mit einer Randverstärkung
21 aufweist. Unterhalb der Platte sind zwei Rohre 8 angeschweißt. Die aufrecht Eisen
20 sind ebenfalls an der Tischplatte befestigt, während die Gasflaschen oben mittels
eine Bandes 1g mit einer Befestigungsvorrichtung 18 festgehalten werden.
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Der wesentliche Vorteil der Anordnung gemäß Fig.3 und 4 besteht darin,
daß die Gasflaschen transportiert werden können, ohne daß sie von Hand angehoben
werden müssen. Nur wenn die Gasflaschen auf dem Ständer aufgesetzt oder von diesem
heruntergenommen werden sollen, müssen sie von Hand angehoben werden.
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Die Einzelheiten der Anordnung und der Ausführung können selbstverständlich
den jeweils auftretenden Bedürfnissen entsprechend geändert werden.