DE816222C - Transportgeraet fuer aufrechtstehende Gegenstaende, insbesondere Faesser, Kisten und Ballen - Google Patents
Transportgeraet fuer aufrechtstehende Gegenstaende, insbesondere Faesser, Kisten und BallenInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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- B66F9/00—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes
- B66F9/06—Devices for lifting or lowering bulky or heavy goods for loading or unloading purposes movable, with their loads, on wheels or the like, e.g. fork-lift trucks
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- B66F9/12—Platforms; Forks; Other load supporting or gripping members
- B66F9/18—Load gripping or retaining means
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Description
- Transportgerät für aufrechtstehende Gegenstände, insbesondere Fässer, Kisten und Ballen Stapelnde Flurfördergeräte, welche in großem Umfang zum Transport einer bestimmten Art von gleichartigen Gütern benutzt werden sollen, werden zweckmäßig mit Sondervorrichtungen ausgestattet, die an dem Hubschlitten des Flurfördergerätes fest oder lösbar angebracht werden und das Aufnehmen und Absetzen der betreffenden Güter erleichtern.
- Ein derartiges Sondergerät zum Aufnehmen und zum Transport aufrechstehender Gegenstände ist Gegenstand der Erfindung. Seine Arbeitsweise soll am Beispiel aufrechtstehender Fässer erläutert werden, ohne daß damit eine Beschränkung auf diesen Sonderfall ausgedrückt werden soll.
- Stapelnde Flurfördergeräte sind motorisch angetriel)ene Fahrzeuge, die mit einem vorzugsweise rahmenförmigen Hubmast i ausgestattet sind, an (lern meistens durch hvdrauliche Pressen ein Hubschlitten vertikal bewegt wird, an dem eine Aufnahmevorrichtung für das Fördergut fest oder lösbar angebracht ist.
- In einfachster Form ist das eine Plattform oder Gabel, auf welche die Last geladen wird, welche mittels der Stapelvorrichtung, d. h. mittels des Hubschlittens, auf die gewünschte Höhe gehoben und nach Verfahren durch das Flurfördergerät an anderer Stelle in beliebiger Höhe oder auf der Fahrbahn abgesetzt wird: Auch das erfindungsgemäße Gerät kann an dem Hubschlitten eines stapelnden Flurfördergerätes lösbar oder fest angebracht werden und ermöglicht dann das Aufnehmen und Absetzen von Fässern 1a u. dgl. auf rein mechanische Weise. In Fig. I ist das Gerät in seiner Bereitschaftsstellung dargestellt. Darin bedeutet i den Hubmast des Flurfördergerätes in der Seitenansicht, 2 den in dem Hubmast geführten Hubschlitten, 3 einen die ganze Vorrichtung tragenden Konstruktionsteil. Dieser besitzt an seinem unteren Ende, das bis auf Flurhöhe abgesenkt werden kann, einen oder mehrere kurze, vorzugsweise schneidenförmig angeschärfte Sporne. Weiter oben, vorzugsweise im Abstand von den Spornen 4 verstellbar ist eine in der Hauptsache einen Winkel bildende Haltevorrichtung 6 im Punkt 8 angelenkt, welche in einer Vertikalebene schwenkbar ist. Der annähernd horizontale Hebelarm 6, der in seiner Länge vorzugsweise in an sich bekannter Art verstellbar ist, trägt einen Puffer 5. Der ganze Winkelhebel 6, 17 ist in seiner Schwenkbewegung in der Richtung des Puffers 5 auf den Hubschlitten zu gedämpft und durch eine Federkraft bestrebt, in eine Stellung zu gehen, in der der Hebelarm 6 leicht aufwärts gerichtet und der Puffer 5 leicht vom Hubschlitten abgespreizt ist. Diese Lage ist in der Fig. I dargestellt.
- Zur besseren Sicherung aufgenommener walzenförmiger Gegenstände, wie es aufrechtstellende Fässer sind, können auch mehrere parallel angeordnete, starr oder beweglich miteinander verbundene Arme 6 mit Haken 7 oder ein Arm 6 mit mehreren Haken 7, welche nebeneinanderliegen, benutzt werden. Es können auch mehrere Winkelhebel mit größerem Abstand voneinander benutzt werden, um bei einer entsprechenden Verbreiterung des Spornes 4 quer zur Längsachse des Flurfördergerätes zwei oder mehrere nebeneinanderstehende Gegenstände gleichzeitig aufzunehmen.
- Fährt das Flurfördergerät an das Faß heran, so drückt der Puffer 5 gegen dessen oberes Ende und kippt es in die in Fig. 1I dargestellte Lage. Dabei schiebt sich der Sporn 4 unter die dem Gerät zugekehrte untere Faßkante. Gleichzeitig weicht aber der Puffer 5 entgegen der auf ihn wirkenden Federkraft, aber unter dem Einfluß der Dämpfungsvorrichtung 9 mit Verzögerung zurück und läßt das Faß wieder so weit in die Nähe seiner alten Lage zurückkippen, bis es auf dem Sporn 4 aufliegt. Dabei macht der auf eine entsprechende Länge eingestellte Arm 6 eine Schwenkung abwärts und faßt mit seinem Haken 7 hinter die obere Faßkante (Fig. III).
- Wird jetzt das Gerät mittels des Hubschlittens 2 gehoben, so ruht das Faß dabei sicher zwischen dem Sporn 4 und dem Haken 7. Mittels des Flurfördergerätes wird es jetzt beliebig verfahren und an anderer Stelle in beliebiger, lediglich durch den Hubweg des Stapelgerätes begrenzter Höhe abgesetzt. Das Absetzen kann dadurch erfolgen, daß der Arm 6 nach dem'Aufsetzen des Spornes 4 auf dem neuen Standplatz, wobei schon ein gewisses Aufrichten des Fasses in die senkrechte Lage erfolgt, leicht abgehoben und der Sporn 4 beim Zurückfahren des Flurfördergerätes unter der unteren Faßkante hervorgezogen werden kann. Das Heben des Armes 6 kann direkt oder über Glieder, vorzugsweise eine über eine am Hubmast angebrachte Rolle geführte Kette vom Führer des Fahrzeuges ausgeführt werden. Nach dem Loslassen fällt er dann wieder in seine Bereitschaftsstellung zurück. Wenn eine große Anzahl von Fässern in gleicher Höhe abgesetzt werden soll, also beispielsweise auf der Plattform eines Lastfahrzeuges oder Eisenbahnwagens, so kann das Ausklinken des Hakens 7 und damit das Absetzen selbsttätig erfolgen.
- Zu diesem Zweck werden an den Seitenholmen des Hubmastes 1 in der Höhe verstellbare Anschläge angebracht, mit deren Hilfe in einer wählbaren Höhe jeweils beim Senken des Hubschlittens das Ausklinken des Hakens 7 selbsttätig erfolgt, so daß beim Erreichen der richtigen Höhe, also der Oberfläche der Fahrzeugplattform, das Faß ohne weiteres Zutun einer Person abgesetzt wird und nur noch zu dem richtigen Platz auf der Fahrzeugplattform gekantet werden muß.
- Die Durchbildung einer solchen selbsttätigen Ausklinkvorrichtung ist mit den zum Gemeingut der Technik gehörenden bekanten Konstruktionselementen leicht möglich. In Fig. IV bis VI ist eine beispielsweise Lösung der Aufgabe dargestellt.
- Dabei bildet ein Winkel 13 den Anschlag, der bei 14 an eine an einem Seitenholm des Hubmastes in der Höhe verstellbar angebrachte Konsole 16 angelenkt ist. Der Winkel 13 wird in der in Fig. IV dargestellten Lage durch einen Anschlag 15 gehalten, gegen den der nach unten gerichtete Schenkel des Winkels 13 durch eine entsprechend angeordnete Feder gedrückt wird.
- Der Arm 6 ist mit einem Querstab 11 ausgerüstet, welcher quer zu dem Arm 6 verläuft und lang genug ist, um die der Breite des zu hebenden Gutes entsprechend in breitem Abstand voneinander beiderseits der Mittellinie des Flurfördergerätes sitzenden Anschlagwinkel 13 zu erreichen. Bei der Aufwärtsbewegung des Hubschlittens 2 stößt der Querstab 11 von unten gegen die horizontalen Schenkel der Winkel 13, die aber seine Bewegung nicht hindern, da sie entgegen der auf sie wirkenden Federkraft nach oben ausweichen. Anders bei der Abwärtsbewegung: Hier weicht der in die ursprüngliche Lage zurückgeschnellte Winkelschenkel nicht aus, sondern liebt über Gien Querstab 11 den Arm 6 an und löst damit den Haken 7 von der Faßkante, so daß das Absetzen in der eingestellten Höhe der Anschlagwinkel 13 erfolgt.
- Beim weiteren Senken des Hubschlittens hebt sich der Arm 6 immer mehr, so lange, bis der Querstab 11 hinter dem Scheitel des Anschlagwinkels vorbeigleitet und in seine Bereitschaftsstellung klappt.
- Es ist bei dieser Anordnung gleichgültig, ob einer oder mehrere Arme 6 vorhanden sind, in deni letzteren Falle werden die einzelnen Arme gemeinsam durch den Querstab 11 gehoben.
- In Fig. IV ist der Zeitpunkt erfaßt, in dem der Querstab 11 von unten gegen den Anschlagwinkel 13 stößt, darüber ist gestrichelt die Lage des Querstabes 11 wiedergegeben, die er nach Anheben des Anschlagwinkels 13 kurz vor dessen Rückkehr in die Ruhelage einnimmt. In Fig. V ist die Stellung des Armes 6 wiedergegeben, die er einnimmt, wenn der Querstab 11 bei der Abwärtsbewegung des Hubschlittens 8 auf den nicht ausweichenden Anschlagwinkel 13 trifft, und gestrichelt ist in der gleichen Figur die Lage des Armes 6 angegeben, die er beim weiteren Abwärtsbewegen des Hubschlittens 2 einnimmt, kurz bevor der Arm 6 in freiem Fall in seine Bereitschaftsstellung zurückfällt.
- Die Einrichtung ist in Fig. VI teilweise noch einmal in der Aufsicht dargestellt, und zwar mit zwei Armen 6, um zu verdeutlichen, wie durch genügenden seitlichen Abstand der Anschlagwinkel 13 voneinander und einen Querstab i i von ausreichender Länge genügend Durchgangsbreite für das Fördergut geschaffen wird. Ganz ähnlich gestaltet sich das Aufnehmen von Fässern mit vorstehendem Rand. Hier wird zweckmäßigerweise der mit dem Haken 7 ausgerüstete Hebelarm 6 so kurz gehalten, daß er lediglich hinter die dem Flurfördergerät zugekehrte Faßkante greift, wie in Fig. VIII dargestellt. Auf gleiche Weise können auch Kisten mit umlaufenden erhöhten Leisten aufgenommen werden (Fig. IX).
- Auch für die Aufnahme von Ballen ist ein derartiges Gerät geeignet. Hierbei erhält der Hebelarm 6 an Stelle des Hakens 7 einen scharfen Dorn 18, welcher in den Ballen eindringt, und der Sporn4 kann ebenfalls durch einen oder mehrere scharfe Dorne i9 ersetzt werden. Die Wirkungsweise des so abgeänderten Gerätes ist in Fig. VII dargestellt.
Claims (7)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Transportgerät für aufrechtstehende Gegenstände, insbesondere Fässer, Kisten und Ballen, welches am Hubschlitten eines stapelnden Flurfördergerätes fest oder lösbar angebracht ist und vorzugsweise aus einem starren Konstruktionsteil besteht, an dem alle beweglichen Teile des Transportgerätes fest oder lösbar angebracht sind, dadurch gekennzeichnet, daß <las aufzunehmende Gut (12) durch einen in Fahrtrichtung gegen die dem Fördergerät zugekehrte Seite der Oberkante von einem Puffer (5) ausgeübten Druck so weit gekippt wird, daß es mit dem bis auf die Fahrbahn abgesenkten Sporn (4) unterfahren werden kann.
- 2. Transportgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Puffer (5) sich unter der Wirkung der gekippten Last rückwärts bewegt, so daß die aufgehobene Kante der aufzunehmenden Last sich auf den Sporn (4) aufsetzt, nachdem dieser sich ganz unter die Last geschoben hat.
- 3. Transportgerät nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückwärtsbewegung des Puffers (5) durch eine Dämpfungsvorrichtung (9) verzögert wird.
- 4. Transportgerät nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Rückwärtsbewegung des Puffers (5) die Bewegung eines vorzugsweise haken- oder krallenförmigen Halteorgans (6, 7, 18) derart veranlaßt wird, daß dieses das Kippen der Last beim Hochheben verhindert.
- 5. Transportgerät nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch ein am Puffer (5) und Hakenarm (6) oder an der Kralle (18) angreifendes vorzugsweise von Hand zu betätigendes Organ, mittels dessen Puffer und Hakenarm oder Kralle nach dem Aufnehmen einer Last wieder in ihre ursprüngliche Lage gebracht werden können.
- 6. Transportgerät nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß das Anheben des Hakenarmes (6) oder der Kralle (18) zwecks Absetzen des aufgenommenen Gegenstandes in einer einstellbaren Förderhöhe zwangsläufig durch einen Anschlag bewirkt wird, sobald das Gerät beim Senken der Last die eingestellte Höhe erreicht hat und daß danach der Hakenarm oder die Kralle selbsttätig wieder in die Bereitschaftsstellung zurückkehrt.
- 7. Transportgerät nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mehrere Sporne und Puffer mit Halteorgan nebeneinander angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEST1207A DE816222C (de) | 1950-06-02 | 1950-06-02 | Transportgeraet fuer aufrechtstehende Gegenstaende, insbesondere Faesser, Kisten und Ballen |
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| DEST1207A DE816222C (de) | 1950-06-02 | 1950-06-02 | Transportgeraet fuer aufrechtstehende Gegenstaende, insbesondere Faesser, Kisten und Ballen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
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| DE816222C true DE816222C (de) | 1951-10-08 |
Family
ID=7452383
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST1207A Expired DE816222C (de) | 1950-06-02 | 1950-06-02 | Transportgeraet fuer aufrechtstehende Gegenstaende, insbesondere Faesser, Kisten und Ballen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816222C (de) |
Cited By (8)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
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| US3126223A (en) * | 1964-03-24 | kughler | ||
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| US3514002A (en) * | 1967-10-16 | 1970-05-26 | Theodore H Allegri | Antiracking container lift frame |
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| DE102006003155A1 (de) * | 2006-01-23 | 2007-08-09 | Doka Industrie Gmbh | Greif- und Tragvorrichtung sowie Verwendung einer Greif- und Tragvorrichtung |
-
1950
- 1950-06-02 DE DEST1207A patent/DE816222C/de not_active Expired
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