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DE816183C - Zweibackenbohrfutter - Google Patents

Zweibackenbohrfutter

Info

Publication number
DE816183C
DE816183C DER858A DER0000858A DE816183C DE 816183 C DE816183 C DE 816183C DE R858 A DER858 A DE R858A DE R0000858 A DER0000858 A DE R0000858A DE 816183 C DE816183 C DE 816183C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
jaws
clamping
jaw
driving
chuck
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DER858A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1608159U (de
Inventor
Guenter Roehm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DER858A priority Critical patent/DE816183C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE816183C publication Critical patent/DE816183C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23BTURNING; BORING
    • B23B31/00Chucks; Expansion mandrels; Adaptations thereof for remote control
    • B23B31/02Chucks
    • B23B31/10Chucks characterised by the retaining or gripping devices or their immediate operating means
    • B23B31/12Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable
    • B23B31/16Chucks with simultaneously-acting jaws, whether or not also individually adjustable moving radially
    • B23B31/16045Jaws movement actuated by screws and nuts or oblique racks
    • B23B31/1605Details of the jaws
    • B23B31/16054Form of the jaws

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gripping On Spindles (AREA)

Description

  • Zweibackenbohrfutter 1>ie l:rfin(lurig betrifft Zweibackenbohrfutter mit "lwangsmitnehrner für (las Werkzeug. Die Zwangsinitnehmereinrichtttngen haben den Zweck, die Mitnahme des Werkzeuges auch dann zu gewährleisten, wenn die von den Spannbacken allein ausgeübte Klemmwirkung nicht mehr ausreicht, um den Werkzeugschaft festzuhalten und in der Drehrichtung mitzunehmen, denn die Klemmwirkung der Spann-I)acken ist nur begrenzt und genügt vielfach bei dem heutigen Stand der Technik nicht mehr allen Ansprüchen, insbesondere nicht mehr den durch die erhöhte Leistungsfähigkeit der Schneidwerkzeuge gesteigerten Drehwiderständen. Wenn sich bei hoher Beanspruchung die Spannbacken um den Werkzeugschaft drehen, erhitzen sich infolge des hohen Preßdruckes und der starken Reibung die Spannbacken und (las Werkzeug und können ausgliilien, wodurch sie unbrauchbar werden. Ein zuvierlässiges Arbeiten ist also ohne Zwangsmitnahme in vielen Fällen nicht möglich.
  • Man hat für Spiralbohrer mit Mitnehmerflächen besondere Mitnehmerbacken fest auf die Spannbacken gesetzt. Diese Mitnehmereinrichtung eignet sich aber nur für Werkzeugschäfte mit entsprechenden Mitnehmerflächen und von bestimmten Abmessungen. Auch andere bekannte Mitnehmereinrichtungen eignen sich nur für Werkzeugschäfte bestimmter Formen und Abmessungen. Sie sind also nicht allgemein verwendbar. Noch andere Mitnehmereinrichtungen, die den Drehwiderstand auf die der Zentrierung dienenden Spannbacken übertragen, sind ungeeignet, weil sie die Haltbarkeit der Spannbacken und den zentralen Lauf des Werkzeuges ungünstig beeinflussen.
  • Es sind auch Bohrfutter bekannt, bei denen hinter den hauptsächlich zur Zentrierung des Werkzeuges dienenden Spannbacken besondere, an Schrägflächen gleitende Mitnehmerbacken angeordnet sind, die durch Federdruck offen gehalten und durch den axialen Arbeitsdruck gegen angefräste Flächen des Werkzeugschaftes gepreßt werden. Diese Mitnehmerbacken erfordern auch Werkzeugschäfte mit angefrästen Flächen, und ihre Lage ist durch die Schrägflächen im Futterkörper unveränderlich bestimmt.
  • Bei dem Zweibackenbohrfutter nach der Erfindung wird eine zuverlässige Zwangsmitnahme von Werkzeugschäften jeder Form, deren Durchmesser innerhalb des Spannbereiches des jeweiligen Futters liegt, auch ohne angefräste Flächen erreicht, wobei der Drehwiderstand unmittelbar auf den Futterkörper übertragen wird, ohne die Spannbacken zu beanspruchen. Die Spannbacken sind entlastet und können im wesentlichen der genauen Zentrierung des Werkzeuges dienen, während der :Mitnehmer sich der Lage des zentrierten Werkzeuges beliebig anpassen kann. Die Bohrfutter nach der Erfindung eignen sich besonders für Gewindeschneidmaschinen, für die bisher teure Sonderkonstruktionen hergestellt werden mußten, aber auch für andere Maschinen mit hoher Beanspruchung der Werkzeuge, besonders für solche, deren Arbeitsradius größer ist als der Einspannradius.
  • Erfindungsgemäß ist der zur Führung der Spannbacken im Futterkörper dienende Ausschnitt nach oben verlängert oder die Spannbacken sind verkürzt und in den dadurch entstandenen freienRaum sind Mitnehmerbacken radial verschiebbar eingesetzt, die mit Hilfe eines Spannmittels, z. B. einer Spannschraube, zwangläufig gegeneinander verstellbar sind und mittels einer federnden Sperre in der Mittellage zu den Spannbacken des Futters gehalten werden, so daß der Durchtritt für den Werkzeugschaft stets frei bleibt, jedoch eine Anpassung an dessen Lage beim Einspannen zwanglos möglich ist. "lwischen den illitnehmerbacken greift das Ende des Werkzeugschaftes ein und wird dadurch gegen Drehung gesichert, wenn das Werkzeug in das Futter eingesetzt und die, Spannschraube angezogen ist. DieMitnehmerbacen sind an den inneren Enden mit winkelförmigen Ausschnitten versehen.
  • Ein weiteres Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die Mitnehmerbacken auf den inneren Endflächen der Spannbacken gleiten und diese jeweils am äußeren Ende mit vorstehenden Nasen versehen sind, mit deren Hilfe die radiale Verschiebung der 1litnehmerl>acken nach außen begrenzt wird.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Zweibackenbohrfutters nach der Erfindung dargestellt.
  • Fig. i zeigt einen Längsschnitt; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie Il-II der Fig. i ; Fig.3 ist eine Seitenansicht. Im Futterkörper i befindet sich der querliegende Ausschnitt, in den die Spannbacken 2 gleitend eingesetzt sind. Die radiale Verschiebung der Spannbacken erfolgt in der bekannten Weise mittels einer Spannschraube 3. 'Der Schlitz für die Spannbacken bleibt über diesen zumTeil frei und in diesen freien Raum sind zwei Mitnehmerbacken 4 eingesetzt, die radial verschiebbar sind. Beide Backen4 sind durch eine Spannischraube 5 miteinander verbunden, deren eines Ende mit Gewinde in die eine Backe eingreift und deren anderes Ende mit einem Schlüsselkopf 7 versehen ist und in der anderen @litnehmerbacke 1 drehbar, aber umverschiebbar gelagert ist. Die '\litnehmerbacken 4 gleiten auf den Spannbacken 2, an deren oberem Rand ein Ansatz 8 vorgesehen ist, der die Bewegung der -@litnehinerbacken 4 nach außen begrenzt. Die gegeneinanderstoßenden Flächen der iMitnehmerbacken 4 sind winkelförmig ausgeschnitten. Seitlich von den Mitnelmierbacken .4 ist eine federnde Sperre in Form einer Kugel 9, die unter der Wirkung einer Feder io steht, derart angeordnet, daß die Mitnehmerbacken stets in der Mittellage gehalten werden.
  • Der Werkzeugschaft greift mit seinem Ende zwischen die -litnehmerbacken 4 und wird durch Anziehen der Spannschraube 5 festgehalten wodurch die Spannbacken 2 entlastet und der Drehwiderstand über die Mitnehinerbacken 4 unmittelbar auf den Futterkörper i übertragen wird.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zweibackenbohrfutter mit in den Futterkörper eingesetzter Mitnehinereinrichtung für das Werkzeug, dadurch gekennzeichnet, claß in eine in der Verlängerung des zur Führung der Spannbacken (2) dienenden Ausschnittes freiliegende Aussparung radial durch ein Spannmittel (5) zwangläufig gegeneinander verschiebbare Mitnehmerbacken (_4) eingesetzt sind, durch welche das eingespannte Werkzeug gegen Drehung gesichert wird.
  2. 2. Zweibackenbohrfutter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnehmerbacken (4) durch eine federnde Sperre in der Mittellage gehalten werden.
  3. 3. Zweibackenbolirfutter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die @Iitnehinerbacken (4) auf den Spannbacken (2) gleiten und die radiale Bewegung der Mitnehmerbacken (4) nach außen durch Nasen (8) rin den Spannnacken (2) begrenzt wird.
  4. 4. Zweibackenbohrftitter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die federnde Sperre aus einer Kugel (9) besteht, die mittels einer Feder (io) zwischen die beiden -Mitnehmerbacken (4) gedrückt wird. Angezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift N r. 322 624.
DER858A 1950-01-29 1950-01-29 Zweibackenbohrfutter Expired DE816183C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER858A DE816183C (de) 1950-01-29 1950-01-29 Zweibackenbohrfutter

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DER858A DE816183C (de) 1950-01-29 1950-01-29 Zweibackenbohrfutter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE816183C true DE816183C (de) 1951-10-08

Family

ID=7395292

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DER858A Expired DE816183C (de) 1950-01-29 1950-01-29 Zweibackenbohrfutter

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE816183C (de)

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE322624C (de) * 1920-07-06 Wilh Guethgemann Maschinenfabr Bohrfutter

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE322624C (de) * 1920-07-06 Wilh Guethgemann Maschinenfabr Bohrfutter

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