DE816175C - Einrichtung zum selbsttaetigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veraenderlicher Drehzahl arbeitenden Vorrichtung - Google Patents
Einrichtung zum selbsttaetigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veraenderlicher Drehzahl arbeitenden VorrichtungInfo
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- DE816175C DE816175C DEK1180A DEK0001180A DE816175C DE 816175 C DE816175 C DE 816175C DE K1180 A DEK1180 A DE K1180A DE K0001180 A DEK0001180 A DE K0001180A DE 816175 C DE816175 C DE 816175C
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-
- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D13/00—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover
- G05D13/08—Control of linear speed; Control of angular speed; Control of acceleration or deceleration, e.g. of a prime mover without auxiliary power
- G05D13/10—Centrifugal governors with fly-weights
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Description
- Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veränderlicher Drehzahl arbeitenden Vorrichtung Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veränderlicher Drehzahl arbeitenden Vorrichtung, z. 13. einer Einspritzpumpe oder eines Zündapparates von Brennkraftmaschinen, bei der ein Fliehgewicht mit geneigten Flanken an entsprechenden Gegenflanken von zwei auf gleichachsigen, mit ihren Enden nahe zusammenliegenden Wellen sitzenden Teilen anliegt, die zusammen mit den Wellen durch den Ausschlag des Fliehgewichts gegeneinander verdreht werden.
- !?s ist Aufgabe der Erfindung, eine Einrichtung der vorbeschriebenen Art zu schaffen, die einen sehr einfachen Aufbau hat und aus diesem Grunde sicher in ihrer Wirkungsweise ist. Die erfindungsgemäße :\ufgabe \@ir<l dadurch gelöst, daß das Fliehgewicht eine der Wellen umgibt und, auf der von der Flieltgewichtsmas.se entgegengesetzten Seite der Well° durch eine oder mehrere sich gegen diese abstützende Federn entgegengesetzt zur Richtung der Fliehkraft belastet ist.
- In der Zeichnung ist die erfindungsgemäße Einrichtung beispielsweise dargestellt.
- Alb. i zeigt einen Querschnitt durch die Einrichtung; Alb. 2 zeigt einen Schnitt nach der Linie II-II der Alb. i. In Alb. 2 ist der Querschnitt nach Abb. i durch die Linie 1-I angedeutet.
- Die in der Zeichnung dargestellte Einrichtung dient zum selbsttätigen Verstellen des Einspritzzeitpunktes einer mit stark veränderlicher Drehzahl arbeitenden Einspritzbrennkraftmaschine. Sie ist in den Antrieb der Brennstoffeinspritzpumpe, der ein Drehzahlregler vorgeschaltet ist, eingebaut. Die Nockenwelle der Brennstoffeinspritzpumpe, die auch gleichzeitig die Welle des Drehzahlreglers ist, ist mit i bezeichnet. Die Nockenwelle i wird durch eine von der Einspritzbrennkraftmaschine angetriebene, zur Nockenwelle i gleichachsige Welle 2 angetrieben. Die Wellen i und 2 liegen mit ihren Enden 3 und 4 nahe zusammen. Sie sind, miteinander durch eine Kupplung verbunden, die gleichzeitig als Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Einspritzzeitpunktes ausgebildet ist. Es ist ein Fliehgewicht 5 vorgesehen, welches mit geneigten Flanken a an entsprechenden Gegenflanken von zwei auf den Wellen i und 2 sitzenden Teilen anliegt. Die Teile werden zusammen mit den Wellen i und 2 durch den Ausschlag des Fliehgewichts 5 gegeneinander verdreht, wenn die Drehzahl der Einspritzbremikraftmaschine sehr schwankt. Durch die Verdrehung der Wellen i und 2 zueinander kommt die Brennstof£einspritzpumpe in Abhängigkeit von der Drehzahl der Einspritzbrennkraftmaschine zu einem früheren oder späteren Zeitpunkt zur Wirkung. Die geneigten Flanken a des Fliehgewichts 5 bilden einen @\Tinkel a miteinander. Die Verhältnisse sind so getroffen, daß das Fliehgewicht 5 durch die von ihm übertragenen Drehkräfte nicht verschoben und nur den auf das Fliehgewicht 5 einwirkenden Fliehkräften und Federkräften nachgeben kann. Die auf den Wellen i und 2 sitzenden Teile, die beim Ausschlag des Fliehgewichts 5 zusammen mit den Wellen : und 2 gegeneinander verdreht werden, sind mit 6 und 7 bezeichnet. Die Teile 6 und 7 sind im wesentlichen als Scheiben ausgebildet, die mit Hilfe von Naben 8 bzw. 9 auf die Enden 3 und 4 der Wellen i und 2 aufgesetzt sind. Die Scheibe 7 dient deichzeitig als Halter für die Reglerfliehgewichte io, die mit der auf der Welle i sitzenden Reglermuffe i i zusammen arbeiten. Die Scheiben 6 und 7 haben einen Abstand voneinander, wodurch ein scheibenförmiger Raum für die Unterbringung des Fliehgewichts 5 gebildet wird. Das Fliehgewicht 5 paßt sich diesem Raum an und ist dementsprechend ebenfalls als Scheibe ausgebildet und zwischen den Scheiben 6 und 7 geführt. Es weist die Besonderheit auf, daß es eine der Wellen i und 2 umgibt und auf der der Fliehgewichtsmasse entgegengesetzten Seite der Welle durch eine sich gegen diese abstützende Feder 12 entgegengesetzt zur Richtung der Fliehkraft belastet ist. Es können natürlich auch mehrere Federn vorgesehen werden. Die Feder 12 liegt in einer Ausnehmung 13 der Fliehgewichtsscheibe, die nach beiden Seiten derselben offen ist. Die Feder 12 ist dabei durch die Scheiben 6 und 7 gegen seitliches Herausfallen gesichert. Beim dargestellten Ausführungsbeispiel bildet die Nabe 8 mit einem Fortsatz 14 eine Verlängerung der Welle 2, die auf der Nabe 9 der Scheibe 7 zentriert ist. Die Ausführung ist so getroffen, daß die Fliehgewichtsschei.be 5 den Fortsatz 14 umgibt. In der Flieligewichtsscheibe 5 sind nunmehr die Flanken a bildende parallelwandige Ausnehmungen 15 vorgesehen, in die die beiden Scheiben 6 und 7 mit in die Ausnehmungen 15 hineinpassenden Gleitstücken 16 eingreifen, die die Gegenflanken zu den Flanken a bilden und die drehbar auf Zapfen der Scheiben 6 und 7 gelagert sind. Die Zapfen werden gebildet durch je eine Büchse 17 und eine Schraube 18. Eine der Schrauben 18 ist in der Scheibe 6 und die andere in der Scheibe 7 befestigt. In der Abb. 2 ist eines der Gleitstücke 16 strichpunktiert und versetzt gezeichnet. Die Fliehgewichtsscheibe 5 umgibt den Fortsatz 14 mit einem in Richtung der Fliehkraft wirkenden Langloch i9, so daß nur eine radiale Verschiebung der Fliehgewichtsscheibe 5 in Richtung der Fliehkraft möglich ist. Die Feder 12 stützt sich über einen dem Fortsatz 14 angepaßten Schuh 20 gegen den Forts@atz 14 ab.
- Es ist natürlich ohne weiteres möglich, daß die in vorstehendem beschriebene Einrichtung auch zum selbsttätigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes eines Zündapparates für Brennkraftmaschinen dienen kann. Damit sind jedoch noch nicht alle Verwendungsmöglichkeiten der erfindungsgemäßen Einrichtung erschöpft. Sie kann überall da mit Erfolg angewandt werden, wo es darauf ankommt, in Abhängigkeit von der Drehzahl zwei Wellen gegeneinander zu verdrehen, damit die durch die Wellen angetriebenen Vorrichtungen in bezug auf ihren Wirkungszeitpunkt früher oder später zur Wirkung kommen.
- Der Vorteil der erfindungsgemäßen Einrichtung besteht in seiner großen Einfachheit. Sie ist infolgedessen absolut sicher in ihrer Wirkungsweise.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zum selbsttätigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veränderlicher Drehzahl arbeitenden Vorrichtung, z. B. einer Einspritzpumpe oder eines Zündapparates von Brennkraftmaschinen, bei der ein Fliehgewicht mit geneigten Flanken an entsprechenden Gegenflanken von zwei auf gleichachsigen, mit ihren Enden nahe zusammenliegenden Wellen sitzenden Teilen anliegt, die zusammen mit den Wellen durch den Ausschlag des Fliehgewichts gegeneinander verdreht werden, dadurch gekennzeichnet, diaß das Fliehgewicht (5) eine der Wellen umgibt und auf der der Fliehgewichtsmasse entgegengesetzten Seite der Welle durch eine oder mehrere sich gegen diese abstützende Federn (i2) entgegengesetzt zur Richtung der Fliehkraft belastet ist.
- 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß im Fliehgewicht (5) parallelwandige Ausnehmungen (15) vorgesehen sind, in die die beiden auf den Wellen (1,2) sitzenden Teile mit in die Ausnehmungen hineinpassenden Gleitstücken (16) eingreifen, die drehbar auf Zapfen (17, 18) der Teile gelagert sind.
- 3. Einrichtung nach den .'#,nsprüchen i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Fliehgewicht (5) als Scheibe ausgebildet und zwischen zwei auf den Wellen sitzcnden Scheiben (6, 7) geführt ist.
- 4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (12) in einer Ausnehmung (13) der Fliehgewichtsscheibe (5) liegt, die nach beiden Seiten derselben offen ist und durch die auf den Wellen (1, 2) sitzenden Scheiben (6, 7) gegen seitliches Herausfallen gesichert ist.
- 5. Einrichtung nach den Ansprüchen 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Fliehgewichts-Scheibe (5) die Welle mit einem in Richtung der Fliehkraft liegenden Langloch (19) umgibt, so daß nur eine radiiale Verschiebung der Fliebgewichtsscheibe in Richtung der Fliehkraft möglich ist.
- 6. Einrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Feder (12) über einen der Welle angepaßten Schuh (20) gegen die Welle abstützt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEK1180A DE816175C (de) | 1949-12-28 | 1949-12-28 | Einrichtung zum selbsttaetigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veraenderlicher Drehzahl arbeitenden Vorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEK1180A DE816175C (de) | 1949-12-28 | 1949-12-28 | Einrichtung zum selbsttaetigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veraenderlicher Drehzahl arbeitenden Vorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816175C true DE816175C (de) | 1951-10-08 |
Family
ID=7208795
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEK1180A Expired DE816175C (de) | 1949-12-28 | 1949-12-28 | Einrichtung zum selbsttaetigen Verstellen des Wirkungszeitpunktes einer mit stark veraenderlicher Drehzahl arbeitenden Vorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE816175C (de) |
-
1949
- 1949-12-28 DE DEK1180A patent/DE816175C/de not_active Expired
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