DE816155C - Verfahren zum Herstellen kuenstlich gemaserter Furniere - Google Patents
Verfahren zum Herstellen kuenstlich gemaserter FurniereInfo
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- DE816155C DE816155C DEP35160A DEP0035160A DE816155C DE 816155 C DE816155 C DE 816155C DE P35160 A DEP35160 A DE P35160A DE P0035160 A DEP0035160 A DE P0035160A DE 816155 C DE816155 C DE 816155C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27L—REMOVING BARK OR VESTIGES OF BRANCHES; SPLITTING WOOD; MANUFACTURE OF VENEER, WOODEN STICKS, WOOD SHAVINGS, WOOD FIBRES OR WOOD POWDER
- B27L5/00—Manufacture of veneer ; Preparatory processing therefor
Landscapes
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- Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)
Description
- Verfahren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere, wobei aufeinandergeschichtete, mit Leim bestrichene Furniere zwischen Preßformen zu einem Block gepreßt werden und dieser dann aufgemessert wird. Bei einem bekannten Verfahren dieser Art dehnt der Preßdruck sich bei Beginn der Pressung von einer Kante des Blockes aus fortschreitend über die ganze Fläche aus. Diese Maßnahme soll verhindern, daß die Furniere beim Zusammenpressen zerreißen. Dies wird aber mit dem bekannten Verfahren selbst bei ausschließlicher Verwendung von Schälfurnieren nur unvollkommen erreicht.
- Demgegenüber besteht das Wesen der Erfindung darin, daß bei dem angeführten Verfahren der Preßdruck in der :Mitte der Preßfläche zu wirken beginnt und sich von da, nach allen Seiten gleichmäßig fortschreitend, über die ganze Fläche ausdehnt. Die Erfindung hat den Vorteil, daß der seitliche Verschiebedruck auf die Furniere nur gering ist und diese daher ohne zu zerreißen in die die Maserung erzeugende Form gepreßt werden. Sie ermöglicht so in vorteilhafter Weise, daß zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere nicht nur wie bisher die teuren Schälfurniere, sondern auch die billigen :Messerfurniere und sogar Abfälle verwendet und somit künstlich gemaserte Furniere hergestellt werden können, die wesentlich billiger sind wie die natürlich gemaserten. Durch die Erfindung wird daher erstmals die Herstellung künstlich gemaserter Furniere wirtschaftlich gestaltet.
- Zur Erzeugung des fortschreitenden Preßdruckes können in an sich bekannter Weise Preßformen aus profiliertem Stahlblech verwendet werden, das dann gemäß der Erfindung nach dem Preßgut zu kugelig gewölbt und an seinen Rändern fest eingespannt ist. Der tiefste bzw. höchste Punkt der Preßform liegt somit in der Mitte der Preßfläche. Mit ihm setzt sich die Form beim Pressen auf das Preßgut auf und wird dann allmählich abgeflacht. Zweckmäßig ist nur die bewegte Preßform nachgiebig, die als Widerlager dienende dagegen starr ausgebildet. In diesem Falle kann eine weitere Schonung des Fasergefüges der Furniere in vorteilhafter Weise dadurch erreicht werden, daß der gesamte Block nicht in einem Arbeitsgang, sondern in Teilschichten gepreßt wird, und zwar derart, daß zunächst eine verhältnismäßig dünne Furnierschicht zusammengepreßt wird und nach dem Abbinden dann weitere Schichten nacheinander aufgepreßt werden, bis die gewünschte Blockhöhe erreicht ist.
- Zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung werden die Furniere und Furnierabfälle zunächst beispielsweise in einem Vakuumtrockner getrocknet. Sollen die künstlich gemaserten Furniere eine bestimmte Farbe erhalten, wird das Rohgut vor dem Trocknen in geeigneter Weise in der gewünschten Farbe gebeizt oder gefärbt. Dabei ist darauf zu achten, daß die Farbe die Klebefähigkeit des zu verwendenden Leimes nicht beeinträchtigt.
- Nach dem Trocknen wird das Rohgut durch eine Leimauftragvorrichtung bekannter Bauart geführt und dann über der unteren Preßform in der Ausdehnung der Preßfläche in mehreren Lagen aufeinandergeschichtet. Diese werden nun zusammengepreßt, wobei der Preßdruck nach dem Abflachen der oberen, nachgiebigen Preßform noch gesteigert werden kann.
- Nach dem Abbinden des Leimes, das durch Beheizen der Preßformen und des Preßgutes beschleunigt werden kann, wird die Presse geöffnet und mit in der Zwischenzeit beleimten und außerhalb der Presse aufeinandergeschichteten Furnierlagen so beschickt, daß diese einfach auf den bereits zusammengepreßten Blockteil aufgelegt werden. Dieser ist bereits in der durch Form und Gegenform erteilten Gestalt erstarrt und wirkt nun beim Schließen der Presse seinerseits als Gegenform. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis der Block die gewünschte Höhe erreicht hat.
- Dieser Block wird danach aus der Presse genommen und kann dann wie ge,N-achsenes Holz in Stärken von o,6 bis 1,5 cm aufgemessert werden. Jedes einzelne der hierdurch erzeugten Furnierblätter zeigt in seiner ganzen Fläche die ihm durch Form und Gegenform erteilte -Maserung gegebenenfalls in einer bestimmten Farbe. Da die Preßfläche verhältnismäßig groß sein kann, erhalten die künstlich gemaserten Furniere eine Flächengröße, die ein Zusammensetzen von Furnieren überflüssig macht. Ihre weitere Behandlung ist die gleiche wie bei naturgewachsenen Furnieren.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere, wobei aufeinandergeschichtete, mit Leim bestrichene Furniere zwischen Preßformen zu einem Block gepreßt werden und dieser dann aufgemessert wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Preßdruck in der Mitte der Preßfläche zu wirken beginnt und sich von da, nach allen Seiten gleichmäßig fortschreitend, über die ganze Fläche ausdehnt.
- 2. Verfahren nach Anspruch i unter Verwendung von Preßforineti aus profiliertem Stahlblech, dadurch gekennzeichnet, daß das Stahlblech nach dem Preßgut zu kugelig gewölbt und an seinen Rändern fest eingespannt ist.
- 3. Verfahren nach Anspruch t und 2, wobei die feststehende Preßform starr und die bewegte nachgiebig ausgebildet ist, dadurch gekennzeichnet, daß zunächst eine verhältnismäßig dünne Furnierschicht zusammengepreßt wird und nach dem Abbinden dann weitere Schichten nacheinander aufgepreßt -,werden, bis die gewünschte Blockhöhe erreicht ist.
Priority Applications (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP35160A DE816155C (de) | 1949-02-26 | 1949-02-26 | Verfahren zum Herstellen kuenstlich gemaserter Furniere |
| CH272643D CH272643A (de) | 1949-02-26 | 1949-04-29 | Verfahren zum Herstellen künstlich gemaserter Furniere. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP35160A DE816155C (de) | 1949-02-26 | 1949-02-26 | Verfahren zum Herstellen kuenstlich gemaserter Furniere |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE816155C true DE816155C (de) | 1951-10-08 |
Family
ID=7374072
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP35160A Expired DE816155C (de) | 1949-02-26 | 1949-02-26 | Verfahren zum Herstellen kuenstlich gemaserter Furniere |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH272643A (de) |
| DE (1) | DE816155C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203938B (de) * | 1957-11-29 | 1965-10-28 | John Wright & Sons Veneers Ltd | Verfahren zur Herstellung von Holzfurnieren |
-
1949
- 1949-02-26 DE DEP35160A patent/DE816155C/de not_active Expired
- 1949-04-29 CH CH272643D patent/CH272643A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1203938B (de) * | 1957-11-29 | 1965-10-28 | John Wright & Sons Veneers Ltd | Verfahren zur Herstellung von Holzfurnieren |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| CH272643A (de) | 1950-12-31 |
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