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DE815979C - Verfahren zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher UEbertragungsrichtung ueber dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens - Google Patents

Verfahren zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher UEbertragungsrichtung ueber dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens

Info

Publication number
DE815979C
DE815979C DEP9096A DEP0009096A DE815979C DE 815979 C DE815979 C DE 815979C DE P9096 A DEP9096 A DE P9096A DE P0009096 A DEP0009096 A DE P0009096A DE 815979 C DE815979 C DE 815979C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
line
lines
same direction
telecommunication lines
reducing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP9096A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dr Phil Kaden
Paul Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DEP9096A priority Critical patent/DE815979C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815979C publication Critical patent/DE815979C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04BTRANSMISSION
    • H04B3/00Line transmission systems
    • H04B3/02Details
    • H04B3/32Reducing cross-talk, e.g. by compensating
    • H04B3/34Reducing cross-talk, e.g. by compensating by systematic interconnection of lengths of cable during laying; by addition of balancing components to cable during laying

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Cable Transmission Systems, Equalization Of Radio And Reduction Of Echo (AREA)

Description

  • Verfahren zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher Übertragungsrichtung über dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens Bei der Übertragung von Fernmeldeströmen über Fernmeldeleitungen gleicher übertragungsrichtung treten bekanntlich neben den direkten Fernnebensprechstörungen auch indirekte Fernnebensprechstörungen auf, und zwar infolge von Reflexionen zwischen den Teillängen ,des Kabels oder an den Anschlußstellen der Verstärker und ferner infolge von Kupplungen über dritte Leitungskreise, insbesondere über den aus den beiden Leitungen gebildeten Phantomkreis und über den Erdkreis. Hinsichtlich der Kupplungen über dritte Leitungskreise unterscheidet man zwischen dem doppelten Nahnebensprechen und dem doppelten Fernnebensprechen. Das doppelte Nahnebensprechen tritt im allgemeinen nur beim Rückkopplungsnebensprechen an den Verstärkerpunkten störend in Erscheinung. Um in diesem Fall das doppelte Nahnebensprechen herabzusetzen, ist es bereits bekanntgeworden, bei den an den Enden ,der Verstärkerfelder liegenden Fabrikationslängen zwischen den Fernmeldeleitungen einerseits und dritten über die Verstärkerpunkte fortgeführten leitenden Organen andererseits verminderte Kopplungen entweder durch Gruppierung der Fabrikationslängen oder durch Einbau zusätzlicher Ausgleichskondensatoren zu erreichen. Zum Ausgleich des doppelten Fernnebensprechens dagegen sind bisher keine wirksamen Ausgleichsmaßnahmen bekanntgeworden. Der Ausgleich des doppelten Fernnebensprechens ist auch deshalb besonders schwierig, weil dieses indirekte Fernnebensprechen eine quadratische Frequenzabhängigkeit aufweist, so,daß man zunächst an sich gezwungen wäre, hierfür besondere Ausgleichselemente mit quadratischem Frequenzgang zu verwenden.
  • Es ist Aufgabe der Erfindung, das doppelte Fernnebensprechen unter Benutzung von einfachen Ausgleichselementen in wirksamer Weise herabzusetzen.
  • Das Verfahren gemäß der Erfindung zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher Übertragungsrichtung über dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens besteht darin, daß an nur wenigen Punkten, vorzugsweise an nur einem einzigen Punkt des Verstärkerfeldes die Unsymmetrie jeder Leitung gegen den dritten Leitungskreis durch getrennte, zwischen den beiden Leitungen und dem dritten Kreis wirksame Ausgleichselemente, insbesondere durch Kondensatoren und Widerstände, ausgeglichen werden. Besonders vorteilhaft ist es, die Ausgleichselemente zwischen der einen Ader jeder Leitung und dem Symmetriepunkt dieser Leitung einzuschalten.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand der Figur näher erläutert.
  • In der Figur sind io und ii zwei parallel verlaufende Fernmeldeleitungen in die die Verstärker 12 eingeschaltet sind. Bei Aderart in gleicher Richtung betriebenen Fernmeldeleitungen tritt neben dem direkten Fernnebensprechen auch doppeltes Fernnebensprechen über den aus den beiden Leitungen io und ii gebildeten Phantomkreis auf, wodurch die Ausgleichsmöglichkeit des Fernnebensprechens beschränkt bzw. begrenzt wird. Erfindungsgemäß kann das doppelte Fernnebensprechen dadurch in einfacher Weise ausgeglichen werden; daß man, wie in der Figur gezeigt wird, in jeder Leitung zwischen ,der einen Ader und dem Symmetriepunkt einer quer zur Leitung geschalteten Drosselspule 13 einen Kondensator 14 bzw. 14 und einen Widerstand 15 bzw. 15' schaltet, so daß also die Unsymmetrie jeder Leitung gegen den dritten Leitungskreis durch getrennte einfache Ausgleichselemente ausgeglichen wird. In den meisten Fällen wird es genügen, zwischen der einen Ader und dem Symmetriepunkt der Leitung nur einen Kondensator Du schalten.
  • Mit besonderem Vorteil ist das Verfahren gemäß der Erfindung anwendbar zum Ausgleich des doppelten Fernnebensprechens in Fernmeldefreileitungen, bei denen die Übertragungsleitungen und die dritten Leitungskreise das gleiche bzw. annähernd gleiche Phasenmaß aufweisen. In diesem Falle wird es im allgemeinen genügen, den Ausgleich an einem einzigen Punkt des Verstärkerfeldes durchzuführen, z. B. gemäß dem Ausführungsbeispiel in der Mitte des Verstärkerfeldes. Aber auch für .den Fall, daß die dritten Leitungskreise ein von den Fernmeldeleitungen abweichendes Phasenmaß haben, kann man im allgemeinen mit einem einigen Ausgleichspunkt je Verstärkerfeld auskommen, wenn der Ausgleich im Schwerpunkt der Kopplung vorgenommen wird, den man nach bekannten Verfahren ermitteln kann. In einem solchen Falle kann es aber auch zweckmäßig sein, den Ausgleich an zwei oder drei Punkten des Verstärkerfeldes vorzunehmen.
  • Wenn man auch zum Ausgleich bevorzugt Kondensatoren und gegebenenfalls Widerstände verwendet, lidgt es im Rahmen der Erfindung, an Stelle dieser Elemente auch Ausgleichselemente anderer Art, z. B. auf induktiver Grundlage zu benutzen. Eine weitere Möglichkeit zur Verminderung des doppelten Fernnebensprechens besteht darin in eine Ader jeder Leitung eine Selbstinduktivität, gegebenenfalls auch einen Widerstand einzuschalten. Ferner ist es möglich, in beide Leitungen Ausgleichselemente, insbesondere Kondensatoren, zwischen der einen Ader und Erde einzuschalten.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher Übertragungsrichtung über dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens, insbesondere zwischen Fernmeldefreileitungen, bei ,denen die Leitungen und die dritten Leitungskreise das gleiche bzw. annähernd gleiche Phasenmaß aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß an nur wenigen Punkten, vorzugsweise an nur einem einzigen Punkt des Verstärkerfeldes die Unsymmetrie jeder Leitung gegen den dritten Leitungskreis durch getrennte, zwischen den beiden Leitungen und dem dritten Leitungskreis wirksame Ausgleichselemente, insbesondere Kondensatoren und Widerstände, ausgeglichen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausgleichselemente zwischen der einen Ader jeder Leitung und dem vorzugsweise durch quer geschaltete Drosselspulen gebildeten Symmetriepunkt dieser Leitung eingeschaltet werden.
DEP9096A 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher UEbertragungsrichtung ueber dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens Expired DE815979C (de)

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DE815979C true DE815979C (de) 1951-10-08

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ID=7362092

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DEP9096A Expired DE815979C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Verfahren zur Verminderung des zwischen Fernmeldeleitungen gleicher UEbertragungsrichtung ueber dritte Leitungskreise entstehenden doppelten Fernnebensprechens

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DE (1) DE815979C (de)

Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1059996B (de) * 1956-07-20 1959-06-25 Siemens Ag Verfahren zum Ausgleich des Fernnebensprechens in Fernmeldekabeln
DE1084319B (de) * 1959-07-17 1960-06-30 Siemens Ag Verfahren zum Ausgleich des indirekten Fernnebensprechens zwischen zwei Traegerfrequenzleitungen
DE1148289B (de) * 1960-04-12 1963-05-09 Siemens Ag Verfahren zum Ausgleich des systematischen Tauscheffektes bei Traegerfrequenzleitungen, insbesondere auf der Kabelstrecke
DE1194941B (de) * 1961-11-10 1965-06-16 Siemens Ag Verfahren zum Ausgleich von reellen Kopplungswiderstaenden zwischen symmetrischen Leitungen eines Fernmeldekabels
DE1197947B (de) * 1961-09-29 1965-08-05 Siemens Ag Verfahren zum Ausgleich von reellen Kopplungs-widerstaenden zwischen in gleicher Richtung betriebenen, im uebrigen beliebigen symmetrischen Leitungen

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