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DE815923C - Maschine zum Auftragen einer Bekleidung, z. B. aus Zement oder Gips, auf Bausteine, Ziegel o. dgl. - Google Patents

Maschine zum Auftragen einer Bekleidung, z. B. aus Zement oder Gips, auf Bausteine, Ziegel o. dgl.

Info

Publication number
DE815923C
DE815923C DEP23593A DEP0023593A DE815923C DE 815923 C DE815923 C DE 815923C DE P23593 A DEP23593 A DE P23593A DE P0023593 A DEP0023593 A DE P0023593A DE 815923 C DE815923 C DE 815923C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
stones
conveyor
chain
machine according
clothing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP23593A
Other languages
English (en)
Inventor
Arthur George Sharples
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE815923C publication Critical patent/DE815923C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B28WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
    • B28BSHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
    • B28B11/00Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles
    • B28B11/04Apparatus or processes for treating or working the shaped or preshaped articles for coating or applying engobing layers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Ceramic Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

  • Maschine zum Auftragen einer Bekleidung, z. B. aus Zement oder Gips, auf Bausteine, Ziegel o. dgl. Die Erfindung betrifft Maschinen zum Auftragen einer Bekleidung, z. B. aus Zement oder Gips, auf Bausteine, Ziegel o. dgl. Die Erfindung ist besonders bei einer Maschine zum Auftragen einer gipsartigen Bekleidung auf gebrannte Lehmziegel oder Steine und insbesondere auf hohle gebrannte Lehmziegel verwendbar. Diese vorher aufgebrachte Bekleidung macht das Bewerfen mit Gips oder ähnliche Behandlung der ganzen Fläche einer aus solchen Ziegeln oder Steinen hergestellten Mauer unwesentlich bzw. verringert zumindest beträchtlich (las Ausmaß der Endbehandlung, die bei einer Mauer, beispielsweise vor der Anbringung einer dekorativen Bekleidung an ihr, vorgenommen werden muß. In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäß ausgebildeten Maschine schematisch dargestellt. Es zeigt Fig. i einen Längsschnitt mit Seitenansicht, Fig. 2 eine Draufsicht, Fig. 3 einen Querschnitt nach der Linie 111-III der Fig. i, Fig. 4 einen Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. i, Fig. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V der Fig. i, Fig.6 eine Einzelheit der Anordnung des Antriebsmechanismus für einen Teil der Steinförderungsmittel der Maschine, Fig. 7 eine andere Anordnung zur automatischen Betätigung eines Messers zum Abtrennen der Bekleidung eines Steins von der des benachbarten Steins während des Durchgangs durch die Maschine, Fig. 8 einen Querschnitt nach,derLinie VIII-VIII der Fig. 7 und Fig. 9 einen Querschnitt nach der Linie IX-IX der Fig. 7.
  • Die in der Zeichnung dargestellte Maschine enthält einen Tragrahmen io, der aus Tragbalken von kanalartigem oder ähnlichem Querschnitt hergestellt sein kann. Dieses Rahmenwerk trägt ein Fördermittel für die Steine, in der Zeichnung mit B bezeichnet, einen Trichter i i für das Bekleidungsmaterial, Verteil- und Schichtmittel zum Auftragen des Bekleidungsmaterials, die im unteren Teil des Trichters angeordnet und im wesentlichen mit dem Bezugszeichen 12 bezeichnet sind, und einen Rollenantriebsmechanismus, allgemein mit 13 bezeichnet, der mit einem Teil des Fördermechanismus zusammettarbeitet, um die Steine durch den Teil der Maschine, in welchem die Bekleidung durchgeführt wird, zu befördern.
  • Der Fördermechanismus umfaßt ein Förderband 14 am Einführungsende der Maschine, eine Kettenförderung 15, die die Steine durch den eigentlichen, die Bekleidung durchführenden Teil der Maschine führt, und ein weiteres Förderband 16 am Ausstoßende der Maschine. Die Bänder 14 und 16 werden von Rollen 17 getragen, die mit Zapfen im Maschinenrahmen lagern. Führungsschienen 18 und i9 liegen seitlich an den Steinen B an und dienen dazu, sie von einem Ende zum anderen durch die Maschine zu führen. Das Band 14 läuft über ein Scheibenrad 2o, das auf einer Antriebswelle 21 befestigt ist, während das andere (nicht dargestellte) Ende des Bandes über eine andere Scheibe läuft. Vorteilhaft beträgt die Geschwindigkeit des Bandes 14 etwa 17 Umdrehungen in der Minute.
  • Die Ketten 22 des Kettenförderers 15 werden von Schienen 23 getragen (Fig. 3), und dieser Kettenförderer ist über Kettenräder 24 gelegt und von ihnen angetrieben, die konzentrisch zur und auf der die Scheibe 20 tragenden Welle 21 angebracht sind, doch erfolgt der Antrieb derart, daß die Räder 24 mit einer etwas geringeren Geschwindigkeit als die Rolle 2o angetrieben werden, wobei als Geschwindigkeit für die Kettenantriebsräder 14 Umdrehungen je Minute geeignet erscheinen, während das Scheibenrad 20, wie früher erwähnt, mit 17 Umdrehungen je Minute läuft. Die Kettenräder 24a, die die andere Umlenkstation für die Ketten 22 bilden, sind auf einer Welle 25 angebracht oder befestigt, und diese Welle trägt auch das Scheibenrad 26 zum Unterstützen und Antreiben des Förderbandes 16. Der Antrieb ist derart eingerichtet, daß das Förderband 16 mit größerer Geschwindigkeit angetrieben wird als die Ketten 22. Vorteilhaft hat die Rolle 26 eine Geschwindigkeit von 28 Umdrehungen je Minute, während die Kettenräder 24, wie früher erwähnt, mit 14 Umdrehungen je Minute angetrieben werden.
  • Der Trichter i i ruht gemeinsam mit den Mitteln zum Verteilen und Schichten des Bekleidungsmaterials auf einem Träger oder Hilfsrahmen 27 (s. bes. Fig. 4). Dieser Hilfsrahmen 27 wird vom Hauptrahmen io mittels der Bolzen 28 getragen, die ermöglichen, daß der Hilfsrahmen und der Trichter sowie andere von ihnen getragene Teile in der Richtung zum Förderkettenmechanismus 15 und von ihm weg verstellt werden, so daß die Maschine zum Bekleiden von Steinen verschiedener Stärke eingestellt werden kann.
  • Die Mittel zum Verteilen und Schichten des Bekleidungsmaterials im unteren Teil des Trichters umfassen ein RührNverk 29, das das Material den Steinen frei zulaufend erhält und auf einer Antriebswelle 30 montiert ist, eine auf einer Antriebswelle 32 befestigte Schichtrolle 31 und ein Fertigmesser oder Abstreifer 33. Das Messer oder der Abstreifer 33 dient zum Ausgleichen von gegebenenfalls vorhandenen kleinen Ungleichmäßigkeiten in der Bekleidung der Steine und ist in der Richtung auf die Steine und von ihnen weg einstellbar und zu diesem Zwecke mittels Bolzen 34 an Stützen 35 am Sekundärrahmen 27 befestigt.
  • Der Zuführungsrollenmechanismus 13 enthält zwei eigentliche Rollen 36 (s. Fig. 5) mit einer Arbeitsfläche aus Reibungsmaterial. Die Rollen sind auf einer Welle 37 fixiert, die in Lagern 38 auf Armen 39 befestigt sind. Die Arme 39 sind an einer Welle 4o angelenkt, die in Lagern am Rahmen der Maschine drehbar ist. Die Rollen werden mit den Steinen durch einstellbare Federeinrichtungen 41 in Berührung gehalten. Die Welle 37 der Rollen 36 wird mittels der Scheibenräder 42, 43 und einem Band, Riemen, einer Kette 44 o. dgl. von der Welle 40, die eine angetriebene Welle ist, angetrieben. DieseAntriebseinrichtung erlaubt den Rollen, sich um die Welle 4o, unter der Wirkung der Federn 4i, wie früher beschrieben, zu drehen.
  • An oder nahe dem äußersten Anstoßende der Maschine sind federbelastete Schaber 45 vorgesehen, um jedes überschüssige Bekleidungsmaterial von den Rändern der Steine zu entfernen. Natürlich ist ein weiteres Scheibenrad an diesem Maschinenende angeordnet, um das Ende des Förderbandes 16 fern vom Scheibenrad 26 zu tragen.
  • Eine verstellbare obere Führungsschiene 46 ist über dem unmittelbar vor dem Trichtermechanismus i i liegenden Teil des Kettenförderers 15 angeordnet. Diese Führungsschiene ist am Hilfsrahmen befestigt, so daß sie an der vertikalen Verstellung derselben teilnimmt. Die Führungsschiene 46 wirkt auf die oberen Flächen der Steine.
  • Fig. 6 zeigt eine vorteilhafte Ausbildung des Differentialantriebsmechanismus für das Band 14 und die Förderkette 22. Bei dieser Anordnung sind die Kettenräder 24 auf der Antriebswelle 21 befestigt, doch sind zwei Rollen 20" und loh, die das Band 14 tragen, auf einer Hülse 2oc, die auf der Welle 21 frei drehbar sitzt, montiert. Ein Kettenrad 2od ist auf der Hülse 2oc befestigt und in dem zwischen den beiden Scheibenrädern 20a, tob nutzbaren Raum untergebracht. Das Kettenrad 2od und damit die Scheibenräder 20a, tob sind Tiber eine Kette 20e von der Antriebsachse 2of angetrieben. Die Antriebsachse 20f ist von einer geeigneten Kraftquelle über eine Kette und einen Kettenrandinechanismus Zog angetrieben. Zwischen dem Antrieb 209 und der Welle 20f kann eine Gleitkupplung loh vorgesehen sein, um Beschädigungen zu verhindern, falls sich einer der Steine in der .'Maschine verklemmt.
  • I?s wird hervorgehoben, daß die Umdrehungsgeschwindigkeiten für die Förderbänder und -ketten 1.1. 15 und 16 nur als Beispiele angegeben sind. Hauptsache ist, daß der Kettenförderer 15 eine kleinere Geschwindigkeit als das Band 14, und das Band 16 eine größere Geschwindigkeit als die Kette 15 besitzen. Der Zweck dieser Maßnahme wird im folgenden dargelegt.
  • Die beschriebene Maschine arbeitet wie folgt: Die Steine R werden mit der Hand oder auf andere Weise dem rechtsseitigen Förderband 14 übergeben und von demselben dem Kettenförderer 15 zUgebracht. Da der Kettenförderer mit größerer Geschwindigkeit läuft als das Förderband 14, werden die Steine selbsttätig auf der Kette 15 einander bis zum Aufeiiianderstoßen genähert, so daß eine ununterbrochene Fl.iclie für die Aufnahme der Beklei(lungsschicht gebildet wird. Die Steine werden so in geschlossener Reihe mittels des Kettenförderers 15 und der Rollen 36 unter den Trichter gebracht, wobei die Rollen 36 mit der Kette zusammenarbeiten, um die nötige Längskraft zur Vorwärtsbewegung der Steine abzugeben, während sie sie gleichzeitig nicht einer solchen Beanspruchung aussetzen, daß sie brechen würden. In diesem Zusammenhang soll erwähnt werden, daß die Maschine für die Bekleidung hohler, gebrannter Lehmziegel besonders geeignet ist. Beim Durchführen unter dem Trichter wird eine Lage von Bekleidungsmaterial aus dem Trichter aufgebracht und mittels der Rolle 31 mit den Flächen des Steines fest verbunden, wobei diese Auflage mittels des Messers oder Abstreifers 33 ausgeglichen wird. Die auf die Steine aufgebrachte Auflage ist mit L bezeichnet.
  • Nachdem die Steine unterhalb des Trichters durch den Begleitungsmechanismus hindurchgeführt wurden, werden sie vom Kettenförderer 15 :in (las 1#örderband 16 übergeben. Da dieGeschwindigkeit dieses Bandförderers größer ist als die Geschwindigkeit des Kettenförderers, werden die Steine voneinander getrennt, wodurch selbsttätig die Bekleidungsauflage des einen Steines rein und scharf von der Bekleidungsauflage eines anderen abgebrochen oder abgetrennt wird, trotzdem die Bekleidungsauflage aus Zweckmäßigkeitsgründen als ein fortlaufender Streifen auf die ununterbrochene Reihe von Steinen, die unter dem Trichter befördert werden, aufgebracht wird. Jedes Bekleidungsmaterial, (las an den Steinen als unregelmäßige Ränder auftritt, wird durch den Schaberniechanismus .t5 weggekratzt.
  • Die beschriebene Maschine, die, falls erforderlich, in gewissem Umfang abgeändert werden kann, eignet sich zum Bekleiden von Steinen oder Blöcken jeglicher Art. Die Bekleidung der Steine kann in der Nähe ihrer Ränder aufhören, so daß, wenn die Steine zu einer Mauer verbaut werden, zwischen benachbarten Bekleidungen Kanäle vorgesehen sind, die mit Mörtel o. dgl. verstrichen werden, um die Verbindungsstellen zu verdecken. Um eine Bekleidung zu erhalten, die kurz vor den Rändern der Steine endet, können in der Maschine Schaber, Abstreifer o. dgl. vorgesehen sein, welche einen Teil der Bekleidung von den Steinrändern entfernen oder die Anbringung von Bekleidungsmaterial an solchen Rändern verhindern.
  • An Stelle von gewöhnlichen Bandförderern kön-Iien die Fördermittel aus einer endlosen Reihe von gelenkig aneinandergeschlossenen Plattformen bestehen, die nach der Art von Förderbändern arbeiten, um die Steine durch die Maschine zu führen. Diese Plattformen können mit Reibungsmaterial belegt sein. Ein Förderband dieser Art kann verwendet werden, um das Bekleidungsmaterial eines Steines vom Bekleidungsmaterial des unmittelbar darauf folgenden zu trennen, anstatt die früher beschriebene, differenzierte Bandgeschwindigkeit für diesen Zweck auszunutzen. Dieses Abtrennen tritt ein, wenn das Förderband am Ausstoßende der Maschine sich über die Scheibe am Bandende nach unten wendet und die Steine auf einen anderen Förderer, wie z. B. Förderband 16, übergehen. Die Winkelbewegung, die den die Steine tragenden Plattformen bei dieser Richtungsänderung des Bandes erteilt wird, überträgt jedem Block, wenn er an das Ende des Bandes kommt, eine leichte Winkelbewegung nach aufwärts aus der Ebene der durch die Maschine hindurchgehenden Steinreihe heraus, und diese Bewegung in der Krümmung hat zur Folge, daß sich das Bekleidungsmaterial an der Verbindungsstelle der letzten beiden Steine auf dem Förderer der Maschine sauber und ordentlich abtrennt.
  • Wenigstens eine der seitlichen Führungsschienen 18 kann verstellbar sein, und eine oder beide Seitenschienen und/oder die Führungsschiene 46 kann federbelastet mit den Steinen in Berührung stehen.
  • Die Steine können umgekehrt und ein zweites Mal durch die Maschine geführt werden, wenn auf beiden Flächen eine vorher aufgebrachte Bekleidungsauflage erhalten werden soll.
  • Die Breite jedes Förderers kann größer ausgebildet werden, so daß von mehreren Steinen gebildete Querreihen durch die Maschine geführt werden, wobei die anderen Teile der Teile, wo erforderlich, verdoppelt werden, um alle Steine jeder Reihe gleichzeitig behandeln zu können.
  • Ein Paar Federarme und ein kurzer, geneigter Rollenförderer können zwischen dem Bandförderer und dem Endkettenförderer vorgesehen sein, um die verkleideten Steine bei der Förderung zu stützen, bis sie in ihrer Bewegung vom letzten Förderer übernommen werden.
  • In einer anderen Anordnung als der beschriebenen zum Abtrennen der die Steine verbindenden Bekleidung kann hinter dem Fülltrichter ein lotrecht auf und ab gehendes -Messer vorgesehen sein. Dieses Messer dient dazu, die Bekleidung in einer durch die anoinanderstoßenden Flächen der Steine hindurchgehenden Ebene zu trennen. Die Arbeit des 'Messers zum richtigen Zeitpunkt kann durch einen Fiihlermechanismus geregelt werden, der durch die Bewegung der Steine betätigt wird, indem er in die hohlen Ausnehmungen derselben eingreift. Eine Anordnung dieser Art ist schema tisch in den Fig. 7, 8 und 9 dargestellt. Bei dieser Ausführung ist ein Messer 50 zum Trennen der Bekleidung in der Richtung des Aneinanderschltisses benachbarter Steine auf einem Wagen 51 angeordnet, der auf einem geneigten Geleise läuft. Federbelastete Finger 53 sind am Wagen 5i angebracht und in die Hohlräume der Hohlsteine 13 eingeführt, so daß die Bewegung der Steine durch die Maschine dazu dient, den `\'ageit längs der Geleise 52 (in Pfeilrichtung) zu bewegen. Infolge der Neigung des Geleises wird das Messer 5o selbsttätig nach unten gebracht, wodurch die Bekleidung abgetrennt und die Steine voneinander getrennt werden. Am Ende jeder Trennoperation werden vierschwenkbare Sperrklinken 54 am Wagen durch Nocken 55 angehoben, wodurch die federnden Finger 53 freigegeben werden und die Möglichkeit haben, aus der Verbindung mit dem Stein herauszuspringen. Der Wagen bewegt sich dann unter Wirkung der Feder 56 so weit zurück, bis die Köpfe der Finger 53 mit den Nocken 57 in Berührung kommen, die sie wieder in die passenden Vertiefungen der nächsten Steine einführen. Die Finger werden in dieser Lage durch ihre Wiederverbindung mit den Sperrklinken 54 gehalten. Es wird hervorgehoben, daß durch Betätigen des Messers 5o durch die Steine selbst in der beschriehenen Weise das Messer immer eingreifen und die l',ekleidung vollkommen und genau in der Richtung der Verbindungsflächen mit den benachbarten Steinen abschneiden wird.
  • Obwohl die Erfindung im besonderen in AriNvendung für Bekleidungen von hohlen Steinen oder Blöcken beschrieben wurde, kann sie auch auf die Bekleidung anderer Gegenstände verwendet werden. So können Fertighetonbauteile in einer Maschine gemäß der vorliegenden Erfindung bekleidet werden, so daß das Glätten der Flächen entfällt.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Maschine zum Auftragen einer Bekleidung oder Auflage auf Bausteine o. dgl., gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Aufbringen der Bekleidungsauflage auf die Steine, eine die Steine aneinanderstoßend in die Auftragseinrichtung einführende Fördervorrichtung, wie band. Kette o. dgl., und eine an die genannte Fördervorrichtung anschließende zweite Fördervori-ichtting, wie Band, Kette o. dgl.. zur Aufnahme der die Auftragseinrichtung verlassenden Steine, wobei die Antriebsvorrichtung für die beiden Förderer derart eingerichtet ist. daß die Geschwindigkeit des Auftragförderers größer ist als die des Einführungsförderers.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß vor dein Einführungsförderer eine weitere Fördervorrichtung, wie Förderhand, -kette o. dgl., vorgesehen ist, deren Laufgeschwindigkeit größer als die Geschwindigkeit des Einführungsförderers ist, so daß die in getrennter Stellung zurr Einführungsförderer gelangenden Steine auf diesem in aneinanderstoßende Stellung gebracht werden.
  3. 3. Maschine nach Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Einführungsförderer ein Förderorgan, Nvie Band, Kette o. dgl., vorgesehen ist, das auf die Steine, z. B. auf ihre oberen Flächen, einwirkt und die Förderung der Steine durch die Maschine unterstützt.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß über dem Einführungsförderer eine federbelastete, angetriebene Rolle (36) angeordnet ist, die auf die oberen Flächen der Steine wirkt, um sie gegen den Einführungsförderer zu halten und in der Bewegung durch die Auftragseinrichtung zu unterstützen. Maschine nach :\nsl>rticli .4, dadurch gekennzeichnet, daß die Dolle (36) eine Arbeitsfläche aus Reibungsmaterial besitzt. 6. Maschine nach Anspruch ,4, dadurch gekennzeichnet, daß die Rolle (36) zum Zwecke der Einstellung und Verstellung von einer Antriebsachse (4o) getragen wird, die ein Antriebsrad (43) trägt, das ein IZad auf der Achse (37) der Rolle (36) durch eine Antriebskette, Band (44) o. dgl. derart antreibt, daß die Rolle (36) sich um diese Antriebswelle (4o) drehen und verstellt werden kann. 7. Maschine nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, dal.l das Ende eines Förderorgans, wie Band, Kette o. dgl., und der Anfang eines zweiten Förderorgans auf Scheiben- oder Kettenrädern über einer gemeinsamen Achse laufen, wobei ein Differentialgetriebe vorgesehen ist, derart, daß die eine Kette, Band o. dgl. mit einer anderen Geschwindigkeit arbeitet wie die andere. B. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet. daß die l,iiiriclitung zum Auftragen im unteren Teil eines Trichters für das Bekleidungsmaterial angeordnet ist und eine Packrolle (3i) zum Aufbringen und Verdichten des Materials auf die oberen Flächen der Steine ein Messer (33) zum Ausgleichen oder Festlegen der Dicke der Auflage und ein Rührwerk: (29) für das Bekleidungsmaterial aufweist. 9. Maschine nach den Ansprüchen i und 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Einrichtung zum Aufbringen der Auflage derart unterstützt ist, daß sie gegenüber dein l?infiilirungsförderer verstellt werden kann, so daß die Maschine zum Verkleiden von Steinen verschiedener Stärke geeignet ist. io. 'Maschine nach Anspruch i. dadurch gekennzeichnet, daß die Förderketten, Bänder o. dgl. auf Führungsschienen, Rollen o. dgl. laufen, um eine Unterstützung für die die Steine tragenden Teile des Bandes, der Kette o. dgl. zu schatten. i i. %lascliiiie nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Führungsmittel vorge>elien ist, (las auf die oberen Flächen der Meine wirkt, unmittelbar bevor sie in die Auftragseinrichtung eintreten, um die oberen Flächen der Steine im wesentlichen in gleicher lziclitung zu halten. 12. Maschine nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß eine obere Führungsschiene (46) auf der die Auflage auftragenden Einrichtung montiert ist, so daß sie mit dieser verstellbar ist. 13. Maschine nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der die Auflage auftragenden Einrichtung Mittel vorgesehen sind, um überschüssiges Bekleidungsinaterial von den Rändern der Steine wegzukratzen. 1q.. Verfahren zum Aufbringen einer Bekleidung oder Auflage auf Bausteine o. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche einer Vielzahl von Steinen, mit den Seitenflächen oder den Enden aneinanderstoßend, vereinigt, ein Bekleidungsmaterial unter Druck aufgetragen und sodann diese Bekleidung in Übereinstimmung mit den aneinanderstoßenden Seitenflächen der Steine getrennt wird, so daß einzelne, mit Bekleidung versehene Steine erhalten werden.
DEP23593A 1946-10-31 1948-12-04 Maschine zum Auftragen einer Bekleidung, z. B. aus Zement oder Gips, auf Bausteine, Ziegel o. dgl. Expired DE815923C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB815923X 1946-10-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815923C true DE815923C (de) 1951-10-04

Family

ID=10527047

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP23593A Expired DE815923C (de) 1946-10-31 1948-12-04 Maschine zum Auftragen einer Bekleidung, z. B. aus Zement oder Gips, auf Bausteine, Ziegel o. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE815923C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0131064A1 (de) * 1982-06-30 1985-01-16 Ytong Ag Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Bewehrungsschicht auf eine poröse, mineralische Bauplatte

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0131064A1 (de) * 1982-06-30 1985-01-16 Ytong Ag Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Auftragen einer Bewehrungsschicht auf eine poröse, mineralische Bauplatte

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