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DE815904C - Pumpe - Google Patents

Pumpe

Info

Publication number
DE815904C
DE815904C DEP47227A DEP0047227A DE815904C DE 815904 C DE815904 C DE 815904C DE P47227 A DEP47227 A DE P47227A DE P0047227 A DEP0047227 A DE P0047227A DE 815904 C DE815904 C DE 815904C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pump
membrane
armature
alternating current
rubber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP47227A
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Dr-Ing Breuning
Claus Zimmermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS
Original Assignee
ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS filed Critical ULTRAKUST GERAETEBAU DR ING OS
Priority to DEP47227A priority Critical patent/DE815904C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815904C publication Critical patent/DE815904C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B43/00Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members
    • F04B43/02Machines, pumps, or pumping installations having flexible working members having plate-like flexible members, e.g. diaphragms
    • F04B43/04Pumps having electric drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

  • Zur Förderung von Flüssigkeiten und Gasen werden Pumpen der verschiedenartigsten Konstruktion verwendet. Die Erfindung bezieht sich auf diese Art von Pumpen, bei denen das Fördern durch wechselweises Durchbiegen einer im Pumpengehäuse eingespannten Membran, z. B. aus Gummi oder Leder, erfolgt. Zur Bewegung der Membran dient bei diesen bekannten Pumpen ein Kolben, der in einem mit Wasser gefüllten Zylinder über der Membran angeordnet ist. Der Kolben wiederum muß mittels eines besonderen Antriebsmittels in Bewegung gesetzt werden. Zu diesem Zweck muß meist erst die rotierende Bewegung des Antriebsmittels, z. B. eines Elektromotors, durch besondere Vorrichtungen wie Pleuelstange, Exzenter usw. in eine hin und her gehende Bewegung umgewandelt werden.
  • Durch die Erfindung wird nun eine Membranpumpe geschaffen, die sich durch einen überraschend einfachen Antrieb und Aufbau gegenüber allen bekannten Pumpen auszeichnet. Gemäß der Erfindung wird das wechselweise Durchbiegen der Membran durch einen mit der Membran verbundenen Anker eines durch Wechselstrom erregten Elektromagneten erreicht. Die Steuerung der Zu-und Abfuhr der zu fördernden Flüssigkeiten oder Gase erfolgt in bekannter Weise, z. B. mittels Ventilen oder Klappen. Zum Antrieb ist besonders technischer Wechselstrom von 16q/$ bis 50 Perioden geeignet. In diesem Falle erfolgen 3 bis ioo Hübe je Sekunde. Zur Steigerung der Pumpwirkung kann die Eigenschwingung des Ankermembranfedersystems auf die Wechselstromfrequenz abgestimmt werden. Sofern kein technischer Wechselstrom zur Verfügung steht, läßt sich die Pumpe auch mit Gleichstrom betreiben. In diesem Fall kann mit dem Anker in an sich bekannter Weise ein Unterbrecherkontakt gesteuert werden, so daß der Anker entsprechend der Systemeigenfrequenz Schwingungen ausführt.
  • Die Membranpumpe nach der Erfindung ist in gleich vorteilhafter Weise als Druck- wie als Saugpumpe verwendbar. Durch die einfache Konstruktion werden sogar der Membranpumpe völlig neue Anwendungsgebiete erschlossen. So erweist sich diese Pumpe als besonders zweckmäßig zur Förderung von Kühlflüssigkeiten, z. B. für Werkzeugmaschinen. Insbesondere ist es möglich, eine derartige Pumpe in sehr geringen Dimensionen zu erstellen. Da sie keinerlei Wartung bedarf, kann sie ohne weiteres auch an unzugänglichen Stellen von Maschinen oder Geräten eingebaut werden. Auch läßt sich die Membranpumpe nach der Erfindung leicht so konstruieren, daß sie vollkommen geräuschlos arbeitet. Daher eignet sie sich besonders auch für die vielseitige Anwendung in Krankenhäusern oder Sanatorien, z. B. für Trockengeräte oder Staubsauger.
  • Ein Ausführungsbeispiel einer Membranpumpe entsprechend der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt. In dem Gehäuse i ist die Gummimembran 2 an ihren Rändern fest, flüssigkeitsdicht eingespannt. In der Mitte der Membran ist die Achse 3 mittels der Scheiben .4 und 5 befestigt. Die durch die Bohrung 6 des Gehäuses geführte Achse 3 trägt an ihrem freien Ende den Anker 7, der den Polen des Elektromagneten 8 gegenübersteht. Für eine feste Führung der Achse 3 sorgt die Feder 9. Auf der dem Anker 7 entgegengesetzten Seite der Membran 2 sind in dem Gehäuse eine oder mehrere Bohrungen io und i i vorgesehen, die auf der Innenseite des Gehäuses mittels der nur an dem Punkt 12 befestigten Gummischeibe 13 bedeckt sind. Außer den von der Gummischeibe 13 bedeckten Bohrungen besitzt das Gehäuse i noch die Bohrung 14, die zum Anschluß eines Schlauches mit dem Stutzen 15 ausgerüstet ist, der zur Steigerung der Pumpenwirkung noch mit einer als Ventil wirkenden Platte 16 aus Gummi oder ähnlichem Stoff versehen ist.
  • Wird das Gehäuse i mit den Bohrungen io und ii in einen Wasserbehälter gebracht und der Elektromagnet 8 mit Wechselstrom oder zerhack tem Gleichstrom gespeist, so wird der Anker im Rhythmus des Wechselstromes angezogen und abgestoßen. Dadurch wird die Membran wechselweise durchgebogen und Wasser durch die Bohrungen io und i i angesaugt und durch die Bohrung 14 ausgestoßen. Die Gummischeibe 13 wirkt hierbei in bekännter Weise als Ventil.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Pumpe, bei der das Fördern durch wechselweises Durchbiegen einer im Pumpengehäuse eingespannten Membran, z. B. aus Gummi, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran mit dem Anker eines durch Wechselstrom erregten Elektromagnets verbunden ist.
  2. 2. Pumpe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Eigenschwingung des Anketmembransystems auf die Wechselstromfrequenz abgestimmt ist.
  3. 3. Pumpe, bei der das Fördern durch wechselweises Durchbiegen einer im Pumpengehäuse eingespannten Membran, z. B. aus Gummi, erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die Membran mit dem Anker eines durch zerhackten Gleichstrom erregten Magnets verbunden ist.
  4. 4. Pumpe nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker den Stromunterbrecherkontakt steuert.
DEP47227A 1949-06-28 1949-06-28 Pumpe Expired DE815904C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP47227A DE815904C (de) 1949-06-28 1949-06-28 Pumpe

Applications Claiming Priority (1)

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DEP47227A DE815904C (de) 1949-06-28 1949-06-28 Pumpe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815904C true DE815904C (de) 1951-10-04

Family

ID=7382240

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP47227A Expired DE815904C (de) 1949-06-28 1949-06-28 Pumpe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE815904C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967215C (de) * 1952-11-20 1957-10-24 Pleuger & Co Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe zur Fluessigkeitsfoerderung aus Bohrloechern

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE967215C (de) * 1952-11-20 1957-10-24 Pleuger & Co Elektromagnetisch angetriebene Membranpumpe zur Fluessigkeitsfoerderung aus Bohrloechern

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