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DE815770C - Verfahren und Vorrichtung zum Entladen von stueckigem Gut aus Fahrzeugen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Entladen von stueckigem Gut aus Fahrzeugen

Info

Publication number
DE815770C
DE815770C DE1949P0039026 DEP0039026D DE815770C DE 815770 C DE815770 C DE 815770C DE 1949P0039026 DE1949P0039026 DE 1949P0039026 DE P0039026 D DEP0039026 D DE P0039026D DE 815770 C DE815770 C DE 815770C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
conveyor belt
goods
vehicles
wagon
screw
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1949P0039026
Other languages
English (en)
Inventor
Franz Jung
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Pfeifer and Langen GmbH and Co KG
Original Assignee
Pfeifer and Langen GmbH and Co KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Pfeifer and Langen GmbH and Co KG filed Critical Pfeifer and Langen GmbH and Co KG
Priority to DE1949P0039026 priority Critical patent/DE815770C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815770C publication Critical patent/DE815770C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65GTRANSPORT OR STORAGE DEVICES, e.g. CONVEYORS FOR LOADING OR TIPPING, SHOP CONVEYOR SYSTEMS OR PNEUMATIC TUBE CONVEYORS
    • B65G65/00Loading or unloading
    • B65G65/30Methods or devices for filling or emptying bunkers, hoppers, tanks, or like containers, of interest apart from their use in particular chemical or physical processes or their application in particular machines, e.g. not covered by a single other subclass
    • B65G65/34Emptying devices
    • B65G65/40Devices for emptying otherwise than from the top
    • B65G65/46Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors
    • B65G65/466Devices for emptying otherwise than from the top using screw conveyors arranged to be movable

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Loading Or Unloading Of Vehicles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Entladen von stückigem Gut aus Fahrzeugen Das Entladen stückigen Gutes von Straßen- und Schienenfahrzeugen erfolgt bisher in der Regel, falls nicht von Kränen Gebrauch gemacht werden soll und auch ein Ausschippen nicht erwünscht ist, durch Auskippen. Der Nachteil dieses Entladungsverfahrens besteht darin, daß es nur an den Fahrzeugen vorgenommen werden kann, die über hierzu besonders ausgebildete Einrichtungen verfügen und unter Umständen teure Transporteinrichtungen benötigen.
  • Außerdem hat aber in besonderen Gewerbezweigen das Auskippen von Wagenladungen besondere Nachteile. Dies gilt vor allem für das Ausladen von Zuckerrüben, weil das Entleeren von Hand, wie es bisher im allgemeinen vorgenommen wird, von den sogenannten Prozentemachern beobachtet wird, die den Anteil der Ladung an Schmutz feststellen, der naturgemäß entsprechend der Bodenbeschaffenheit des Rübenfeldes und der Größe und Formgebung der Rüben starken Schwankungen unterliegt. Entlädt man die Fahrzeuge mittels Kippvorrichtung, so ist es nicht einwandfrei möglich, den Prozentgehalt an Schmutzteilen festzulegen, weil nur gewisse Teile der Ladung dem Prozentemacher zu Gesicht kommen und die Ermittlung eines Mittelwertes auf diese Weise verhindert ist.
  • Gegenstand der Erfindung ist, ein Verfahren und im Anschluß daran eine Vorrichtung, die es erlaubt, ohne Handarbeit eine Entladung der ankommenden Fahrzeuge, ohne Rücksicht auf ihre Bauart, auch bei stückigem Ladegut vorzunehmen, bei der eine Überwachung der Beschaffenheit der Ladung in ihren Einzelteilen ohne weiteres möglich ist und ohne daß der Entladungsvorgang allzulange währt. Die Erfindung bezieht sich dabei in erster Linie auf ein Entladeverfahren und eine Vorrichtung, die für die Zucker- rübenindustrie geeignet sind und dabei wiederum in erster Linie auf das Entladen von Straßenfahrzeugen, wie Karren, Pferdefuhrwerken und Lastkraftwagen sowie deren Anhänger, ohne sich indessen hierauf zu beschränken.
  • Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, die Entladung in der Weise vorzunehmen, daß eine vorzugsweise waagerecht liegende Schnecke nach Öffnen einer Seitenwand des Fuhrwerkes von oben nach unten langsam fortschreitend in das Gut eingeführt und danach vorzugsweise von der einen Stirnwand bis zur gegenüberliegenden Stirnwand kurz oberhalb der Ladefläche seitlich bewegt wird. Die Schnecke kann dabei keine ortsfesten seitlichen Wandungen haben. Die Führung des Gutes wird anfangs durch die eine der herausgenommenen benachbarten Wand gebildet sowie durch das unterhalb und auf der anderen Seite der Schnecke befindliche Gut, während bei Absenken der Schnecke das Gut von der Seite zu nachrutscht und auch von oben gefördert wird und die Schnecke sich danach von der einen Seite zur anderen Seite bewegt und bei seitlicher Arbeit den gesamten Wagen entlädt. Die Schmutzanteile können bei dieser kontinuierlichen Entladung ausgezeichnet festgelegt werden.
  • Eine Vorrichtung zur Ausübung des erfindungsgemäßen Verfahrens möge beispielsweise durch einen fahrbaren Portal- oder Bockkran dargestellt werden, wobei dieser entweder auf Schienen, vorzugsweise aber auf Raupen, bei kleineren Ausführungen auch auf Rädern beweglich sein möge. Dieser Portal- oder Bockkran, der in Sonderfällen naturgemäß auch durch eine andere Kranform ersetzt werden mag und auch nicht unbedingt fahrbar zu sein braucht, soll vor allen Dingen eine Laufkatze bekannter Konstruktion haben, an der aber an Stelle einer Winde und eines Kranhakens eine nach unten absenkbare und in der Waagerechten um mindestens go Grad schwenkbare Schnecke angeordnet ist. Die Höheneinstellung der Schnecke mag dabei über eine Hubspindel oder auf andere Weise z. B. auch über Winden oder pneumatische Vorrichtungen möglich gemacht werden, und die Schwenkbewegung soll deshalb um mindestens go Grad vorzunehmen sein, damit beim Einfahren eines Fuhrwerkes unter das Portal die Möglichkeit besteht, eine seitliche Wand aus dem Fuhrwerk herausnehmen.
  • Der Winkel von go Grad stellt also keineswegs eine bindende Angabe dar. Seine Größe richtet sich vielmehr nach den jeweiligen Verhältnissen. Es soll gegebenenfalls auch möglich sein, diesen Schwenkwinkel in Teilbeträgen einzustellen. Ferner kann eine Einstellmöglichkeit der Schnecke in der Waagerechten erwünscht sein und vorgesehen werden.
  • Die Schnecke möge über eine Rutsche o. dgl. das Gut in eine Transportvorrichtung geben, welche die weitere Beförderung übernimmt. Diese Transportvorrichtung ist parallel zur Portalöffnung vorzusehen bzw. der Kran entsprechend zur Transportvorrichtung einzustellen. Die Vorrichtung mag innerhalb oder außerhalb, zumindest aber seitlich der Öffnung, angeordnet sein, um dem Fuhrwerk den nötigen Platz zu belassen.
  • Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung soll das Transportband als Zubringerband zu einem bereits vorhandenen Transportmittel, z. B. zu einem zur Rübenschwemme führenden Haupttransportband ausgebildet sein. Dies empfiehlt sich allein aus Gründen der Höhenanordnung der Teile gegeneinander und ihrer seitlichen Abstände, da es oft nicht möglich ist, die Rutsche von der Kante des Fuhrwerkes bis auf das weiter entfernt gelegene Transportband zu verlegen. Man kann durch Einschalten des Zubringerbandes sowohl jede Höhenlage überbrücken als auch die Schnecke als empfindlichstes Teil der Vorrichtung möglichst klein halten.
  • Die Rutsche soll in besonderer Weise ausgebildet sein, so daß sie an Stelle der herauszunehmenden Seitenwand des Fuhrwerkes tritt und zwei vorzugsweise einstellbare Leitwände aufweist, die gegebenenfalls in die Seitenwand des Fuhrwerkes eingehängt werden können, oder aber auch mit der Rutsche selbst verbunden sein mögen. Es ist indessen auch möglich, besondere Fuhrwerke mit einer Seite oder Hinterklappe zu versehen, die unmittelbar als Rutsche in diesem Sinne ausgebildet ist, die entsprechende Länge aufweist und mit den seitlichen Leitwänden versehen ist.
  • Schließlich soll noch ein rechtwinklig zum Zubringerband angeordnetes und entsprechend ausgebildetes Querband vorgesehen sein, das entweder heb- und senkbar oder hochschwenkbar sein soll und in hochgehobenem oder ausgeschwenktem Zustand die Durchfahrt freigibt, so daß z. B. ein nach hinten zu entladen der Wagen oder Karren eingefahren werden kann, während nach dem Einfahren das Band gesenkt und die hintere Klappe geöffnet werden kann.
  • In der Zeichnung ist schematisch ein Beispiel für eine Ausführungsform der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt Abb. I eine erfindungsgemäße Entladungsvorrichtung in der Vorderansicht; Abb. 2 gibt eine Aufsicht zur Abb. 1 wieder; Abb. 3 enthält eine Darstellung des Quertransportbandes entsprechend der Ansicht gemäß Abb. I und Abb. 4 eine Ansicht dieses Teiles in Richtung des Pfeiles IV der Abb. 3.
  • Der Portalkran 10 gemäß Abb. 1 ist mit zwei Raupenbändern II versehen und mittels eines nicht dargestellten Elektromotors fahrbar. Er trägt auf seiner Brücke 12 eine Laufkatze I3, die an ihrem Ende einen Fahrmotor 14 hat. Eine in der Laufkatze gelagerte, ausziehbare Spindel 15 wird über einen Hubmotor6 betätigt. An ihrem unteren Ende befindet sich ein Gerüst I7 zur Aufnahme der Schnecke I8. Auf dem Gerüst ist ein Motor 19 zum Schwenken der Schnecke8 angeordnet, während gleichfalls am Gerüst ein weiterer Motor 20 zur Drehung der Schnecke dient. Das Wagengestell ist bei 21 angedeutet und nach der linken Seite zu geöffnet. An der offenen Seite ist eine Rutsche 22 aufgelegt, die mit Leitwänden 23 ausgestattet ist. Diese liegt auf dem Rand 24 eines Zubringerbandes 25 auf, das, wie aus Abb. 2 ersichtlich, auf ein zur Schwemme führendes Transportband 26 entlädt. Dieses Transportband befindet sich außerhalb des Portals. Gemäß Abb. 3 ist dem Zubringerband 25 ein Querband 27 bei- geordnet, das um den Lagerpunkt 28 schwenkbar ist und mittels Winde 29 über den Seilzug 30 angehoben werden kann.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRUCHE: I. Verfahren zum Entladen von stückigem Gut, wie z. B. Zuckerrüben, aus Fahrzeugen aller Art, dadurch gekennzeichnet, daß eine vorzugsweise waagerecht liegende Schnecke nach Öffnen einer Seiten- oder Stirnwand des Fuhrwerkes von oben langsam nach unten fortschreitend in das Gut eingeführt und vorzugsweise von einer bis zur gegenüberliegenden Stirnwand über die Ladefläche seitwärts bewegt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch I, gekennzeichnet durch einen auf Raupen, Schienen, Rädern o. dgl. fahrbaren Portal-, Bockkran (IO) 0 dgl., dessen Laufkatze (I3) eine nach unten absenkbare und in der Waagerechten um mindestens go Grad auch in beliebigen Teilbeträgen, schwenkbare Schnecke (18) aufweist, deren hinteres Ende sich über einem parallel zur Portalöffnung und seitlich angeordneten Zubringerband (25) befindet, welches das Gut auf eine Transportvorrichtung fördert, z. B. ein zur Schwemme einer Zuckerfabrik führendes Transport band (26), das sich gleichzeitig mit dem Kran bewegt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch eine vorzugsweise rutschen art ige Auflagevorrichtung (22) über dem Zubringerband (25), auf welche die herauszunehmende Seitenwand des Fuhrwerkes heruntergeklappt werden kann, sowie zwei vorzugsweise einstellbare Leitwände (23), die einhängbar sind, gegebenenfalls am Fahrzeug angeordnet sein können und ein seitliches Herausfallen des Gutes über die heruntergeklappte Seitenwand verhindern.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch ein zusätzliches, rechtwinklig zum Zubringerband verlaufendes Band (27) das heb- und senkbar oder hochschwenkbar ist, z. B. mittels einer Winde (29) o. dgl.
DE1949P0039026 1949-04-07 1949-04-07 Verfahren und Vorrichtung zum Entladen von stueckigem Gut aus Fahrzeugen Expired DE815770C (de)

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Publications (1)

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DE815770C true DE815770C (de) 1951-10-04

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DE1949P0039026 Expired DE815770C (de) 1949-04-07 1949-04-07 Verfahren und Vorrichtung zum Entladen von stueckigem Gut aus Fahrzeugen

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