DE815335C - Schraemmaschine - Google Patents
SchraemmaschineInfo
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- DE815335C DE815335C DEE476A DEE0000476A DE815335C DE 815335 C DE815335 C DE 815335C DE E476 A DEE476 A DE E476A DE E0000476 A DEE0000476 A DE E0000476A DE 815335 C DE815335 C DE 815335C
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- DE
- Germany
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- cutting
- horizontal
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- occupied
- bar
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- Expired
Links
- 239000003245 coal Substances 0.000 description 7
- 238000000605 extraction Methods 0.000 description 1
- 230000036346 tooth eruption Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C25/00—Cutting machines, i.e. for making slits approximately parallel or perpendicular to the seam
- E21C25/52—Machines incorporating two or more of the slitting means according to groups E21C25/02, E21C25/06, E21C25/16, E21C25/20 and E21C25/22
Landscapes
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- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Apparatuses For Bulk Treatment Of Fruits And Vegetables And Apparatuses For Preparing Feeds (AREA)
Description
- Es ist schon bekannt, auf dem Strebfördermittel vierfahrbare Schrämmaschinen anzuordnen und diese mit mehreren Schrämwerkzeugen verschiedener Wirkungsweise auszurüsten. Beispielsweise dient ein Kettenschrämarm zum Schrämen am Liegenden und eine darüber angebrachte Schrämstange mit einer Schrämscheibe zum Hinterschrämen. Hierbei wird dieser Schrämstange meistens außer der drehenden noch eine auf- und abwärts gehende Schwenkbewegung erteilt. Derartige Schrämmaschinen haben den Nachteil, daß am Liegenden ein Kohlenstreifen von der Höhe des Strebfördermittels ungeschrämt bleibt und daß die Schwenkbewegung der Schrämstange unerwünschte Rückwirkungen auf die Führung am Strebfördermittel und auf den Kettenschrämarm zur Folge hat. Außerdem ist die Verwendung solcher Schrämmaschinen nur bei ziemlich weicher Kohle möglich. Da die Kohle hierbei in Stücken von sehr unterschiedlicher Größe hereinbricht, ist für das Verladen eine Zerkleinerung mit einem Abbauhammer erforderlich, was zu häufigen Schrämpausen Veranlassung gibt.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine auf einem Strebfördermittel vierfahrbar angeordnete Schrämmaschine mit mehreren Schrämwerkzeugen verschiedener Wirkungsweise und hat zum Ziel, durch geeignete Ausbildung des Kettenschrämarmes am Liegenden und der darüber befindlichen Schrämstange sowie durch Anordnung eines weiteren Schrämwerkzeugs die vorgenannten Nachteile bekannter Schrämmaschinenausführungen zu vermeiden. Zu diesem Zweck erhält die Schrämmaschine einen S-förmig gebogenen Schrämkettenlauf für den Schram am Liegenden und einen waagerechten Schrämkettenlauf für den Schram am Hangenden und außerdem eine zwischen beiden angeordnete waagerechte, mit Schrämscheiben in regelmäßigen Abständen besetzte Schrämstange zum Schrämen des mittleren Schrämfeldes. Die Schrämscheiben erhalten einen Durchmesser von solcher Größe, daß ihr Schrämbereich nur wenige Zentimeter Abstand von den darüber und darunter befindlichen von den Schrämketten erzeugten Schramschlitzen hat. Durch diese Anordnung ist es möglich, die Kohle vom Hangenden bis zum Liegenden durchweg in schmale Rippen oder Blöcke zu unterteilen oder wenigstens so weit zu kerben, daß sie in Stücken begrenzter Größe hereinbricht. Hierdurch wird die Kohle in einen ladefertigen Zustand garacht und braucht nicht noch zusätzlich von Hand zerstückelt zu werden. Dies ist besonders für die Gewinnung harter Kohle von Vorteil, bei welcher bisher nach dem Schrämen noch geschossen werden mußte.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Schrämmaschinenanordnung nach der Erfindung in Abb. i im Querschnitt durch das Schräm- und Förderfeld und in Abb. 2 in einer Seitenansicht.
- Auf dem längs des Kohlenstoßes i verlegten Kettenförderer 2 ist die Schrämmaschine 3 mittels der Führungskufen 4 vierfahrbar angeordnet. Der Schrämkopf 5 enthält das Getriebe und die Lagerungen für den Schrämarm 6, der zum Schrämen am Liegenden bestimmt ist und S-förmig nach unten gekröpft ist, so daß sein im Schrämfeld befindlicher waagerechter unterer Armabschnitt einen dicht über dem Liegenden und parallel dazu verlaufenden Schrämschnitt ausführen kann. Am oberen Ende des Schrämkopfes ist der gerade waagerechte Kettenschrämarm 7 zum Schrämen unter dem Hangenden angeordnet. Zwischen den oberen und unteren Schrämketten ist die Schrämstange 8 gelagert, welche in regelmäßigen Abständen mit Schrämscheiben 9 und dazwischen mit Schrämzacken io besetzt ist. Der Durchmesser der Scheiben 9 ist so gewählt, daß sie oben und unten bis dicht an die von den Schrämketten erzeugten Schramschlitze heranreichen. Die beiden Schrämketten können in gleichlaufendem oder in entgegengesetztem Umlauf arbeiten.
- Wie aus der Anschauung hervorgeht, wird bei Benutzung einer Schrämmaschinenanordnung nach der Erfindung das ganze Schrätnfeld vom Hangenden bis zum Liegenden erfaßt und verarbeitet.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Auf dem Strebfördermittel vierfahrbare Schrämmaschine mit mehreren Schrämwerkzeugen verschiedener Wirkungsweise, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen einem S-förmig nach unten gekröpften Schrämkettenarm, dessen unterer waagerechter Armabschnitt bis zum Liegenden reicht, und einem für den Schram am Hangenden bestimmten waagerechten Schrämkettenausleger eine umlaufende waagerechte, mit mehreren Schrämscheiben in regelmäßigen Abständen besetzte Schrämstange angeordnet ist.
- 2. Schrämmaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf der Schrämstange in regelmäßigen Abständen voneinander aufgesetzten Schrämscheiben in ihrem Durchmesser so bemessen sind, daß sie bis dicht an die durch die Schrämketten erzeugten Schrämschlitze heranreichen.
- 3. Schrämmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Schrämstange in den Zwischenräumen zwischen den Schrämscheiben mit mehr oder weniger langen Schrämzacken besetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE476A DE815335C (de) | 1950-01-02 | 1950-01-03 | Schraemmaschine |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE684930X | 1950-01-02 | ||
| DEE476A DE815335C (de) | 1950-01-02 | 1950-01-03 | Schraemmaschine |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE815335C true DE815335C (de) | 1951-10-01 |
Family
ID=25946216
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE476A Expired DE815335C (de) | 1950-01-02 | 1950-01-03 | Schraemmaschine |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE815335C (de) |
-
1950
- 1950-01-03 DE DEE476A patent/DE815335C/de not_active Expired
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