DE828383C - Schraemmaschine fuer die steile Lagerung - Google Patents
Schraemmaschine fuer die steile LagerungInfo
- Publication number
- DE828383C DE828383C DEP29845A DEP0029845A DE828383C DE 828383 C DE828383 C DE 828383C DE P29845 A DEP29845 A DE P29845A DE P0029845 A DEP0029845 A DE P0029845A DE 828383 C DE828383 C DE 828383C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- cutting
- roller
- housing
- machine according
- cutting machine
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 239000003245 coal Substances 0.000 claims description 16
- OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N Carbon Chemical compound [C] OKTJSMMVPCPJKN-UHFFFAOYSA-N 0.000 claims description 2
- 229910052799 carbon Inorganic materials 0.000 claims description 2
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000005065 mining Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21C—MINING OR QUARRYING
- E21C27/00—Machines which completely free the mineral from the seam
- E21C27/02—Machines which completely free the mineral from the seam solely by slitting
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mining & Mineral Resources (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Geochemistry & Mineralogy (AREA)
- Geology (AREA)
- Crushing And Pulverization Processes (AREA)
Description
- Schrämmaschine für die steile Lagerung Das Schrämen in der steilen Lagerung läßt sich praktisch nur bei einer Vorschubbewegung der Maschine im Einfallen durchführen, weil die hierbei oberhalb der Maschine tätige Belegschaft vor dem Kohlenfall geschützt ist. Um den offenen Raum zwischen Kohlenstoß und dem Versatz schmal zu halten, ist es erwünscht, daß sich der Schrämmaschinenkörper im Schrämfeld selbst befindet. Hieraus ergibt sich als bauliche Anordnung, daß sich das Schrämwerkzeug und die Querfördereinrichtung im gleichen Feld unterhalb des .'Maschinenkörpers befinden. Es macht nun konstruktive Schwierigkeiten, das Schrämwerkzeug am Maschinenrahmen zu lagern und mit der Maschine so Betrieblich zu verbinden, daß sich alle Teile in dem von dem Schrämwerkzeug freigelegten Raum befinden.
- Diesen Schwierigkeiten begegnet die Erfindung dadurch, daß eine am Liegenden angeordnete Schrämwalze mit ihrer Achse in einem stumpfen Winkel zur Vorschubrichtung liegt und hierbei mit ihrem aus dem Kohlenstoß herausragenden Ende voreilt. Es wird dann im Schramtiefsten von der dort befindlichen Walzenstirnfläche und der freigeschnittenen Kohlenfront ein Winkelraum gebildet, innerhalb dessen die eine Walzenlagerung und die Anschlußgetriebeteile untergebracht werden können. Es erübrigt sich damit, etwa zum Abdrücken stehenbleibender Kohlenrippen besondere Vorrichtungen (Abdrückkeile) vorzusehen.
- Eine weitere vorteilhafte Folge der erwähnten Walzenschrägstellung ist die trapezförmige Verbreiterung des Raumes zwischen der Walze und dem Maschinengehäuse, welche den Querabfluß der hereinbrechenden Kohle auf einer daselbst angeordneten Schurre erleichtert. Dies ist besonders vorteilhaft, wenn das Quereinfallen an sich gering ist, wenn also die Vorschubrichtung annähernd in das Generaleinfallen fällt. Immerhin ist der sog. Schrägbau in der steilen Lagerung auch für die neue Schrämeinrichtung anzustreben, weil er an sich ein stärkeres Quereinfallen ergibt. Die Schurre kann über einer längs der ganzen Schrämeinrichtung angeordneten Führungskufe in das offene Feld ausmünden, wobei die Führungskufe die Maschine auf der am Kohlenstoß befindlichen Stempelreihe abstutzt.
- Der verjüngte Teil der Schurre geht zweckmäßig im Schramtiefsten mit einer pflugscharartigen Böschung auf ein Gehäuse über, welches die Verbindungswelle zwischen Vorgelege des Antriebsmotors und einem Winkeltrieb der Schrämwalze umschließt. An diesem Gehäuse kann ein Kettenschrämarm zum Hinterschlitzen der unterschrämten Kohlenbank angeordnet und getrieblich mit der Verbindungswelle verbunden sein.
- Der Vorschub kann von einem in der unteren Strecke aufgestellten Haspel mittels Seil bewirkt werden, welches an die Führungskufe angeschlossen ist. Der Haspel wird für eine bestimmte selbsttätig einhaltbare Seilzugkraft eingerichtet. Mit dem anderen Kufenende kann die Einrichtung an einem Sicherheitsseil aufgehängt sein. Der Schrämvorschub kann aber auch mit einem vom Motor angetriebenen und mit einer Bremse versehenen Spillkopf bewirkt werden, um welchen ein längs der Abbaufront ausgelegtes und an den beiden Enden gesichertes Seil geschlungen ist.
- Das rechtzeitige Hereinbrechen der Kohle kann durch Bereithalten von Abbauhämmern, welche vom Bedienungsstande aus betätigt werden, sichergestellt werden.
- Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel nach der Erfindung in der Abb. 1 in Draufsicht, in der Abb.2 in 'Seitensicht vom Alten Mann aus und in der Abb. 3 in einem Querschnitt 1-I nach Abb. 1. Mit 1 ist der alte Kohlenstoß, mit dem Pfeil 2 die Richtung des Generaleinfallens und mit 3 die Schrämvorschubrichtung bezeichnet. Die Schrämwalze 4 unterschrämt die Kohle am Liegenden 5 in einer Tiefe, welche der Feldbreite zwischen den Stempelreihen 6 und 7 entspricht. Die Walzenachse bildet mit dem Kohlenstoß einen stumpfen Winkel 8, während die Maschine mit der Kufe 9 an der Stempelreihe 6 geführt ist. Auf einem mit der Führungskufe g verbundenen Gleitrahmen sind am vorderen unteren Ende die Walzenlagerung io, am oberen Ende der Antriebsmotor 11, das Vorgelegegehäuse 12 und die Bedienungsplattform 13 angeordnet. Den Raum zwischen der Schrämwalze q. und den oberen Maschinenteilen nimmt eine in Richtung des Quereinfallens 14 verbreiterte und an der Gleitkufe 9 ausmündende Schurre 15 ein. Ihren Anschluß am neuen Kohlenstoß 16 bildet ein Getriebegehäuse 17 mit der pflugscharartigen Böschungsfläche 18. Mit dem Gehäuse 17 ist die Lagerung 19 und der Winkeltrieb 2o der Schrämwalze -1 verbunden. In dem Gehäuse ist parallel zum Kohlenstoß die Verbindungswelle 21 und ein Schneckengetriebe 22 für den am Gehäuse 17 schwenkbar gelagerten zum Hinterschlitzen bestimmten Schränlkettenartn 23 angeordnet. Der Winkeltrieb und seine anschließenden Getriebeteile befinden sich in dem von der Schrämwalze freigeschnittenen Raum. Das Schrätnklein wird, soweit es nicht schon längs der Walze auf die Stempelreihe 6 zu abgeglitten ist, von der Schurre 15 aufgenommen, welche mit der schrägen Kante 24 am Liegenden gleitet und mit den steilen Wänden 18, 25 an den Gehäusen 17 und 12 abgestützt ist. Am unteren Ende der Führungskufe 9 greift das Vorschubseil 26, am oberen Ende das Sicherheitsseil 27 an. Von der Plattform 13 aus werden die Motor-und Getriebeschaltungen vorgenommen und gegebenenfalls nicht dargestellte Abbauhämmer bedient, welche noch nicht hereingebrochene Teile der unter- und hintergeschrämten Kohlenbank 28 zum Absturz auf die Schurre bringen.
- Der Schrämvorschub kann auch durch den gestrichelt eingezeichneten Spillkopf 29 bewirkt werden, um welchen ein längs des Kohlenstoßes ausgelegtes Seil - geschlungen ist und welcher vom Schrämmotor angetrieben wird und eine Bremsvorrichtung besitzt.
Claims (5)
- PATENTANSPRL CHts: 1. Schrämmaschine für die steile Lagerung, deren Maschinenkörper dem Schrämwerkzeug oder den Schrämwerkzeugen im Schrämfeld folgt, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schrämwalze (4) zum Schrämen am Liegenden mit ihrer Achse in einem stumpfen Winkel (8) zum Kohlenstoß angeordnet ist.
- 2. Schrämmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Lagerung und der Winkelantrieb der Walze im Schramtiefsten innerhalb des von der Schrämwalze freigeschnittenen Raumes befinden.
- 3. Schrämmaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das den Motor (1) und das Vorgelege (12) enthaltende Gehäuse auf der Kohletlstoßseite mit der Schrämwalzenlagerung durch eine Führungskufe (9), im Schramtiefsten durch ein eine Verbindungswelle(21) umschließendes Gehäuse (17) verbunden ist und zwischen Walze (4) und Motorgehäuse (11, 12) ein trapezförmiger Abschnitt zur Aufnahme einer Schurre (15) frei bleibt.
- 4. Schrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Schurre (15) auf der Walzenseite mit einer Schrägkante (24) auf dem Liegenden gleitet und mit steilen Wänden an den Gehäusen (11, 12,17) abgestützt ist.
- 5. Schrämmaschine nach den Ansprüchen 1 bis4, gekennzeichnet durch dieAnordnung eines Schrämkeltenarmes (23) zum Hinterschlitzen am Verbindungsgehäuse und durch eine getriebliche Verbindung des Schrämkettenrades mit der Verbindungswelle (21).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP29845A DE828383C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Schraemmaschine fuer die steile Lagerung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP29845A DE828383C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Schraemmaschine fuer die steile Lagerung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE828383C true DE828383C (de) | 1952-01-17 |
Family
ID=7371694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP29845A Expired DE828383C (de) | 1949-01-01 | 1949-01-01 | Schraemmaschine fuer die steile Lagerung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE828383C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168365B (de) * | 1960-01-14 | 1964-04-23 | Eickhoff Geb | Mit Schraemwalzen ausgeruestete Gewinnungsmaschine fuer den Abbau in beiden Fahrtrichtungen |
-
1949
- 1949-01-01 DE DEP29845A patent/DE828383C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1168365B (de) * | 1960-01-14 | 1964-04-23 | Eickhoff Geb | Mit Schraemwalzen ausgeruestete Gewinnungsmaschine fuer den Abbau in beiden Fahrtrichtungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE635532C (de) | Gewinnungsgeraet fuer Steinkohle und aehnliche Mineralien | |
| DE828383C (de) | Schraemmaschine fuer die steile Lagerung | |
| DE3807185A1 (de) | Kettenfoerderer fuer ein abbaugeraet | |
| DE2131598A1 (de) | Kreiselmaeher | |
| DE2444173A1 (de) | Vorrichtung zum antrieb der doppelmesser eines maehwerkes | |
| DE727683C (de) | Vorrichtung zum Gewinnen und Foerdern von Steinkohle | |
| DE637737C (de) | Abbaumaschine mit einem Schraemarm und einem kurzen Querfoerderer | |
| DE939922C (de) | Kontinuierlich arbeitende Gewinnungsmaschine | |
| DE973672C (de) | Abbaumaschine | |
| DE932783C (de) | Laengs eines Strebfoerderers verfahrbare Gewinnungsmaschine mit Schraemstangen und Raeumern | |
| DE885533C (de) | Schraemlademaschine | |
| DE806130C (de) | Vorraeumerloser Kohlenhobel | |
| DE2123783B2 (de) | Einrichtung zur Aufnahme flexibler Versorgungsleitungen von verfahrbaren Maschinen, insbesondere Abbaumaschinen in Bergwerken | |
| DE971907C (de) | Kohlenhobel | |
| DE882235C (de) | Einrichtung zum Kohlenabbau im Streb | |
| DE458534C (de) | Vorrichtung zum Beseitigen von wagerechten Schichten in ebenem Gelaende | |
| DE971211C (de) | Kohlenpflug mit uebereinander in einer Reihe angeordneten, vor- und zurueckbewegten Schlag- und Schneidwerkzeugen | |
| DE545344C (de) | Schneidmaschine zum Abbau von Kohle, Kali u. dgl. | |
| DE877586C (de) | Schraemmaschine | |
| DE20575C (de) | Neuerungen an Schräm-Maschinen | |
| DE743457C (de) | Fuer den Abbau im Streb laengs des Abbaustosses verfahrbare Schraemmaschine mit zweischwenkbaren Kettenschraemarmen | |
| DE1094208B (de) | Hinter einer Walzenschraemmaschine angehaengte und seitlich am Foerdermittel gefuehrte Raeumeinrichtung fuer Bergbau- u. ae. Betriebe | |
| DE875791C (de) | Gewinnungs- und Lademaschine fuer den Strebbau unter Tage | |
| DEP0029845DA (de) | Schrämmaschine für die steile Lagerung | |
| DE903441C (de) | Kohlengewinnungsmaschine fuer den Strebbau |