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DE815097C - Schalungsgeruest fuer Betonwaende - Google Patents

Schalungsgeruest fuer Betonwaende

Info

Publication number
DE815097C
DE815097C DEP20909D DEP0020909D DE815097C DE 815097 C DE815097 C DE 815097C DE P20909 D DEP20909 D DE P20909D DE P0020909 D DEP0020909 D DE P0020909D DE 815097 C DE815097 C DE 815097C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formwork
formwork scaffolding
concrete walls
struts
pillars
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP20909D
Other languages
English (en)
Inventor
Oskar Starke
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP20909D priority Critical patent/DE815097C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE815097C publication Critical patent/DE815097C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G11/00Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs
    • E04G11/06Forms, shutterings, or falsework for making walls, floors, ceilings, or roofs for walls, e.g. curved end panels for wall shutterings; filler elements for wall shutterings; shutterings for vertical ducts
    • E04G11/08Forms, which are completely dismantled after setting of the concrete and re-built for next pouring
    • E04G11/12Forms, which are completely dismantled after setting of the concrete and re-built for next pouring of elements and beams which are mounted during erection of the shuttering to brace or couple the elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Schalungsgerüst für Betonwände Die vorliegende Erfindung bezweckt, die Herstellung der Schalungen zu vereinfachen und Zeit und Material zu sparen. Dies wird dadurch erreicht, daß aus aus Eisenprofilen hergestellten Pfeilern und deren Verbindung ein Gerippe entsteht, an das die Schalbretter nach und nach angelehnt und, die Geradehaltung in laufender als auch in lotrechter Richtung durch verstellbare Streben erreicht wird. Die Handhabung ist derart einfach, daß säe von jedem Ungeschulten betätigt werden kann. Nägel werden, ausgenommen für die Schalungen der Fenster und Türen u. dgl., nicht benötigt.
  • Durch die Zeichnung wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigt Abb. t den Höhenschnitt mit Ansicht einiger Felder der Innemvand. Abb. 2 den Querschnitt (Winkelstück) in größerem Maßstab, Abb. 3 den Höhenschnitt, Abb. 4 zeigt die Verwendung der gleichen Teile zur Schalung der Kellerdecke, Abb.5 den Höhenschnitt hierzu in größerem Maßstab.
  • Die Pfeiler a (Abb. i bis 3) bestehen aus zwei mit Zwischenraum verkuppelten Profileisen (U- oder Winkeleisen) die noch alle Bohrungen zum Anlegen der Streben b, c und d erhalten. Die Streben b und c (Abb. i bis 3), welche bestimmt sind, die Schalung in laufender Richtung geradezuhalten, bestehen gleichfalls aus zwei mit Zwischenraum verkuppelten Profileisen und sind durch Übergreifen ihrer Enden (Abb. i) in jede Länge verstellbar. Die Zusammenstellung der benannten Teile hat den Vorteil, daß mit wenig Gewicht eine große Stabilität erreicht ist und durch die laufenden Zwischenräume jede Länge bzw. eine große Beweglichkeit bei der Zusammenstellung möglich ist. Sie werden mit Hilfe der Schraubösen e mittels Steckstifts s in die Pfeiler eingehängt (Abb. 2 und 3). Nach richtiger Einstellung werden die Muttern der Schraubösen fest angezogen und damit Pfeiler und Streben fest miteinander verbunden.
  • Die Strebend werden gleichfalls mit Steckstift s an die Pfeiler angehängt (Abb.3). Unten werden sie an den Pfahl f befestigt. Hier ist ein flacher Schlitz geschaffen, durch welchen die Längen derselben verlängert oder verkürzt werden können, bis die Pfeiler genau lotrecht stehen. Darauf werden die Muttern fest angezogen.
  • _\n den Pfeilern sind ferner Löcher vorgesehen, in denen Streben h mittels Steckstifts eingehängt werden können (Abb. i). Die Streben h werden am anderen Ende an Pfeiler a mittels Steckstiftes s befestigt. Legt man auf die Streben h Bretter auf, so entsteht eine Fahrbühne, auf welcher die Betonmasse bequem angefahren werden kann. Dies ist nicht nur von außen, sondern auch von innen möglich.
  • Durch Verwendung der Pfeiler a und der Streben c ist es ermöglicht, einen Unterzug g zu stützen (Abb. :I und 5), welcher dann die Bretter zum Betonieren der Kellerdecke aufnimmt. Der Unterzug g besteht aus zwei Winkeleisen, die durch Aus- oder Zusammenziehen jede Länge ermöglichen.
  • Bei Errichtung von Kellermauern müssen an den Ecken Betonplatten in richtiger Entfernung und Höhe errichtet werden. Mit der Innenwand an einer Ecke beginnend, wird ein Pfeiler aufgestellt und gestützt. Der nächste Pfeiler wird gestellt, wo die erste Brettlänge endet. Durch Einrammen eines Pfahles und Anschluß der Streben d wird derselbe gestützt. Nunmehr werden die Streben b angeschlossen. An dieses entstandene Feld können nun Pfeiler in beliebiger Entfernung und Zahl angeschlossen werden. In dieser Weise wird fortgefahren, bis eine ganze Seitedlänge aufgestellt ist. Darauf werden noch genügend Pfähle eingerammt und durch die Streben d die Wand gerade gestellt. Die Muttern der Schraubösen werden nun fest angezogen, so daß die Wand feststeht. Nachdem auch die drei anderen Seiten aufgestellt sind, wird die äußere Wand angeschlossen. Die Pfeiler werden gegenüber den Pfeilern der Innenwand gestellt und mittels der üblichen Drahtverspannungen m (Abb. 2 und 3), welche immer zwischen die Bretterlagen q gelegt werden, auf die vorgeschriebene Mauerstärke verspannt. Gegen seitliche Schwankungen werden sie .durch Anschluß der Streben c gesichert.
  • Nach diesem ist die Aufstellung des Gerippes beendet, und es kann mit dem Betonieren begonnen werden. Dies beginnt damit, daß unten einige Bretter angelegt und lose angeklammert werden. Die Betonmasse drückt sie dann von selbst an. Nach Füllung dieser werden weitere Bretter angelegt, bis die Höhe der Fenster erreicht ist.
  • Die Schalungen derselben werden auf den bereits festgestampften Beton aufgestellt und die Schalbretter beiderseitig eingeschoben. Mit den Drahtverspannungen werden die Schalbretter fest angezogen und darauf die Füllung bis oben beendet. Auf halber Höhe, später ganz oben, wird die Fahrbühne angeschlossen und dadurch das Zufahren der Betonmasse erleichtert. Nach dieser Arbeitsweise ist das Stampfen des Betons und Einziehen der Drähte erleichtert. Außerdem kann leicht feinere Betonmasse vorgelegt und dadurch das Putzen erspart werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalungsgerüst für Betonwände, dadurch gekennzeichnet, daß .die senkrechten zur Anlage der Schalbretter dienenden Pfosten (a) und die an ihnen befestigten waagerechten Versteifungen (b, c) aus zwei miteinander im Abstand verbundenen Profileisen bestehen.
  2. 2. Schalungsgerüst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Profileisen Winkeleisen sind, die an einem Schenkel miteinander verbunden sind und deren freie Schenkel entgegengesetzt gerichtet sind.
  3. 3. Schalungsgerüst nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Winkeleisen an den verbundenen Schenkeln Löcher zum Durchstecken eines Steckstifts (s) aufweisen. d. Schalungsgerüst nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Befestigung durch Schraubbolzen (e) erfolgt, deren Kopf zwischen den im Abstand verbundenen Schenkeln der Winkeleisen liegt und ein Durchtrittsloch für den Steckstift (s) aufweist.
DEP20909D 1948-11-06 1948-11-06 Schalungsgeruest fuer Betonwaende Expired DE815097C (de)

Priority Applications (1)

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DEP20909D DE815097C (de) 1948-11-06 1948-11-06 Schalungsgeruest fuer Betonwaende

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DEP20909D DE815097C (de) 1948-11-06 1948-11-06 Schalungsgeruest fuer Betonwaende

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE815097C true DE815097C (de) 1951-09-27

Family

ID=7367994

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DEP20909D Expired DE815097C (de) 1948-11-06 1948-11-06 Schalungsgeruest fuer Betonwaende

Country Status (1)

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