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DE814900C - Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten - Google Patents

Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten

Info

Publication number
DE814900C
DE814900C DEP23886A DEP0023886A DE814900C DE 814900 C DE814900 C DE 814900C DE P23886 A DEP23886 A DE P23886A DE P0023886 A DEP0023886 A DE P0023886A DE 814900 C DE814900 C DE 814900C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cards
teeth
card
pairs
supports
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP23886A
Other languages
English (en)
Inventor
Luis Faure Alda
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP23886A priority Critical patent/DE814900C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814900C publication Critical patent/DE814900C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K21/00Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting
    • G06K21/02Information retrieval from punched cards designed for manual use or handling by machine; Apparatus for handling such cards, e.g. marking or correcting in which coincidence of markings is sensed mechanically, e.g. by needle

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sheet Holders (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten, Mustern u. dgl. nach einem System, das es gestattet, die gewünschte Karte in Abhängigkeit von den sieJeweils kennzeichnenden oder bestimmenden Ziffern, Buchstaben, Zeichen oder deren Zusammenstellungen selbsttätig zu entnehmen. Ein wesentlicher Vorteil der erfindungsgemäß ausgebildeten Vorrichtung ist die Möglichkeit, die Karteikarte bzw. das Muster in den Ordner zurückzulegen, ohne daß es notwendig ist, sich um seinen jeweiligen Platz zu kümmern, und zwar von beiden Seiten her. Unter dem Begriff Ordnen ist also gleichermaßen das Auswählen der Karten nach einem bestimmten Ordnungssystem als auch das Ablegen und Halten in der Kartei zu verstehen.
  • Das System ist im wesentlichen gekennzeichnet durch die Anordnung der Karteikarten, die so erfolgt, daß alle Karten aufgehängt bleiben mit Ausnahme der gewählten, sowie durch die Einrichtung, die in den Karteikasten diese Aufhängung bewirkt.
  • Die Karteikarten oder Kartenhalter sind mit Reihen paarweise angeordneter Zähne oder geeigneter Haken versehen, wobei jede Reihe so viel Haken bzw. Zähne besitzt, wie zu ihrer Betätigung notwendig sind, um jede Karteikarte bzw. jeden Kartenhalter auszusondern, während an jeder Karte die ihrer Zuordnung genau entsprechenden Zähne oder Haken so auszuschneiden oder zu unterbrechen sind, daß die Karte anstatt mittels der Zähne oder Haken gehalten zu werden, durch ihrEigengewicht fällt.
  • Die beiden Zähne jedes Paares sind symmetrisch zur senkrechten Achse der Karte angeordnet, um eine gute Aufhängung zu sichern;.
  • Wenn die Zuordnung der Karten nach dem Dezimalsystem erfolgt, so ist z. B. eine Reihe von zehn Zahnpaaren für die Einer, eine ebensolche für die Zehner und so fort, möglich. So werden demnach bei der Karte mit dem Zuordnungsmerkmal 697 die Zähne 7 der ersten Reihe, 9 der zweiten und 6 der dritten ausgeschnitten.
  • Außerdem werden die Karten stets in ihrer Gesamtheit und an der gleichen Stelle mit symmetrisch angeordneten Ausschnitten oder Haken versehen, mit deren Hilfe sie im allgemeinen aufgehängt werden.
  • Der Ordner oder Karteikasten ist mit zwei Stützen versehen, die dieser Aufhängung dienen, und außerdem in gleicher Weise für alle eingeordneten Teile mit so viel Stäbchenpaaren wie Zahnpaare vorhanden sind, wobei die Stäbchen den Zähnen gegenüber und außerhalb derselben so angeordnet sind, daß es nach Belieben mit Hilfe einer besonderen Vorrichtung möglich ist, jedes Stäbchenpaar unter die entsprechenden Zähne zu bringen.
  • Wenn auf diese Weise in dem erwähnten Beispiel die entsprechenden Stäbchen in die Zähne ; , 9 und 6 der ersten, zweiten und dritten Reihen eingreifen, so fällt die Karte, die an diesen Stellen keine Haken hat, durch ihr Eigengewicht herab.
  • Zu diesem Zweck muß sich die Unterkante der Karten etwas oberhalb des Bodens des Karteikastens befinden, und je nach dessen Abmessungen kann man das gewählte Stück einfach mit der Hand herausnehmen. Der Boden kann auch geneigt oder mit einem laufenden Band oder einer Rollenbahn versehen sein, die das Stück zur Entnahmestelle bringen.
  • Als Ausführungsbeispiel für die in .der Beschreibung enthaltenen Ausführungen ist in den Zeichnungen eine der Anwendungsformen der Vorrichtung wiedergegeben.
  • Fig. i zeigt eine perspektivische Ansicht einer Gruppe von Karteikarten oder Kartenhaltern mit den Einordnungszähnen und entsprechenden Aufhängstäbchen; Fig. a ist ein Querschnitt durch eine Gruppe von Kartenhaltern und zeigt, wie diese mit einer Verdickung versehen sein müssen, die sie genügend auseinanderhält, damit die Reibung des unteren Teiles, an dem die Karten befestigt sind, das Herabfallen der gewählten Kartenhalter nicht verhindert; Fig. 3 zeigt eine schematische Gesamtansicht der Vorrichtung mit dem geneigten Boden des Karteikastens, damit die gewählte Karte herabgleiten kann.
  • Wie Fig. i zeigt, sind die Kartenhalter bzw. Karten mit drei Reihen von Zahnpaaren e versehen mit je io Zähnen für jede Reihe. Sie weisen außerdem Ausschnitte g für die normale Aufhängung auf. Es ist zu beachten, daß die zusammengehörigen Reihen, bei denen in der Zeichnung jeweils die gleichen Zähne fehlen, die beiden äußeren, die beiden inneren und die beiden dazwischenliegenden sind, mittels welcher die symmetrische Aufhängung jeweils gewährleistet ist.
  • Die Zähne jeder Reihe sind derart ausgeschnitten, daß der am meisten vorspringende Teil jedes Zahnes den am weitesten zurückliegenden Teil der unmittelbar darunterliegenden nicht überragt.
  • Die Aufhängevorrichtung für die Karten umfaßt die Stäbchen f, die auf der ganzen Länge des Karteikastens waagerecht angeordnet sind und paarweise symmetrisch in bezug auf die senkrechte Mittellinie der Karten gleichzeitig betätigt werden können, so daß sie sich auf der ganzen Länge des Kastens unter die Zähne e der Karten schieben bzw. darunter fortgezogen werden. Dies geschieht bei gleichzeitiger Betätigung, d. h. paralleler Verschiebung der beiden Stützen d, ebenfalls auf der ganzen Länge des Kastens zum Freigeben oder Halten der Karten an den Ausschnitten g.
  • Die vollständige beschriebene Einrichtung ist in einem Kasten ohne Boden von geeigneten Ausmaßen und in ausreichendem Abstand von ihren Aufhängestellen so unterzubringen, daß die Karten unten frei herabfallen können. Dieser Kasten kann unten eine schiefe Ebene oder, falls erforderlich, ein laufendes Band erhalten, damit die herabfallenden Karten den unteren Teil des Kastens erreichen.
  • Die Wirkungsweise ist folgende. Im Ruhezustand liegen alle Stäbchen f außerhalb der Zähne e, die Kartenhalter oder Karten sind waagerecht ausgerichtet und mit Hilfe der Stützen d an den Ausschnitten g aufgehängt. Wenn die Stäbchen f der zur gewählten Karte gehörenden Ziffern, Buchstaben oder Zeichen betätigt werden, z. B. die in der. Fig. i mit gestricheltem Querschnitt dargestellten, so greifen diese unter die Zähne e der Karten auf der ganzen Länge des Karteikastens. Wenn danach die Stützen d aus den Ausschnitten g herausgezogen werden, so sind sämtliche Karten von den Stäbchen f gehalten, die betätigt worden sind, mit Ausnahme der Karte oder Karten, bei denen die den Stäbchen f entsprechenden Zähne ausgeschnitten sind, bei dem gewählten Beispiel die in der Fig. i ganz vorn eingereihte Karte. Diese fallen unter ihrem eigenen Gewicht herab, gleichgültig, an welcher Stelle sie sich befinden. Durch die umgekehrte Betätigung werden die Karten wieder an ihren Ausschnitten g mittels der Stützen d gehalten, und die Stäbchen f kehren an den toten Punkt zurück. An der Vorderseite kann man die herausgenommenen Karten wieder einschieben, indem man die Ausschnitte g mit den Stützen d in Übereinstimmung bringt und leicht nach unten drückt.
  • In diesem Beispiel sind sechs Reihen von je zehn Zähnen vorhanden, die zur Bildung von tausend Zusammenstellungen von je drei Ziffern, Buchstaben oder Zeichen notwendig sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten, von denen jede durch ein aus mehreren Bestandteilen zusammengesetztes Unterscheidungsmerkmal .bezeichnet ist und die gewöhnlich an entfernbaren Stützen aufgehängt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Karten mit paarweise angeordneten Zähnen (e) in so viel Zahnreihen unterteilt sind, als die Unterscheidungsmerkmale jeder Karte Bestandteile aufweisen, wobei jede Zahnreihe mindestens so viel Zahnpaare umfaßt, als der höchsten vorkommenden Anzahl der Bestandteile der Unterscheidungsmerkmale der einzelnen Karten entspricht, wobei ferner bei jeder Karte entsprechend ihrem Unterscheidungsmerkmal gegenüber den anderen Karten Zahnpaare nach einer bestimmten Anordnung fehlen, ferner gekennzeichnet durch Paare beweglicher, den Zähnen gegenüber angeordneter Haltestäbchen (f), und durch eine Vorrichtung, die es gestattet, die dem Unterscheidungsmerkmal der einzelnen Karte entsprechenden Stäbchenpaare (f) unter die Zähne (e) zu schieben, so daß durch Zurückziehung der Stützen (d), an denen die Karten im allgemeinen aufgehängt sind, die durch das gewählte Zeichen bezeichnete Karte durch ihr Eigengewicht frei herabfallen kann, während alle übrigen Karten an den unter die Zähne geschobenen Stäbchenpaaren (f) hängen bleiben. z. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zähne (e) in doppelten zu einander in bezug auf die senkrechte Mittellinie der Karten symmetrischen Reihen angeordnet sind, so daB die Karten an den Haltestäbchen (f) an symmetrisch zur Mittellinie angeordneten Punkten aufgehängt sind. 3. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daB die Karten an ihren Seitenrändern mit Ausschnitten (g) versehen sind, die bei allen Karten in gleicher Höhe liegen und symmetrisch zur senkrechten Mittellinie der Karte angeordnet sind, wobei die entfernbaren Stützen (d) so in diese Ausschnitte geschoben werden können, daß die Karten an diesen Stützen hängen bleiben können, wenn die Haltestäbchen (f) aus den Zähnen herausgezogen sind.
DEP23886A 1948-12-07 1948-12-07 Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten Expired DE814900C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP23886A DE814900C (de) 1948-12-07 1948-12-07 Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten

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DEP23886A DE814900C (de) 1948-12-07 1948-12-07 Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814900C true DE814900C (de) 1951-09-27

Family

ID=7369406

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DEP23886A Expired DE814900C (de) 1948-12-07 1948-12-07 Vorrichtung zum Ordnen von Karteikarten

Country Status (1)

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DE (1) DE814900C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077185B (de) * 1955-09-22 1960-03-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Auswaehlen gesuchter Karten aus einer Kartei

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1077185B (de) * 1955-09-22 1960-03-10 Standard Elektrik Lorenz Ag Vorrichtung zum Auswaehlen gesuchter Karten aus einer Kartei

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