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DE814566C - Tuerschloss fuer Zimmer-, Haustueren u. dgl. - Google Patents

Tuerschloss fuer Zimmer-, Haustueren u. dgl.

Info

Publication number
DE814566C
DE814566C DEP16464A DEP0016464A DE814566C DE 814566 C DE814566 C DE 814566C DE P16464 A DEP16464 A DE P16464A DE P0016464 A DEP0016464 A DE P0016464A DE 814566 C DE814566 C DE 814566C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bolt
door lock
housing
key
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP16464A
Other languages
English (en)
Inventor
Stefan Bertsch
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP16464A priority Critical patent/DE814566C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814566C publication Critical patent/DE814566C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B59/00Locks with latches separate from the lock-bolts or with a plurality of latches or lock-bolts

Landscapes

  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Türschloß für Zimmer-, Haustüren u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Türschloß mit zylindrischem Riegel und Falle für Zimmer-, Haustüren u. d,gl.
  • Es sind Türschlösser bekannt, bei denen der Riegel und die Falle in rohrförmigen Gehäusen geführt sind. Bei dieser Ausführung dient das rohrförmige Gehäuse gleichzeitig zum Einstecken und zur Führung des Schlüssels. Diese Ausführungen haben den Nachteil, daß der Schlüssel keine richtige Führung erhält und das Schloß keine genügende Sicherheit besitzt.
  • Diese Nachteile werden durch dasTürschloß nach der Erfindung behoben, die sich dadurch .kennzeichnet, daß auf dem zylindrischen Riegelgehäuse ein kastenförmiges Gehäuse angeordnet ist, das zur Führung und Betätigung des Schlüssels dient. An den beiden Seiten des Schlüsselgehäuses können Sicherheitsbleche oder Ansätze beliebiger Art angebracht sein, nach denen der Schlüsselbart seine entsprechende Form erhält. In das kastenförmige Gehäuse kann ein Sicherheitssteckschloß eingebaut werden. In dem zylindrischen Riegel sind eine oder mehrere Zuhaltungen drehbar gelagert, die vom Schlüsselbart ausgelöst werden. Durch die zylindrische Form des Riegels und der Falle sowie deren Führungen wird ein äußerst einfaches, stabiles und billiges Schloß bei größter Sicherheit erzielt. Bei dem Schloß nach der Erfindung werden die gleichen Vorteile wie bei dem umfangreichen Kasten- oder Einsteckschloß erzielt ohne dessen Nachteile zu besitzen. Durch die runde Form des Riegels und der Falle wird eine verdeckte und fast unsichtbare Anordnung des Schlosses erzielt. Wichtig ist bei der Ausführung des Schlosses, daß eine wesentliche Materialersparnis gegenüber den bekannten Kasten-und Einsteckschlössern erreicht wird. Weiterhin ist durch die Anordnung des Schlosses in der Mitte der Türenstirnseite nur ein kleiner Schlüssel nötig.
  • In der Zeichnung ist ein solches Türschloß in beispielsweiser Ausführung dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen senkrechten Längsschnitt, Fig.2 einen senkrechten Querschnitt, Fig.3 einen waagerechten. Schnitt des Schloßriegels, Fig.4 einen Querschnitt des Riegels und Fig. 5 einen waagerechten Schnitt der Schloßfalle. Auf der Stirnseite der Tür i ist eine Bohrung 2 angebracht, welche zur Aufnahme des Rohrstücks 3 dient uni in welcher der Riegel 4, 5 verschiebbar gelagert ist. Auf dem mit einem Ansatz versehenen Rohrstück 3 ist ein kastenartiges Gehäuse 6 angeordnet. In dem Gehäuse 6 sind die Durchbrüche io zum Einstecken des Schlüssels ii vorgesehen, während an den Seitenwänden des Gehäuses 6 die Sicherheitsbleche 35 angebracht sein können. Für den Einbau des Gehäuses 6 ist .in der Tür i eine seitliche Ausnehmung 7 vorgesehen, in welche das Gehäuse 6 eingesetzt wird. Nach dem Einsetzen des Gehäuses 6 wird das Rohrstück 5 von der Seite durch die Bohrung 2 durch die Bohrung des Gehäuses 6 hindurchgeführt. Durch Anziehen der Schraube 9 wird das obere Ende des Gehäuses 6 schellenartig mit dem Rohr 3 fest verbunden. Die Ausnehmung 7 wird mittels eines Schlüsselbleches 34 abgedeckt. In der Türzarge 21 ist eine Öffnung angebracht, die zur Aufnahme des Riegels 5 dient. Die Öffnung i9 ist mit einem Schließblech 20 versehen, welches ein dem Riegels entsprechendes Loch besitzt. Der Riegel 4, 5 ist mit seinem hinteren Teil 4 mit einem Schlitz versehen, in welchem eine oder mehrere unter Einfluß einer Feder 16 stehende Zuhaltungen 14 um den Stift 15 drehbar angeordnet sind. An der unteren Kante der Zuhaltung 14 ist ein Ansatz vorgesehen, der in die Bohrung 36 des Rohrstücks 3 eingreift und dadurch den Riegel 5 festhält. Nach Fig. i ist das Schloß in Schließstellung, wobei der Ansatz der Zuhaltung 14 in die Bohrung 36 des Rohrs 3 eingreift und den Riegel 4, 5 in vorgeschobener Stellung festhält. Beim Öffnen bzw. Zurückschieben des Riegels 4,5 hebt der Bart 12 zunächst die Zuhaltung 14 hoch, wodurch der Ansatz der Zuhaltung 14 aus der Bohrung 36 gehoben wird. Beim Weiterdrehen des Bartes 12 greift derselbe in die Ausnehmung 13 des Riegels 5 ein und schiebt denselben zurück, worauf der Ansatz der Zuhaltung 14 in die Bohrung 37 einrastet und den Riegel 5 wieder festhält. Außerdem kann die Betätigung des Schlosses durch ein Sicherheitseinsteckschloß erfolgen, welches an Stelle der Sicherheitsbleche 35 in das kastenartige Gehäuse 6 eingesetzt wird. Über der Bohrung 2 des Riegels 5 ist in kurzem Abstand eine weitere Bohrung 26 vorgesehen, in welche ein Rohrstück 25 eingeschoben ist, das zur Aufnahme der unter Federdruck 27 stehenden Falle 24 dient. Die Falle 24 greift in die Öffnung 33 der Türzarge ein. Unterhalb der Falle 24 ist eine Querachse 28 gelagert, auf welcher ein Hebel 30 befestigt ist, der in die in der Falle 24 angebrachte Ausnehmung eingreift. Auf beiden Enden der Achse 28 sind die Türklinken 29 befestigt, mittels deren der Hebel 3o betätigt wird. Zur Begrenzung der Bewegung der Falle 24 ist in dieser eine Schraube 31 vorgesehen, die im Schlitz 32 des Rohrs 25 bewegt wird.
  • Das Schlüsselgehäuse 6 kann mit dem Zylinder 3 aus einem Stück gegossen hergestellt sein.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Türschloß für Zimmer-, Haustüren u. dgl. mit zylindrisch ausgebildetem Riegel und Falle, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem als Riegelgehäuse dienenden Rohrstück (3) ein kaltenartiges Gehäuse (6) angebracht ist, in dessen unterem Teil sich die Schlüsselführung befindet.
  2. 2. Türschloß nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Gehäuse (6) auf das mit einem Ansatz versehene zylindrische Riegelgehäuse (3) aufgeschoben ist und mittels einer Schraube (9) schellenartig festgespannt ist.
  3. 3. Türschloß nach Anspruch i und 2, .dadurch gekennzeichnet, daß auf beiden Seiten des Schlüsselloches innerhalb des kastenartigen Rahmens Sicherheitsbleche (35) oder Ansätze beliebiger Art angebracht sein können, nach denen der Bart des Schlüssels entsprechend gestaltet ist.
  4. 4. Türschloß nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den rahmenartigen Kasten (6) an Stelle der Sicherheitsbleche (35) ein Sicherheitseinsteckschloß eingesetzt werden kann.
  5. 5. Türschloß nach Anspruch i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß im hinteren Teil (4) des Riegels (5) eine oder mehrere um den Stift (15) drehbare, vom Schlüsselbart beeinflußte Zuhaltungen (14) angeordnet sind, die unter Einwirkung einer Feder (16) stehen, und daß die Zuhaltungen (14) mit ihren Ansätzen bei vorgeschobenem Riegel (4) in die Bohrung (37) und bei zurückgeschobenem Riegel in die Bohrung (36) greifen und als Anschlag und Festhaltung des Riegels (5) in beiden Stellungen dienen.
DEP16464A 1948-10-02 1948-10-02 Tuerschloss fuer Zimmer-, Haustueren u. dgl. Expired DE814566C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP16464A DE814566C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Tuerschloss fuer Zimmer-, Haustueren u. dgl.

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814566C true DE814566C (de) 1951-09-24

Family

ID=7366058

Family Applications (1)

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DEP16464A Expired DE814566C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Tuerschloss fuer Zimmer-, Haustueren u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE814566C (de)

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