DE344119C - Sicherheits-Tuersperrvorrichtung - Google Patents
Sicherheits-TuersperrvorrichtungInfo
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- DE344119C DE344119C DE1919344119D DE344119DD DE344119C DE 344119 C DE344119 C DE 344119C DE 1919344119 D DE1919344119 D DE 1919344119D DE 344119D D DE344119D D DE 344119DD DE 344119 C DE344119 C DE 344119C
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- 239000002184 metal Substances 0.000 description 2
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05C—BOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
- E05C17/00—Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
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Description
Die Erfindung betrifft eine Sicherheits-Türsperrvorrichtung,
bei welcher ein am Türpfosten . verschlwenkbarer Sperrbügel mit
zwei seitlichen Zapfen der Schlbßfalle derart
zusammenwirkt, daß er von diesen Zapfen beim öffnen der Tür hinterfaßt und mitgenommen
wird, bis das. als Anschlag für die Schloßfalle wirkende Ende des Bügelschlitzes-die
Bewegung der Tür begrenzt.
ίο Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art weist der Erfmdungsgegenstand den Vorteil auf, daß er, nicht, nur die Öffnungsweite der Tür abgrenzt, sondern bei Türscbluß auch als Schließblech dient, so daß das gebräuchliche Schließblech gianz in Fortfall kommen kann. Diese Doppelwirkung des Erfindungsgegenstandes ergibt sich daraus, daß der Sperrbügel in der Nähe seiner Drehzapfen mit schrägen Aufläufflächen versehen ist, die den Zapfen der Schloßfalle beim Schließen der Türj zur Führung dienen.
ίο Gegenüber bekannten Vorrichtungen dieser Art weist der Erfmdungsgegenstand den Vorteil auf, daß er, nicht, nur die Öffnungsweite der Tür abgrenzt, sondern bei Türscbluß auch als Schließblech dient, so daß das gebräuchliche Schließblech gianz in Fortfall kommen kann. Diese Doppelwirkung des Erfindungsgegenstandes ergibt sich daraus, daß der Sperrbügel in der Nähe seiner Drehzapfen mit schrägen Aufläufflächen versehen ist, die den Zapfen der Schloßfalle beim Schließen der Türj zur Führung dienen.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegienstand
als ein A^sführungsbeispier dargestellt.
Abb. ι zeigt die Sperrvorrichtung- im
Ruhezustände bei geschlossener Tür in Ansicht;
Abb. 2 ist eitie Stirnansicht der Sperrvorrichtung
bei Fortlassiung der Tür und des daran augebrachten Schlosses,·;
Abb. 3 ist eine Oberansicht nach Abb. ι;
Abb. 3 ist eine Oberansicht nach Abb. ι;
Abb. 4 zeigt die Sperrvorrichtung kurz
vor dem Schließen der vollkommen geöffnet gewesenen Tür in Oberansichit.
Gemäß der Erfindung ist - die Sperrvorrichtung so eingerichtet, daß sie entweder
mit einem am der Tür bereits vorhandenen oder mit einem besonders daran anzubringenden
Schloß zusammenwirkt. In der1 Zeichnung
ist zwecks besseren Verständnisses der Erfindung die einfachste Ausfuhrungsform
derselben zur Darstellung gebracht, und zwar ist hier an der Tür α zum; Zusammenwirken
mit der Sperrvorrichtung- ein Fallenschloß in Form eines Kastenschlosses b gewöhnlichster
Art angebracht. Wesentlich für die Wirkung des Erfmdiungsgegenstandes ist die
Ausbildung der Falle c des Schlosses b. Wie aus Abb.-i leicht zu ersehen ist, sind an der
Falle c zwei senkrecht gerichtete Zapfen d, e angeordnet. Diese Zapfen können mit der
Falle von vornherein aus einem Stück gebildet sein, doch können sie auch an der Falle ·
durch' Schrauben oder auf sonst geeignete Weise· befestigt werden. Um die Sperrvorrichtung
anordnen zu können, (kommt das sonst übliche Schließblech; in Fortfall. An Stelle des Schließblechs wird bei zweiflügeligen
Türen an dem geschlossen bleibenden Türflügel oder bei einflügeligen Türen an dem
Türpfosten ein Blechgehäuse / befestigt, das an seiner vorderen Kante einen Ausschnitt g
hat, der oben und unten von zwei rechtwinklig vorgebogenen Ohren h, i begrenzt wird.
In diesen beiden Ohren h, i sind die Drehzapfen
k, I eines Sperrbügels » gelagert. Wie
aus Abb. 3 ersichtlich ist, hat· der Sperrbügel m in der Nähe dieser Drehzapfen eine
Winkelbiegung, wodurch schräge Auflaufflachen
m1 für die Zapfen d, e der Falle c entstehet:.
Die Weite des Bügels ist so bemessen, daß die Falle'c leicht in den Bügel hineinpaßt,
während die Zapfen d, e, sei es von vorn oder von hinten, gegen den Bügel
stoßen müssen.
Um die Wirkungsweise der Vorrichtung' leicht verständlich zu machen sei an/genommen,
daß die Tür α vollkommen geöffnet und die Sperrvorrichtung1 außer Wirkung gesetzt
war. Wird nun die Tür α in die Scfalußstellung
bewegt, 'dann treffen die Zapfen d, ε
der Falle c aiuf die schräge Auf lauffläche m1
des an dem Kasten / anliegenden Sperrbügels m, wie es aus Abb. 4 ersichtlich ist.
Bei weiterem Schließen der Tür gleiten die Zapfen d, e an 'der Schrägfläche m1 ab, wobei
die Falle in 'das Schloß zurückgedrückt wird. Sobald die Zapfen d, e- hinter die
Drehzapfen k, I des Sperrbügels m gelangen,
schießt die Falle c wieder vor, und zwar geschieht dies in dem Augenblick, in welchem
die Tür ihre Schlußsteliungi erreicht hat, die
in Abb. 3 veranschaulicht ist. Der an die Drehzapfen k, I unmittelbar anschließende
Teil des Sperrbügels m vertritt Herbei die Stelle des sonst üblichen Schließbleches,
indem sich die Zapfen d1 e der Falle c gegen
diesen Sperrbügelteil legen. Durch, eine schwache Feder kann der Sperrbügel an die
Tür gedrückt werden, so daß eine gewisse Stoßkraft nötig ist:, um ihn zum Vorschwenken
zu brii^en.Wird'idfer.Sperrbügel·aber gänzlich
am Vorsehwenken verhindert, dann kann auch die Tür α nicht geöffnet werden, solange
die Falle nicht von innen mittels des Knopfes η oder von außen mittels eines
Schlüssels zurückgeschoben, wird. Das Vorschwenken des- Sperrbügels -m kann mittels
eines Vorreibers 0, eines Riegels oder einer sonst geeigneten Vorrichtung· verhindert
werden.
Will der Wohnungsinhaber unter Benutzung der Sperrvorrichtung die Tür α nur für
eine bestimmte Weite zui öffnen 'gestatten·, dann macht er durch Verdrehen des; Vorreibers
0 in die in Abb. 3 punktiert gezeigte Stellung den Sperrbügel m zsava. Vorschwenken
frei. Es kann nun die Tür# geöffnet werden, indem die Falle c in den Bügel m
hineingleitet, so daß also der letztere 'die Falle c zwischen, den Zapfen, d, e und dem
Schloß h übergreift. Die Strecke, um welche
die Tür α geöffnet werden kann, wird durch
die Länge des Bügels m begrenzt. Der Bügel m wird zweckmäßig verhältnismäßig
stark aus Stahl hergestellt, so' daß ein Durchschneiden
desselben von außen her nach Öffnung der Tür nicht möglich; ist.
Soll die Tür α unabhängig von der Sperrvorrichtung
für freien Durchgang vollständig geöffnet werden, dann braucht nur entweder von außen mittels eines Schlüssels oder von
innen mittels des Knopfes η die Falle vollständig
zurückgeschoben werden, so 'daß die Zapfen d, e beim Öffnen der Tür α an den
Drehzapfen k, I des Sperrbügels vorbei können.
Soll aber die Sperrvorrichtung auch von innen nur für den Schlüsselinhaber zu
öffnen sein, so ist die Falle mittels des Schlüssels um eine Tour vorzuschieben.
Es ist nicht nötig, daß mit der Sperrvorrichtung eine selbsttätig vorschießende Falle
zum Zusammenwirken gebracht wird. Es kann auch der Riegel eines Schlosses für das
Zusammenwirken mit der Sperrvorrichtung nutzbar gemacht werden, indem man diesen
Riegel mit zwei Zapfen d, e versieht und für das Zusammenwirken mit dem Sperrbügel m
um eine Tour vorschiebt, so daß die Zapfen d, e hinter dem Bügel m .gelangen. Soll
die Tür von innen oder außen für den Durchgang· ganz .geöffnet werden, dann wird
der Riegel mittels des Schlüssels wieder zurückgeschoben. Soll die Sperrvorrichtung
nicht benutzt werden and1 ist während dieser
Zeit eine besondere Sicherung des Türschlosses erwünscht, dann kann der Ausschnitt g
des Kastens f so bemessen werden, daßT der Schloßriegel bei der zweiten oder dritten
Tour unter das Blech f greift, dasselbe gilt namentlich für mit einem Fallensehloß zusammenwirkende
Sperrvorrichtangen.
Selbstverständlich kann die ganze Vorrichtung, wie sie in der Zeichnung" dargestellt
ist, nämlich das Kastenschloß, l· mitsamt der Sperrvorrichtung/, «i· unter oder
über den bereits an der Tür vorhandenen Schlössern angeordnet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Sicherheits - Türsperrvorrichtung, bei welcher an der Sehloßfalle angeordnete seitliche Zapfen beim Öffnen der Tür mit einem schwenkbaren Sperrbügel des Türpfostens in Eingriff !gebracht werden, körinen, dadurch gekennzeichnet, daß* der in der umgelegten Stellung feststellbare Sperrbügel (m) in der Nähe seiner Drehzapfen (k) mit schrägen. Attflaufflächen (w1) zur Führung der Zapfen (d, e) der Schloß falle (c) beim Schließen der Tür versehen ist und .gleichzeitig' als Schließblech für die Schloßfalle oder den Schloßriegel dient und in dieser Stellung von den Zapfen {ds e) der in der üblichen Weise betätigten Sehloßfalle (c) so hinterfaßt wird; daß beim Abschwenken des Bügels die Tür unter sofortigem selbsttätigem Ineinandergreifen von Zapfen und Bügel innerhalb der Sperrgrenzen geöffnet werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE344119T | 1919-03-19 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE344119C true DE344119C (de) | 1921-11-15 |
Family
ID=6250030
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1919344119D Expired DE344119C (de) | 1919-03-19 | 1919-03-19 | Sicherheits-Tuersperrvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE344119C (de) |
-
1919
- 1919-03-19 DE DE1919344119D patent/DE344119C/de not_active Expired
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