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DE814469C - Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Zweieranschluessen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Zweieranschluessen

Info

Publication number
DE814469C
DE814469C DEP2421A DEP0002421A DE814469C DE 814469 C DE814469 C DE 814469C DE P2421 A DEP2421 A DE P2421A DE P0002421 A DEP0002421 A DE P0002421A DE 814469 C DE814469 C DE 814469C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit arrangement
relay
arrangement according
line
call
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP2421A
Other languages
English (en)
Inventor
Reinhold Hoefert
Hans-Joachim Dipl-Ing Lurk
Helmut Dipl-Ing Post
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens and Halske AG, Siemens Corp filed Critical Siemens and Halske AG
Priority to DEP2421A priority Critical patent/DE814469C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814469C publication Critical patent/DE814469C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q5/00Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange
    • H04Q5/24Selecting arrangements wherein two or more subscriber stations are connected by the same line to the exchange for two-party-line systems

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Zweieranschlüssen In Fernmeldeanlagen werden häufig zwei Teilnehmer über eine gemeinsame Anschlußleitung erreicht. Ist die gemeinsame Anschlußleitung nur einmal in den Kontaktbänken der Leitungswähler angeschlossen, so sind besondere Einrichtungen vorzusehen, welche den Anruf nur des gewünschten Zweieranschlußteilnehmers sichern. Eine solche besonders einfache und betriebssicher arbeitende Einrichtung zu schaffen, ist die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe. Sie wird dadurch gelöst, daß eine Schalteinrichtung unter dem Einfluß einer wirksam gewordenen Nummernstromstoßreihe den Anruf des einen und unter dem Einfluß eines Zeitschalters den Anruf des zweiten an dieselbe Leitung angeschlossenen Teilnehmers veranlaßt.
  • Bei Anwendung dieser Einrichtung ist nur bei Verbindungen mit einem der Zweieranschlußteilnehmer eine Nachwahl vorzunehmen. Erfolgt nach Wahl der Zweieranschlußleitung innerhalb einer begrenzten Zeit, z. B. innerhalb weniger Sekunden, keine Nachwahl, so wird selbsttätig der Anruf des einen durch den Nichteinlauf einer Nummernstromstoßreihe bestimmten Teilnehmers von dem Zeitschalter eingeleitet.
  • Die Schalteinrichtung kann an beliebiger Stelle des Verbindungsweges angeordnet werden. Sie kann an der Verbindungseinrichtung, an der die Rufstromquelle angelegt wird, z. B. am Leitungswähler, oder auch an der Zweieranschlußleitung selbst vorgesehen sein. Es ist aber auch möglich, eine solche Einrichtung mehreren Verbindungseinrichtungen, z. B. Leitungswählern, gemeinsam zuzuordnen und diese Einrichtung bei Wahl einer Zweieranschlußleitung über einen Suchwähler anzuschalten.
  • Zum Anrufen des einen der Zweieranschlußteilnehmer wird ferner entweder die Rufstromquelle von der einen auf die andere dem Fernmeldeverkehr dienende Ader umgeschaltet oder diese Adern werden gekreuzt.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung eine Anordnung dargestellt, bei der die den wahlweise erfolgenden Anruf eines der Teilnehmer bewirkenden Einrichtungen dem Leitungswähler zugeordnet sind, an den die gemeinsame Leitung angeschaltet ist. Der Anruf des einen Teilnehmers erfolgt durch Anschaltung der Rufstromquelle an die eine Sprechader und der Anruf des anderen Teilnehmers nach Kreuzung der Sprechadern, so daß der Rufstrom über die zweite Sprechader verläuft. Als Zeitschalter findet ein Thermorelais Verwendung, das nach Einstellung des Leitungswählers auf eine Zweieranschlußleitung eingeschaltet und beim Eintreffen einer weiteren Stromstoßreihe während seiner Erwärmungszeit wieder ausgeschaltet wird. Die der gemeinsamen Leitung in der Vermittlungsstelle zugeordneten Schalteinrichtungen für den abgehenden Verkehr sind nicht dargestellt, da sie zum Verständnis der Erfindung nicht erforderlich sind. Mit - ist der Minuspol der Batterie und mit + der geerdete Pluspol der Batterie bezeichnet. Wird der in der Zeichnung dargestellte Leitungswähler LW, der als Hebdrehwähler ausgebildet ist, über eine vorgeordnete Verbindungseinrichtung, z. B. über einen Gruppenwähler oder eine Leitungsübertragung belegt, so kommt folgender Stromkreis über die Prüfader c zustande: i. + am Prüfrelais der vorgeordneten Einrichtung, Ader c, i c, 2 k, Wicklung 1 des Relais C, -.
  • Das Relais C spricht an, hebt durch öffnen seines Kontaktes i c den Kurzschluß für seine Wicklung 1I auf und bereitet durch Schließen des Kontaktes 3 c einen Stromkreis für die Relais S und G vor, deren Wicklungen zunächst noch durch den Kontakt 49 kurzgeschlos%en sind. Das Relais C hält sich über: 2. +, c,3 c,4 g, C1, -.
  • Für die Einstellung des Leitungswählers werden von der vorgeordneten Einrichtung Nummernstromstöße auf die Ader a gegeben. Diese bewirken jedesmal ein vorübergehendes Ansprechen des Relais E über: 3. +, a-Ader, 5g, Relais E Wicklung 1, -.
  • Das Relais E schließt bei jedesmaligem Ansprechen folgenden Stromkreis für den Hubmagnet H: ,4. -, H, Wellenkontakt 6w, 7u, h 1, 8e, +.
  • In diesem Stromkreis spricht gleichzeitig mit dem Magnet H das Relais h an und hält sich infolge des Kurzschlusses für seine Wicklung 1I von + über die Kontakte 9r, iov, 11 g, Wicklung II, + während der ganzen Stromstoßreihe erregt.
  • Sobald der Wähler beim ersten Hubschritt die RuhVstellung verläßt, wird der Kopfkontakt 2k geöffnet und der Kontakt 12k geschlossen. Nach dem letzten Stromstoß der ersten Reihe fällt das Relais V ab und schaltet das Umsteuerrelais U ein: 5. -, W 1, U 1, 13 v, Wellenkontakt 14 w, 12 k. +. Durch öffnen des Kontaktes 7u wird der Hubmagnet H von dem Stromstoßkreis abgetrennt und dieser über den Kontakt 15 u auf den Drehmagnet D umgeschaltet.
  • Die folgende Stromstoßreihe betätigt wieder das Relais E, so daß der Drehmagnet D Stromstöße erhält über: 6. -, D, 16 p, 15 2c, U I, 8 e, + .
  • Das in diesem Stromkreis erregte Relais V hält sich während der Stromstoßreihe infolge Kurzschlusses seiner Wicklung Il. Beim ersten Drehschritt werden durch die Wählerachse die Wellenkontakte w umgelegt, von denen der Kontakt 6w den Hubmagnet H endgültig abtrennt und der Kontakt 14w im Erregerstromkreis 5 des Relais U geöffnet wird. Das Relais U bleibt über seine Wicklung 1I erregt: 7. -, W i, U II und parallel dazu W 2, 17 s, 18 u, 12 k, +.
  • Ist die zweite Stromstoßreihe beendet, so fällt das Relais U ab und bereitet folgenden Stromkreis für das Relais G vor: B. -, WI, UI, 13v, 19w, 20 c, 21 s, G I, Langsamunterbrecher LU, +. ' Sobald über den Unterbrecher der Pluspol angeschaltet wird, kommt das Relais G zum Artsprechen. Es schaltet durch öffnen seines Kontaktes 5 g das Stromstoßempfangsrelais E von der ankommenden a-Ader ab und hebt am Kontakt 49 den Kurzschluß für die Wicklung I des Relais S und die Wicklung 1I des Relais G auf, so daß Relais S über: 9. +, c-Ader, 3 c, S I, G 1I, C I, -anspricht und sich zusammen mit dem Relais G bis zum Schluß der Verbindung in dem Belegungsstromkreis hält. Durch öffnen des Kontaktes 17s wird der Haltestromkreis für die Wicklung II des Relais U (Stromkreis 7) unterbrochen und gleichzeitig durch Schließen des Kontaktes 22s der Prüfstromkreis vorbereitet. Ist die belegte Anschlußleitung frei, so spricht während der Abfallzeit des Relais U das Prüfrelais P über folgenden Weg an: 10. +, 12k, 18u, 22s, P I und 1I, Prüfarm des Leitungswählers LW, Trennrelais der belegten Anschlußleitung, -.
  • Das Relais P schließt seinen Kontakt 23p und sperrt damit durch Kurzschluß seiner hochohmigen Wicklung I die belegte Anschlußleitung. An den Kontakten 24p und 25p werden die Sprechadern. über die Schaltarme des Leitungswählers LW zu der belegten Anschlußleitung durchgeschaltet. Gleichzeitig kommt folgender Stromkreis für die Wicklung II des Relais E zustande: ii. -, D, 26p 27g, 28a, 29v, 30x, E.II, 31s, 32u, U III, Unterbrecher Un, +, in dem das Relais U für die Dauer der Schließungszeit des Unterbrechers Un weitergehalten wird. Der Drehmagnet D kann im Stromkreis i i infolge des hohen Widerstandes der Wicklung II von E nicht betätigt werden. Das Relais E spricht kurzzeitig an und schließt folgenden Rufstromkreis: 12. -, Rufmaschine RM, 33e, AI, 49x, 34r, 24p, oberer Schaltarm von LW, Anschlußleitüng und Teilnehmerstation, mittlerer Schaltarm von LW, 25p, 45r, 35x, 36a, +.
  • Die verlangte Teilnehmerstelle erhält also einen kurzen, sogenannten ersten Ruf. Fällt nun das Relais (' ab, so wird der Stromkreis ii durch öffnen des Kontaktes 32U von der Wicklung III des Relais 11' ab- und durch Schließen des Kontaktes 3711 auf den io-Sekunden-Schalter ZS umgeschaltet, über welchen in bekannter Weise in Zwischenräumen von je io Sekunden für kurze Zeit Erde angelegt wird. Das Relais E schaltet über seinen Kontakt 33 c im Stromkreis 12 so lange periodisch Rufstrom an, bis sich die Teilnehmerstelle meldet. Nimmt der Teilnehmer seinen Hörer vom Haken, so kommt in der Station ein Schleifenschluß zustande, durch den (las Relais A im Leitungswähler LW je nach der Rufphase anspricht über: 13--, b1 3, 38e (Rufpause) bzw. - RM, 33e (Rufperiode) AI, 49x, 34r, 24p, Teilnehmerschleife, 25p, 45r, 35x, 36a, +.
  • Das Relais .4 spricht an, unterbricht mit seinem Kontakt 28a den Stromkreis ii und schaltet durch Schließen der Kontakte 39a und 59a die Sprechadern a und b im Leitungswähler LW durch. Gleichzeitig wird am Kontakt 36a der Kurzschluß für die Wicklung 1I des Relais A aufgehoben.
  • Die weiteren Vorgänge (Sprechen, Zählung und Auslösen) spielen sich in bekannter Weise ab. Die Stromläufe für die Zählung und Auslösung sind nicht gezeigt.
  • Wird der Leitungswähler LW dagegen auf eine zu einem Zweieranschluß führende Leitung eingestellt, so müssen nach dem Freiprüfen dieser Anschlußleitung die Rufvorgänge zunächst verhindert werden. Unter der Annahme, daß der Leitungswälder 1-ff' auf die in der Zeichnung dargestellte Anschlußleitung mit den Adern a i, bi, c i eingestellt wird, kommen zunächst die Stromkreise i bis 7 in derselben Weise, wie oben beschrieben, zustande. Eine mehreren Teilnehmern gemeinsame Leitung ist als solche durch den Anschluß des Kontaktes 422c in der Kontaktbank eines von der Wählerwe4le gesteuerten Schaltarms WK gekennzeichnet, so daß bei dessen Einstellung auf diesen Kontakt beim Abfall der Relais V folgender Stromkreis zustande kommt: 14. -, W i, 4o c, 65 r, 41 g, Relais X, Relais S, Wicklung 1I, 4211, Schaltarm WK, 43v, g r, +. Die Relais X und S sprechen an, von denen das letztere am Kontakt 21s den Stromkreis 8 offen hält, so (laß das Relais G zunächst nicht betätigt werden kann. Ein Zustandekommen des Rufstromkreises ist durch Offenhalten des Kontaktes 279 im Stromkreis i i verhindert. Beim Ansprechen des Relais,S' wird die Heizwicklungdes Thermorelais Th über die Kontakte 47v und 54s eingeschaltet.
  • Die weiteren Vorgänge hängen nun davon ab, ob innerhalb der Erwärmungszeit des Thermokontaktes weitere Stromstöße eintreffen oder nicht.
  • Trifft eine weitere Stromstoßreihe ein, so wird das Relais E im Stromkreis 3 bei jedem Stromstoß vorübergehend erregt, da der Kontakt 59 geschlossen bleibt. Gleichzeitig kommt beim Ansprechen des Stromstoßempfangsrelais E folgender Stromkreis für das Steuerrelais V zustande: 15. +, 8e, Relais V, Wicklungen I und 11I, 52 x, 44s, W 3, -.
  • Das Relais V spricht an, hält sich unabhängig vom Kontakt 44s über seinen Kontakt 53v und unterbricht am Kontakt 47v den Stromkreis für die Thermowicklung Th. Nach dem öffnen des Kontaktes 43v im Stromkreis 14 bleibt das Relais X auf folgendem Wege gehalten: 16. -, WI, 40c, 65r, 41g, Relais X, Widerstand W4, 56x, 57p, 58u, 12k, +, während das Relais S abfällt und einen Kontakt 54s öffnet. Ist die Stromstoßreihe beendet, so fällt das Relais V wieder ab und schließt den Stromkreis 8 für das Relais G, das die weiter oben beschriebenen Vorgänge einleitet. Außerdem wird am Kontakt 41g der Haltestromkreis 16 für das Relais X unterbrochen. Damit ist auch eine Wiedereinschaltung der Thermowicklung Th beim Ansprechen des Relais S verhindert.
  • Nach Schließung des Stromkreises i i und Ansprechen des Relais E wird der Teilnehmer T 2 des Zweieranschlusses auf folgendem Wege angerufen: 17. -, Rufmaschine RM, 33e, AI, 49x, 34r, 24 p, Ader a i, U2, 6o u i, Wecker der Teilnehmerstelle T2, 61U2, Erde.
  • Der Weiterruf erfolgt in derselben Weise, wie oben beschrieben, durch Anlegen des Relais E an den Zehnsektindenschalter ZS nach dem Abfall des Relais U.
  • Hebt der angerufene Teilnehmer T2 seinen Hörer vom Haken ab, so kommt über seinen Fernsprechapparat folgender Gleichstromweg für das Relais A des Leitungswählers LW zustande: 18. -, W3, 38e bzw. - RM, 33e, Al, 49x, 34r, 24p, Ader a i, U2, 6ou i, Station T2, 61u2, Erde.
  • In diesem Stromkreis sprechen die Relais A und U 2 an. Das Relais U 2 öffnet seinen Kontakt 61u 2 und schließt den Kontakt 62U2, wodurch die Teilnehmerstelle T 2 auch an die Sprechader b i angeschaltet wird. Durch öffnen des Kontaktes 63U2 erfolgt die Abtrennung des Teilnehmers T i von der Ader b i. Das Relais A im Leitungswähler LW schaltet die Verbindung durch Schließen seiner Kontakte 39a und 59a endgültig durch. Folgt nach Einstellung des Leitungswählers LW auf die Zweieranschlußleitung d i - b i keine weitere Stromstoßgabe, so bleibt die Thermowicklung Th über die Kontakte 47v und 54s eingeschaltet und schließt nach Ablauf einer bestimmten Zeit, z. B. nach 3 Sekunden, folgenden Stromkreis für das Relais R: 19. -, W 1, 55 x, th, R, +.
  • Das Relais R spricht an, hält sich über seinen Kontakt 64r und unterbricht am Kontakt 65r den Stromkreis 14 für die Relais X und S. Außerdem führt das Relais R über seine Kontakte 46r und 48r eine Kreuzung der Sprechadern a und b im Leitungswähler LW herbei. Nach dem Abfall des Relais S wird am Kontakt 21s wieder der Stromkreis 8 für das Relais G geschlossen, welches in der oben beschriebenen Weise die Rufvorgänge einleitet. Jetzt kommt aber nach dem Ansprechen des Relais E folgender Rufstromkreis für die Teilnehmerstelle T i zustande: 2o. -, RM, 33 e, A I, 49 x, 46 r, 25 p, Ader b i, U 1, 63112, Station T 1, 66u i, Erde.
  • Meldet sich der Teilnehmer T i durch Abheben seines Hörers, so werden die Relais A im Leitungswähler LW und U i über den Kontakt 38e und Widerstand W 3 bzw. RM und Kontakt 33 e erregt. Das Relais U i schaltet über seinen Kontakt 67 u i den Teilnehmer T i auch an die Ader a i der Zweieranschlußleitung an und trennt die Station T 2 durch Öffnen des Kontaktes 6o u i von dieser Ader ab.
  • Der für den wahlweise erfolgenden Anruf der beiden Teilnehmer eines Zweieranschlusses erforderliche Mehraufwand im Leitungswähler LW ist verhältnismäßig gering. Wenn die Leitungswähler für eine Durchwahl zu nachgeordneten Verbindungseinrichtungen (Gemeinschaftsumschalter, Nehenstellenanlage oder andere Untervermittlung) ausgerüstet sind, so sind die eine sofortige Rufaussendung nach dem Freiprüfen des gewählten Anschlusses verhindernden Relais X und S bereits vorhanden. Es braucht dann lediglich das Relais R und der Thermokontakt hinzugefügt zu werden.
  • Ist aber eine Abänderung der Leitungswähler unerwünscht und sind diese für Durchwahl eingerichtet, so können die Auswertungseinrichtungen (Relais R, Thermokontakt th) auch mit geringem Mehraufwand der Zweieranschlußleitung zugeordnet werden. Die Leitungskreuzung wird dann durch das Relais R zwischen den Adern a i und b i vorgenommen.
  • Falls die Leitungswähler keine DurchwahlmÖglichkeit besitzen, kann der Mehraufwand für die Nachwahl- und Auswertungseinrichtungen auch dadurch herabgesetzt werden, daß diese für eine Gruppe von Leitungswählern gemeinsam vorgesehen sind und nur im Bedarfsfall über einen Suchwähler angeschaltet werden. Der Suchwähler wird dabei über den einen Zweieranschluß kennzeichnenden Kontaktarm WK angelassen und stellt sich auf den gekennzeichneten Leitungswähler ein. Die dem Sucher zugeordneten Auswertungseinrichtungen können durch einen Kontakt des Stromstoßempfangsrelais E im Leitungswähler über einen Schaltarm des Suchers gesteuert werden und betätigen, falls keine weitere Nummernstromstoßreihe aufgenommen wird, über einen anderen Schaltarm des Suchers ein die Kreuzung der Sprechadern im Leitungswähler herbeiführendes Relais, entsprechend dem Relais R der Zeichnung.
  • Für die zum Anruf des zweiten Teilnehmers des Zweieranschlusses erforderliche Nachwahl kann eine aus beliebig vielen Stromstößen bestehende Reihe oder auch ein einzelner Stromstoß verwendet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zum getrennten Anrufen von zwei über eine gemeinsame Anschlußleitung erreichbaren Teilnehmern in Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß eine Schalteinrichtung (V, S, G) unter dem Einfluß einer wirksam gewordenen Nummernstromstoßreihe den Anruf des einen (T2) und unter dem Einfluß eines Zeitschalters (Th) den Anruf des zweiten an dieselbe Leitung angeschlossenen Teilnehmers (T i) veranlaßt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wirksamwerden einer Nummernstromstoßreihe der Zeitschalter (Th) abgeschaltet wird und die Schalteinrichtung (V, S, G) den Anruf des durch die Nummernwahl gekennzeichneten Teilnehmers (T2) veranlaßt. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei Wirksamwerden des Zeitschalters (Th) ein Umschaltrelais (R) betätigt und der Anruf des hierdurch gekennzeichneten Teilnehmers (T i) eingeleitet wird. 4. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (V, S) durch einen Nummernstromstoß beeinflußt wird. 5. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung (S, R) am Leitungswähler (LW) angeordnet ist. 6. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schalteinrichtung an der beiden Teilnehmern gemeinsamen Anschlußleitung (a i - b i) angeordnet ist. 7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß durch das Umschaltrelais die Rufstromquelle von der einen auf die andere dem Fernmeldeverkehr dienende Ader umgeschaltet wird. B. Schaltungsanordnung nach Anspruch 3, da durch gekennzeichnet, daß durch das von dem Zeitschalter (Th) gesteuerte Umschaltrelais (R) zum Anrufen des einen Zweieranschlußteilnehmers (T i) die dem Fernmeldeverkehr dienenden Adern (a-b) gekreuzt werden. 9. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den,wahlweise erfolgenden Anruf eines der beiden, an dieselbe Leitung angeschlossenen Teilnehmers (T i oder T2) bestimmenden Einrichtungen für eine Gruppe von Leitungswählern gemeinsam vorgesehen sind und bei Einstellung eines der Leitungswähler auf eine Zweieranschlußleitung über einen Suchwähler an diesen Leitungswähler angeschaltet werden. io. Schaltungsanordnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß dem Leitungswähler (LW) Schaltmittel (X, S) zugeordnet sind, welche bei Einstellung des Wählers auf eine Zweieranschlußleitung die selbsttätige Aussendung von Rufstrom verhindern. i i. Schaltungsanordnung nach Anspruch iö, dadurch gekennzeichnet, daß die Schaltmittel (S) einen Zeitschalter (Tlt) in Gang setzen. 12. Schaltungsanordnung nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß als Zeitschalter ein Thermorelais (Tli) dient. 13. Schaltungsabordnung nach Anspruch 7 oder 8 und i t, dadurch gekennzeichnet, daß der Zeitschalter (Th) nach Ablauf einer bestimmten Zeit (z. B.
  3. 3 Sek.) ein die Umschaltung des Rufkreises bewirkendes Relais (R) betätigt. 14. Schaltungsanordnung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß das die Umschaltung des Rufkreises bewirkende Relais (R) auch die selbsttätige Aussendung von Rufstrom verlnlaßt. 15. Schaltungsanordnung nach Anspruch io und 14, dadurch gekennzeichnet, daß das Relais (R) die die Aussendung von Rufstrom verhindernden Schaltmittel (X, S) unwirksam macht. 16. Schaltungsanordnung nach Anspruch io, dadurch gekennzeichnet, daß das Stromstoßempfangsrelais (E) des Leitungswählers (LW) beim Eintreffen einer weiteren Stromstoßreihe auch die eine selbsttätige Aussendung von Rufstrom verhindernden Schaltmittel (X, S) unwirksam macht. 17. Schaltungsanordnung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussendung des Rufstromes für die an dieselbe Leitung angeschlossenen Teilnehmer (Ti und T2) durch die auch bei Einstellung des Leitungswählers (LW) auf gewöhnliche Anschlußleitungen den periodischen Anruf steuernden Schalteinrichtungen (E, ZS) veranlaßt wird.
DEP2421A 1949-04-01 1949-04-01 Schaltungsanordnung fuer Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, mit Zweieranschluessen Expired DE814469C (de)

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