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DE814406C - Schleifvorrichtung fuer an zylindrischen Flaechen zwangs-laeufig gefuehrte Fluegelkolben von Drehkolbenmaschinen - Google Patents

Schleifvorrichtung fuer an zylindrischen Flaechen zwangs-laeufig gefuehrte Fluegelkolben von Drehkolbenmaschinen

Info

Publication number
DE814406C
DE814406C DEST206A DEST000206A DE814406C DE 814406 C DE814406 C DE 814406C DE ST206 A DEST206 A DE ST206A DE ST000206 A DEST000206 A DE ST000206A DE 814406 C DE814406 C DE 814406C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
pistons
grinding device
cylindrical surfaces
rotary piston
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEST206A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Sturm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEST206A priority Critical patent/DE814406C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814406C publication Critical patent/DE814406C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B41/00Component parts such as frames, beds, carriages, headstocks
    • B24B41/06Work supports, e.g. adjustable steadies

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

  • Die Erfindung betrifft eine Schleifvorrichtung für die Flügelkolben von Drehkolbenmaschinen, bei denen die Flügelkolben ihre Führung einerseits durch die zylindrische Gehäusewand, andererseits durch gleichmittig zur zylindrischen Gehäusewand angeordnete Ringe oder ringförmige Leisten erhalten. Um derartig zwangsläufig geführten Kolben eine dichte Anlage an der Gehäusewand zu sichern, sind in die inneren, vor allem aber auch in die äußeren Enden der Flügelkolben Laufbolzen beweglich eingesetzt,. die die zylindrische Fläche der Gehäusewand oder der inneren Führungsringe mit gleich zylindrischen Flächen berühren.
  • Bei der Herstellung derartiger Flügelkolben ist auf größte Genauigkeit zu achten; damit die Kolben nicht nur an der zylindrischen Gehäusewand, sondern auch an den das Gehäuse seitlich abschließenden Deckeln gut dichten. Um dies zu erreichen, hat man bisher die Kolben einzeln durch Schleifen bearbeitet; im besonderen wurden die Laufbolzen erst an den Laufseiten und dann seitlich geschliffen. Abgesehen davon, daß diese Art der Fertigung umständlich und zeitraubend war, führte sie nicht zu dem erstrebten Erfolg, weil sich später beim Zusammenbau stets Ungenauigkeiten einstellten.
  • Die Erfindung vermeidet diese Nachteile dadurch, daß die Kolben mit der bereits vorher geschliffenen inneren Lauffläche in Schlitze eines Kolbenträgers durch Spannstücke in der Lage eingespannt werden, die sie bei eingebauter Kolbentrommel in dem Gehäuse einnehmen. Dadurch ist es möglich, die am Umfange und seitlich über den Kolbenträger etwas vorstehenden Kolbenflächen gemeinsam und winkelrecht zu bearbeiten, wodurch volle Gewähr für genaue Paßarbeit gegeben ist.
  • Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der neuen Schleifvorrichtung in Fig. i in Seitenansicht und in Fig. 2 im Längsschnitt dargestellt. Fig. 3 ist ein Teilschnitt nach Linie 11I-111 der Fig. i.
  • Die Schleifvorrichtung besteht aus einem Einspantidorn i, der in der Mitte zu einer Scheibe 2 erweitert ist, die am Umfange entsprechend der Anzahl Kolben vieleckig gestaltet ist. In ihr sind Schlitze 3 zur Aufnahme der zu schleifenden Flügelkolben 4 angebracht. Zu beiden Seiten dieses so gebildeten Kolbenträgers sind auf dem Dorn i Büchsen 5 aufgepreßt. Sie sind mit einem überstehenden Ring 6 versehen, der in einer entsprechenden Ausnehmung 7 des Kolbenträgers 2 liegt. Der Umfang dieser Ringe dient als Aufläge für die bereits vorgeschliffene innere Lauffläche der Bolzen B. Am anderen Ende der Kolben 4 sitzen die äußeren Laufbolzen 9; von denen immer zwei benachbarte Laufbolzen durch ein segmentartiges Spannstück io am Umfange tangential erfaßt werden. Durch Anziehen der Schrauben i i können sämtliche Spannstücke io fest angezogen werden, wodurch die Kolben mit ihren Laufbolzen in dem Kolbenträger in einer solchen Lage fest eingespannt sind, die sie aucji nach dem Schleifvorgang in ihrem Laufgehäuse einnehmen.
  • Um die Flügelkolben sowohl am Umfang wie auch an den Seiten auf das genaue Maß abschleifen zu können, liegt der Umfang der Spannstücke io etwas hinter der Schleiffläche; ferner ist die Breite des Kolbenträgers 2 und der Spannstücke io wie auch die Entfernung der äußeren Kanten der Ringe 6 etwas kleiner als die Breite der Flügelkolben 4.
  • Da ein Satz Flügelkolben meist aus einer ungeraden Anzahl Kolben besteht, so ist eine Messung des Schleifmaßes durch Kaliber ohne weiteres nicht möglich. Diese Schwierigkeit läßt sich jedoch dadurch beheben, daß man, wie in Fig. 3 dargestellt, in eine Ausnehmung 12 des Kolbenträgers 2 diametral zu einem der Kolben ein Meßstück 14 einsetzt und durch eine Schraube 13 befestigt. Ein solches Meßstück wird entbehrlich, wenn man gleichzeitig zwei Kolbensätze schleift und diese um eine halbe Kolbenentfernung gegeneinander versetzt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schleifvorrichtung für an zylindrischen Flächen zwangsläufig geführte Flügelkolben von Drehkolbenmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß sämtliche Kolben einer Maschine mit bereits vorgeschliffener innerer Lauffläche in Schlitze eines Kolbenträgers durch Spannstücke (io) in der Arbeitslage einspannbar und die am Umfange und seitlich vorstehenden Kolbenflächen gemeinsam schleifbar sind.
  2. 2. Schleifvorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß bei ungleicher Anzahl der zu bearbeitenden Flügelkolben in dem Kolbenträger (2) diametral zu einem der Kolben ein Meßstück (I4) eingesetzt ist.
DEST206A 1949-11-08 1949-11-08 Schleifvorrichtung fuer an zylindrischen Flaechen zwangs-laeufig gefuehrte Fluegelkolben von Drehkolbenmaschinen Expired DE814406C (de)

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DE814406C true DE814406C (de) 1951-09-20

Family

ID=7451967

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DEST206A Expired DE814406C (de) 1949-11-08 1949-11-08 Schleifvorrichtung fuer an zylindrischen Flaechen zwangs-laeufig gefuehrte Fluegelkolben von Drehkolbenmaschinen

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