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DE814337C - Steuergeraet zur Regelung des Durchhanges von bandfoermigem Gut - Google Patents

Steuergeraet zur Regelung des Durchhanges von bandfoermigem Gut

Info

Publication number
DE814337C
DE814337C DEP14600D DEP0014600D DE814337C DE 814337 C DE814337 C DE 814337C DE P14600 D DEP14600 D DE P14600D DE P0014600 D DEP0014600 D DE P0014600D DE 814337 C DE814337 C DE 814337C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
sensor
web
sag
control unit
fabric
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP14600D
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dipl-Ing Dangl
Bernhard Dipl-Ing Drescher
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bayer AG
Original Assignee
Bayer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer AG filed Critical Bayer AG
Priority to DEP14600D priority Critical patent/DE814337C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE814337C publication Critical patent/DE814337C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/188Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web
    • B65H23/1888Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web and controlling web tension

Landscapes

  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

  • Steuergerät zur Regelung des Durchhanges von bandförmigem Gut Bandförmiges Gut z. B. künstlicher Kautschuk, I>apier usw., das auf Horizontalförderern, beispielsweise mehrfach übereinander angeordneten, endlosen Kettenförderern transportiert wird, um im Verlauf des Verarbeitungsprozesses einer Behandlung, etwa einer Trocknung im Trockenschrank unterzogen zu werden, erfährt hierbei im allgemeinen eine Längenänderung, z. B. im Falle der Trocknung meist eine Schrumpfung. Diese wirkt sich so aus, daß der Durchhang des bandförmigen Gutes zwischen den einzelnen Gliedern der tragenden Transportketten sich ändert oder sogar ganz verschwindet. Die Folge davon ist eine starke Materialbeanspruchung, die bei ungünstigen Verhältnissen zu einem Zerreißen der Bahn führen kann.
  • Man hat zum Ausgleich der Längenänderung des Randes die Geschwindigkeiten der einzelnen Kettenförderer dem mit dem Fortschreiten des Trocknungsvorganges sich einstellenden Schrumpfungezustand des Bandes angepaßt und ein bestimmtes Geschwindigkeitsverhältnis eingestellt, so daß ein gewisser Durchhang des Bandes erhalten bleibt.
  • Diese Einstellung gilt aber stets nur für ein Material, das die Schrumpfeigenschaften hat, nach denen das Geschwindigkeitsverhältnis festgelegt ist. Bei Materialien anderer Art, insbesondere auch bei solchen mit geringerer mechanischer Festigkeit, muß das Geschwindigkeitsverhältnis zwischen den einzelnen Kettenförderern immer wieder neu eingestellt werden.
  • Man ist daher dazu übergegangen, jeden der einzelnen Kettenförderer mit einem besonderen Antrieb mittels Gleichstrommotoren zu versehen, deren Geschwindigkeit durch einen Fühler gesteuert wird, der die Durchhanggröße der Stoffbahn abtastet und dementsprechend Regler für den Antriebsmotor verstellt.
  • Bisher bildete man den Fühler als eine an einem starren Punkt pendelnd aufgehängte Kühlwalze aus, die von der unter ihr herlaufenden Stoffbahn je nach der Größe des Durchhanges bzw. des Materialzuges mehr oder weniger angehoben wird und das Stellglied steuert. Die Verstellkraft für die Steuervorrichtung einschließlich Regler muß hierbei von der Stoffbahn aufgebracht werden. Infolge dieser Beanspruchung besteht, insbesondere bei Material geringer mechanischer Festigkeit, diese fahr, daß die Bahn zerreißt. Dasselbe trifft zu, wenn der Durchhang über die Bahnbreite nicht gleichmäßig ist, so daß die Kühlwalze die Stoffbahn dann nur punktförmig berührt und wie eine Art Schere wirkt.
  • Gemäß der Erfindung werden nun diese Nachteile vermieden durch eineXl,emmxorrichtung, beispielsweise ein als Zweibackenf*utter ausgebildetes Lager 8, für den lotrecht zur Stoffbahn verschiebbaren Fühlers, I0, das auf einer mit der Stoffbahn 3 richtungs- und geschwia>digkettsgleich umlaufenden, vorzugsweise endlosen, Fördereinrichtung 7 angeordnet ist und durch das der Fühler in seiner Abtaststellung verriegelt und über eine Regelstrecke bewegt wird, wobei der Fühler den Regelwert auf den Regler des Motors überträgt. Nach erfolgter Reglersteuerung wird der Fühler selbst entriegelt und wieder in seine Ausgangsstellung zum erneuten Abtasten des Durchhanges der Stoffbahn umgelenkt.
  • Auf diese Weise wird erreicht, daß die für die Steuerung des Reglers erforderlichen Verstellkräfte nicht mehr von der Stoffbahn selbst, sondern von der Bewegungs- und Verriegelungseinrichtung für den Fühler geliefert werden. Die Stoffbahn wird also völlig entlastet. Da der Fühler, während er die Regelvorrichtung steuert; seine Lage gegenüber der Stoffbahn unverändert beibehält, wird jede seitliche Verschiebung zwischen Fühler und Stoffbahn, die bei den bisher bekannten Steuervorrichtungen nie zu umgehen war, vermieden. In den Figuren ist ein Beispiel des Erfindungsgegenstandes schematisch dargestellt.
  • Fig. I zeigt eine Seitenansicht des Regelgerätes, Fig. 2 einen Querschnitt des Gerätes zur Veranschaulichung der Verriegelung und Entriegelung des Fühlers.
  • Zwischen zwei übereinander angeordneten, endlosen Kettenförderern 1 und 2 eines Trockenschrankes, auf denen die Stoffbahn 3 im Durchhang in der durch Pfeile gezeichneten Richtung durch den Schrank transportiert wird, ist das als endloser Kettenförderer 4 ausgebildete Steuergerät angeordnet. Es besteht im wesentlichen aus einer über zwei Kettenräder 5 und 6 angetriebenen Doppelkette 7 (Fig. 2), zwischen der das Lager 8 für den lotrecht zur Stoffbahn 3 verschiebbaren Fühler 9 aufgehängt ist. Der Fühler 9 ist als Stift ausgebildet und trägt an seinem unteren Ende einen um einen kleinen Winkel drehbaren Teller 10, der zur möglichst beanspruchungsfreien Abtastung der Stoffbahn 3 dient. Am oberen Ende des Fühlers g ist eine Steuerrolle 1 1 befestigt.
  • Die endlose-Doppelkette7 und somit auch Lager8 und Fühler g des Steuergerätes laufen mit der gleichen Geschwindigkeit um, wie die Förderer der Stoffbahn, deren Durchhang geregelt werden soll.
  • Vom oberen Trum der Kette 7 gleitet der Fühler mit seiner StellrolleII an der Führungsschiene 12 herab und senkt sich mit seinem Teller in auf die Stoffbahn, um deren Durchhanggröße abzutasten.
  • In dieser Abtaststellung wird der Fühlerg mittels einer K,lemm- - oder Kuppelvorrichtung, die durch den Kettenantrieb gesteuert wird (Fig. 2), am Lager8 verriegelt. Die StellrollexI des Fühlersg verstellt je nach der lotrechten Lage des Fühlers, die durch den Durchhang der Stoffbahn bedingt ist, entweder das obere Stellglied 13 (s. punktiert gezeichnete Lage) oder das untere Stellglied 14, die beide jeweils den in der Zeichnung nicht dargestellten Regler des Antriebsmotors, beispielsweise über ein Klinkenrad, im Sinne einer Drehzahlerhöhung oder -verminderung steuern. Nach Durchlaufen der Stellglieder, also der Regelstrecke, wird der Fühlerg wieder entriegelt, und die Stellrolle II läuft auf das Führungseisen I5 auf, wobei der Fühler 9 von der Stoffbahn abgehoben wird. Da Steuergerät und Stoffbahn mit gleicher Geschwindigkeit bewegt werden, hält der Fühler 9 während der Zeit seiner Auflage auf der Stoffbahn seine Lage gegenüber der Stoffbahn unverändert bei.
  • An den Enden der Kettenbahn sind Führungsleisten I6 vorgesehen, auf die sich der Teller in des Fuhlers g jeweils bei der Umkehrbewegung vom unteren Trum der Kettenbahn zum oberen bzw. umgekehrt, aufsetzen kann. Die Führungsschiene 17 hat die Aufgabe, ein Verkanten des Lagers 8 zu verhindern. Die Führungsschienen2I gehören zur Kupplungseinrichtung (Fig. 2). Bei der Umkehrbewegung des Lagers8 auf dem oberen Trum der Kette7 fällt der Fühlstiftg bis zum Anschlag I8 nach unten und wird nach erfolgter Umlenkung am Kettenrad 5 schließlich durch die an der Führungsschiene 12 herabgleitende Stellrolle 11 wieder auf die Stoffbahn 3 gesenkt, um das Spiel zu wiederholen.
  • Die Klemm- oder Kupplungsvorrichtung zum Verriegeln bzw. Entriegeln des Fühlers ist in Fig. 2 dargestellt.
  • Das Lager8 ist zweiteilig ausgebildet; die beiden Hälften werden durch kleine Abdruckfedern 19 auseinandergehalten, so daß sich der Fühler 9 frei bewegen kann. Mit den Lagerhälften sind die Bolzen 20 verbunden, auf denen die Druckfedern 22 mit den Endscheiben 23 aufgeschoben sind. Die Federn 22 sind normalerweise entspannt. Laufen jedoch die Endscheiben 23, nachdem die Rolle in die Führungsschiene 12 verlassen hat, auf die Schienen 21 auf, so werden die Federn 22 gespannt und die beiden Lagerhälften 8 fest gegen den Fühlerg gepreßt, so daß dieser in seiner Stellung fixiert wird. Erst wenn die Scheiben 23 die Schienen 21 verlassen haben, wird der Fühler 9 wieder freigegeben.
  • Wie aus Fig. I zu ersehen ist, erfolgt die Ver- stellung der Stellglieder 13 und 14 durch die Stellrolle II bei gespannten Federn 22, so daß die für die Steuerung des Reglers erforderliche Verstellkraft von dem Antrieb der Ketten 6 und nicht von der Stoffbahn 3 geliefert wird.
  • Da die Verstellkräfte nunmehr genügend groß gemacht werden können, besteht auch die Möglichkeit, durch das Steuergerät ein Regelgetriebe zu beeinflussen, so daß auf den Regelmotor verzichtet werden kann.
  • Der gewünschte Durchhang der Stoffbahn 3 kann durch Ändern des Abstandes der Stellglieder 13 und I4 von der Bahn 3 eingestellt werden.
  • Die ganze Vorrichtung wird zweckmäßig auf einem Rahmen 24 aufgebaut und als Ganzes in dem Trockenschrank montiert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH.
    Steuergerät zur Regelung des Durchhanges von bandförmigem Gut, z. B. künstlichem Kautschuk, Papier usw., das auf Horizontalförderern, beispielsweise mehrfach übereinander angeordneten endlosen Kettenförderern, transportiert wird, wobei dieAntriebsgeschwindigkeit der Einzelantriebe der Kettenförderer jeweils durch einen Fühler geregelt wird, der die Durchhanggröße der Stoffbahn abtastet und dementsprechend über ein Stellglied den Regler für den Antriebsmotor verstellt, gekennzeichnet durch eine Klemmvorrichtung, beispielsweise ein als Zweibackenfutter ausgebildetes Lager (8), für den lotrecht zur Stoffbahn verschiebbaren Fühler (9, 10), das auf einer mit der Stoffbahn (3) richtungs- und geschwindigkeitsgleich umlaufenden, vorzugsweise endlosen, Fördereinrichtung (7) angeordnet ist und durch das der Fühler in seiner Abtaststellung verriegelt und über eine Regelstrecke bewegt wird, wobei der Fühler den Regelwert auf den Regler des Motors überträgt.
DEP14600D 1948-10-02 1948-10-02 Steuergeraet zur Regelung des Durchhanges von bandfoermigem Gut Expired DE814337C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP14600D DE814337C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Steuergeraet zur Regelung des Durchhanges von bandfoermigem Gut

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP14600D DE814337C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Steuergeraet zur Regelung des Durchhanges von bandfoermigem Gut

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE814337C true DE814337C (de) 1951-09-20

Family

ID=7365241

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP14600D Expired DE814337C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Steuergeraet zur Regelung des Durchhanges von bandfoermigem Gut

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DE (1) DE814337C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1235571B (de) * 1962-07-19 1967-03-02 Hackethal Draht & Kabelwerk Ag Einrichtung zum Messen des Aussendurchmessers und/oder des Durchhanges eines Kabels waehrend des Durchlaufens durch das Vulkanisierrohr einer kontinuierlich arbeitenden Vulkanisieranlage
DE1256520B (de) * 1958-05-28 1967-12-14 Singer Co Alarm- und/oder Abschalteinrichtung fuer Textilmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1256520B (de) * 1958-05-28 1967-12-14 Singer Co Alarm- und/oder Abschalteinrichtung fuer Textilmaschinen
DE1235571B (de) * 1962-07-19 1967-03-02 Hackethal Draht & Kabelwerk Ag Einrichtung zum Messen des Aussendurchmessers und/oder des Durchhanges eines Kabels waehrend des Durchlaufens durch das Vulkanisierrohr einer kontinuierlich arbeitenden Vulkanisieranlage

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